Ohrenkneifer veröffentlicht „Der letzte Tag der Schöpfung“

Rätselhafte Funde im Mittelmeerraum veranlassen die Amerikaner in den 1980er Jahren, das ehrgeizigste Projekt aller Zeiten in die Tat umzusetzen. Das „Chronotron“ soll amerikanische Soldaten über 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit katapultieren, um dort den Arabern das Öl wegzupumpen und für die Gegenwart der 80er Jahre zu sichern. Doch die Soldaten müssen feststellen, dass nicht nur die Amerikaner auf diese Idee gekommen sind. Gestrandet in einer fremden Welt, müssen sie sich einer schrecklichen Wahrheit stellen.

Hintergrundinfos:
Der deutsche Autor und Herausgeber Wolfgang Jeschke (*19.11.1936, † 10.06.2015) gilt als eine der prägenden Figuren der deutschsprachigen Science-Fiction. Andreas Brandhorst schrieb einmal über ihn: „Er holte die Science Fiction aus dem Ghetto der ‚Schundliteratur‘, ließ sie reifen und erwachsen werden.“
Für seinen Roman „Der letzte Tag der Schöpfung“ aus dem Jahr 1981 erhielt Jeschke 1982 den Kurd- Laßwitz-Preis. Der Roman wurde u.a. in Europa und den USA veröffentlicht.
In seinem Nachwort der Neuauflage von 2005 (Heyne-Verlag) schrieb Jeschke, er warte immer noch auf einen Anruf aus Hollywood. Tatsächlich lagen die Filmrechte zwischenzeitlich bei Roland Emmerich, jedoch wurde der Roman nie verfilmt.
Die vorliegende Produktion „Der letzte Tag der Schöpfung“ ist die erste Hörspielumsetzung des Romans.

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