Kim Wilde – Kim Wilde (Expanded Edition)

Rund zehn Jahre, nachdem Cherry Pop die ersten drei Kim Wilde Alben in seinerzeit neu gemasterter Form neu aufgelegt hat, erscheinen diese Alben nun erneut in noch exklusiveren und ausgedehnteren Versionen in aufwendigen und schönen Boxsets, die aufklappbar sind und jeweils zwei CDs und eine DVD enthalten.

Das erste Album von Kim Wilde bescherte der Britin 1981 sogleich den Durchbruch und mit den ausgekoppelten Singles „Kids In America“, „Chequered Love“ und „Water On Glass“ landete Kim Wilde gleich drei Mal in den oberen Regionen der UK Singles Charts. Und auch das Album schaffte es mit seiner erfrischenden Art aus einer Mischung aus Synthpop- und Gitarrensounds bis auf Platz drei der britischen Albumcharts.

Auf der ersten CD der Expanded Edition des „Kim Wilde“ Debütalbums befindet sich neben den originalen zehn Tracks und den auf der 2009er Version enthaltenen drei Bonustracks noch die „Tuning In Tuning On (7″ Version)“. Diese Version war seinerzeit die B-Seite der „Kids In America“ Single. Sämtliche Tracks sind erneut von den analogen Mastertapes neu gemastert worden und klingen voll im Sound, ohne den Geist der damaligen Zeit zu vernachlässigen.

Die zweite CD der 2020er „Kim Wilde (Expanded Edition)“ dürfte die Herzen der Kim Wilde Fans schneller schlagen lassen, denn auf dieser mit „The 19:81 Mixes“ betitelten CD gibt es insgesamt zwölf Tracks zu genießen. Es gab zwar von den Auskopplungen des Albums keinerlei Maxi-Versionen oder Remixes, aber für diese Neuveröffentlichung hat man die Spuren der damaligen Originalbänder verwendet und diverse Remixer haben mit den verwendeten Sounds der frühen 1980er Jahre teilweise sehr retrolastige, teilweise durchaus aktuell und intensiver klingende neue Mixes im alten Stil produziert. Unter anderem gibt es geniale Remixes von Matt Pop, Luke Mornay oder auch D-Bop.

Die DVD rundet dann diese schöne Neuveröffentlichung mit den damaligen Promo-Videos zu „Kids In America“ und „Chequered Love“ sowie einigen TV Mitschnitten von Top Of The Pops und einer raren, sogenannten „Unedited Shower Version“ von „Chequered Love“ sehr eindrucksvoll ab.

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