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Chris Liebing - Burn Slow

Chris Liebing ist den meisten als Techno-DJ sicherlich ein Begriff. Nun legt der Musiker mit "Burn Slow" sein erstes eigenes Album vor. Und das hat es in punkto Anforderung wirklich in sich. Allerdings nicht in Bezug auf Abwechslung, sondern da nahezu alle Songs total eintönig und von nur bedingt innovativen Loops und Flächen durchzogen sind.
Ambient meets reduzierten Techno - so kann man das Album vielleicht mit einer Schlagzeile bezeichnen. Allerdings fällt es einem wirklich schwer, "Burn Slow" über die gesamte Länge des Albums zu folgen. Es passiert einfach zu wenig in den Titeln. Zudem sind viele Tracks sehr lang und so lebt Chris Liebing den Geist der Monotonie mit den zehn Tracks seines Erstlingswerks sehr ausgiebig aus.
Und auch wenn der deutsche DJ sich für diverse der Albumsongs Gastsänger mit ins Boot geholt hat, so beschränken sich die vokalen Parts dann oftmals auf eine Art seichte Spannung aufbauenden Sprechgesang der einzelnen Künstler wie zum Beispiel Gary Numan oder auch Polly Scattergood. Und so ist "Burn Slow" ein durchaus in Ansätzen atmosphärisches Werk, dem die technoide Monotonie der Basslines und Loops leider doch nachhaltig zum Verhängnis wird.

Leona Berlin - Leona Berlin

Leona Berlin veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debütalbum und liefert darauf eine interessante Mischung aus Soul, R&B, Jazz und seichtem Hip Hop ab. Die Sängerin, deren Name kein Künstler- sondern ihr richter Name ist, hat die Songs für ihr Erstlingswerk allesamt selbst produziert und zeigt sich auf "Leona Berlin" schon unglaublich reif.
Musikalisch mit den richtigen Schwerpunkten führt Leona Berlin sicher und anziehend charismatisch durch die Songs des Albums. Neben den vielen eigenen Songs präsentiert die Sängerin mit "Nothing Compares To You" eine unglaubliche Coverversion des von Prince geschriebenen Klassikers, der durch die einstiege Interpretation von Sinead O'Connor eine unsterbliche Note bekommen hat. Jazzig unterlegt und reduziert beschwingt und hingebungsvoll verleiht Leona Berlin dem Titel eine ganz eigene Note.
Aber auch sonst weiß das Album durch seine sehr abwechslungsreiche Songvielfalt zu gefallen. Die Songs sind musikalisch oftmals komplex und klingen beim ersten Hören nicht immer rund. Vielmehr muss man sich diverse Titel erarbeiten, um die Feinheiten in den Arrangements zu entdecken und in sich aufzunehmen.
Doch wenn man dem "Leona Berlin" Album diese Geduld entgegen bringt, dann entwickelt das Album eine unglaubliche Vielfalt und eine atmosphärische Sogwirkung, die immer wieder Spaß zu hören macht.

Neuauflage der Romy Schneider Biografie von Alice Schwarzer erscheint

Am 23. September 2018 wäre Romy Schneider 80 Jahre alt geworden. Die Neuauflage von Alice Schwarzers großer Biografie mit einem aktuellen Vorwort.

Romy Schneider zu Alice Schwarzer: »Wir sind die beiden meistbeschimpften Frauen Deutschlands.«

Zu Romy Schneiders 80. Geburtstag wird es eine Vielzahl von Veröffentlichungen, Dokumentationen und Wiederausstrahlungen ihrer Filme geben. Unersetzbar und unvergessen ist Alice Schwarzers biografisches Buch Romy Schneider. Mythos und Leben, das als Paperback-Neuausgabe vorliegt.

Gemeinsam war Alice Schwarzer und Romy Schneider nicht nur die Liebe zu Frankreich, sondern auch die Rebellion gegen die Frauenrolle. Lebenslang hat Romy Schneider versucht, auszubrechen aus den ihr übergestülpten Klischees: die »niedliche Jungfrau« Sissi, die sündige Vaterlandsverräterin mit Delon, die »reuige Mutter« in Deutschland …

Nicht zufällig hat Alice Schwarzer diesen – nach Marlene Dietrich und Hildegard Knef – dritten deutschen Weltstar für die erste Emma porträtiert. Und sie hat, nach dem von den Medien so zerfledderten Tod, lange gewartet, bis sie sich wieder auf die Spuren von Romy begab.

Keine Biografie ist Rosemarie Albach-Retty alias Romy Schneider jemals so nahe gekommen wie diese.

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