Menu
A+ A A-

Laura Lackmanns schreibt über "Die Punkte nach dem Schlussstrich"

Aktuell ist Laura Lackmanns Regiedebüt „Mängelexemplar“ in den Kinos zu sehen. Ihr literarisches Debüt "Die Punkte nach dem Schlussstrich" erscheint am 17.06.2016 bei List. Die Illustrationen hat Laura Tonke beigesteuert.

Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die den Zeitgeist weiblicher Selbstfindung ins Visier nimmt: Lucy schildert ihre zahlreichen uneigentlichen Beziehungen und ihre gewaltige Angst vor Trennung – als Jonas mit ihr Schluss macht, verwüstet sie seine Wohnung, bricht ihm den Arm und flirtet mit dem herbeigerufenen Polizisten. Einen verkorksten Dreier und viele schwierige Beziehungen später übt Lucy „alleine sein“ und fragt sich, wer hier eigentlich kaputt ist: Die Gesellschaft mit ihren Ansprüchen an das Erwachsenwerden, das Authentischseinmüssen und die richtigen Gefühle? Ihre Kindheit mit Porno-Mutter und Selbsthass-Vater? Berlin? Oder alles?

Und so lautet der Klappentext:
Luzy hat ein Problem: Sie kann nicht alleine sein. Alleine in einem Raum geht schon, nur ohne Mann im Leben, das geht leider gar nicht. Luzy steckt all ihre Energie in den Erhalt ihrer oft nicht einfachen Beziehungen. Dabei gibt sie alles: kümmert sich, plant gemeinsame Veranstaltungen, bringt Essen herbei und den Müll raus, ist großzügig beim Sex, pumpt Geld, cremt ein und massiert, bis die Finger bluten. Ihr Putzerfischverhalten kann die Trennungs- angst nicht kaschieren. Bis Luzy richtig anstrengend wird. Eine Unterlassungs- erklärung und eine Verhaftung wegen Haus- friedensbruch später kämpft sie immer noch mit Liebeskummer und Angst vor dem Alleinsein. Sie muss etwas ändern, denn von aufrichtiger Liebe versteht sie nichts.

weiterlesen ...

Neuer Nele Neuhaus Roman “Im Wald” erscheint im Oktober 2016

Der achte Fall für das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Sander erscheint am 14.10.2016 bei Ullstein. Und auch "Im Wald" ist mit Sicherheit wieder viel Spannung garantiert.

Und darum geht es inhaltlich im neuen Buch von Erfolgsautorin Nele Neuhaus:
Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?

weiterlesen ...

M.C. Poets - Traum.Wald.Tod.

In der endlosen Weite Norwegens lebt der Eigenbrötler Morten. Seit er denken kann, träumt er davon, eine Frau zu fesseln und echte, tiefe Angst in ihrem Blick zu sehen. Als er eines Abends heimlich ein Touristenpaar auf einer Kanutour beobachtet, erwacht sein alter Traum zu neuem Leben. Am nächsten Morgen liegt der Mann tot am Fuße eines Felsens, und die Frau muss auf sich allein gestellt ihren Weg durch die unwirtliche Natur finden. Morten sieht seine Chance gekommen und bietet der Frau seine Hilfe an.

Zusammen machen sie sich auf den Weg, und Morten glaubt, ein leichtes Spiel mit seinem ahnungslosen Opfer zu haben. Doch Sina van Megen, eine gefragte Künstlerin, ist nicht die verweichlichte Städterin, für die er sie hält. Genau wie er selbst verbirgt sie ihre wahren Absichten, was er jedoch erst durchschaut, als es fast zu spät ist. (Klappentext)

Bis zu ihrem Thriller "Berechnung" war M.C. Poets mir völlig unbekannt. Erfreulicherweise hat sie auch mit "Traum, Wald, Tod" einen Volltreffer gelandet. Optisch findet sich das Buch in einer tollen Aufmachung wieder und es lässt sich auf 222 Seiten, unterteilt in 24 Abschnitten gut lesen. M.C. Poets hat an die Leichtigkeit ihres vorherigen Thrillers angeknüpft und auch hier überschaubare Charaktere gewählt. Aus immer mal wechselnder Perspektive wird aus der Sicht des Eigenbrötlers Morten und der Künstlerin Sina van Megen erzählt. Während Morten, dessen Mutter eines Tages wie vom Erboden verschwand, aufgezogen von seinem inzwischen verstorbenen Vater, ein schlichtes und einsames Leben inmitten Norwegens lebt, ist Sina auf dem Höhepunkt ihres Künstlerkarriere angelangt und führt ein gutes Eheleben. Unterschiedlicher die Charaktere nicht sein könnten, treffen die beiden in der unberührten Natur Norwegens zusammen, welche durch M.C. Poets unheimlich lebendig beschrieben wird, und es entwickelt sich zu einem sehr guten Thriller. Auf ca. der Hälfte des Buches kommt es zu einem kurzen Abfall der Spannungskurve, welche an dieser Stelle nicht weiter hätte fallen dürfen. Die Spannungskurve steigt an als Morten erstmals auf der Hütte versucht Sina das Seil um den Hals zu legen, hierbei jedoch scheitert. Ab hier entwickelt sich der Thriller sehr spannend. M.C. Poets kommt auch mit diesem Stück ohne viel körperliche Gewalt und Blut aus, was der Spannung jedoch nichts abgewinnt, da hier der psychische Aspekt für die nötige Spannung sorgt. Das Buch überrascht mit spannenden Wendungen, welche man bis zur letzten Seite nicht erwartet hat und an dieser Stelle -um nicht zu viel Vorweg zu nehmen- nicht verraten werden sollen.

Das Buch verdient ein großes Lob und ich freue mich schon auf das nächstes Stück von M.C. Poets.

weiterlesen ...

M.C. Poets schreibt auf spannende Weise "Traum.Wald.Tod."

M.C. Poets hat mit "Traum.Wald.Tod." ihren neuen Kriminalroman veröffentlicht. Und die Krimifans dürfen sich erneut auf jede Menge kurzweiige Spannung freuen. Der Roman ist ab sofort im Buchhandel zu erhalten und darum geht es:

In der endlosen Weite Norwegens lebt der Eigenbrötler Morten. Seit er denken kann, träumt er davon, eine Frau zu fesseln und echte, tiefe Angst in ihrem Blick zu sehen. Als er eines Abends heimlich ein Touristenpaar auf einer Kanutour beobachtet, erwacht sein alter Traum zu neuem Leben. Am nächsten Morgen liegt der Mann tot am Fuß eines Felsens, und die Frau muss auf sich allein gestellt ihren Weg durch die unwirtliche Natur finden. Morten sieht seine Chance gekommen und bietet der Frau seine Hilfe an.
Zusammen machen sie sich auf den Weg, und Morten glaubt, ein leichtes Spiel mit seinem ahnungslosen Opfer zu haben. Doch Sina van Megen, eine gefragte Künstlerin, ist nicht die verweichlichte Städterin, für die er sie hält. Genau wie er selbst verbirgt sie ihre wahren Absichten, was er jedoch erst durchschaut, als es fast zu spät ist.

weiterlesen ...

Rolf und Cilla Börjlind - Die Strömung

Zwei ermordete farbige Kleinkinder, rechtsradikale Vereinigungen, Ausländerhetze in den sozialen Netzwerken des Internets und eine Lebens- und Liebeskommune in den späten 1960 und frühen 1970er Jahren sowie ein Verbrechen an einer farbigen Prostituierten, dass bereits viele Jahre zurückliegt, bestimmen den neuen Roman des schwedischen Autorenduos Rolf und Cilla Börjlind.
Auf sehr geschickte Weise verbinden die beiden Autoren sowohl die unterschiedlichen Handlungsstränge als auch die Weiterentwicklungen ihrer Hauptfiguren miteinander. Durch geschickte Umschreibungen und bewusst ausgewählte - niemals zu klischeehafte - Geschehensorte, wird der Leser bereits auf den ersten Seiten unmittelbar in den neuen Fall für Olivia Rönning und Tom Stilton hineingezogen. Und dieser neue Fall hat es über gut 500 Seiten wahrlich in sich. Es tun sich im Zuge der Ermittlungen immer neue Verdächtige auf, anfangs als haltbar geglaubte Spuren verdichten sich auf ausweitende Weise, sodass die im Einsatz befindlichen Polizisten ebenso wie der ehemalige Ordnungshüter Tom Stilton immer wieder ihr Bewusstsein erweitern müssen, um das große Spektrum der gedanklichen Grausamkeiten erfassen und so die Verantwortlichen letztlich dingfest machen zu können.
Die Atmosphäre, die Rolf und Cilla Börjlind in ihrem neuen Roman vermitteln, ist nicht nur durchweg spannend, sondern oftmals auch erschreckend und brutal. Hier werden leider nicht von der Hand zu weisende rechtsradikale Tendenzen und Handlungsweisen beschrieben, die den Leser aufhorchen und nachdenklich werden lassen. Und als Gegenpol zu den aktuellen Bewegungen dieser Nationalgesinnten gibt es dann die Verbindung zur Vergangenheit einer Vereinigung bei der es schwerpunktmäßig - wie sich herausstellt - um das freie Leben und die Liebe ging.
Nach dem Überstehen von persönlichen Bedrohungen und der Überwindung bestimmter Vorurteile und Abneigungen dringen Olivia Rönning und Tom Stilton zusammen mit den ermittelnden Polizisten durch das Dickicht eines irrgeleiteten Glaubens und können buchstäblich in letzter Sekunde ein weiteres Leben retten.
"Die Strömung" begeistert von Beginn an und lässt den Leser bis zum letzten Wort nicht mehr los. Nicht nur, dass Rolf und Cilla Börjlind es schaffen, ein wunderbares Band zwischen den Hauptfiguren ihrer Romane und den Lesern zu erschaffen und mit jedem neuen Roman stärker werden zu lassen. Das Autorenduo zeigt mit diesem dritten Roman erneut sein Gespür für die Aufnahme gegenwärtiger Tendenzen und die unterschwellig mahnende Umsetzung dieser in einen bizarren Kriminalroman. Dieser Roman ist ein Muss für alle Krimi-Fans!

weiterlesen ...

Anna Grue – Das falsche Gesicht

Ein Mord an einer beliebten Lehrerin, die eine Beziehung zu einer Polizistin unterhielt und sich kurze Zeit davor von ihrem Mann getrennt hatte und zudem zum Zeitpunkt ihrer Ermordung schwanger war. Eine Polizistin, die scheinbar kurz vorher Streitigkeiten mit ihrer ermordeten Freundin gehabt hat und unweigerlich in den Fokus der Ermittlungen der Polizei rückt. Eine Schule mit diversen undurchsichtigen Lehrern und Schülern und mysteriöse Spendenprojekte, die alsbald mehr Fragen als Antworten aufwerfen...
Die dänische Erfolgsautorin Anna Grue verbindet in ihrem aktuellen Roman "Das falsche Gesicht" einmal mehr auf begeisternde und hoch spannende Weise unterschiedliche Handlungsstränge und lässt diese auf geschickte Weise letztlich ineinanderlaufen. Der im Fokus stehende Mordfall an einer schwangeren lesbischen Lehrerin gewinnt zudem durch die Tatsache an Bedeutung, dass ihre Freundin die Polizistin Pia Waage aus dem Polizeiteam ist, das den Leser nunmehr seit sechs Romanen ermittelnd begleitet. Immer neue Erkenntnisse und Beweise kommen zu Tage und so gerät die Ermittlerin scheinbar ausnahmslos in den Fokus der ermittelnden Polizisten, sprich ihrer Kollegen.
Und so beauftragt Pia Waage schließlich Dan Sommerdahl, den kahlköpfigen Detektiv und zugleich die Hauptfigur der Romane von Anna Grue, Ermittlungen anzustellen, um dem wahren Mörder ihrer Freundin auf die Schliche zu kommen. Zum wiederholten Male ist der private und berufliche Ehrgeiz des Detektivs geweckt und so ermittelt er parallel zur Polizei auf seine ganz eigene Art. Im Laufe der Zeit wird sodann immer deutlicher, dass nichts so ist, wie es eigentlich scheint.
Und während sich der Detektiv Puzzleteil für Puzzleteil auf dem Weg zur Lösung des Falles erarbeitet, wird ihm zusehends bewusst, dass hinter dem Mordmotiv ein viel subtilerer und verletzlicher Grund steckt, als es die pure Eifersucht je sein wird. Sukzessive entlarvt Dan Sommerdahl im wahrsten Sinne des Wortes das falsche Gesicht. Und hinter dieser Fassade verbergen sich zudem dunkle Machenschaften aus Habgier, Stolz, Korruption und Zerrissenheit.
Anna Grue versteht es einmal mehr, auch ihren neuesten Roman mit wunderbarem Leben zu erfüllen. Die Handlungen sind stets spannend und kurzweilig, bleiben lange zeit parallel nebeneinander bestehen und verweben sich erst in nachvollziehbarer Weise zum Schluss des Romans. Doch nicht nur der Kriminalfall als solches steht im Fokus, in "Das falsche Gesicht" wird auch die private Geschichte des kahlen Detektivs und seines Freundes Flemming Torp beleuchtet. Und bei beiden stehen merkliche Veränderungen abseits des Beruflichen an.
Anna Grue konzentriert sich bei ihren Erzählungen auf das Wesentliche und verliert sich nicht in lang gezogenen Umschreibungen von Gegenden und Begebenheiten. Dadurch wird eine stets hohe Spannung über die gesamten gut 500 Seiten des Romans aufrecht erhalten. Zudem gelingt es der Autorin, eine Bindung zwischen ihren Hauptfiguren und dem Leser zu schaffen, die mit jedem neuen Roman stärker wird. Man fühlt sich als Leser wie ein heimlicher Beobachter der Szenerie, immer gespannt darauf, was wohl die Beteiligten als nächstes unternehmen und so ist man beim Lesen auch stets mit der Wachsamkeit unterwegs, in eben dieser Rolle als heimlicher Beobachter nicht entdeckt zu werden. Anna Grue schafft es als eine der wenigen Krimiautorinnen, dass man beim Lesen ihrer Romane Zeit und Raum vergisst. Und mit "Das falsche Gesicht" unterstreicht die Dänin einmal mehr ihr Gespür für den perfekten Kriminalfall. Diese Reihe um ihren kahlköpfigen Detektiv Dan Sommerdahl darf sich kein Krimifan entgehen lassen.

weiterlesen ...

Die Prinzen veröffentlichen "Das Notenbuch"

Zum 25-jährigen Jubiläum gibt es jetzt das Liederbuch dieser außergewöhnlichen Band mit Songs wie „Alles nur geklaut“, „Du musst ein Schwein sein“, „Küssen verboten“, „Millionär“, „Alles mit’m Mund“. 28 ihrer größten Hits arrangiert für Klavier, Gitarre und Gesang.

Das Notenbuch der Prinzen umfasst ein Vierteljahrhundert Musikgeschichte, sie sind mit sechs Millionen verkauften Tonträgern eine der bekanntesten deutschen Bands. Aus jedem ihrer elf Studioalben sind Lieder enthalten, darunter bekannte Hits wie Alles nur geklaut, Du musst ein Schwein sein, Millionär, Mann im Mond, Deutschland oder Gabi und Klaus. In der heutigen Besetzung feiern die Prinzen seit 1991 Erfolge, damals erschien ihr erstes Album „Das Leben ist grausam“.

Durch die Teilnahme von zwei der Musiker an der Sendung „Sing meinen Song“ im Jahr 2015 ist auch die Band heute wieder in aller Munde. Der für sie typische A-capella-Gesang geht auf die Mitgliedschaft der einzelnen Prinzen in entweder dem Leipziger Thomanerchor oder dem Dresdner Kreuzchor zurück, zwei weltberühmten Knabenchören. Im Notenbuch sind die Lieder mit Gesangsmelodie, Klavierbegleitung und Akkorden notiert: Aus fünf Prinzen wird so eine Stimme. Die Songs bleiben natürlich die gleichen und begeistern die Fans von damals und heute.

weiterlesen ...

Neuer Ostfriesen-Krimi des Duos Franke und Kuhnert erscheint

Am 26.03.2016 erscheint mit «Miss Wattenmeer singt nicht mehr» im Rowohlt Taschenbuch Verlag der dritte Band der Ostfriesen-Krimireihe von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert. «Wer geglaubt hat, dass er Ostfriesland kennt, der wird hier eines Besseren belehrt – und das mit einer saftigen Portion Spannung und vor allem Humor, den manch einer den knorrigen Charakteren am Nordseestrand nicht zutraut», urteilt Margarete von Schwarzkopf.

Während am Strand von Greetsiel die «Ostfriesische-Schlickrennen-Wältmeisterschaft» tobt, wird Aleke Dönnerschlach auf ihrer Fischfarm ertränkt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi – er war beim Rennen mit im Team von Henner und Rudi dabei. Doch wer hatte ein Motiv, Aleke um die Ecke zu bringen? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat, aber Henner, Rudi und Rosa haben da mal wieder ihre Zweifel. Erst recht, als ein zweiter Mord geschieht. Und als sie erfahren, dass es von Seiten der Tierschützer massive Proteste und Angriffe gegen die Fischfarm gab, legt das Trio sich so richtig ins Zeug ...
Christiane Franke wurde an der Nordseeküste geboren und lebt immer noch gerne dort. Sie schreibt Küstenkrimis und gibt Anthologien heraus. Cornelia Kuhnert lebt in Hannover. Sie hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben.

Die Autorinnen lesen aus ihrem Roman u.a. in Hannover, Wilhelmshaven, Bremen und Cloppenburg. Alle Lesungstermine findet man unter:
www.rowohlt.de/taschenbuch/christiane-franke-miss-wattenmeer-singt-nicht-mehr.html

weiterlesen ...

Neues Andreas Winkelmann Buch "Killgame" verspricht Spannung!

m 11.03.2016 erscheint im Wunderlich Verlag der neue Roman des Bestsellerautors Andreas Winkelmann. «Killgame» ist ein temporeicher Thriller über eine grausame Menschenjagd in den Wäldern Kanadas.

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei...
Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden, die von zu Hause ausgerissen ist. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt...

Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen. Bei Wunderlich erschienen bisher seine sehr erfolgreichen Thriller «Wassermanns Zorn», «Deathbook» und «Die Zucht».

weiterlesen ...

Inge Löhnig - Gedenke mein

Nachdem Inge Löhnig bereits diverse Erfolgsromane über Fälle ihrer eigentlichen Hauptfigur, Kommissar Dühnfort, geschrieben hat, ist nun mit "Gedenke mein" der erste Fall der ehemaligen Kollegin und mittlerweile Verlobten des Kommissars, Gina Angelucci. Aufgrund ihrer Beziehung zueinander war ein gemeinsames Arbeiten in derselben Abteilung bei der Polizei nicht mehr möglich, so dass Gina Angelucci in die Abteilung für sogenannte Cold Cases, ältere und bislang unaufgeklärte Verbrechen, gewechselt ist.
Nachdem sie zusammen mit ihren neuen Kollegen einen lange zurückliegenden Mordfall hat auflösen können, wird sie von einer verzweifelten Frau kontaktiert, die steif und fest behauptet, dass ihr früherer Mann vor über zehn Jahren die gemeinsame Tochter entführt habe und diese nun irgendwo ein neues Leben bei einer anderen Familie führe. Er selbst hatte sich scheinbar das Leben genommen.
Da bereits die Rosenheimer Kollegen in diesem Fall zu früheren Zeiten ermittelt und diesen damals recht zeitnah als aufgeklärt zu den Akten legten, sträubt sich Gina Angelucci anfangs, der Frau intensiveres Gehör zu schenken. Doch dann erfährt sie von eklatanten Ermittlungsfehlern in der damaligen Zeit und so beginnt sie, sich - zusammen mit ihren Kollegen - immer mehr und mehr in den scheinbar aufgeklärten Fall hineinzuarbeiten.
Und im Laufe der Ermittlungen kommen immer neue Erkenntnisse zu Tage, die Gina Angelucci mehr und mehr an die Vermutungen der durch die psychische Berg- und Talfahrt der letzten Jahre gezeichneten Mutter des Mädchens glauben lassen. Die Ermittlerin bekommt stets weitere Einblicke hinter die menschlichen Fassaden und Verstrickungen der früheren Jahre und so kristallisiert sich letztlich eine verdächtige Person heraus, auf die sich nicht nur die Polizei, sondern auch auf hochgradig emotionale Weise die Mutter des noch immer vermissten Kindes (das mittlerweile eine junge Frau geworden sein dürfte) einschießen.
Doch kurz bevor alle Beteiligten an den Durchbruch in diesem Fall glauben, ist nichts mehr wie es gewesen zu sein schien. Letztlich kommt es zu einer Auflösung, die überraschend, traurig und tragisch zugleich ist. Aber auf eine weitere Weise verhilft ein tragischer Umstand vielen Beteiligten zu neuem positiven Lebensmut.
Inge Löhnig hat es einmal mehr verstanden, den Leser auch mit ihrem neuen Roman auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise mitzunehmen. Ein sehr guter und in sich letztlich nachvollziehbarer Fall führt den Krimi-Fan über 400 Seiten in unterschiedliche Handlungsstränge, die letztlich hervorragend zusammenlaufen und der Erzählung so eine wunderbare und fesselnde Kurzweiligkeit zuteil werden lassen. Die Art der Ermittlungsbeschreibung ist sehr gut gelungen und aufgrund der klar strukturierten Satzbauten und Dialoge lässt sich "Gedenke mein" flüssig und fast in eins durchlesen.
Zudem greift Inge Löhnig auch bei diesem Roman, bei dem es sich scherpunktmäßig um Gina Angelucci geht, stets wieder das private Umfeld und damit einhergehend Kommissar Dühnfort mit auf und entwickelt die Beziehung der Beiden somit auch in "Gedenke mein" weiter. Denn das Paar steht nicht nur kurz vor der Hochzeit, sondern bekommt auch in absehbarer Zeit Nachwuchs.
Alles in allem ist dieses Buch ein toller und unterhaltsam spannender Krimi, der hoffentlich der Auftakt zu einigen weiteren Büchern dieser Parallelserie von Inge Löhnig wird. Denn die Autorin hat nicht nur das uneingeschränkte Potential, hervorragende Kriminalfälle zu schreiben, sondern auch die Lust auf interessante Weiterentwicklungen ihrer Charaktere.

weiterlesen ...