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Ady Suleiman - Memories

Ady Suleiman kommt aus dem englischen Nottingham und liefert mit "Memories" ein außergewöhnliches erstes Album ab. Wenn man sich vom Coverbild des Album leiten lässt, so dürfte man daraus nicht wirklich schließen, dass der Brite hier ein lupenreines und unglaublich gutes Soul-Album abliefert.
Der halbtansanische Brite machte erstmals 2015 auf sich aufmerksam und veröffentlichte seitdem einige EPs. Zudem begleitete Ady Suleiman Künstler wie Leon Bridges, Michael Kiwanuka, Lianne La Havas sowie Fat Freddy's Drop als deren Support auf ihren Touren.
Mit jeder Menge zeitloser Black-Music-Atmosphäre und einer charismatischen Stimme zeiht der Sänger den Hörer bereits mit dem Opener des Albums, dem Song "I Remember" in seinen Bann. Man spürt bei so ziemlich jedem der zwölf Titel des "Memories" Albums den Geist von Ady Suleimans verstorbenen Vorbild, Amy Winehouse. Und auch wenn die Grundausrichtung des Sängers der Soul ist, so bereichert er seine Songs auf dem Debütwerk stets mit nostalgisch zeitlosen musikalischen Einflüssen der Stilrichtungen Reggae, Neo Soul, Funk und klassischem R&B.
Im Ergebnis ist "Memories" ein unfassbar gutes Album mit jeder Menge Songs, die schon jetzt das Zeug zu Soul-Klassikern der Zukunft haben und die Ady Suleiman unmittelbar in das Bewusstsein eines jeden Soul- und Black-Music-Fans rücken werden.

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