Taming The Shrew – Cure

Taming The Shrew melden sich mit „Cure“ zurück. Personell leicht verändert, dafür aber musikalisch etwas gereifter präsentiert die Band um Frontfrau Daniela Liebl auf ihre neuesten Album acht Titel. Auf den ersten Blick etwas wenig, da man sich jedoch bei einigen Titel musikalisch ganz im Stile des Bluesrocks mehr auslebt, erreichen diese dann auch Längen von über sechs Minuten, so dass es „Cure“ insgesamt auf eine Spielzeit von rund 43 Minuten schafft.

Die Band setzt in ihren Songs auf altbewehrte Klänge, die auch schon in den 1960er und 1970er Jahren im Bluesrock Genre verwendet worden sind. So hört man auf „Cure“ unter anderem eine Hammond-Orgel, akustische Gitarren und Drums, die in Kombination diese vertraute und dennoch immer wieder neu zu entdeckende Atmosphäre erzeugen. In Kombination mit dem Gesang der Tamming The Shrew Frontfrau entsteht so eine interessante Atmosphäre, die es zwar nicht ganz schafft, dem Bandnamen gerecht zu werden und die Widerspenstigen zu zähmen, aber die dennoch eine sehr solide Unterhaltung bietet – zeitlos und ehrlich, geradlinig und immer wieder auch experimentell verspielt – ganz so, wie es das Genre schon seit mehr als 50 Jahren auszeichnet.

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