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TKKG (203) Der Räuber mit der Weihnachtsmaske

Es weihnachtet einmal wieder bei TKKG. Und der neueste Fall für Tim, Karl, Klößchen und Gaby sieht dann sogar ein wenig Action im Schnee vor. Das aber nur am Rande. Denn hauptsächlich dreht es sich bei „Der Räuber mit der Weihnachtsmaske“ um ein 200 Jahre altes Notenblatt, das einem Freund von Karls Vater durch einen Räuber, der eine Weihnachtsmaske aufhatte, im Institut für Musikwissenschaft entwendet wurde.
In gewohnt selbstsicherer und oftmals auch nicht altersgerechter Weise nehmen die vier Freunde die Jagd nach dem Dieb des wichtigen Zeitdokuments auf. Dabei begegnen sie mehreren merkwürdigen Personen und sehen sich alsbald in einen Fall verwickelt, der sich nicht nur antiquiert um ein Notenblatt, sondern auch brandaktuell um die Thematik des Darknets und der Bitcoins dreht.
Als sich am Ende alles – durchaus ein wenig vorhersehbar – auflöst, bleibt ein Hörspiel, dass den Hörer durchaus inhaltlich fordert, erscheinen die Verbindungen von einem alten Notenblatt hin zum Darknet dann doch etwas weit hergeholt.
Gleichwohl ist „Der Räuber mit der Weihnachtsmaske“ ein durchaus gutes Hörspiel, über dessen inhaltliche Bandbreite und die damit verbundene Kreativität des Autoren, Martin Hofstetter, man am besten hinweg sieht. Die Sprecherleistungen sind ordentlich. Allerdings wirkt Manou Lubowski als Klößchen mittlerweile viel zu alt. So hat Figur durch seine dunkle Stimme leider nicht mal mehr im Ansatz den Charme früherer Zeiten. Volker Bogdan ist in dieser Folge mal wieder als Albert Vierstein zu hören. Allerdings hört man seiner Stimme mittlerweile deutlich das hohe Alter an und er klingt daher leider mehr wie Karls Großvater denn wie sein Vater. Bei weiteren Auftritten von Karls Vater in kommenden Folgen sollte man sich besser überlegen, die Rolle neu und jünger zu besetzen.
Geräusche und Musiken sind gut und so ist diese 203 Folge der TKKG Serie eine ordentliche, die man gut hören kann und die einen angenehm unaufgeregten Spannungslevel enthält.

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