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Dorian Hunter (36) Auf der Santa Maria

Spannend, unheimlich und zwischen den Gezeiten führt die neueste Folge der Dorian Hunter Serie den Hörer in die Geheimnisse der Regionen Lateinamerikas. Alte Sagen und Inka Stammesführer, die grausame Rituale mit ihren Untergebenen durchgeführt haben, kommen bei der neuen Folge der Serie ebenso zur Sprache wie wesentliche Geschehnisse, die Dorian Hunter in eben dieser Region bereits als Georg Speyer in einem früheren Leben miterlebt hat.
Das Hörspiel ist atmosphärisch sehr dicht produziert und vermittelt an diversen Stellen endlich wieder einen Gruselfaktor. Denn gerade dieser ist dann bei den letzten Folgen der Serie ein wenig zu kurz gekommen. Und auch die Tatsache, dass man sich mit der Vertonung dieser Inka-Saga wieder deutlich näher an die Romanvorlagen heranwagt, ist ein weiterer Pluspunkt, den man bereits auf dieser Auftaktfolge der Saga deutlich wahrnimmt.
Ansonsten gilt hier einmal mehr, dass man sich als Hörer wirklich konzentrieren muss, um die einzelnen Handlungsfäden in der Hand bzw. ihm Ohr zu behalten. Es kommen viele Charaktere im Hörspiel vor, es gibt diverse Handlungsstränge, die am Ende des Zyklus mit Sicherheit wieder zusammen geführt werden. Und da gilt es dann als Hörer, den Überblick zu behalten, was nicht immer leicht fällt. Wenn man aber seinen Weg und seine Konzentration gefunden hat, dann entfaltet "Auf der Santa Maria" eine ganz besondere Atmosphäre zwischen Schauer und Spannung, die den Hörer bis zum letzten Ton nicht mehr loslässt und am Ende dann auch noch einen spannenden Ausblick auf die nächste Folge der Serie bereit hält.
Tolle Sprecher, fesselnde und voluminöse Geräuschuntermalungen und eine Handlung, die spannende Lust auf weitere schauerlich gruselige Handlungen und Schauplätze macht, lassen "Auf der Santa Marie" somit zu einem weiteren faszinierenden Hörspiel der Dorian Hunter Serie aus dem Hause Zauberland Audio werden.

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