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ABBA "Gold (40th Anniversary Edition)"

Da liegt der ABBA Erfolg von "Waterloo" nun schon 40 Jahre zurück und noch immer schreiben die Schweden Musikgeschichte. Und auch wenn ABBA seit über 30 Jahren keine neuen Songs mehr veröffentlicht haben - und wohl auch nie wieder veröffentichen werden - so erscheinen in regelmäßigen Abständen immer wieder von Polar Music neue Editionen der bisherigen ABBA Veröffentlichungen. Neben der "Waterloo (Deluxe Edition)" erscheint nun also auch eine spezielle Edition des vor 20 Jahren erstmals erschienenen "Gold" Albums, auf welchem die größten Hits des Quartetts zusammengefasst sind.
Die "Gold (40th Anniversary Edition)" beinhaltet bis auf ein neues Layout in schöner Goldfarbe und neuen Linernotes im Booklet so rein gar nichts Neues. Viel mehr werden hier in einem durchaus hochwertigen dicken Digipak die CDs "Gold", "More Gold" und "B-Sides" als 3-CD-Box nochmals auf den Markt gebracht. Für die ABBA Fans so rein gar nichts Neues, für jeden, der sich bislang für die Schweden interessiert, sich aber noch nicht wirklich viele Tonträger von ihnen gekauft hat, sicherlich eine durchaus preisgünstige Möglichkeit, die bekanntesten Songs und einige "Ergänzungsstücke" zu erwerben.
Fast alles was ABBA geschrieben und produziert haben wurde zu "Gold" und somit ist der Titel für eine derartig Werkschau heute noch genauso aktuell, wie er bei der Erstveröffentlichung vor 20 Jahren gewesen ist. Und Songs wie "Knowing Me Knowing You", "Our Last Summer", "The Winner takes It All", "One Of Us", "Summer Night City" oder auch "The Way Old Friends Do" werden sowieso nie alt, genauso wie ABBA. Zeitlosere schönere und erfolgreichere Musik gibt es einfach nicht! Und dann gibt es mit www.dankeabba.de auch noch eine neue Website.

Morten Harket mit seinem ersten Solo-Album nach a-ha!

'Ich bin einfach an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben', sagt Morten Harket über seine heutige innere Einstellung und sein neues Album Brother. 'Brother liegt mir sehr am Herzen. Vielleicht hätte ich nach meinem letzten Album Out Of My Hands und all der Arbeit wirklich eine lange, solide Pause gebraucht, aber danach habe ich mich nicht gefühlt. Ich wollte direkt wieder anfangen, solange der Motor noch warm war und lief.'
Anstatt sich eine Auszeit zu gönnen, machte sich Morten diese Energie zunutze und bündelte sie bei Brother auf aufregende, gefühlvolle, innige und leidenschaftliche Weise.
Brother erscheint zwei Jahre nach seinem Vorgänger Out Of My Hands, das in Norwegen an die Spitze der Charts stürmte, in Deutschland auf Platz 3 kletterte und in Österreich, Frankreich und der Schweiz in die Top 30 einstieg. Dieser Veröffentlichung folgten zwei arbeitsreiche Jahre, in denen er tourte, sich neu orientierte und bereits in die Zukunft schaute. Mit Brother hat er seine Erwartungen nun erfüllt - ebenso wie die seiner Fans und aller anderen, die offen sind für die bewegende Kraft der Musik.
Brother ist vor allem auch ein künstlerisches Statement. 'Das bin ich', erklärt Morten.
Das Album erscheint am 11.04.2014!

Roger Cicero ist zurück

Was immer auch kommt,
Es kommt mir entgegen
Inmitten des Dschungels
Aus Mitteln und Wegen

Intensive Seitenblicke nach links und rechts verbieten sich, während man in Höchstgeschwindigkeit durch die ausgefahrenen Wege des Alltags rauscht. Am unerwarteten Ende der Straße dagegen werden sie unausweichlich. "Der Mensch ist merkwürdig: Er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt. - So ähnlich hat es der Dalai Lama einmal ausgedrückt. Ich bin kein Buddhist, aber mit diesem Satz kann ich viel anfangen: Man nimmt das Leben oft so selbstverständlich, dass man es fast aus den Augen verliert.“ Roger Cicero holt weit aus, wenn er von seinem neuen Album spricht. Denn alles darauf hat - mehr noch als die vier erfolgreichen Vorgänger - mit seiner Person zu tun; mit dem, was war, und mit dem, was kommt.

Roger Ciceros persönliche Vollbremsung erfolgte, zwangsläufig, mit der Trennung von seiner langjährigen Freundin, der Mutter des gemeinsamen Sohnes. In dieses Ende der eigenen Lebenssituation platzte dann der Gedanke an die eigene Endlichkeit, als ein guter Freund ihn direkt vom Krankenhausbett aus anrief, kurz vor einer eilig anberaumten OP. Die Räder standen plötzlich still. "Der schwerste Moment ist, diesen Schwebezustand zu akzeptieren, anstatt vor ihm zu flüchten. Eigentlich ist dieses ,Ich weiß nicht weiter‘-Gefühl genau das, was ich brauche, um der Intuition eine Chance zu geben und wieder wirklich zu mir zu kommen. Es ist schmerzhaft, aber es ist eben auch eine Chance, all das nur vermeintlich Wichtige im Leben auszublenden – und das wirklich Wichtige in großer Klarheit zu sehen.“

Diese Momente des Innehaltens gibt es immer wieder. Einmal war Roger Ciceros Karriere fast beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Sein Arzt stellte ihn vor die Wahl zwischen Stimme und Zigaretten, Roger entschied sich für Ersteres und verzichtete fortan auf Alkohol und Nikotin. "Der Körper ist das Instrument des Sängers, das musste ich damals annehmen; ich hatte alles noch vor mir, alles war möglich. Jetzt bin ich Vater und keine zwanzig mehr, da sind die Gedanken andere. Aber was bleibt, ist, dass es manchmal nötig ist, ganz auf sich selbst zurückgeworfen zu werden und zu sehen, wie aus der scheinbaren Leere Raum für Neues entsteht. Es erinnert mich daran, dass man dem Leben immer wieder einmal einen großen Vertrauensvorschuss geben und sich bewusst für das Risiko entscheiden sollte, um wirklich weiter zu kommen. Es ist wie mit einer neuen Liebe: Ein Teil des alten Lebens endet, man weiß nicht, was kommt - aber man ist sich sicher: Es wird gut.“

Ich werd mich heut von mir trenn‘n
Und lern mich morgen neu kenn‘n
Der Moment, in dem du alles stornierst
Ist der Moment, in dem du kapierst

Die Themen seiner neuen Songs zieht Roger Cicero aus sich selbst, aus Gedanken und Erlebtem. Doch was er daraus macht, ist keine introspektive Rückschau, sondern allgemein gültig: Ein Blick nach vorn im klaren Bewusstsein dessen, was war. Dieser Tenor des Titelsongs findet sich wieder in den vielen Facetten des gesamten Albums: Es wirft Fragen auf, wie jene nach dem Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit - die von der ersten Single "Wenn es morgen schon zu Ende wär" mit einem Mehr an nachdenklicher Lebensfreude beantwortet wird. Es beschreibt, untermalt von flirrender Hammond-Orgel, den meist unglamourösen, überraschend banalen Moment der Trennung (Hollywood), erzählt von den unkontrollierbaren, atemlosen Momenten absoluter Leichtigkeit (Glück ist leicht) und begrüßt, fanfarengleich und vor Freude sprühend, die neue Liebe (Du bist mein Sommer). Und es ermutigt, selbst in scheinbar ausweglosen Situationen nicht zu resignieren, sondern nach verborgenen neuen Türen zu suchen - sie sind da (Wenn du die Wahl hast).

Der eindringlichste Moment des Albums entsteht in "Frag nicht, wohin", vordergründig ein Versuch, das Auseinandergehen der Eltern mit den Augen des Sohnes zu sehen, dahinter aber auch ein Ringen mit den Gespenstern der eigenen Kindheit und ein Eingeständnis des Scheiterns als Vater, der eigentlich alles besser machen wollte.

Rio Reisers "Straße" ist der einzige nicht aus eigener Feder stammende Titel - dafür aber der erste, den Roger Cicero in die engere Wahl nahm, noch bevor er überhaupt mit dem Songwriting für sein neues Werk begann: "Ich bin schon immer ein großer Verehrer von Rio Reiser. Und in 'Straße' bringt er die Gefühls- und Gedankenwelt nach einer Trennung auf völlig unprätentiöse Weise dermaßen auf den Punkt, dass es mich immer wieder schüttelt. Es war nicht ganz leicht, ein Stück von nur zwei Akkorden in ein jazziges Gewand zu bekommen, aber die Mühe hat sich gelohnt."

Entrümpel all diese Räume
Ich brauch neue Träume
Muss weg von der Schiene
Aus blinder Routine

Das Team hinter "Was immer auch kommt" ist das gleiche geblieben: Kiko Masbaum und Roland Spremberg teilten sich die Produktion der Songs, eingespielt wurden sie von Roger Ciceros langjährigem, festem Musiker-Stamm. Aber der Sound ist ein anderer, ganz bewusst: "Insbesondere bei meinen ersten Alben stand und fiel alles mit der Bigband - vom Songwriting über die Arrangements bis hin zu meiner Stimme, die sich in Lautstärke und Klang meist gegen ein ganzes Orchester durchsetzen musste. Das hat seinen eigenen Reiz und macht großen Spaß, aber diesmal war die Grundfrage für mich eine andere. Nicht: Wir haben einen Klangkörper - was machen wir daraus? Sondern: Ich habe ein Gefühl - wie bringe ich es zum klingen?"

Intensität durch Reduktion, im Leben wie in der Musik; und eine große Veränderung, um die kleinen Nuancen hörbar zu machen: Roger Ciceros Stimme klingt so weich und vielschichtig wie nie, nach Soul im eigentlichen Wortsinn; sie erzählt allein durch ihren Klang, weniger durch die gewohnten, technisch virtuosen Verzierungen des Ausnahmesängers. Die Arrangements schaffen den Raum dafür, drapieren die Instrumente behutsam um Stimme und Stimmung herum. Im Ergebnis stehen dreizehn emotional dichte Songs voll leiser Zwischentöne und zugleich großer Pop-Hooklines - weiterhin, und deutlich hörbar, von einer Jazzband gespielt. Eine schwungvolle, lang im Ohr nachhallende Aufforderung, sich auf den Tanz ins Ungewisse einzulassen. Je leichtfüßiger, desto besser. Trotz allem - und gerade deswegen.

Was immer auch kommt,
Nichts kann mehr so bleiben
Es gibt noch kein Wort
Mich neu zu beschreiben
Was immer auch kommt,
Es kommt mir gelegen
Ich werde mich löschen
Und selbst überleben

Was immer auch kommt

Im Herbst geht Roger Cicero dann mit seinem Album auf Deutschlandtour.

03.05.2014 Gronau, Bürgerhalle Gronau
06.06.2014 Warthausen, RissInsel Warthausen
16.07.2014 CH-Zürich, Live at Sunset
18.07.2014 Idstein, Idstein Jazzfestival
19.07.2014 Weimar, Weimarhallenpark
20.07.2014 Dresden, Freilichtbühne Großer Garten
22.07.2014 Freiburg, Zelt-Musik-Festival
27.07.2014 LU-Wiltz, Schloss Wiltz -Festivalplatz
24.09.2014 Mainz, Phönixhalle
26.09.2014 Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
27.09.2014 Dortmund, Westfalenhalle 3A
28.09.2014 Braunschweig, Stadthalle
30.09.2014 Bremen, Halle 7
01.10.2014 Hamburg, CCH 1
04.10.2014 Kiel, Sparkassen Arena
05.10.2014 Lübeck, Musik- und Kongreßhalle
07.10.2014 Oberhausen, Königs-Pilsener-Arena
08.10.2014 Köln, Lanxess Arena
09.10.2014 Stuttgart, Liederhalle
11.10.2014 Frankfurt, Alte Oper
12.10.2014 München, Philharmonie
13.10.2014 Nürnberg, Meistersingerhalle
15.10.2014 Mannheim, Rosengarten
16.10.2014 Bielefeld, Stadthalle
17.10.2014 Hannover, Swiss Life Hall
19.10.2014 Saarbrücken, Saarlandhalle
21.10.2014 Graz, Stadthalle
22.10.2014 Wien, Wiener Stadthalle - Halle D
24.10.2014 Leipzig, Gewandhaus
25.10.2014 Berlin, Tempodrom
28.10.2014 Chemnitz, Stadthalle
29.10.2014 Erfurt, Messe
30.10.2014 Lingen (Ems), EmslandArena

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