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Laura Lackmanns schreibt über "Die Punkte nach dem Schlussstrich"

Aktuell ist Laura Lackmanns Regiedebüt „Mängelexemplar“ in den Kinos zu sehen. Ihr literarisches Debüt "Die Punkte nach dem Schlussstrich" erscheint am 17.06.2016 bei List. Die Illustrationen hat Laura Tonke beigesteuert.

Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die den Zeitgeist weiblicher Selbstfindung ins Visier nimmt: Lucy schildert ihre zahlreichen uneigentlichen Beziehungen und ihre gewaltige Angst vor Trennung – als Jonas mit ihr Schluss macht, verwüstet sie seine Wohnung, bricht ihm den Arm und flirtet mit dem herbeigerufenen Polizisten. Einen verkorksten Dreier und viele schwierige Beziehungen später übt Lucy „alleine sein“ und fragt sich, wer hier eigentlich kaputt ist: Die Gesellschaft mit ihren Ansprüchen an das Erwachsenwerden, das Authentischseinmüssen und die richtigen Gefühle? Ihre Kindheit mit Porno-Mutter und Selbsthass-Vater? Berlin? Oder alles?

Und so lautet der Klappentext:
Luzy hat ein Problem: Sie kann nicht alleine sein. Alleine in einem Raum geht schon, nur ohne Mann im Leben, das geht leider gar nicht. Luzy steckt all ihre Energie in den Erhalt ihrer oft nicht einfachen Beziehungen. Dabei gibt sie alles: kümmert sich, plant gemeinsame Veranstaltungen, bringt Essen herbei und den Müll raus, ist großzügig beim Sex, pumpt Geld, cremt ein und massiert, bis die Finger bluten. Ihr Putzerfischverhalten kann die Trennungs- angst nicht kaschieren. Bis Luzy richtig anstrengend wird. Eine Unterlassungs- erklärung und eine Verhaftung wegen Haus- friedensbruch später kämpft sie immer noch mit Liebeskummer und Angst vor dem Alleinsein. Sie muss etwas ändern, denn von aufrichtiger Liebe versteht sie nichts.

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