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Die drei Fragezeichen (Special) und die schwarze Katze

Die Neuauflage des alten Hörspielklassikers war seinerzeit ausnahmslos für die Surround-Aufführung in Planetarien produziert worden. Nachdem bereits die ersten derartigen Produktion im Nachgang in Stereoversionen auf CDs erschienen sind, verhält es sich bei "Die drei Fragezeichen und die schwarze Katze" ebenso.
Man konnte für die neue Aufnahme, eine Art "Extended Version" noch so einige Originalsprecher von früher gewinnen. Die neue Aufnahme bewegt sich sehr eng an der originalen Buchvorlage und bietet über zwei CDs und rund 90 Minuten hinweg eine gelungene Hörspielunterhaltung. Einzig die Qualität der Stimme von Oliver Rohrbeck wirft hier Fragen auf, hebt sich sich doch leider deutlich von den anderen Sprechern ab.
Ansonsten macht diese Neuauflage Spaß und begeistert durch die ältere Vokoder-Titelmelodie und Thomas Fritsch als Erzähler.

Hugo Helmig - Juvenile

Zwei Jahre nachdem Hugo Helmig mit seiner Debüt-Single "Please Don't Lie" schon den Durchbruch schaffte, veröffentlicht der junge Sänger nun mit "Juvenile" sein erstes Album.
Darauf sind elf Songs enthalten, die sich in den vielschichtigen Welten des Pop bewegen, immer wieder mit Singer / Songwriter und Soul Anleihen und stets von der außergewöhnlichen Stimme des jungen Dänen geleitet.
Die Songs des "Juvenile" Albums bestechen allesamt durch ihre besondere Atmosphäre und die innovativen Arrangements. Es ist bemerkenswert, wie reif und dennoch frisch das erste Album des Dänen klingt.
Und mit Songs wie unter anderem "Don't Wake Up", dem "My Fault" oder auch "Eyes Wide Shut" liefert der Sänger schlicht und einfach perfekte Songs ab, die man immer und immer wieder hören kann, ohne dass sie etwas von ihrer Faszination verlieren.

Vivie Ann - When The Harbour Becomes The Sea

"When The Harbour Becomes The Sea" ist das zweite Album der Wahlhamburgerin Vivie Ann. Die zwölf neuen Songs drehen sich um das Chaos des Lebens, die Schnelllebigkeit und die oftmals zu hinterfragende Verlässlichkeit bestimmter Personen, Dinge und Umstände. Plötzlich kann dann nichts mehr so sein, wie zuvor und man muss sich in den neuen Begebenheiten erst einmal neu zurechtfinden. Was schwarz war ist plötzlich weiß...und umgekehrt.
Vivie Ann hat ihre neuen Stücke mit wunderbarem Indie-Pop untermalt. Meistens nachdenklich, ein wenig schwer und atmosphärisch. Aber "When The Harbour Becomes The Sea" schaut auch positiv voraus und hält den einen oder anderen schnelleren und beschwingten Titel für den Hörer bereit.
Das Album ist gut und in sich abwechslungsreich und dennoch stimmig. Die Sounds heben die klare Stimme der Sängerin gut hervor und so entsteht eine interessante Atmosphäre, die den Hörer dieses Album angenehm frei von Zwängen und genug Raum für die eigenen Gedanken und Empfindungen genießen lässt.

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