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The Kelly Family - We Got Love-Live At Loreley

Nachdem die Kelly Family vor über 20 Jahren ein beeindruckendes Konzerterlebnis auf der Freilichtbühne Loreley hatten, kehrte die irische Band nach ihrer Wiedervereinigung im letzten Jahr an eben diesen Ort zurück, um dort ihre aktuelle "We Got Love" Tour abzuschließen. Nachdem es die Kelly Family zu Beginn ihrer Tour durch die großen Hallen des Landes zog, so sind die beiden Konzerte auf der Freilichtbühne Loreley waschechte Open-Air Konzerte, die eine andere Stimmung verströmen, als es die Auftritte in den Hallen getan haben.
Die Kelly Family spielte 32 Stücke im Rahmen der beiden Konzerte auf der Freilichtbühne Loreley und erweiterte im Gegensatz zur Hallentournee die Setlist um einige interessante Stücke, die die Herzen der Fans der Band sicherlich haben schneller schlagen lassen. So gibt es auf "We Got Love-Live At Loreley" unter anderem die Songs "Let My People Go", "Sick Man" oder auch die Coverversionen von "The Rose" oder auch "Let It Be" zu hören. Und damit schließt sich ein Kreis, denn eben diese Stücke spielte die Band an diesem Ort bereits bei ihren denkwürdigen und bei den Fans in zeitloser Erinnerung verbliebenen Konzert aus dem Jahr 1995.
"We Got Love-Live At Loreley" rundet die Comeback Ära einmal mehr live und damit sehr atmosphärisch ab und zudem unterstreicht die Aufnahme einmal mehr, dass die Musik der Kelly Family einfach zeitlos und Generationen übergreifend ist. Ein weiteres sehr gutes Live Dokument eines unerwarteten aber dafür umso erfolgreicheren Comebacks einer der erfolgreichsten Folk-Bands aller Zeiten.

Razorlight - Olympus Sleeping

Razorlight sind nach zehn Jahren mit einem neuen Album zurück. Eine wunderbare Mischung aus Indie, Rock und Punk erwartet den Hörer und mit "Olympus Sleeping" unterstreicht die Band um Frontmann Johnny Borrell eindrucksvoll, dass sie in der vergangenen Dekade nichts von ihren Qualitäten eingebüsst hat. Das neue Album hält 13 neue Tracks für den Hörer bereit.
Johnny Borrell konnte bei der Produktion des neuen Razorlight Albums auf Gus Robertson an der Gitarre, Joäo Mello am Bass und David Sullivan-Kaplan an den Drums zurückgreifen und zusammen mit ihnen ein Album umsetzen, das einerseits mal schrammelig, mal ausgewogen und melodisch ist.
Die Songs werden vom Gesang des Masterminds Johnny Borrell bestimmt und geleitet. Das "Olympus Sleeping" Album ist flott, zeitlos, punkig und knackig - und Letzteres leider vor allem hinsichtlich der Spieldauer von gerade einmal rund 35 Minuten. Aber da die Songs des Albums nahezu allesamt richtig gut sind, wird sowieso ein jeder Hören nach dem Verklingen des letzten Riffs das Album wieder von vorne abspielen.

Michael Patrick Kelly - iD Live

Nachdem Michael Patrick Kelly bereits zwei Versionen seines "ID" Albums veröffentlicht hat, erscheint nun mit "ID Live" das dritte Album dieser Ära. Es ist die Live-Dokumentation der aktuellen Tournee und hält für den Hörer 16 Songs des Konzertes in hervorragender Qualität bereit.
Patrick Michael Kelly verzaubert die Fans in der Halle mit den Songs aus seinen unterschiedlichen Alben und man kann die Stimmung und den Enthusiasmus in der Essener Grugahalle beim Hören des Live-Albums förmlich spüren.
Und wenn man weiß, dass Patrick Michael Kelly in eben dieser Essener Grugahalle als Kind im zarten Alter von gerade einmal zehn Jahren seinen allerersten Auftritt hatte und sich mit der Aufzeichnung dieses Konzertes 30 Jahre später quasi ein Kreis schließt, dann hört man der Aufnahme und Titeln wie "Hope", "Higher Love", "iD", "A Little Faith", "Golden Age" oder auch "Friends R Family" gleich mit einer ganz anderen Intensität zu.
"iD Live" ist ein wunderbares Tondokument einer außergewöhnlichen Tournee. Leider ist auf dem normalen Live-Album, das als Einzel-CD erschienen ist, nicht das komplette Konzert, sondern nur 16 Höhepunkte enthalten. Das ist der einzige Wermutstropfen dieser ansonsten wunderbaren Veröffentlichung.

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