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Ein Hundertjähriger, der Spannung verspricht!

Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Ein Kriminalroman der besonderen Art, der sicherlich nicht zu Unrecht seit langer zeit ganz oben in den Bestsellerlisten zu finden ist!

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Kate Rhodes "Im Totengarten"

Die Voraussetzungen für einen guten Debütroman hätten an sich nicht besser sein können. Als Schauplatz wurde Englands Hauptstadt London gewählt. Ein anfänglicher Mord, der in ein bestimmtes Schema eines jedoch hinter Gitter sitzenden Pärchens passt, eine Polizei, die etwas ratlos ist und eine Psychologin, die von der Polizei um Hilfe gebeten wird.
Allerdings ist das Leben von Alice Quentin alles andere als normal - sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht. Und ohne sich darüber wirklich im klaren zu sein, gerät die Psychologin viel tiefer in die Angelegenheit, als es ihr lieb ist...
Das Buch ist leider nicht mehr als Durchschnitt. Der Schreibstil von Kate Rhodes ist anfänglich recht einladend, verflacht dann aber zusehends. Abgehakte Schilderungen, viele Szenarien und Abläufe, die wie heruntergerattert wirken und nur bedingt Atomphäre aufkommen lassen bestimmen "Im Totengarten". Es fällt somit schwer, eine Art Verbindung zur Hauptakteurin aufzubauen. Man verliert sich immer wieder in der abgehalten Hektik des Schreibstils und mit jeder neuen Seite geht ein Teil der Spannung und wird durch Langatmigkeit und inhaltliche Leere ersetzt.
Und auch, wenn die Psychologin immer wieder mit ihren eigenen Ängsten und ihrer eigenen Vergangenheit zu tun und zu kämpfen hat, so schafft Kate Rhodes es nicht, diese Handlungen auf kurzweiligem spannendem Niveau zu vermitteln. "Im Totengarten" geht leider im immer größer werdenden Meer der vielen Belletristik Veröffentlichungen der Gegenwart unter. Aber es ist ja erst einmal ein erster Roman gewesen. Vielleicht schafft die Autorin mit dem Nachfolgewerk ja einen Schritt in die richtige Richtung.

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Inge Löhnig - Schuld währt ewig

Der vierte Fall für Kommissar Dühnfort ist etwas spezieller und für das Ermittlerteam und auch den Leser spannend und kniffliger, als es die vorherigen Fälle gewesen sind. Der Grund für den Täter, seine Opfer zu ermorden bzw. nachträglich zu bestrafen, scheint lange nicht ersichtlich. Erst im letzten Viertel des Buches lichtet sich das Meer der Ungereimtheiten und viele Puzzleteile greifen ineinander. Bis dahin nimmt Inge Löhnig des Leser auf eine sehr fesselnde Reise auf beruflicher und auch privater Ebene ihres Hauptakteurs mit.
Einmal mehr präsentiert die Autorin dem Leser viele Schauplätze und Handlungsstränge, die lange Zeit parallel verlaufen, sich aber letztlich doch zu einem großen Ganzen entwickeln. Dem Roman wohnt zu jeder Zeit eine angenehme Atmosphäre inne. Der Schreibstil ist kurzweilig und einfach zu lesen, jedoch nicht oberflächlich. 
Wie bereits die anderen Bücher von Inge Löhnig, so entwickelt auch "Schuld währt ewig" eine Eigendynamik, die den Leser bereits nach den ersten Seiten erfasst und ihn bis zum letzten Buchstaben nicht mehr loslässt.
Die Schilderungen der Ermittlungen im neuen Fall von Dühnfort und seinem Team werden immer wieder durch Ausflüge in den privaten Bereich der Polizisten unterbrochen und so bekommt man in diesem Buch erste Antworten auf Dinge, die sich unter anderem in puncto Zweisamkeit bereits zuvor andeuteten. Und plötzlich kommt innerhalb des Teams sogar ein Anflug von Eifersucht und Mißgunst auf, der letztlich aber positiv darin endet, dass ein Kollege dem anderen in buchstäblich letzter Sekunde das Leben retten kann.
Gut 430 Seiten beste Kriminalunterhaltung hält "Schuld währt ewig" für die Krimifans bereit. Und Inge Löhnig unterstreicht mit diesem Buch einmal mehr, dass ihr Kommissar Dühnfort zu einer der gegenwärtig erfolgreichsten Romanfiguren im Bereich der Belletristik zählt...und das zurecht!

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Neuer exotischer Thriller von Patrick Woodhead!

Am 02.01.2013 erscheint Patrick Woodheads neuer Thriller «Der Weg ins Dunkel» im Rowohlt Taschenbuch Verlag. Hier bekommen Sie schon einen Vorgeschmack auf die spannende Story vor exotischer Kulisse:

Als der britische Arzt Joshua Milton im tiefsten kongolesischen Dschungel verschwindet, macht sich sein Jugendfreund Luca auf die Suche nach ihm. Gemeinsam mit der Geologin Beatrice möchte er dorthin fliegen, wo sich die Spuren des Freundes verlieren. Doch ihr Flugzeug stürzt ab und von nun an müssen sich die beiden zu Fuß durch die gefährliche Sperrzone des Militärs schlagen. Schließlich entdecken sie eine geheime Mine, in der Sklaven Feuercoltan abbauen, das die Chinesen für die Produktion eines modernen Mobilfunksystems brauchen. Die neue Technologie soll schon bald den Weltmarkt beherrschen, doch Luca und seine Begleiterin entdecken schnell, dass das Feuercoltan krebserregend ist und eine weltweite Verbreitung katastrophale Folgen hätte. Wie aber sollen die beiden den Warlord Mordecai, der den Abbau kontrolliert, stoppen? Dieser ist inzwischen auf die beiden aufmerksam geworden und hat seine Truppen mobilisiert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn auch Joshua befindet sich unter den Sklaven in der Mine und schwebt in großer Gefahr

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Rita Falk "Griessnockerlaffäre"

Der vierte Fall für den Eberhofer, der Hauptfigur der Provinzkrimireihe aus der Feder von Rita Falk, war meine erste Begegnung mit den Büchern der Autorin. Anfänglich war ich etwas skeptisch, wie ein Krimi auf gut 200 Seiten meine Aufmerksamkeit erhaschen würde und inwieweit man auf dieser doch irgendwie überschaubar erscheinenden Seitenzahl einen spannenden und interessanten Fall würde unterbringen können.
Doch bereits nach wenigen Seiten wusste ich zum einen, dass mich dieses Buch auf die verschiedensten Weisen gefangen nehmen würde. Es ist zum einen das urbayrische Gemüt, verbunden mit einem Humor, mit dem ich aufgrund seiner Trockenheit sehr viel anfangen konnte und zum anderen das schnörkellose Aneinanderreihen von Geschehnissen, das immer wieder von eben diesen humoristischen Szenen, die sich zumeist im privaten Umfeld des Polizisten Franz Eberhofer ereignen, unterbrochen wird.
Der Fall als solcher wird hauptsächlich interessant, weil ein Kollege, mit dem der Franz Eberhofer kein wirklich gutes Verhältnis hat, ermordet wird. Und der Eberhofer war zudem noch der letzte, der den später tot aufgefundenen Kollegen, lebendig gesehen zu haben scheint. Mit dem Bedürfnis, sich selbst zu entlasten und dem sicheren Wissen, dass die Kollegen die Ermittlungen in dieser Mordsache ohnehin nicht vernünftig durchführen würden, macht sich der eiegnwillige Polizist selbst auf die Suche nach dem Mörder.
Doch es sind nicht nur die Ermittlungen, die die Hauptfigur hier in Beschlag nehmen, sondern auch im privaten Umfeld des Franz Eberhofer passiert so einiges. Die familiäre Situation wird im Buch wunderbar und stets mit einer Prise Humor und Zynismus umschrieben. Die Oma ist taub und brüllt mal mehr mal weniger, wenn sie auch der Suche nach Rabatten beim Einkaufen ist, der Vater raucht in regelmäßtigen Abständen immer Joints und der Bruder ist dem Franz Eberhofer nicht gut gesonnen. Somit gibt es die unterschiedlichsten Arten von Reibereien, die das Lesen von "Griessnockerlaffäre" zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen.
Man muss sich auf das Buch und die Art des Schreibens einlassen. Und ist das erst geschehen, dann liefert "Griessnockerlaffäre" eine hervorragende Unterhaltung, die immer wieder zum Schmunzeln anregt und irgendwie fast schon beiläufig noch einen netten und im wahrsten Sinne des Wortes "hübschen" Kriminalfall zum Besten gibt.

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Jamie Oliver mit Viertelstundentaktik!

Schnell und raffiniert ist kein Widerspruch, wenn es um die Alltagsküche geht. In seinem neuen Kochbuch, dass dieser Tage beim Dorling Kindersley Verlag erschienen ist, verspricht Jamie Oliver leckere und gesunde Gerichte mit nur 15 Minuten Zubereitungszeit und knüpft mit vielen neuen kreativen Ideen an den Erfolg seines Bestellers Jamies 30-Minuten-Menüs an.

Von mediterraner Pasta und britischen Klassikern bis hin zu asiatischen Köstlichkeiten und knackfrischen Salaten - Jamies neue Rezepte sind unkompliziert, alltagstauglich und einfach nur gut. Mit seinem neuen Kochbuch Jamies 15-Minuten-Küche beweist er, dass gutes Essen keine Frage der Zeit ist. Nützliche Tipps und Tricks befeuern zusätzlich den schnellen Küchengenuss.

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J.K. Rowling "Ein plötzlicher Todesfall"

Nachdem man J.K. Rowling bislang nur als Kinderbuchautorin in Erscheinung treten sah, hat die Britin nun mit "Ein plötzlicher Todesfall" ihren ersten Roman für die Erwachsenenzielgruppe geschrieben. Ließen sich die einzelnen "Harry Potter" Bände sich schlank und angenehm kurzweilig lesen, so schlägt J.K. Rowling mit ihrem neuen Werk nicht ganz diese gewohnte Schreibart ein. 
Der Roman fängt an sich recht kurzweilig und intensiv an, denn bereits auf den ersten Seiten kommt es quasi aus dem Nichts zu einem Todesfall einer bestimmten Person im Dorf Pagford. Somit ist die Voraussetzung für einen Kriminalroman, der rasant Fahrt aufnehmen könnte, gegeben. Allerdings versiegt diese anfänglich gezündete Flamme unversehens wieder. Denn auf den kommenden Abschnitten des Buches - über eine schier unendlich lange Zeit hinweg - passiert als solches nicht wirklich viel. Es werden sehr viele Familien und Personen des Dorfes Pagford vorgestellt und ein jeder ist irritiert und scheinbar schockiert vom Tod des Mitbürgers. Die Schilderungen sind aber leider sehr langatmig und versprühen nicht einmal im Ansatz so etwas wie Spannung. Man muss sich durch einen großen Teil des Buches mit eiserner Disziplin hindurchlesen. Die Leichtigkeit, die die Autorin bei ihren "Harry Potter" Bänden auf so faszinierende Art an den Tag legte scheint im Dunkel der Nacht verschwunden. "Ein plötzlicher Todesfall" zeigt zwar diverse sozialkritische Ansätze, lebt diese aber nur oberflächlich und in bekannter Weise aus. Hier wäre sicherlich ein tieferes Eintauchen von Vorteil gewesen.
Und auch die Formulierungen im Buch sind bestenfalls durchschnittlich. Die Art der Wortwahl ist oftmals ungewohnt derbe und direkt. Ein weiterer Punkt, den man nicht unbedingt mit dem Namen J.K. Rowling in Verbindung bringt.
Somit ist abschließend festzuhalten, dass J.K. Rowling mit "Ein plötzlicher Todesfall" ihre Status, den sie sich mit den "Harry Potter" Bänden erarbeitet hat, deutlich zu relativieren. Aber da es ihr Erstlingswerk für die Zielgruppe der Erwachsenen ist, bleibt nur zu hoffen, dass der kommende Roman dann doch bitte deutliche mehr Qualitätsmerkmale aufweist - und das in allen Hinsichten.

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Rita Falk lädt ein zur "Griessnockerl Affäre"

Seit ein paar Wochen ist der neue Fall für den Eberhofer Franz beim Deutschen Taschenbuch Verlag (DTV) erschienen. Erneut präsentiert Autorin Rita Falk hier eine mehr als unterhaltsame und zudem spannende Mischung aus Unterhaltung und Krimi. Ein Lesegenuss der anderen Art.

Und darum geht es im vierten Fall des Eberhofer Fanz:

"Die Beerdigung von der Oma ist an einem Donnerstag. Es ist nieselig und grau und wir stehen bis zu den Knöcheln im Friedhofs-Batz. Trotzdem ist beinah die ganze Gemeinde gekommen. Sie war halt auch äußerst beliebt, die Oma, das muss man schon sagen..."

Keine Angst. Es ist nicht die Eberhofer Oma! Aber in Niederkaltenkirchen ist auch so einiges los. Im Polizeihof Landshut wird ein toter Polizist gefunden. Der Letzte, der mit dem Barschl zu tun hatte, war der Franz. Nun war der Tote ausgerechnet sein direkter Vorgesetzter - und absoluter Erzfeind. Blöderweise handelt es sich bei der Mordwaffe auch noch um Franz' Hirschfänger. Sieht also nicht gut aus für den Eberhofer!

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Thomas Enger mit neuem Fall für Henning Juul

Thomas Enger, Jahrgang 1973, studierte Publizistik, Sport und Geschichte und arbeitete in einer Online-Redaktion. Nebenbei war er an verschiedenen Musical-Produktionen beteiligt. Sein Thrillerdebüt Sterblich war hierzulande wie auch international ein sensationeller Erfolg. Er lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in Oslo.
Mit "Vergiftet" ist am 29.10.2012 sein zweiter Roman mit der Hauptfigur, dem Reporter Hennig Juul bei Blanvalet erschienen.

Und darum geht es im neuen Buch des norwegischen Autoren:
"Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb", lautet die knappe Nachricht des inhaftierten Kleinkriminellen Tore Pulli, der für einen Mord verurteilt wurde, den er nicht begangen hat. Zumindest behauptet er das, und er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Die Wahrheit war für Henning nie wichtiger als in diesem Zusammenhang. Doch noch vor dem entscheidenden Treffen wird Tore Pulli im Gefängnis vor laufenden Kameras umgebracht. Für Henning bricht eine Welt zusammen. Wäre Tore wirklich in der Lage gewesen, den schrecklichen Unfall aufzuklären? Oder gibt es noch weitere Zeugen?

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Neuer Krimi von Harry Dolan

Der neue Roman von Harry Dolan ist ab sofort im Handel erhältlich. Nachdem der Amerikaner bereits mit seinem ebenfalls beim Deutschen Taschenbuch Verlag DTV erschienenen Erstlingswerk "Böse Dinge geschehen" auf sich aufmerksam machte, erlebt seine Hauptfigur, der Redakteur David Loogan, nun in "Bell ist der Nächste" seinen zweiten Fall. Und dieses Mal scheint er selbst eine unrühmliche Hauptrolle in diesem zu spielen.

Und darum geht es in "Bell ist der Nächste":
Auf einen netten Abend zu zweit mit David Loogan, Redakteur des Krimimagazins ›Gray Streets‹, muss Elizabeth Waishkey leider verzichten: Sie wird zu einem Tatort gerufen. Der ermordete Henry Kormoran kommt der Kommissarin vage bekannt vor: 17 Jahre zuvor ging sein Name durch die Presse, da er mit vier anderen an einem Bankraub beteiligt war. Zurück im Kommissariat steht auf einmal David vor ihr. Aschfahl streckt er ihr ein Manuskript entgegen, das ein Unbekannter vor seine Bürotür gelegt hat. »Ich habe Henry Kormoran in seinem Apartment in der Linden Street getötet«, lautet die erste Zeile der Geschichte, die letzte: »Sutton Bell ist der Nächste.«

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