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Lisa Gardener veröffentlicht "Die Überlebende" bei Rowohlt

In Amerika ist Lisa Gardner längst ein Superstar: Jeder ihrer Romane schaffte es in die Top Ten der Bestsellerliste. Gardners Thriller rund um die Bostoner FBI-Ermittlerin Detective D.D. Warren begeistern durch Spannung, Tempo und nicht zuletzt durch komplexe, fein gezeichnete Figuren ein Millionenpublikum.

Am 21.07.2017 erscheint mit «Die Überlebende» der sechste Band der Reihe. In ihrem neuen Fall führen D.D. Warren alle Spuren zu einer Frau, die einst selbst Opfer war:

«Wenn du in einer dunklen Holzkiste aufwachst, sagst du dir, unmöglich, das kann nicht sein. Natürlich stemmst du dich von unten gegen den Deckel. Klar, was sonst? Du schlägst mit den Fäusten an die Wände, trommelst mit den Hacken gegen das Fußende. Du stößt dir den Kopf, immer und immer wieder, obwohl es weh tut. Und du schreist. Du schreist und schreist und schreist. Rotz läuft dir aus der Nase. Tränen schießen dir in die Augen. Bis du dich an den eigenen Schreien verschluckst. Dann hörst du ganz seltsame, traurige, erbärmliche Geräusche, ahnst, was es mit der Kiste auf sich hat, dass du darin eingeschlossen bist, und dir wird plötzlich klar: Du bist es, die diese Geräusche macht.»

Flora Dane ist eine Überlebende. 472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann, nachdem sie als College-Studentin gekidnappt worden war. Wie durch ein Wunder überlebte Flora und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her, doch vergessen kann sie nicht. Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann – verbrannt. Eine junge Frau – nackt und gefesselt. Flora Dane.

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Heine Bakkeid - ...und morgen werde ich dich vermissen

Dieser erste Kriminalroman aus der Feder des ansonsten eher für Jugendromane bekannten norwegischen Schriftstellers Heine Bakkeid kann nur bedingt begeistern. Der erste Fall für die Hauptfigur Thorkild Aske, des früheren internen Ermittlers der norwegischen Polizei, dreht sich um einen Auftrag, bei dem er die vermutete Leiche des erwachsenen Sohnes eines Ehepaares suchen soll. Da Thorkild Aske gerade einen Gefängnisaufenthalt hinter sich hat, versteht sein Freund und Psychologe Ulf diese Bitte seiner Freunde als Chance für den früheren Ermittler. Widerwillig nimmt sich Thorkild Aske dann des Antrags an und entdeckt auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel dann wirklich eine Leiche. Doch mit dem vermissten Sohn hat diese nichts zu tun. Und so nimmt „…und morgen werde ich dich vermissen“ dann einen anfänglich unverhofften Verlauf.
Was sich im Klappentext anfänglich spannend liest, wird dann aber leider vom Roman selbst etwas relativiert. Die Beschreibungen der Umgebungen sind ebenso blass, wie es die Hauptperson lange Zeit bleibt. Man bekommt als Leser auch nach den ersten 100 Seiten des gut 400 Seiten umfassenden Romans keinen wirklichen Bezug und keine Nähe zur Hauptfigur. Die Erzählung wirkt ob der Satzbauten leider auch in vielen Teilen wie Stückwerk, Zusammenhänge erschließen sich beim Lesen nicht flüssig. Zeitensprünge verwirren mehr, das sie aufklären. Kurzweiligkeit kommt so leider nicht wirklich auf und man muss sich die meiste Zeit durch das Buch arbeiten. Und wenn es inhaltlich spannender wird, dann hindern die Schreibweise und die Lesefreude. Und kommt „…und morgen werde ich dich vermissen“ dann leider nicht über einen durchschnittlichen Kriminalroman Status hinaus.

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Inge Löhnig – Sieh nichts Böses

Im achten Fall für die Hauptfigur der Inge Löhnig Krimi-Reihe, den sympathischen Kommissar Tino Dühnfort, dreht sich alles um Gewalt innerhalb der Familie, Machtgier, Egoismus und verletzte Eitelkeiten. Durch Zufall wird eine unter einer Baumwurzel begrabene weibliche Leiche entdeckt. Was anfänglich wie ein Zufallsfund aussieht, bekommt im Laufe der Ermittlungen immer mehr Bedeutung. Lange Zeit tappen der Kommissar und sein Team im Dunkeln bei der Ursache des Mordes, denn das die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde steht zweifelsohne fest. Der der Eintritt des Todes wurde auf einen Zeitraum datiert, der bereits zwei Jahre zurückliegt. Wie sich herausstellte, war die die Tochter vollkommen egozentrischer Eltern, die mehr Verachtung und Abneigung gegenüber ihrer Tochter spürten und lebten, als dass sie sie liebten.
Parallel baut Inge Löhnig einen weiteren Handlungsstrang auf, der lange Zeit für sich zu stehen scheint und erst in der Mitte des neuen Buchs plötzlich Überschneidungen mit dem zwei Jahre alten Mord aufzeigt. Eine erfolglose Modedesignerin, die sich auf Hüte versteift hat, steht unmittelbar vor der Privatinsolvenz und sucht eine Schuldnerberatung zur Hilfe auf. Und mit diesem Besuch ruft sie ungeahnt eine Person auf den Plan, die sie dazu aussucht, um sich an einem eigenen Familienmitglied für das eigene erlittene Leid während der Kindheit und Jugend zu rächen.
Geschickt laufen die beiden Stränge lange Zeit nebeneinander her und ebenso geschickt und vor allem unsagbar spannend führt Inge Löhnig alles zum Ende hin in plausibler Weise zusammen, so dass sich am Ende des Buches rückblickend ein Fall darstellt, dessen Taten von totaler Wut, Verbitterung, Hass und Grausamkeiten geprägt ist und den Leser bis zum letzten Wort von „Sieh nichts Böses“ nicht mehr los lässt.
Aber auch die private Geschichte und das damit verbundene Schicksal des Kommissars und seiner Frau Gina findet in diesem achten Roman eine Fortsetzung. Die Beiden erfahren, dass das Kind in Ginas Bauch nicht gesund, sondern mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Es steht eine schwere Entscheidung über eine eventuelle Abtreibung und auch über den weiteren privaten Verlauf ihres gemeinsamen Lebens an.
Die Autorin nimmt sich dieser nicht einfachen Thematik auf eine sehr angenehme und sachliche Weise an, bricht kein Schwert über Entscheidungen, die mehr zur einen oder anderen Seite der Thematik Abtreibung tendieren und gibt dem Leser so die Möglichkeit, sich erst seine eigene Meinung zu dem Thema zu bilden, bevor sie ihm die Entscheidung ihrer Hauptfiguren mit an die Hand gibt.
Alles in allem ist „Sieh nichts Böses“ ein fesselnder Kriminalroman, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite magisch in seinen Bann zieht und dessen wunderbare Schreibweise das Lesen zum einen sehr leicht und flüssig macht und zum anderen dazu führt, dass man sich zu jeder Zeit stets inmitten des Geschehens als unsichtbarer Beobachter und Ermittler fühlt. Und genauso soll ein Krimi sein – absolute Empfehlung!

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Neuer Jan Weiler Roman "Und ewig schläft das Pubertier"

Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik.

Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode.

Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Chillen, relaxen, ausruhen: willkommen im Leben des Pubertiers - Jan Weilers neuer Bestseller erscheint am 03.07.2017!

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Rock Classics veröffentlicht Sonderheft über "Die Toten Hosen" mit CD!

35 Jahre Die Toten Hosen! Unerreichte Höhepunkte aber auch tragische Momente prägten den Weg einer der erfolgreichsten Bands des deutschsprachigen Raums. Den faszinierenden Werdegang von den bescheidenen Anfängen im Düsseldorfer Ratinger Hof bis hin zu den immer ausverkauften Stadionkonzerten lässt die Neuauflage dieses Sonderhefts wieder Revue passieren. Campino & Co. begeistern nicht nur durch ihre fulminanten Live-Auftritte, die sie auch oft in die Wohnzimmer von Fans führen, sondern jedes Mal auch mit ihren neuen Albumveröffentlichungen. Aktuell hat auch das neueste Machwerk - „Laune Der Natur“ - sofort die Spitzen der Charts erklommen!

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Umfangreiche und autorisierte Paul McCartney Biografie erscheint!

Fünf Grammys, elf Mal als Solokünstler in den deutschen Album-Top-Ten und Autor von über eintausend Songs – Paul McCartneys Karriere ist in jeder Hinsicht von Superlativen geprägt.
Nun schreibt der renommierte Musikjournalist Philip Norman seine Geschichte auf und zeichnet Pauls Leben vom frühen Tod der Mutter Mary über die Beatles- und Wings-Jahre nach. Dabei erzählt er auch ausführlich von der Zeit danach, dem frühen Krebstod von Pauls großer Liebe Linda und der umstrittenen Beziehung und Trennung von Heather Mills. Er revidiert McCartneys Image vom stets angepassten, niedlichen Beatle und zeigt ihn als komplexen Charakter, der in seinen 70ern noch immer das Gefühl hat, sich beweisen zu müssen. Genau wie der Teenager, der in die Band seines Schulkameraden John Lennon aufgenommen werden wollte …

Philip Norman legt hier mit genauem Blick und vielen unveröffentlichten Details die umfassende Biografie einer der größten Musiklegenden unserer Zeit vor.

Philip Norman, Jahrgang 1943, war als Musikjournalist u.a. für die Sunday Times tätig. Sein erstes Buch, die Beatles-Biografie SHOUT!, war auf Anhieb ein Bestseller und ist bis heute ein Standardwerk, weitere erfolgreiche Titel über John Lennon, Elton John und Mick Jagger folgten. Philip Norman trat außerdem als Autor von Romanen und Theaterstücken in Erscheinung. Er lebt mit seiner Familie in London.

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Das perfekte Buch für die tagtägliche Prävention im Sinne der Gesundheit

Die Natur gibt es uns vor: Sie kennt keine geraden Wege, alles verläuft im Rhythmus, in der ständigen Wiederholung und im Ausgleich von Gegensätzen. Frank Elstner und der Präventivmediziner Gerd Schnack präsentieren in diesem Buch ihr Konzept für ein gesundes, langes und erfülltes Leben im Einklang mit den Prinzipien der Natur. Vorgestellt werden einfache und kurze Übungen für jeden Tag – zu Hause, im Büro und auf Reisen: • Das Energiewunder der Entspannungshocke als »Stretching Total« für alle Gelegenheiten • Das neue leichtfüßige FaszienJogging, überall als Kurzpause anwendbar • Die neue Pausenkultur durch die Vagus-Meditation – die Tiefenentspannung zur Regeneration nach jeder Belastung im Stressalltag

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Erster Heine Bakkeid Krimi erscheint bei Rowohlt Polaris

Heine Bakkeid ist in Norwegen ein renommierter Jugendbuchautor. Mit «... und morgen werde ich dich vermissen» legt er nun seinen ersten Kriminalroman vor, der von der norwegischen Kritik gefeiert wird und bereits in 11 Länder verkauft ist:

Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben.

Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus.

Bakkeid beherrscht die Kunst des filmischen Erzählens, die raue, maritime norwegische Landschaft bietet dafür die perfekte Kulisse. «... und morgen werde ich dich vermissen» erscheint am 23.06.2017 bei Rowohlt Polaris.

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Christiane Franke & Cornelia Kuhnert - Mörderjagd mit Inselblick

Der neue Fall für das ostfriesische Ermittlertrio Henner, Rosa und Rudi dreht sich um merkwürdiges Autorensterben. Im Rahmen der erstmals auf Neuharlingersiel stattfindenden ostfriesischen Literaturtage kommt es zu einem ersten Todesfall eines Autoren. Alles sieht jedoch nach einem normalen Herzinfarkt aus. Als es dann jedoch kurze Zeit später noch zwei zweite Todesfälle gibt, verlieren Rosa, Rudi und Henner mehr und mehr den Glauben an normale Todesfälle und nehmen die Ermittlungen auf.
"Mörderjagd mit Inselblick" ist ein netter Kriminalroman, der sehr leicht und flüssig zu lesen ist.
Die beiden Autorinnen bedienen sich einfach strukturierten Satzbauten und kurzen Sätzen. So stellt sich das Geschehen auf den Inseln, auf denen sich das Geschehen bei diesem neuen Fall für die etwas eigenwilligen Norddeutschen abspielt, sehr plastisch dar. Auf den 273 Seiten bietet das Buch eine angenehme Kriminalunterhaltung für unterwegs oder nebenbei. Allerdings bleiben die Charaktere an manchen Stellen ein wenig blass und unaufgeregt. Und zum Ende des Buches bekommt man als Leser dann noch ein paar typische Ostfriesenkoch- und -backrezepte "aus Mudder Steffens´ Küche" an die Hand gegeben. Eine witzige und gut umgesetzte Idee.
Wenn man in die Buchreihe von Christiane Franke & Cornelia Kuhnert einsteigen möchte, dann bietet es sich an, mit dem ersten Band der Serie anzufangen, um ausreichend Informationen über die Hauptfiguren und deren Entwicklungen zu bekommen. Alles in allem ein schöner kurzweiliger Krimi im schnörkellosen Stil, den man gut nebenbei lesen kann.

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Jennifer Nivens neues Buch erscheint im Juni 2017

Ab dem 22.06.2017 ist der neue Roman von Jennifer Niven erhältlich. Bei „Stell dir vor, dass ich dich liebe“, dreht sich alles um den einen Menschen, der (d)ein Leben verändert!

Hier der Klappentext des Buches:
Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Eine Geschichte über die eine wahre Liebe, die dir das wunderbare Gefühl schenkt, mit all deinen verdammten Fehlern perfekt zu sein.

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