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Katie Melua - In Winter (Special Edition)

Ruhig, atmosphärisch und sakral klingend präsentierte Katie Melua 2016 ihr neues Album "In Winter". Und sie präsentierte auch sich selbst in einem neuen Licht. Denn "In Winter" war das erste Album, dass die georgische Sängerin in kompletter Eigenregie geschrieben, eingespielt und auch produziert hat. Nach über zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit löste sich Katie Melua mit diesem Album von Mike Batt und seinen Songs, die stets für auf den Leib für die Sängerin geschrieben waren.
Zu diesem Zeitpunkt fühlte Katie Melua eine neue musikalische Freiheit und diese führte sie zurück zu ihren eigenen musikalischen und menschlichen Wurzeln. Das Album hatte sie in einem Gemeindehaus in georgischen Gori zusammen mit einem ortsansässigen Chor eingespielt und aufgenommen.
Die Songs auf "In Winter" sind eine Mischung aus traditionellen Liedern und neuen Songs von Katie Melua. Sowohl das alte als auch das aktuelle Liedgut ergänzen sich gut und lassen "In Winter" zu einer bedächtigen. musikalisch sehr reduzierte und gesanglich oftmals fast schon fragile Reise durch die kalte und dunkle Jahreszeit werden.
Neben vielen Inhalten der neuen Songs stellt auch das vom thailändischen Zeichner Niroot Puttapipat stammende Cover eine sehr schöne und atmosphärische Hommage an eben diese Jahreszeit und dieses Thema dar. Und so ist "In Winter" eine sehr persönliche und besonnene Reise, zu der Katie Melua auf ihre eigene unverkennbare Weise einlädt.
Nun erscheint das Album in einer "In Winter (Special Edition)", die neben dem originalen Album noch eine Bonus-CD mit dem Titel "Live From Admiralspalast, Berlin". Die Aufnahmen entstanden im während des Konzertes am 16.11.2016 und in gewohnt reduziert bedächtiger Atmosphäre erklingen zum einen die Titel des "In Winter" Albums in chronologischer Reihenfolge, gefolgt von weiteren Katie Melua Songs und Coverversionen alter Klassiker wie "Bridge Over Troubled Water" von Simon & Garfunkel oder auch "Wonderful Life" vom unvergessenen Black. Diese Versionen hat Katie Melua wunderbar auf ihren eigenen Stil abgestellt und interpretiert, so dass sie in ihrer klassisch reduzierten und fast schon fragil gesungenen Weise eine ganz andere, aber sehr schöne Atmosphäre verströmen, als es die wunderschönen Originalversionen ohnehin schon tun.
Alles in allem ist diese "In Winter (Special Edition)" eine schöne Veröffentlichung, die sich nicht nur allein wegen der Qualität des eigentlichen Albums, sondern auch speziell wegen der wirklich sehr schönen Live-Bonus-CD, mehr als nur lohnt.

Tears For Fears - Rule the World: The Greatest Hits

Mit "Rule The World" erscheint eine neue Best-Of Zusammenstellung des britischen Pop-Wave Duos Tears For Fears. Auch wenn die Veröffentlichungen von Roland Ozabel und Curt Smith in den letzten Jahren - und man kann schon fast Jahrzehnten sagen - etwas überschaubarer geworden sind, so haben die beiden Briten doch zwei neue Songs für diese "Greatest Hits" Compilation eingespielt. 
Die beiden neuen Stücke sind von ihrer Qualität her sehr unterschiedlich. "I Love You But I´m Lost" ist ein wunderschöner und sehr atmosphärisch und durchaus reduziert tanzbarer Titel, der das alte Tears For Fears Gefühl der 1980er Jahre wunderbar in die Gegenwart transferiert. Der zweite Titel "Stay" ist dagegen doch sehr durchschnittlich, mit einem recht überschaubaren Text, bei dem man sich des Öfteren fragt, was der Band dabei durch den Kopf gegangen ist. "Stay" klingt wie ein Ausschuss-Song aus vergangenen Zeiten und selbst wenn das so wäre, hätte sich niemand wirklich gewundert, dass er es nicht auf ein offizielles Tears For Fears Album geschafft hat.
Darüber hinaus sind mit "Break It Down Again", "Raoul And The Kings Of Spain" und "Closest Thing To Heaven" noch drei Titel von den Tears For Fears Alben nach 1992 mit auf "Rule the World: The Greatest Hits" enthalten. Ansonsten gibt es natürlich die bekannten und bereits diverse Male auf Zusammenstellungen, Samplern oder anderen Veröffentlichungen erschienenen Klassiker der Band wie "Shout", "Head Over Heels", "Woman In Chains", "Pale Shelter" oder natürlich auch "Everybody Wants To Rule The World".
Das Booklet ist leider auch sehr enttäuschend, denn es gibt darin lediglich ein paar aktuelle Bandbilder und auf der letzten Seite, ganz eng, klein und damit sehr unübersichtlich, die Informationen zu den auf "Rule the World: The Greatest Hits" enthaltenen Songs. Somit ist diese Zusammenstellung zum einen ein guter Einstieg für alle, die sich erstmals Tears For Fears nähern, für die Fans der ersten Stunden der Band sind an sich nur "I Love You But I´m Lost" und das schöne im früheren Stil aufgemachte Cover richtig interessant.

Sharon den Adel veröffentlicht erste Solo-Single

Sharon den Adel, Sängerin der von Kritikern gefeierten Rock-Band Within Temptation, veröffentlichte heute das Musikvideo zu „My Indigo“, der erste neue Song aus dem lang erwarteten Debüt Solo Album, das am 02.03.2018 erscheint.

Das Video handelt von einem kleinen Jungen, der als Waise aufwachsen muss, weil seine Mutter im Gefängnis ist. In der Hoffnung, wieder mit seiner Mama vereint zu werden, flieht er durch beeindruckende Kulissen und wird dabei von Adel’s kräfiger Stimme begleitet. 

In Sharons Worten: „My Indigo handelt von bedingungsloser Liebe gegenüber einer anderen Person. Du dachtest, deine Liebe beruht nicht auf Gegenseitigkeit, aber letztendlich wurde sie die ganze Zeit erwidert - du konntest sie nur nicht sehen, weil die anderen ihr Liebe auf eine andere Art und Weise zeigen. In diesem Video haben wir probiert, diese Gefühle einzufangen“.

My Indigo ist das wunderbare Ergebnis aus zwei Jahren Erholung, Heilung und Entdeckung. Es war Sharons Chance, sich aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und die Entbehrungen der vergangenen Jahre zu verarbeiten, eine Pause vom ständigen Touren durch die ganze Welt zu machen.

Als Frontfrau von Within Temptation erzielte sie über 200 Mio. Streams auf Spotify und verkaufte mehrere Millionen Platten. Das letzte Mal als Sharon Musik abseits von Within Temptation veröffentlichte, arbeitete sie zusammen mit DJ Armin van Buuren an seinem internationalen Hit „In And Out Of Love“.

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