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Editors - Violence

Im 15. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht die britische Indie-Rock-Band Editors ihr sechstes Album. "Violence" kommt in der normalen Edition mit neun neuen Songs daher, die es auf breiter Basis in sich haben. Mal energetisch kraftvoll und dann wieder zurückhaltend, nachdenklich und mit viel Gefühl. Die Editors schaffen auch auf "Violence" gekonnt den musikalischen Spagat zwischen Gitarrenpop und Elektronik.
Der Gesang von Frontmann Tom Smith legt sich charismatisch über die Songs und zieht den Hörer unmittelbar hinein in das typische Editors Feeling, dass die britische Band im Laufe der letzten Jahre immer mehr in Richtung Elektronik weiterentwickelt hat. Und so steht es der Band gut zu Gesicht, dass sich schnellere und langsame Songs auf dem sechsten Album der Gruppe nahezu die Waage halten. Und mit Titeln wie "Darkness At The Door", "When We Were Angels", dem Titelsong "Violence" oder auch "Hallelujah (So Low)" unterstreichen Tom Smith, Russell Leetch, Ed Lay, Justin Lockey und Elliott Williams die Tatsache, dass sie sich als Editors im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickeln und nicht, wie so manch andere britische Band dieses Genres, stagnieren, um sich auf den Lorbeeren des Erfolgs der Vergangenheit auszuruhen. Und "Violence" unterstreicht mehr als eindrucksvoll, dass der eingeschlagene Weg der Editors der richtige ist. Ein tolles und vielschichtiges Album.

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