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Eisbrecher – Sturmfahrt

Sie haben es geschafft! Mit dem neuen Album „Sturmfahrt“ haben Eisbrecher zum ersten Mal in ihrer mittlerweile 15jährigen Bandgeschichte die Spitze der deutschen Album-Charts gestürmt. Und auch wenn die Band diese Spitzenposition nur für eine Woche behalten hat, so ist sie doch ein Ausdruck für die konstante musikalische Weiterentwicklung der Gruppe über die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte hinweg.
Und auf „Sturmfahrt“ ist der Name einmal mehr Programm. Fette Gitarrenriffs erschüttern die Songs des Albums. Immer wieder durchsetzt mit elektronischen Sounds und knackigen Drums preschen Eisbrecher durch die ungestümen Wogen der musikalischen Meere. Steuermann Alexander „Alexx“ Wesselsky hat die kraftvollen Sounds seiner Mannen mit seinem rauen und dunkeldüsteren Gesang im Griff und so steuern die sechs Musiker ihren Eisbrecher wie ein „Automat“, sitzen zusammen „In einem Boot“, sehen einen „Eisbär“, fragen sich „Was ist hier los?“ und wissen manchmal Vieles „Besser“.
Oftmals bekommt man den Eindruck, als glichen sich viele der Songs von ihrer Struktur her. Diese Tatsache ist allerdings dem Umstand und dem musikalischen Genre, in dem die Band unterwegs ist, geschuldet. Die neue Deutsche Härte zielt primär auf die musikalische Umsetzung von Energie und das druckvolle Beat lastige Nachvornepreschen der Sounds ab. Und diese vom Genre geforderten Charakteristika erfülle Alexander „Alexx“ Wesselsky, Jochen „Noel Pix“ Seibert, Jürgen Plangger, Achim Färber, Maximilian „Maximator“ und Rupert Keplinger auf einmal mehr kompromisslose und sehr nachdrückliche Weise.

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