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Ken Follet - Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett veröffentlicht mit "Das Fundament der Ewigkeit" seinen dritten Kingsbridge Roman. Über mehr als 1150 Seiten entführt der Schriftsteller den Leser über lange Strecken in historische Verstrickungen und Begebenheiten, die nicht nur interessant und aufklärend, sondern über viele Strecken auch durchaus spannend sind.
An diversen Stellen taucht Ken Follett dann aber zu tief in die Details der von ihm skizzierten Zeit um die Mitte des 16. Jahrhunderts ein. Das hat zur Folge, dass man als Leser, der sein Augenmerk nicht nur auf die geschichtlichen Schwerpunkte, sondern auch auf eine kurzweilige Unterhaltung mit diversen Spannungsmomenten legt, mit dem Roman durchaus zu kämpfen hat.
Gleichwohl überwiegt die galante Recherche, dass fundiert ermittelte Wissen und die Umsetzung sämtlicher Umsände in einen Roman, der einmal mehr die 1000 Seite Marke locker hinter sich lässt.
Ken Follett schreibt einmal mehr über die Probleme der unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Respekt, Toleranz und Intriganz. Und das auf seine typische, detailreiche Weise. Und so ist "Das Fundament der Ewigkeit" für alle Fans des Autoren und seines Schreibstils mit Sicherheit einmal mehr ein wahrer Leckerbissen mit dem typischen Ken Follett Feinheiten. Für den durchschnittlich interessierten Leser hält der Roman allerdings einige lang gezogen wirkende Detailverliebtheiten bereit, an durch die es sich manchmal sogar etwas angestrengt durchzuarbeiten gilt.

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