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Nele Neuhaus – Muttertag

Der mittlerweile bereits neunte Fall für das Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein trägt den Titel „Muttertag“ und reiht sich in jeder Hinsicht nahtlos in die Vorgängerromane und deren Qualitäten ein.
Ohne viel Umschweife taucht Nele Neuhaus sofort direkt ins Geschehen ein und zieht den Leser unmittelbar in die privaten und beruflichen Welten ihrer beiden Hauptcharaktere hinein.
Inhaltlich soll nicht weiter auf das Buch eingegangen werden, da damit die Spannung für alles Leseinteressierten leiden würde. Denn eine inhaltliche Skizzierung des Geschehens in „Muttertag“ führte zwangsläufig dazu, bestimmte Beziehungen der handelnden Personen ansprechen und aufdecken zu müssen.
Nele Neuhaus behält auch bei ihrem neunten Kriminalroman ihren Schreibstil bei. Dieser ist gut und flüssig zu lesen. Die Autorin schwafelt nicht herum, sondern kommt in jeder Hinsicht schnell auf den Punkt und liefert dem Leser greifbare und plastische Geschehnisse. Die Entwicklung des neuen Falls ist sehr interessant und mit einigen Wendungen versehen, die dazu führen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will, bis man das letzte Wort des Buches gelesen und damit die Lösung des Falls präsentiert bekommen hat.
Neben der hohen inhaltlichen Qualität muss aber in Bezug auf „Muttertag“ auch noch der Ullstein Verlag lobend erwähnt werden. Dieser veröffentlicht das Buch ohne Folie, sondern mit einer Papierklebevorrichtung – ganz im innovativen Zeichen des Umweltschutzes.

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