Howard Carpendale – Symphonie meines Lebens

Howard Carpendale, der sicherlich sympathischste Südamerikaner im Musikgeschäft, blickt mit einer ganz besonderen Veröffentlichung auf sein musikalisches Schaffen der letzten Jahrzehnte zurück. Und er tut das nicht mit einer (weiteren) Best-Of Veröffentlichung, sondern mit einer klassischen Interpretation seiner großen Hits.

Dafür hat er zwölf Songs vom Royal Philharmonic Orchestra einspielen lassen und dann dazu den Gesang neu aufgenommen. Das alles passierte in den Abbey Road Studios in London und in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Produzenten-Duo James Morgan und Juliette Pochin, die bereits unter anderem mit Cliff Richard, Pete Townshend und Gregory Porter zusammengearbeitet haben.

Die orchestralen Aufnahmen verleihen den Titel einen neuen Schwerpunkt, schicken sie noch weiter in die Zeitlosigkeit und kitzeln immer wieder mit anderen Schwerpunkten neue Finessen und Atmosphären aus den Songs heraus. In Kombination mit dem sehr intensiv eingesungenen Texten, erfahren Songs wie „Ti Amo“, „Hello Again“, „Nachts, wenn alles schläft“, „Laura Jane“ oder auch „Eine Nacht in New York City“ ganz neue Schwerpunkte und entwickeln ihre Anziehungskraft, die sie ohnehin seit jeher hatten, auf eine ganz neue Weise.

Neben zehn Titeln, die Howard Carpendale alleine neu eingesungen hat, gibt es dann auch noch zwei neu eingesungene Duette auf „Symphonie meines Lebens“ zu genießen. Zum einen das wunderschöne „Deine Spuren im Sand (mit Patricia Kelly)“ und das beschwingte „Samstag Nacht (mit Sir Cliff Richard)“. Und so ist diese klassische Betrachtung eines Dutzend Howard Carpendale Songs des letzten Jahrhunderts eine wahre Freude für die Ohren, die zugleich ungeahnte Emotionen bei jedem einzelnen Titel frei setzt.

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