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Für Nena geht's nicht besser!

Ein bisschen so wie das Gold der Sonne strahlt auch dieser Frühling mit Nena. Nicht nur, weil ihr aktuelles Album „Du bist gut" so gut ist, dass es mit deutlich über 100.000 verkauften Exemplaren schon längst Goldstatus erreicht hat, sondern auch weil Nena pünktlich zum Frühlingsbeginn (22.3.2013) ihre neue Single veröffentlicht, die sich so anhört, wie Kirschblüten riechen. „Besser geht’s nicht“ heißt der Song. Und das muss es auch nicht. Unaufgeregt und leicht erzählt „Besser geht’s nicht“ von der großen Liebe und den Fehlern, die man trotzdem macht. Kein herzschmerzendes Verzeih-mir, auch kein dramatisches auf Nimmerwiedersehen – Nena singt „Sorry, sorry, sorry, I´m so sorry, tut mir leid“, schickt eine Träne mit Kuss und stellt fest: besser geht’s eben nicht.

Herrlich entspannt auch die Musik. Die Multiinstrumentalistin Nena hat für „Besser geht’s nicht“ alle Instrumente selbst eingespielt. Die gekonnt geschrammelten Gitarren, den gefühlvoll groovenden Bass, die zum Mitwippen einladenden Drums - und dazu kommt natürlich Nenas bezaubernd weiche Stimme. Im Videoclip zu Nenas "Besser geht`s nicht" (Regie Marcus Sternberg, Look frühe 70er) wird übrigens der Mann mitspielen, der mehr als genau weiß, wie leicht und wunderbar sich Liebe anfühlen kann und seinen zweiten Frühling nicht zum ersten Mal erlebt: The one and only Helmut Berger! Der Mann von Welt, immer mit dem Herz auf der Zunge und mit dem Kopf durch die Wand, spielt im Video einen Regisseur. Nena: „Ich habe Helmut vor vielen Jahren mal kennengelernt und wir haben uns super verstanden. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mit ihm zu arbeiten und vor der Kamera zu stehen.“ Auf „Du bist gut“, Nenas 17. Album, zeigt die erfolgreichste deutsche Sängerin der letzten 30 Jahre, dass sie auf einem weiteren Höhepunkt ihres Könnens angelangt ist.

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HIM sind zurück!

HIM verstehen sich nicht nur als Schöpfer des eigens ins Leben gerufenen Musikgenres Love Metal, sondern auch als dessen größte Supporter schlechthin. Auch mit ihrem mittlerweile achten Studioalbum „Tears On Tape“ (26.04.2013) verhexen HIM einmal mehr die Welt. Melancholischer geht’s nicht – komponiert als Akustikversionen, die später zur vollen Breitwand elektrifiziert wurden, haben HIM auf „Tears On Tape“ vor allem eines geschaffen: Klassiker für die Ewigkeit! „Stell dir einen Folksänger vor, der es mit einer Metalband treibt“, beschreibt Frontmann Ville Valo den neu definierten Sound. „Das neue Zeug klingt wie eine höllische Version dieser schmutzigen Liaison!“

Mit dem Nachfolger zum 2010er „Screamworks: Love In Theory And Practise“ veröffentlichen HIM ein 13-Track-Monster von einem Killeralbum. Voll ins Gesicht, voll ins Herz und vielleicht sogar noch eine Etage tiefer. Aufgenommen wurden die brandneuen Songs in HIMs finnischer Heimat unter der Ägide ihres bewährten Langzeit-Produzenten Hiili Hiilesmaa, der bereits für frühere Erfolgsalben wie „Greatest Lovesongs Vol. 666“ oder „Love Metal“ verantwortlich zeichnet. Gemixt wurde in den Londoner Assault And Battery Studios von Tim Palmer (Ozzy Osbourne, U2, Pearl Jam). Ville über „Tears On Tape“: „Das Album ist das Produkt der Arbeit mit langjährigen Freunden, die uns ermöglicht haben, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Gute Songs so gut wie möglich klingen zu lassen und sie in etwas wirklich Massives zu verwandeln.“

„Wir wollten eine gewisse Heavyness, ohne aber auf eine gewisse Sentimentalität verzichten zu müssen“, erklärt Valo weiter. „Eine Mischung aus `Rambo` und `Der englische Patient`. Das trifft es ganz gut. Das Zeug hat diese massiven Hau-Drauf-Riffs, aber gleichzeitig auch viel Emotion dahinter.“ Angefangen bei den einfachen Keyboard-schwangeren Melodien von „All Lips Go Blue“ bis hin zum Tommy Iommi-Riff-inspirierte „Hearts At War“ präsentieren sich HIM auf „Tears On Tape“ von ihrer bisher härtesten, aber auch gefühlvollsten Seite.

Momentan arbeiten HIM an neuen Tourdaten für 2013, inklusive einem Auftritt auf dem renommierten britischen Download-Festival! Ein erster Vorgeschmack auf das Album wird in Form der gleichnamigen Single "Tears on Tape" am 05.04.2013 erscheinen.

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Joe Bonamassa "An Acoustic Evening at the Vienna Opera"

Welcher Ort eignet sich besser, um den großen Komponisten der Musikgeschichte zu huldigen als das Wiener Opernhaus. Joe Bonamassa, seines Zeichens einer der größten Blues-Rocker der Gegenwart, hat zusammen mit dem irischen Geiger Gerry O'Connor, dem schwedischen MultiInstrumentalisten Mats Wester, Keyboarder Arlan Schierbaum am Klavier sowie dem aus Puerto Rico stammenden Percussionisten Lenny Castro, ein Konzert der besonderen und zugleich intimen Art gespielt, das nun auf Doppel-CD, DVD und BluRay erschienen ist.
Die Anfangssequenzen der DVD sind schon fast privat und auf ungezwungene Weise werden hier die Gastmusiker vorgestellt. Man kommt sich beim Start der DVD so vor, als habe man einen Konzert-Kinofilm eingelegt. Eine sehr schöne Umsetzung, die schon früh darauf hindeuten lässt, dass auch das weitere Konzertereignis diesen Charakter haben würde.
Joe Bonamassa zeigt sich hier von seiner besten Seite, in einfühlsamer Spiellaune und sich dessen bewusst, dass dieses Ensemble speziell für die Aufnahmen zu "An Acoustic Evening at the Vienna Opera" in Wien zusammen gekommen ist. Über knapp zwei Stunden gibt es 21 wunderbare Titel, die voller Atmosphäre und verzaubernder Zeitlosigkeit sind, in einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt zu genießen. Allein die Atmosphäre, die dieses Bauwerk auf den Zuschauer hat, ist beeindruckend und fesselnd zugleich. Und mit den gestochen scharfen Bildern und dem sehr gut ausgerichteten Ton wird dieses Konzerterlebnis zu einem der einmalig besonderen Art. Joe Bonamassa hat eine enge Bindung zu seinem Publikum und man merkt dem Künstler auch nach über 25 Jahren im Geschäft noch immer an, dass er das was er macht, viel unendich viel Hingabe und Freude macht. Und eben diese Funken springen unmittelbar über.
Neben dem Konzert gibt als Boni dann noch ein interessantes "Making Of" und Stimmen von Fans zum "Event". Also ein sehr schönes Live-Package, das man sich sehr gerne immer wieder anschaut. Ein Ausnahmekonzert eines Ausnahmekünstlers.

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