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MarieMarie veröffentlicht neue Single Version von "Machine"

MarieMarie hat ja auf ihrem aktuellen Album „O“ bereits zwei Versionen von “Machine” veröffentlicht - nun folgt ein sommerlicher Edit. Warum, erklärt die Künstlerin so:
„Ich habe den Song in LA geschrieben als ich dort an meinem Album „O“ arbeitete. Das war für mich eine großartige, inspirierende Zeit. Wir haben vor allem unter freiem Himmel gearbeitet, saßen jeden Tag bis spät nachts draußen, waren kreativ, haben an guten Beats geschraubt, neue Songs geschrieben, ziemlich viele Joints geraucht, manchmal gedacht, wir hätten die Welthitformel geknackt, um am nächsten Morgen festzustellen, dass das nicht so ist.

„Machine“ ist einer der Songs, die dabei entstanden. Das Album habe ich dann nach einer ziemlich schmerzhaften Trennung produziert. Deshalb habe ich die melancholischen Aspekte des Songs damals stark gefühlt. Nun bin ich in einer neuen Beziehung, mein Album ist veröffentlicht, wir gehen im Herbst auf Tour, ich habe mich als Regisseurin meiner Videos sehr weiterentwickelt und es passiert also viel Gutes um mich herum, dass ich einfach Lust hatte, die sommerliche Stimmung, in der ich den Song geschrieben hatte, auch hörbar zu machen. Außerdem ist der Song ein toller Mutmacher mit liebevoller Leck-mich-am-A*-Attitüde. Es fühlt sich gut an, nachdem man viel Mist erlebt und sich wieder aufgerappelt hat zu sagen: ‚Ja, dann bin ich eben ein Idiot in deinen Augen. Ich bin nicht so wie Du mich gerne hättest und das ist total ok für mich!‘“

Der Song wirft also die Schwere der Melancholie ab und führt den Zuhörer auf die andere Seite der Medaille, des Lebens - wo aus Erkenntnis Kraft für Neues wird! Ein schönes Beispiel, was Musik kann, wie aus Songstrukturen von “Artpop,poetisch und düster”!

Neue skandinavische Sitcom erscheint auf DVD!

Dass die Skandinavier nicht nur heitere Kinderserien oder düstere Krimis, sondern auch herrlich bissige Satire produzieren können, beweist die schwedische Comedyserie Solsidan, die bereits mehrere Auszeichnungen wie den schwedischen Fernsehpreis „Kristallen“ einheimsen konnte und sowohl bei Kritikern und Millionen von Zuschauern geradezu überschwänglich belobhudelt wurde. Nun veröffentlicht Edel:Motion erfreulicherweise am 24.08.2018 die 1. Staffel der erfolgreichen Serie.

„Zuhause ist es doch am schönsten“ denkt sich der 39-jährige Zahnarzt Alex, als er mit seiner hochschwangeren Freundin (und späteren Ehefrau) Anna zurück in sein Elternhaus in den wohlhabenden Vorort Saltsjöbaden östlich von Stockholm zieht. Dort muss sich Alex jedoch neben einer Menge Arbeit an Haus und Grund unter anderem mit seiner renitenten Mutter, seinem versnobten Jugendfreund, dem erfolgreichen Unternehmer und Grilljunkie Fredde („…mein Smeg 6130t ist wie eine mentale Freizone für mich…“) und dessen stets wie aus dem Ei gepellten und doch eher oberflächlichen Gemahlin Mickan arrangieren. Und da ist auch noch ein Mann namens Ove. Der frühere Schulkamerad und jetzige Nachbar von Alex und Fredde ist ein sozial inkompetenter, distanzloser Geizhals mit der Sensibilität einer Steckrübe, der Alex nicht nur bis in seine schlimmsten (Alb-)Träume verfolgt und ihn zu regelrechten Folterphantasien verleitet.

Bei Solsidan wird wahrlich nicht an skurriler Situationskomik gespart: So leidet die selbsternannte Vorzeigemutter Mickan nach vierstündigem GNS-Babyknuffen („Knuffi…Knuffi…Knuffi...“) an einem schmerzhaften Tennisarm, oder die Windpocken des verzogenen und stets missmutigen Sprösslings Victor werden kurzerhand von Vater Fredde übermalt, um ihn in den Kindergarten zu schmuggeln – denn Mama muss zum Schlussverkauf…

Hochnotpeinlich auch, wenn Alex‘ (unberechtigt!) argwöhnt, er sei gar nicht der Vater von Annas Baby – hatte diese doch zum rechnerischen Zeugungstermin eine leidenschaftliche Sex-Szene mit ihrem Schauspielkollegen Ola Rapace (seinerzeit noch attraktiver „Armschmuck“ von Noomi) – und sich beinahe um Kopf und Kragen redet, als er, Verständnis für den vermeintlichen Seitensprung vortäuschend, einen (frei erfundenen) One Night Stand gesteht.

Überhaupt dreht sich bei Solsidan viel ums Konkurrieren und Übertrumpfen: Wer kreiert die kompliziertesten Menüs, wer ist die perfektere Mutter, wer hat die hippsten Trainingsmethoden, wer die neuesten Gadgets...? Die kuriosen Running Gags und stets um Contenance bemühte Figuren, die trotzdem kein Fettnäpfchen auslassen, sind wahre Leckerbissen für Freunde des gepflegten Fremdschämens. Hervorragende Darsteller, pointierte Dialoge und süffisante Selbstironie machen Solsidan zu einem vergnüglichen Blick hinter die nicht immer so perfekte Fassade des skandinavischen Mittelstands.

Alex-Darsteller und kreativer Kopf hinter der bislang fünf Staffeln umfassenden „Dramedy“ ist Felix Herngren (im Übrigen Autor und Regisseur der Bestseller-Verfilmung von Der Hundertjährige, Der Aus Dem Fenster Stieg Und Verschwand). Gemeinsam mit Ulf Kvensler, Jacob Seth Fransson und Pontus Edgren schrieb Herngren das Drehbuch zu Solsidan und führte zusammen mit Kvensler Regie.

Jain veröffentlicht ihr zweites Album

Jain veröffentlicht am 24.08.2018 ihr neues Album „Souldier“. Aufgenommen in Paris und produziert von ihrem langjährigem Wegbegleiter Maxim Nucci ist der Nachfolger ihres Überraschungsdebüts „Zanaka“ erneut ein poppiger Strauß bunter Melodien und eingängigen Hooks geworden.

„‘Souldier‘ schrieb ich beim Touren, und die Platte wurde durch die verschiedenen Länder inspiriert, die ich dabei besuchte“, erzählt die Französin und führt weiter aus: „Ich bin ein großer Fan von Kendrick Lamars Flow, Tito Puentes Sanftmut, Fairuz‘ Eleganz sowie Bob Marleys Melodien, und ich versuchte neben der ganzen Musik, die ich so liebe, meinen eigenen Stil zu finden.“

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