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Private Eyes - Staffel 1

Ein Ermittler-Duo, das auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht hätte sein können, gibt sich bei "Private Eyes" die Ehre. Die Privatdetektivin Angie Everatt, gespielt von Cindy Simpson, und der ex-Eishockey-Profi und jetzige Talent-Scout für diesen Sport, Matt Shade, von Jason Priestley gespielt. Was anfangs ein wenig holperig mit einem Anschlag auf eines der größten Nachwuchstalente im Eishockey beginnt, entwickelt sich über die zehn Folgen der ersten Staffel hinweg dann zu einer angenehmen Kriminalunterhaltung im typisch amerikanischen Stil.
Die beiden Ermittler liefern sich oftmals konträre aber dennoch immer mit ein wenig Humor versehene verbale Gefechte, pushen sich so entsprechend gegenseitig und bilden schon bald ein Team, das sich auf den unterschiedlichsten Fällen immer wieder mit innovativen Herangehensweisen annimmt und diese löst.
Ein Vergleich zur früheren Erfolgsserie "Castle" liegt sicherlich ein wenig auf der Hand, allerdings wäre es zu einfach "Private Eyes" darauf zu reduzieren. Nicht nur die Tatsache, dass die Rahmenbedingungen der Hauptfiguren andere sind, sondern auch die Art und Weise, wie sich die einzelnen Fälle entwickeln und dann letztlich auch gelöst werden, setzt deutlich andere Schwerpunkte.
Die Blu-ray hält ein gestochen scharfes Bild für den Zuschauer bereit. Speziell die Kontrastschärfe ist bei den Einstellungen beeindruckend und so wird das Auge losgelöst von der eigenen Handlung der jeweiligen Fälle schon auf visuelle Weise uneingeschränkt berauscht. Tolle und vor allem nicht zu hektische Kameraperspektiven untermalen das Geschehen zudem interessant und angenehm. Den Ton gibt es wahlweise in deutsch oder englisch - jeweils im DTS-HD Surround Modus zu hören.
Und so ist diese "Private Eyes" Auftaktstaffel interessant und unterhaltsam. Ein guter Aufschlag zu einer weiteren amerikanischen Krimi-Serie. Man darf sich schon jetzt auf weitere Staffeln freuen.

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