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Lorenz Stassen schreibt über den "Angstmörder"

Er kennt dich. Er weiß alles über dich. Er findet dich... Immer.

Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision auswählt und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt...

„Angstmörder“ von Lorenz Stassen erscheint am 09.10.2017 bei Heyne.

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Jens Henrik Jensen - Oxen. Das erste Opfer

Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.
"Oxen. Das erste Opfer" ist der Nr. 1 Beststeller aus Dänemark. Ausgezeichnet mit dem Danish Crime Award (Leserpreis) erscheint die deutsche Erstausgabe am 08. September 2017 in der dtv-Verlagsgesellschaft als Teil einer Trilogie.
In diesem ersten Teil ist Niels Oxen die Hauptfigur. Geprägt von seiner beruflichen Vergangenheit als Elitesoldat zieht er sich mit seinem Weggefährten, Mr. Whitey, zurück in den Wald fernab der Zivilisation als er durch Zufall Zeuge eines Mordes wird und selbst unter die Verdächtigen gerät. Oxen beginnt gemeinsam mit Margrethe Franck in diesem Fall zu ermitteln, um den wahren Täter ausfindig zu machen…
Das Buch ist auf 459 Seiten, in 65 Abschnitten unterteilt, insgesamt spannend geschrieben und lässt einen jeden Hundeliebhaber bereits auf den ersten Seiten das Herz bluten. Die Spannungskurve verläuft erst etwas schleppend, aber nach ca. dem 1/5 lässt sich das Buch gut lesen und die Spannungskurve wird gehalten. Einzig, weil das ein oder andere Klischee bedient wird -hier z.B.: der traumatisierte Kriegsveteran- gibt es einen Punkt Abzug.
Das Cover wirkt insgesamt ansprechend und positiv zu erwähnen ist, dass der Autor auf der Rückseite des Covers ein paar Worte zu seinem Schreibstil bzw. zu den Beweggründen der Machart seines Buches verliert.
Die Teile 2 "Der dunkle Mann" und 3 "Gefrorene Flammen" sind bereits für März und August 2018 bei dtv angekündigt, worauf man nach dem gelungenen Auftakt gespannt sein darf.

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Joe Nesbøs Held Harry Hole verspürt "Durst"

Vor 20 Jahren ist der erste Harry Hole-Band erschienen und seitdem beweist Jo Nesbø was für ein gesellschaftspolitischer Chronist er ist. Mittlerweile gehört er mit 30 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Autoren weltweit. Am 19.10.2017 ist der Filmstart von „Schneemann“ mit Michael Fassbender als Harry Hole.

Am 28.10.2017 liest Jo Nesbø auf dem Harbour Front Festival in Hamburg und am 29.10.2017 ist er beim Braunschweiger Krimifestival zu Gast.

Und darum geht es im neuesten Fall für Harry Hole:
Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Osloer Polizei hat keine Spur. Der einzige Spezialist für Serientäter, Harry Hole, unterrichtet an der Polizeihochschule, weil er mehr Zeit für seine Frau Rakel und ihren Sohn Oleg haben möchte. Doch Holes alter Chef Mikael Bellmann kennt Olegs Vergangenheit und setzt Hole unter Druck. Der Kommissar gibt schließlich nach und arbeitet hochkonzentriert mit seinen Leuten an dem Fall. In einer Atmosphäre der Angst zögern viele Frauen, sich weiter über die App zu verabreden. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als tatsächlich eine weitere junge Frau verschwindet, ausgerechnet eine Kellnerin aus Holes Stammlokal. Und der Kommissar kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist.

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Harry Binghams Roman "Fiona. Als ich tot war" erscheint bei Wunderlich

«Das ist die wohl spektakulärste Heldin in der modernen Spannungsliteratur...brutal, ausgeflippt und ungeheuer originell», schrieb die Sunday Times über Harry Binghams «Fiona».  Eines ist sicher: Fiona Griffiths ist eine Frau voller Probleme, aber auch eine sehr gute Polizistin. Als Neuling im Revier hat sie natürlich auch Routinefälle zu bearbeiten. Zum Beispiel diesen: Abrechnungsbetrug bei einem Möbelhaus. Fiona folgt der Spur des Geldes und stößt auf Leichen. Denn es geht um unglaublich viel Geld. Gerade erst hat sie eine Ausbildung zur Undercover-Agentin absolviert und wird als Putzfrau namens «Fiona Grey» in ein betroffenes Unternehmen eingeschleust. Auch die Betrüger erkennen schnell ihre besondere Begabung, Fiona wird Teil ihres Plans – ein gefährliches Spiel. Denn die Grenzen zwischen ihren Persönlichkeiten verfließen zunehmend. Nur Fiona Griffiths kann das ultimative Verbrechen verhindern. Doch was will Fiona Grey?

«Fiona. Als ich tot war» erscheint am 22.09.2017 im Wunderlich Verlag.

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Ralf Georg Reuth - Annäherung an Helmut Kohl

Mit seinem Buch "Annäherung an Helmut Kohl" liefert der Journalist Ralf Georg Reuth eine interessante Sichtweise auf das Leben Helmut Kohls. Sachlich und teilweise intelligent interpretationsoffen trägt er Fakten rund um die Person Kohls zusammen, verschafft dem Leser somit eine Grundlage, um sich sowohl auf privater als auch politischer Ebene (s)ein Bild vom Bundeskanzler der Einheit zu machen.
Sehr angenehm ist die Tatsache, dass Ralf Georg Reuth mit diesem Buch bewusst keine weitere Biografie des kürzlich verstorbenen Politikers schreiben wollte. Vielmehr wollte er den Menschen Helmut Kohl vorstellen, in seinem interessanten und abwechslungsreichen Leben, in dem es nicht immer sonnige, sondern gerade auch in den letzten Jahren viele schattige Seiten gegeben hat.
Aufgrund der enormen politischen Bedeutung, die Dr. Helmut Kohl für Deutschland aber auch für Europa hatte, ist der Schwerpunkt dieses Buches natürlich auch politischer Art. Es kommen die nicht immer einfachen Beziehungen zu seinen europäischen Kollegen ebenso zur Sprache, wie der oftmals steinige Weg der Ebnung zu deutschen Einheit.
Aber natürlich stellt das in sechs Kapitel unterteilte Buch auch die private Seite Kohls, das Leben mit seiner ersten Frau Hannelore und den Kindern sowie letztendlich auch in gebotener Kürze die mit Kohls zweiter Ehefrau aufgekommenen Zerwürfnisse der Familie sowie seine gesundheitliche Entwicklung dar.
Insgesamt ist dieses Buch eine sachliche Retrospektive auf einen großen deutschen Politiker, der in seinem politischen und privaten Leben Vieles richtig gemacht, aber ab und zu auch gravierende falsche Entscheidungen getroffen hat.

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Neuer Andreas Winkelmann Roman "Housesitter" erscheint

Andreas Winkelmann, der Meister des Gänsehauteffekts, kehrt mit einem packenden Stand-alone zurück. «Housesitter» erscheint am 18.08.2017 im Wunderlich Verlag. Die perfide Grundidee: Ein Mann dringt in die Häuser von verreisten Paaren ein und führt deren Leben. Aber was passiert, wenn sie zurückkommen?

Als Thomas Bennett nach dem gemeinsamen Urlaub mit seiner Freundin Saskia die Haustür aufschließt, kommt ihm einiges fremd vor: Die Möbel stehen anders, in der Küche steht eine leere Ravioli-Dose, sein Gesicht ist aus den gemeinsamen Fotos herausgeschnitten. Dann ein scharfer, unerträglicher Schmerz im Kopf, und er verliert das Bewusstsein.

Erst im Krankenhaus wacht er wieder auf – aber Saskia ist seit dem Überfall spurlos verschwunden. Im Urlaub hat sie ihm gestanden, dass sie schwanger ist, und er macht sich voller Sorge auf die Suche nach ihr.

Der Fall scheint unlösbar, und auch die Polizei gibt schnell auf – bis Thomas auf Priska Wagner trifft, eine Kommissarin, die im angrenzenden Landkreis ermittelt. Sie hat merkwürdige Spuren an einem Tatort entdeckt, die sich auch nach dem Überfall auf Thomas fanden. Gemeinsam kommen die beiden auf die Spur des «Housesitters».

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Jan Weiler - Und ewig schläft das Pubertier

Das neue Mini-Buch von Jan Weiler erzählt die Geschichte des von pubertierenden Vaters gekennzeichneten Lebens des Autoren auf leichte und beschwingte Weise weiter. Egal ob es die einkehrende Gleichgültigkeit zum Thema Lernen, Schule und Lehrern, die pausenlose Abhängigkeit von Smartphones, das scheinbar genetisch bedingte Überhören von Bitten aus der Erwachsenenwelt, die eigene Definition von Ordnung, das Ignorieren von Meinungen aus der Erwachsenenwelt oder das neue Gefühl von zwischenmenschlichen Anfangsphasen, die schon vorbei sind, noch bevor sie richtig begonnen haben sind. Jan Weiler schildert diese Situationen mitten aus dem Leben und jeder Leser, der pubertierende Kinder zu Hause hat, kann nicht nur vereinzelnde Kapitel des neuen Buches abnicken, vielmehr ist der Kopf während des Lesens des gesamten Buches nur noch in Bewegung.
Diese Autobiografie der wohl härtesten Erwachsenenzeit reflektiert der Autor oftmals süffisant, mit einer gewissen Selbstironie, die man sich als Erwachsener einfach als eigenen Schutzschild zulegen muss, und mit einer Art hoffnungslosen Leichtigkeit, dass das Lesen viel Spaß macht und den Leser stets zum Schmunzeln anregt.
Natürlich darf man hier auf den knapp 180 Seiten keine Tiefgründigkeit erwarten. Das ist auch nicht das Ziel des Autors. Vielmehr dient auch „Und ewig schläft das Pubertier“ zum Mut machen an die gleichgesinnten Eltern, sich die in der schier hoffnungslosen Pubertätsphase ihrer Kinder zu häufig hinterfragen und an ihrer Erziehung zweifeln. Und als Resümee bleibt in Stein gemeißelt die Tatsache: es liegt nicht an den Eltern. Und wenn man es als Erziehungsberechtigter einfach locker nimmt, dann kommt man auch durch diese Phase des Erwachsenenlebens irgendwie recht unbeschadet durch.
Insgesamt ist dieses Mini-Buch mit einem Preis von 14,90 € und gerade einmal 176 Seiten sehr teuer, aber dafür macht der Inhalt und leichte und durchaus nachvollziehbar witzige und leidende Weise zugleich kurzweiligen Spaß.

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Eine weitere Helmut Kohl Biografie erscheint!

Helmut Kohl – wer war dieser Mann, an dem sich die Geister schieden? In diesem Buch wird das Wichtigste über den Men- schen und Politiker in sechs Kapiteln thematisiert: von seinen Prägungen, seinem Verständnis von Macht über seine Rolle während des Einigungsprozesses und bei der Integration Europas bis hin zur Parteispendenaffäre und seiner familiären Tragödie. Der Leser erhält dadurch nicht nur ein schärfer kontu- riertes Bild des sechsten Kanzlers der Bundesrepu- blik Deutschland. Er erhält auch neue Einblicke in Kohls Leben, denn Ralf Georg Reuth begleitete Helmut Kohl jahrelang als Journalist und stützt sich bei seinen Analysen nicht zuletzt auf zahlreiche Gespräche, die er mit ihm über Politik und Zeitgeschichte führte.

Ralf Georg Reuth, geboren 1952 in Oberfranken, studierte Geschichte sowie Germanistik und pro- movierte 1983 über Hitlers Strategie. Er ist Journa- list und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte und Vorgeschichte des »Dritten Reiches«, aber auch zur Wende 1989/90.

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Ein neues Buch über Helmut Kohl erscheint

Kanzler der Einheit. Ehrenbürger Europas. Jahrhun- dert-Politiker. Kaum ein Kanzler hat die Nachkriegsgeschichte der Deutschen so tiefgreifend geprägt wie Helmut Kohl. Und kaum eine Zeitung hat Kohl schon so früh und intensiv aus der Nähe beobachtet wie BILD.
Dieses Buch – reich bebildert und opulent ausgestattet – dokumentiert, wie aus dem Jungen Wilden aus der Pfalz ein europäischer Staatsmann wurde – mit allen Tragödien und Brüchen seiner Biographie, die dazu gehören.
Nicht retrospektiv, nicht aus der Ferne. Sondern mit tagesaktuellen Artikeln der BILD-Reporter aus sechs Jahrzehnten. Helmut Kohl, betrachtet durch die Augen seiner Zeit. Kai Diekmann, geboren 1964 in Ravensburg und aufgewachsen in Bielefeld war von 2001 bis 2016 Chefredakteur und Herausgeber von BILD. Diekmann traf Kohl zum ersten Mal 1982 als Schülerzeitungs-Redakteur, begleitete ihn später als politi- scher Korrespondent und wurde – lange nach Kohls Kanzlerscha – sein Freund und Vertrauter.

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Philip Norman – Paul McCartney

Der britische Autor Philip Norman hat mit „Paul McCartney“ anlässlich des anstehenden 75. Geburtstags des ehemaligen Beatles eine neue Biographie die vornehmen Briten veröffentlicht. Auf eine sehr angenehme Weise beschreibt Philip Norman nicht nur die Kinderzeit mit all ihren Besonderheiten und tragischen Ereignissen. Der Musikjournalist versteht es auch über die restlichen knapp 1000 Seiten hinweg, den Leser auf eine unaufgeregte, sachliche und stets sehr nah wirkende Weise die Person Paul McCartney persönlich näher zu bringen.
Nachdem man Philip Norman für seine „Shout!“ Biografie über die Beatles und speziell das Licht, in welches er Paul McCartney darin rückte, stark kritisierte, verwunderte es umso mehr, dass der adlige Brite der Anfrage Philip Normans, ob er eine Biografie über Paul McCartney schreiben und dazu Kontakt zu ihm und seinen Freunden und Verwandten aufnehme dürfe, zustimmte.
Und so erzählt „Paul McCartney“ die Geschichte eines wohl erzogenen Liverpooler Jungens, der zusammen mit seinem Freund John Lennon einer der größten Popbands aller Zeiten gründete, sich nach der Trennung zusammen mit seiner großen Liebe und Frau Linda McCartney die ebenfalls erfolgreiche Bands Wings gründete und auch als Solokünstler einen unglaublichen Erfolg hatte.
Aber das Buch beleuchtet neben dem bekannten musikalischen Werdegang Paul McCartneys auch sein privates Leben, die wunderbaren Momente ebenso wie die Schicksalsschläge. Dabei bleibt Norman sehr sachlich und schildert unter Zuhilfenahme von Informationen von Paul McCartney selbst und anderer ihm nahe stehender Personen, oftmals mit wunderbaren Zitaten angereichert, die jeweiligen Situationen und macht sie damit für den Leser plastisch und nah. Man fühlt sich inmitten der jeweilig geschilderten Zeiten, kommt sich vor wie ein stiller Beobachter und während des Lesens läuft im Unterbewusstsein eine Art paralleler Film vor den Augen des Lesers ab.
Man erfährt Wissenswertes und Interessantes über den Erfolg und die damit verbundenen Gefühle des Beatles. Aber ebenso über den Bruch und die dann folgende Auflösung der Beatles, gewinnt Einblicke in die Abhängigkeiten und Zusammenhänge zwischen der Trennung der Band und den Partnerinnen der Bandmitglieder.
Aber Philip Norman versteht es, bei dieser Biografie auch sehr gut das Gleichgewicht zwischen Musik und Privatem zu halten. So beschreibt das Buch auch die schwierige Beziehung von Paul McCartney zu Heather Mills, das unschöne Ende und den steinigen emotional trostlosen Weg bis zur letztlichen Scheidung der Beiden.
„Paul McCartney“ schenkt dem Leser das Vertrauen, das Paul McCartney durch sein Elternhaus stets hatte, die Zuversicht, die seine viel zu früh an Krebs verstorbene Mutter ihm und seinem Bruder stets gab, die Euphorie, die er sich über sein ganzes Leben hinweg – wenngleich auch mit einigen Hürden – immer bewahrt hat und die Tiefe, die die privaten Schilderungen des durchaus sensiblen Menschen Paul McCartney an vielen Stellen greifbar und nachvollziehbar machen.
Unterbrochen durch wunderbar ausgewählte Fotos wird „Paul McCartney“ zu einer unglaublich umfassenden und persönlichen Hommage an einen der größten Musiker aller Zeiten und einen der vornehmsten und vielleicht auch tiefgründig sensibelsten Menschen der gegenwärtigen Zeit.

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