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Buelow - Von Pop-Poeten & Moneten

Frank Buelow hat in der Vergangenheit mehr durch seine musikalischen Aktivitäten im Hintergrund diverser erfolgreicher Künstler in leiser und unauffälliger Form auf sich aufmerksam gemacht. So hat er unter anderem Texte und Kompositionen für frühere Dance-Projekte wie Culture Beat oder auch ATC geschrieben. Aber Buelow ist auch immer wieder selbst als Musiker aktiv gewesen und hat regelmäßig Alben veröffentlicht. Meistens still und leise, hauptsächlich für ihn selbst, oftmals unbeachtet von der Masse.
Doch aus diesem Schatten möchte er nun mit seinem neuen Album "Von Pop-Poeten & Moneten" heraustreten. Das Album hat er in Zusammenarbeit mit befreundeten Musikern eingespielt neben vielen neuen eigenen Kompositionen nimmt sich Buelow auf "Von Pop-Poeten & Moneten" auch Stücken von befreundeten Songschreibern und Künstlern an, um diese auf seine eigene, einfühlsame Singer- / Songwriter-Weise neu und akustisch wertvoll zu interpretieren. Mit kleinen Abstechern in die Bereiche Pop, Jazz und Swing bekommt "Von Pop-Poeten & Moneten" zudem eine angenehme Leichtigkeit, die man immer wieder gerne hören möchte.

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Neues Tarja Album erscheint im August 2019

Wie das Sprichwort sagt, ist nicht alles Gold, was glänzt. Andererseits muss Gold nicht unbedingt glänzen. Das war der Grundgedanke, der die finnische Sängerin Tarja Turunen antrieb, als sie mit der Arbeit an ihrem siebten Soloalbum "In The Raw“ begann.

"Wir denken immer, dass Gold etwas Poliertes und Perfektes ist, anspruchsvoll, Luxus - aber in seinem natürlichen Zustand ist es ein rohes Element“, erklärt Tarja. Genau wie die Musik auf ihrem kommenden Album: eine Kombination aus anspruchsvoller und raffinierter Orchestrierung, einem Chor und ihrer klassisch ausgebildeten Stimme mit einem rohen, dunklen, schweren, musikalischen Kern. Einfach ausgedrückt: "In The Raw" ist ein vergoldetes Wunderwerk.

Drei Jahre nach ihrem letzten Album, "The Shadow Self" (2016), präsentiert "In The Raw“ Tarja und ihre wunderschöne Stimme abermals wahrhaft umwerfend. In Zusammenarbeit mit ihren Musikern und ihrem altbewährten Produzenten-Team stand die Idee im Vordergrund, eben diese Rohheit hervorzuheben und die Gefühle, die Tarja von Anfang an dazu bewegten diese Thematik in ihrer Musik zu verarbeiten, widerzuspiegeln.

In den Lyrics des Albums bewegt Tarja sich auf einer sehr tiefen persönlichen Ebene. Sie gibt einen noch offeneren und ehrlichen Einblick in ihre Person, als jemals zuvor und sagt selbst, dass ihr diese Nacktheit bewusst ist, sie aber mit der Wirkung Worten mehr als zufrieden ist.

Mit der ersten Single-Auskopplung "Dead Promises" liefert Tarja einen ersten Vorgeschmack auf das Album. Mit der überwältigenden Kraft ihrer Stimme und einer donnernden Gitarre wird die Aggression, von der sie spricht, in den Vordergrund gerückt. "Ich mag es, wie die Gitarre klingt: einfach schonungslos geraderaus“, sagt sie. "Wenn ich kraftvoll singe, brauche ich etwas Kraftvolles, das mich unterstützt, damit ich nicht das Gefühl habe, allein gelassen zu werden.“

Fans werden sich freuen, denn auf der Album-Version von “Dead Promises” steht Tarja mit Björn “Speed” Strid von Soilwork ein herausragender Duett-Partner zur Seite.

Das Konzept von Gold in seiner rohen Form wird auch im Album-Artwork fortgeführt. Wir sehen Tarja in der St. Michael’s Grotte, Gibraltar, umgeben von lebendigen Farben und goldenem Schimmer. "In The Raw” erscheint am 30.08.2019 bei earMUSIC als streng limitiertes CD Digipak mit Hardcover-Einband, 2LP+Download, Limited Box Set und digital.

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Neue Silbermond Single "Mein Osten" erschienen

Die Auseinandersetzung auch mit gesellschaftlichen Verhältnissen war für Silbermond von Beginn an eine Auseinandersetzung mit dem Leben selbst, mit dem, was einen unmittelbar betrifft. Sowohl in ihren Songtexten wie auch im Zusammenhang mit diversen Engagements hat die aus Bautzen stammende Band immer wieder gezeigt, dass sie auch von gesellschaftlichen Fragen bewegt ist.

Mit „Mein Osten” präsentieren Stefanie Kloß, Johannes Stolle, Thomas Stolle und Andreas Nowak nun einen Song, der das aktuelle politische – und emotionale – Auseinanderdriften der Menschen im Osten, ihrer Heimat, thematisiert.
Nicht predigend, sondern aus einer radikal persönlichen Perspektive heraus, wahrhaftig und schonungslos: „Risse gehen durch Familien und ein Riss geht auch durch mich […]”, heißt es da an einer Stelle. „Mein Osten” ist textlich ebenso wie gesanglich die ehrliche Betroffenheit anzumerken, die Silbermond vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Jahre empfinden.



Und genau diese Betroffenheit hat letztlich zur Entstehung des Songs geführt. Es ist ein Song, den Silbermond einfach schreiben mussten: Die rechten Ausschreitungen, die Verwerfungen in ihrer Heimat und die gleichzeitige tiefe Verbundenheit mit ihr, all das hat die Band in den vergangenen Jahren aufgewühlt. „Mein Osten” ist einerseits ein Zeichen dieses Zustandes, darüber hinaus aber auch eine Liebeserklärung an den Osten und ein starkes Plädoyer für den Dialog über die verhärteten Fronten hinweg. Ein Plädoyer, wie es in dieser Weise vielleicht noch nicht zu hören war in dieser Republik, frei von Zeigefinger- und Mittelfingerreflexen. Die Benennung des Schmerzes, die Empathie und die Heilung … darum geht es der Band; und gerade, weil Silbermond dieses Thema so intim und persönlich transportieren, geht dieser Song direkt unter die Haut.

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Sara Sommerfeldt - Herz aus Glas

Ein wenig Chanson, etwas Pop, ein wenig Trip Hop und jede Menge geschickt nostalgisch verpackter Wortwitz; mit diesen Komponenten erscheint Sara Sommerfeldt am musikalischen Horizont. Die Berlinerin Sara Sommerfeldt erzählt auf den zehn Songs ihres ersten Albums Geschichten rund um das Leben, dass einen jeden von uns in seinen vermeintlich besten Jahren umgibt und mit all seinem Facettenreichtum auch auf unterschiedliche Weise berührt und herausfordert.
Es geht um ihre Stadt, ihr Berlin. Und es geht um sie, Sara Sommerfeldt. Und um alles, was diese beiden so umgibt und im täglichen Zusammensein beeinflusst. Es geht um Freiheit und damit verbunden den Möglichkeitsreichtum. Es geht aber auch um Eifersucht, Geborgenheit, natürlich die Liebe und auch um die unterschiedlichen Ausprägungen der großen Begrifflichkeit "Lebensgefühl".
Wortgespannt und rhetorisch verspielt anspruchsvoll wickelt Sara Sommerfeldt den Hörer mit ihren Songs leicht und doch nachhaltig um ihre gesanglichen Finger. Und so ist "Herz aus Glas" mehr als eine interessante erste Momentaufnahme. Vielmehr hat Sara Sommerfeldt mit diesem Album erst die Tür zu ihrer eigenen musikalischen Entwicklungsphase aufgestoßen. Man darf schon jetzt auf den weiteren Werdegang der Sängerin gespannt sein.

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Sarajane - Fuel

Mit "Fuel" erscheint das zweite Album der britischen Sängerin Sarajane. Nachdem die Sängerin bereits mit ihrem Debütalbum "Step One" mehr als eindrucksvoll auf sich aufmerksam machte, schaffte sie es mit der Single "Diamonds & Pearls" nicht nur in die TV-Talkshow "Inas Nacht", sondern unterstreicht mit den elf neuen Songs auf "Fuel" ihre Weiterentwicklung auf eine sehr abwechslungsreiche und atmosphärische Weise.
Elektronisch und mit Elementen aus Soul und R'n'B drehen sich die neuen Stücke inhaltlich um Themen der sozialen Gegenwart. um das Leben der eigenen Träume, um Mut und Zuversicht und auch um die Verarbeitung von Rückschlägen. In schöne und irgendwie immer positiv beschwingende, breit aufgestellte Sounds eingehüllt, befasst sich Sarajane mit den Themen und verarbeitet sie zugleich selbst. Denn in fast allen Songtexten stecken autobiografische Ansätze. Und da heißt es in der Welt von Sarajane mehr denn je: Musik ist die Therapie.
Das Album ist kurzweilig und weiß durch die musikalischen Arrangements zu gefallen. wenn auch der Elektro-Anteil beim Debütalbum deutlich höher gewesen ist und nun zugunsten der R'n'B Einflüsse ein wenig in den Hintergrund treten muss, so sind Titel wie "Cobblestones", "Bullets Out Of Love", "Guess Who's Back" oder auch fast schon magische "Pieces" einfach sehr gut und unterstreichen die Qualität des neuen Sarajane Albums.

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Alvaro Soler - Mar de Colores (Versión Extendida)

Nachdem der neue Latino Shooting-Star Alvaro Soler im letzten Herbst mit "Mar De Colores" sein zweites Album vorgelegt hat, erscheint nun - passend zu seiner Teilnahme an der VOX TV-Show "Sing meinen Song - das Tauschkonzert" - eine um drei brandneue Songs und einige Remixes erweiterte Edition des Albums. Wunderbare belebende Latino-Sounds machen einfach unbeschwert gute Laune und bringen die Vorzüge und die Faszination dieses Musikgenres endlich wieder uneingeschränkt zur Geltung.
Alvaro Soler lebt die Songs seines neuen Albums hörbar mit, alles klingt authentisch und unglaublich leicht und beschwingend. Gesang und Musik passen optimal zusammen und bei der Produktion hat man es geschafft, eine sehr gute Ausgewogenheit zwischen eben diesen Komponenten zu schaffen.
Doch "Mar De Colores" hat nicht nur tanzbare Höhepunkte. Vielmehr sind es auch - oder vielleicht gerade - die Balladen des Albums, die den Hörer auf eine sehr persönliche und emotionale Weise in ihren Bann ziehen. So kann man beim Hören in Songs wie "Ella" und "Niño Perido" förmlich in der Atmosphäre und Hingabe der Titel versinken.
Alvaro Soler unterstreicht mit seinem zweiten Album, dass die Zukunft des Latino mit Sicherheit maßgeblich von ihm mitbestimmt werden wird. Und Songs wie "La Cintura", "Fuego" oder auch "Bonita" gehören mit zum Besten, was dieses Genre in den letzten Jahren ausgemacht hat.
Neben der neuen Single "La Libertad", mit der Alvora Soler sicherlich den nächsten Sommerhit landen dürfte, wissen auch die anderen neuen Songs zu gefallen. Die Remixes sind ebenfalls recht gelungen und verleihen dem Latino-Style noch mehr Sogkraft für die Tanzfläche.

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Jay Alexander - Serienhits

Was ein Experiment! Was eine Herausforderung! Was für eine zeitlose Reise, die nun nicht nur musikalisch, sondern auch erstmals mit Texten neu auflebt. Jay Alexander hat sich vielen bekannten Serienmelodien angenommen und diese auf eine sehr einfühlsame und vor allem absolut passende Weise zusammen mit seiner Textschreiberin mit Texten versehen.
Doch wer nun dachte, die inhaltliche Ergänzung der Serienmelodien von Fernsehserien wie "Die Schwarzwaldklinik", "Freunde fürs Leben", "Der Landarzt", "Diese Drombuschs", Timm Thaler" oder auch Derrick" wäre aufgesetzt und kitschig banal, der sieht sich binnen kürzester Zeit vom Gegenteil bestätigt. Die Texte haben sehr hohe Ansprüche und funktionieren gemeinsam mit den vom Voigtland Philharmonie Orchester gespielten klassischen Untermalungen hervorragend.
"Serienhits" ist nicht nur eine klassische Hommage an die großen deutschen Fernsehserien und -produktionen, sondern zugleich auch eine Neuentdeckung vieler zeitlos schönen Melodien, die nun mit den ergänzten Texten auf neuerliche Weise einmal mehr wunderbar erstrahlen und schon beim ersten Hören Lust auf viel mehr machen - und das in Wort, Musik und Bild.

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Burges Gränzer Schade - Jenseits schillernder Welten

Sängerin und Pianistin Katharina Burges, Schriftsteller Torsten Gränzer und Musiker Göran Schade haben sich zusammengetan, um in einer musikalischen Mischung aus Klassik und Elektronik eine Sammlung avantgardistischer Momentaufnahmen zu erschaffen, die ihren künstlerischen Entfaltungswünschen keine Grenzen setzen.
Die auf "Jenseits schillernder Welten" enthaltenen Texte sind nicht neu, sondern wurden bereits vor einiger Zeit von Torsten Gränzer geschrieben. Katharina Burges hatte die Idee und Lust, diese lyrischen Gedankenspiele auf poetische Weise und mit musikalischer Ergänzung neu für sich zu entdecken und für die Allgemeinheit zu interpretieren.
Inhaltlich drehen sich die 13 Stücke des Albums in nicht immer leicht zugänglicher Weise um Themen wie Missbrauch, Weltenschmerz, Sehnsüchte oder auch Todestriebe. Und so gedanklich hin und her gerissen die Texte sind, so verwirrend greift auch die Musik diese Themen auf und lebt sich in ihnen aus. "Jenseits schillernder Welten" hält sich bewusst von jedwedem kommerziellen Einflüssen fern und ist dadurch nicht nur ein sehr eigenständiges, sondern auch nicht leicht zu konsumierendes Werk geworden. Für die Liebhaber dieser Prosa mit einem Hang zum Avantgardistischen dürfte das Album aber sicherlich zu einer interessanten Entdeckung werden.

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Schandmaul - Artus

Das neue Album der Schandmäuler führt die Band musikalisch ein wenig von ihren ittelalterlichen Folk-Wurzeln weg. Vielmehr ist die Ausrichtung der neuen zwölf Titel etwas kommerzieller und zudem rockiger. Die Gitarren nehmen im Gegensatz zu den vorherigen Alben der mittlerweile seit über 20 Jahren musikalisch aktiven Münchener Band auf "Artus" mehr Raum ein.
Allerdings haben Schandmaul es geschafft, diese Entwicklung auf eine sehr angenehme und fast schon seichte Weise umzusetzen. Denn neben der Musik waren es von je her die alten Inhalte der Texte, die einen immer wieder in die Welten der Gaukler und Ritter entführten. Und diesen Thematiken steht auch "Artus" in nichts nach.
Schandmaul bringen die "Vagabunden", wollen "Auf und davon", spielen "Die Oboe" und singen in poetisch erzählter Form in einer musikalischen Trilogie "Die Tafelrunde", den "Gral" und "Die Insel". Und eben diese drei Titel gibt es auf der limitierten Doppel-CD Ausgabe des Albums dann auch in orchestral umgesetzter und neu arrangierter Form auf der zweiten CD als Boni zu genießen.
"Artus" ist eine konsequente Weiterentwicklung der Band, ohne die alten Werte aus den Augen zu verlieren, aber auch ohne bahnbrechende Neuerungen. Aber wie soll man auch anhand mittelalterlicher musikalischer Stilmittel die Neuzeit stets neu erfinden?! Der König ist tot, lang lebe der König!

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Pink - Hurts 2 B Human

Das neue Album von Pink ist einfach nur hervorragend - und das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Amerikanerin reflektiert auf ihre unnachahmliche Weise die Thematiken des Lebens und damit verbunden ihrer eigenen aktuellen Lebensphase.
Musikalisch ist "Hurts 2 B Human" ein wenig ruhiger, aber so kommt die ausdrucksstarke Stimme von Pink umso besser zur Geltung. Mal beschwingt, mit Nachdruck aber auch mit viel reflektierender Nachdenklichkeit zieht die erfolgreiche Sängerin den Hörer in ihren Bann.
Titel wie der elektrisierende Opener "Hustle", das coole "(Hey Wey) Miss You Sometime", der Titelsong "Hurts 2 B Human", das nachdenklich, aber dennoch irgendwie im Duett mit Cash Cash etwas trotzig energetisch gesungene "Can We Pretend" oder auch das geniale und das Album beschließende "The Last Song Of Your Life" zeigen einmal mehr das große musikalische Spektrum, in dem sich Pink nun seit nahezu zwei Jahrzehnten gekonnt, immer wieder ein wenig neu ausgerichtet und dennoch ungleich erkennbar bewegt, auf beeindruckende und zeitlose Weise auf.

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