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Die drei Fragezeichen - Feuriges Auge

Der 200. Band der Buchreihe um die drei Detektive aus Rocky Beach, Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, greift einen der beliebtesten Klassiker-Fälle von den Fans der Serie wieder auf. Denn der aus der Feder von Autor André Marx stammende Dreiteiler "Feuriges Auge" führt die Geschichte um den Fluch des Rubins auf gewisse Weise fort.
Die Geschichte ist durchaus interessant erzählt und der Dreiteiler erinnert von seinem Aufbau her ein wenig an vorherige Jubiläumsfolgen der Buchserie. André Marx führt den Leser gut in den Fall ein, fordert ihn dann bei Band zwei allerdings ein wenig heraus, indem er darin diverse Passagen des ersten Buches quasi einer Art Auffrischung unterzieht, um dann im finalen dritten Teil wieder kurzweilig und innovativ an Fahrt und Spannung aufzunehmen.
Der Schreibstil des Autoren ist einfach klasse und so wundert es nicht, dass die Geschichten und Fälle, die André Marx für die "Die drei Fragezeichen" Serie bislang geschrieben hat, nicht nur inhaltlich sondern auch stilistisch zu den besten der gesamten Serie zählen.
Jeder Fan der Buchreihe wird diesen Fall Nummer 200 zurecht akribisch und hingebungsvoll lesen und am Ende der drei Bücher feststellen, dass er einen neuen Blick auf die alte Klassiker-Veröffentlichung bekommt und zudem zwischendrin auch immer mal wieder Verbindungen zu anderen älteren Charakteren oder Schauplätzen hergestellt werden.
Und so präsentieren die drei Teile "Der verschwundene Detektiv", "Die silberne Hand" und "Der Tempel der Gerechtigkeit" eine würdige Jubiläumsveröffentlichung und unterstreichen durch die Augen und mit der Feder von André Marx, dass diese Ausnahmeserie auch nach mittlerweile über 40 Jahren nichts an ihrer Faszination für jung und alt verloren hat. Man kann nur hoffen, dass André Marx der Serie auch zukünftig als Autor erhalten bleibt und ein großes "Danke" für diesen interessanten und klasse geschriebenen Dreiteiler an ihn richten!

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