Menu
A+ A A-

Zweite Staffel von "Anne Holt: Der Mörder In Uns" erscheint

Im Herbst 2016 verstärkte das ZDF sein beliebtes Sonntagskrimi-Angebot um eine spannende Serie aus Schweden, Modus – Der Mörder In Uns. Seit dem 16.09.2018 gibt es nun endlich die langerwartete Fortsetzung mit einer weiteren Romanverfilmung von Erfolgsautorin Anne Holt: Immer sonntags um 22.00 Uhr werden vier neue 90-Minüter von Der Mörder In Uns ausgestrahlt, die auf Holts Publikumserfolg Die Präsidentin basieren. In den Hauptrollen sind erneut die beiden schwedischen Darsteller Melinda Kinnaman als Psychologin Inger Johanne Vik und Henrik Norlén als Kommissar Ingvar Nyman zu sehen.

US-Präsidentin Helen Tyler (Kim Cattrall) fliegt zu einem Staatsbesuch nach Schweden, und obwohl sie vom FBI und ihrem eigenen Sicherheitsdienst begleitet wird, ist die schwedische Polizei in Stockholm für ihre Sicherheit verantwortlich. Alles scheint reibungslos zu laufen, bis etwas Unvorstellbares passiert und Präsidentin Tyler auf rätselhafte Weise urplötzlich aus ihren Räumlichkeiten im vermeintlich sicheren Admiralitätshaus verschwindet. Als verständlicherweise allgemeines Chaos ausbricht, drängt der hochrangige und äußerst zwielichtige FBI-Agent Warren Schifford (Greg Wise) beim örtlichen Polizeipräsidenten darauf, in die Untersuchungen involviert zu werden. Kommissar Ingvar Nyman wird als FBI-Verbindungsoffizier eingesetzt, während seine inzwischen schwangere Freundin Inger Johanne Vik gebeten wird, sich als psychologische Profilerin an der Untersuchung zu beteiligen. Das unerwartete Auftauchen des überheblichen und aalglatten Warren Schifford, Ingers ehemaligem Mentor beim FBI, zwingt sie dazu, sich schmerzhaften Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit zu stellen, hatte sie doch gehofft, ihm nie wieder begegnen zu müssen. Über die Gründe schweigt sie sich jedoch aus, vor allem gegenüber Ingvar...

Auf Seiten des FBI wie auch der schwedischen Polizei wächst das Misstrauen, da es weder verwertbare Spuren noch ein Lebenszeichen von Tyler gibt; dabei sehen sich die Ermittler einem Feind gegenüber, der mehr Macht besitzt, als sie sich je vorstellen konnten. Eine Macht, so stark, dass sie alles zu zerstören droht. Und die Zeit wird knapp…

Anne Holt: Der Mörder In Uns ist nicht minder fesselnd als der Vorgänger und handelt von Liebe und unerwarteter Freundschaft, aber auch Scham, Verrat und Rache. Die dramatische Geschichte beruht auf dem erfolgreichen Kriminalroman Die Präsidentin der ehemaligen norwegischen Justizministerin, Bestsellerautorin Anne Holt, die ihre Bücher bis dato millionenfach verkauft hat und mit ihrer Ehefrau Tine Kjær in Oslo lebt. Adaptiert wurde der Roman vom dreifach EMMY-preisgekrönten dänischen Autoren-Ehepaar Mai Brostrøm und Peter Thorsboe, die bereits für Der Adler, Protectors – Auf Leben Und Tod oder The Team die Drehbücher verfassten. Regie führte die ebenfalls ausgezeichnete schwedische Genre-Spezialistin Lisa Siwe, die schon Krimihighlights wie Die Brücke oder Wallander brillant in Szene setzte. Beeindruckend auch das starke Spiel des hochkarätigen Casts mit Henrik Norlén (Arne Dahl,Blutsbande, Kommissar Beck, GSI), Melinda Kinnaman (Der Adler, Die Brücke), Greg Wise (The Crown, Sinn UndSinnlichkeit), Billy Campbell (Cardinal, The Bridge (US), 4400 – Die Rückkehrer) sowie Hollywood-Star und Golden Globe-Preisträgerin Kim Cattrall (Sex And The City) als erste US-Präsidentin (!!).

Steht Kate Louisa "Mit dem Rücken zur Wand"?

„Mit dem Rücken zur Wand“ ist die erste Single aus der am 09.11.2018 erscheinenden Debüt EP „Kate Louisa“ der Hamburger Sängerin Kate Louisa.

Wie in einem Brennglas sammeln sich hier die düsteren und zugleich hoffnungsvollen Stimmungen unserer Gegenwart: Ängste, Unruhe, Hilflosigkeit, die Suche nach Sicherheit und Stabilität. Von heute auf morgen kann alles anders sein und wir stehen ratlos daneben, jeder allein. „Wie sollen wir damit umgehen?“ ist die zentrale Frage des Songs. Kate Louisa singt ohne eine Spur Melancholie, sie klingt fest und klar – man weiß sofort: Die Welt mag hart sein, aber es gibt Hoffnung; wenn man aufsteht, zusammenhält, einander spürt.

Mag das Thema noch so schwer sein, so macht der Song Mut sich dem zu stellen und feuert musikalisch an: Der Gegensatz aus Hoffnung und Ausweglosigkeit ist so geschickt verwoben, dass er einen sofort packt. Der Beat verleitet direkt zum Kopfnicken, der Refrain ist kraftvoll und eingängig, so dass man ihn einfach mitsingt.

William Fitzsimmons - Mission Bell

Selten wusste ein Pressetext einer Albumveröffentlichung so nachhaltige Wirkung zu erzeugen. Die Informationen, die der Singer / Songwriter William Fitzsimmons zur Entstehung seines neuen Albums mitteilte, gingen nicht nur in gewisser Weise unter die Haut, sondern zeigten zudem leider deutlich auf, dass man viele Momente, die Liebe und ihre unterschiedlichen Zeichen und Flussrichtungen stets auf Händen tragen muss und nichts als scheinbar selbstverständlich ansehen darf.
Das neue Album "Mission Bell" ist ein Resultat, dessen Vorzeichen völlig andere waren, als es das Ergebnis jetzt musikalisch und inhaltlich ausdrückt. Hatte William Fitzsimmons sein Album im letzten Spätsommer zusammen mit einem langjährigen Freund zu seiner vollsten Zufriedenheit abschließend eingespielt, so erfuhr er kurze Zeit später von seiner Frau, das diese ihn während der Aufnahmesession zu seinem Album mit seinem Freund betrogen habe und ihn auch nicht mehr liebte. Und so fiel das scheinbare Glück der heilen Familie mit Kindern unverhofft wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Mehr zufällig lernte William Fitzsimmons einige Zeit später den aus Nashville stammenden Produzenten Adam Landry vor und dieser wollte mit William Fitzsimmons zusammenarbeiten, um sein eigentlich schon fertig gestelltes Album nicht nur noch nachträglich zu realisieren, sondern es sollte - angereichert um die Erfahrungen der näheren Vergangenheit - nun noch besser werden.
Und das Projekt ist den Beiden geglückt. "Mission Bell" ist sehr atmosphärisch, ruhig, nachdenklich und natürlich auch traurig. William Fitzsimmons blickt in den Songs zurück, resigniert an manchen Stellen, besinnt sich aber immer wieder auf die schönen und positiven Momente, die ihn nach vorne in Richtung Zukunft blicken und optimistisch sein lassen. Denn eines ist William Fitzsimmons im wahren Leben und auch als Musiker in der letzten Zeit mehr als ihm lieb war bewusst geworden: es geht immer weiter. Und so ist "Mission Bell" mit Songs wie "Angela", "Distant Lovers" oder auch "Never Really Mine" das sicherlich persönlichste und durch die gewonnene Kraft des Schicksals vielleicht auch beste Album von William Fitzsimmons geworden.

Diesen RSS-Feed abonnieren