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Neues VOLA Album erscheint im Oktober 2018

Selbst ausgewiesene Kenner anspruchsvoller Rockmusik mussten lange passen, wenn man auf Dänemark zu sprechen kam und sie nach nennenswerten dort ansässigen Interpreten fragte. Seit zwei Jahren hat sich das geändert. Damals bewiesen die Talentscouts der niederländischen Mascot Label Group ihr feines Näschen, als sie der Band VOLA einen Plattenvertrag vermittelten. Damit sorgten sie dafür, dass die Musiker aus Kopenhagen ihr zunächst im Eigenvertrieb und lediglich digital veröffentlichtes Debütalbum „Inmazes“ international und auch auf physischen Tonträgern einem breiten Publikum zugänglich machen konnten.

Mit seinem innovativen Mix aus Electronica, Industrial, Metal und Progressive Rock hat „Inmazes“ nach allgemeinem Dafürhalten eine kräftige Prise frischen Wind in die teils festfahrene Szene geblasen. So beschrieb das britsche Prog-Magazin VOLAs Klangbild beeindruckt als „widescreen heavy stadium Prog”, im Metal Hammer las man von „weighty riffs, gloomy, ambient soundscapes and guttural grooves”, und selbst die auflagenstärkste englische Tageszeitung The Sun kam an den Dänen nicht vorbei. Von deren Fähigkeit zum „genre-mashing” war in der Sun die Rede, was man als raffiniertes Mischen oder wahlweise auch als konsequentes in Grund und Boden stampfen etablierter Musizier- und damit auch Hörgewohnheiten deuten kann. Wie das Ganze sich fortsetzt, kristallisiert sich jetzt auf dem „Inmazes“-Nachfolger heraus: Das zweite VOLA-Album „Applause Of A Distant Crowd” erscheint am 12.10.2018 auf CD, digital, sowie als LP in schwerem 180-Gramm-Vinyl mit beigelegtem Download-Code bei Mascot Records.

Die Geschichte von VOLA reicht bis ins Jahr 2006 zurück. Gitarrist und Sänger Asger Mygind formierte seinerzeit ein Quintett, das zunächst Stücke von Bands wie Freak Kitchen, Opeth sowie Porcupine Tree spielte und dabei Ideen für erstes selbst komponiertes Material entwickelte. 2008 kam die EP „Homesick Machinery” heraus, 2011 folgte eine in Quartett-Besetzung aufgenommene weitere EP namens „Monsters”. 2015 war dann das ungemein vielschichtige, die Hörerschaft ebenso fordernde wie letztlich beglückende „Inmazes“ geboren. Mit allerlei elektronischen Sounds und Samples versehen, mutete das Album phasenweise futuristisch an. Es wartete zudem hier und da mit edlem Pop-Appeal à la Blackfield auf und rief insgesamt nicht nur Assoziationen zu Opeth und Porcupine Tree hervor, sondern dank stellenweise sehr heftiger Ausbrüche auch zu Devin Townsend, Soilwork, Meshuggah, Ulver und Massive Attack.

Auf Asger Mygind üben Künstler wie Wilson oder Townsend ein hohes Maß an Faszination aus. Er sagt: „Ihre Musik verändert das gesamte Körpergefühl. Hinter den Klängen, die unser Ohr erreichen, steckt eine höhere Macht.”. Und weiter: „Es geht doch einfach nichts über plötzlich auftauchende eingängige Refrains, die gleichsam die Schwerkraft aufheben und einen förmlich zum Schweben bringen. Derart intensive Empfindungen wollen auch wir mit unseren Sounds hervorrufen.” Nach der Veröffentlichung von „Inmazes“ ging es für VOLA mit Riesenschritten voran: Waren Auftrittsmöglichkeiten zuvor noch dünn gesät gewesen, so konnte man die Band seither bei zahlreichen Festivals in Deutschland, England und den Niederlanden erleben. 2016 absolvierte sie eine Tournee mit Katatonia, und 2017 erste Headliner-Auftritte in Großbritannien.

Das neue Album „Applause Of A Distant Crowd” entstand wie sein Vorgänger in Kopenhagen, in der noch jungen aktuellen Besetzung mit Asger Mygind (Gesang/Gitarre), Martin Werner (Keyboards/Programming), Nicolai Mogensen (Bass) und Adam Janzi (Drums). Produziert hat Mygind es selbst, das Mastern übernahm Andy VanDette (Porcupine Tree, Steven Wilson, Devin Townsend, David Bowie). Der Kontrast zwischen eingängigen und den etwas reduzierten wuchtigen Tönen tritt hier stärker hervor als bei „Inmazes“ und die Band gönnt sich diesmal sehr viel Spielraum, um einen atmosphärisch womöglich noch breiteren Bogen zu spannen als auf dem Debüt.

Viel Applaus dafür dürfte ihr sicher sein – längst nicht nur von jener „distant crowd” und deren Kommunikationsverhalten, auf die der Albumtitel mit Blick auf die digitale Welt anspielt, sondern vor allem auch dort, wo solche im wahrsten Sinne des Wortes progressiven Klänge ihre Wirkung am eindringlichsten entfalten: Von den Künstlern auf der Bühne dargeboten. Eine große Europatournee von VOLA ist für Herbst dieses Jahres geplant.

Hier schon mal die bisher bestätigten Dates für Deutschland:

05.10.2018 - Euroblast, Cologne, DE
07.10.2018 - Substage, Karlsruhe, DE
08.10.2018 - Take Over Days, Munich, DE

Mesh gehen mit Raritäten auf Jubiläumstour

Unangefochten stellen MESH aus Bristol die Speerspitze des Electro-Pop dar. Nach zahlreichen Charterfolgen spielte die Band 2016 mit „Touring Skyward“ ihre bis dato erfolgreichste Tournee.

Zum 25-jährigen Bandjubiläum haben sich die vier Briten nun etwas ganz besonderes ausgedacht: Sie präsentieren einen bunten Mix aus ihrem bisherigen Schaffen, angefangen Mitte der 90er Jahre mit ihrem Debüt-Album „Fragile“ bis hin zu ihrer letzten Single „Runway“ aus ihrem achten Studioalbum „Looking Skyward" . Dazu gibt es die allseits beliebten B-Seiten und weitere Raritäten.

Begleitet werden MESH auf der kommenden Tour von M.I.N.E. (feat. Marcus Meyn/Camouflage). Bereits einmal gab es diese Konstellation vor mehr als zwei Jahren bei einer Show. Jetzt wird diese Kombi auf einer ganzen Tour Wirklichkeit.

Daten:
14.09.2018 Hamburg, Mojo Club
15.09.2018 Oberhausen, Kulttempel (ausverkauft)
16.09.2018 Oberhausen, Kulttempel
21.09.2018 Erfurt, HSD Gewerkschaftshaus
22.09.2018 Berlin, Columbia Theater (ausverkauft)
23.09.2018 Berlin, Columbia Theater
25.09.2018 München, Backstage
26.09.2018 Frankfurt, Das Bett (Zusatzshow)
27.09.2018 Frankfurt, Das Bett
28.09.2018 Braunschweig, Lokpark
29.09.2018 Dresden, Reithalle Strasse E
special guests: M.I.N.E (feat. Marcus Meyn/CAMOUFLAGE) mit Ausnahme des 22.09.

Ticketlink: https://www.deinetickets.de/shop/pluswelt/en/start/?g=95 (reduzierte Tickets für die Zusatzshows in Berlin und Frankfurt nur hier erhältlich bis Ende August)

Tamara Banez - Ecken und Kanten

Tamara Banez wurde von keinem Geringerem als Liedermacher Konstantin Wecker entdeckt und sogleich unter Vertrag genommen. Die junge Künstlerin bringt mit ihrem klaren Blick und ihrer für ihr Alter bereits sehr gereiften Einstellung zu den sozialen und politischen Begebenheiten der Gegenwart eine inhaltliche Schärfe und eindrucksvolle Positionierung in die elf Titel ihres Debütalbums "Ecken und Kanten".
Für die Produktion des Albums konnte Tamara Banez auf die Hilfe von Konstantin Weckers Produzenten Florian Moser zurückgreifen. Die eigens von der Sängerin geschriebenen Songs hat Tamara Banez zusammen mit verschiedenen bekannten lokalen Münchener Musikern musikalisch umgesetzt. Zumeist behutsam, den Inhalt in den Fokus der Songs rückend, nimmt sich die junge Sängerin dann Themen wie Flucht, Liebe, Natur und Mensch, Atomunglücke oder auch Frauensolidarität und Frauenrechte an.
"Ecken und Kanten" ist ein Album geworden, das Tamara Banez in den Fokus der Liedermacher Szene zu rücken vermögen dürfte. Denn die junge Sängerin zeigt sich darauf für das Liedermacher-Genre bemerkenswert reif und gedanklich durchaus klar strukturiert. So nimmt sich sich kritisch den unterschiedlichen Begebenheiten und Lebensumständen an, ohne ihre Poesie und die Liebe zum eigenen Mittelpunkt dabei aus den Augen zu lassen.

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