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Der junge Inspektor Morse - Staffel 2

Nur ein paar Wochen nach dem Erscheinen der ersten Staffel, gibt es bereits die Staffel 2 der Serie "Der junge Inspektor Morse". Und die vier Fälle dieser neuen Staffel rund um den speziellen, genialen und sehr Werte bezogen handelnden Endeavour Morse steht dem Serienauftakt in nichts nach. Die Fälle spielen erneut im britischen Oxford der 1960er Jahre, vorwiegend im Jahr 1966, denn man hat seitens des Produzententeams sogar die seinerzeit in England ausgetragene Fussball-Weltmeisterschaft mit in einen der Fälle eingebunden. Der junge Inspektor Morse nähert sich den neuen Herausforderungen erneut respektvoll und zurückhaltend. Von seinem Schicksal, einer Schussverletzung, noch immer gezeichnet, geht er auch im Hinblick auf sein privates Glück oftmals eher einen Schritt zurück denn nach vorne. Aber auch in dieser Hinsicht hält Staffel 2 der Ausnahmeserie für den Zuschauer eine wohlige Überraschung bereit.
Auf die einzelnen Fälle soll nicht weiter eingegangen werden, weil diese Rezension ansonsten unweigerlich Spoiler in sich tragen und die Spannung für alle interessierten Fans der Serie somit mindern würde. Die besondere Atmosphäre der Oxford Krimis vermittelt auch "Der junge Inspektor Morse" auf sehr eindrucksvolle Weise. Oftmals mit schweren dunkel düsteren Kulissen, epochal wirkenden Gebäuden mit eben solchen Innenausstattungen und immer wieder schönen Landschaften, werden die neuen Fälle in ein spannendes und zugleich irgendwie auch heimeliges Korsett gepackt, um ihren ganz eigenen Charme in zeitloser Manier entfalten zu können.
Und weiß das Team um Detective Inspector Thursday mal nicht weiter, entdeckt Endeavour Morse auf seine ganz eigene, pfiffige Art plötzlich einen Hinweis oder Zusammenhang, der die Ermittlungen dann manchmal sogar in eine ganz andere Richtung gehen lässt. Und zum Schluss der Staffel kommt es dann zu einem Vorfall, der den Zuschauer einerseits in Sorge zurücklässt, ihn aber andererseits schon jetzt voller Spannung dem Erscheinen der dritten Staffel dieser wunderbaren Serie entgegenfiebern lässt.
Die Kameraeinstellungen der vier neuen Filme dieser Staffel sind hervorragend und der Zuschauer fühlt sich oftmals inmitten des Geschehens. Die Bilder sind, gleichwohl die Staffel lediglich auf DVD erschienen ist, unglaublich klar und kontrastreich. Der Ton ist in Dolby Digital 2.0 und in den Sprachen Deutsch und Englisch vorhanden. Und so ist alles bestens angerichtet für runde sechs Stunden allerbeste nostalgisch britische Kriminalunterhaltung einer Serie, die durch die besondere Art ihrer Produktion und die Qualität der einzelnen Filme einfach nur süchtig nach mehr macht.

Letzte Änderung amSamstag, 14 April 2018 14:27
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