Menu
A+ A A-

Null Positiv - Amok

Was mit "Koma" begann wird nun mit "Amok" fortgesetzt. Null Positiv legen mit "Amok" ihr neues Album vor, das - ganz im typischen German Metal Stil - eine offensichtliche Aggression als musikalisches Grundgerüst mit sich bringt. Die Drums hämmern nur so ins Ohr und die Gitarren unterstützen die musikalische Umsetzung der Grundgedanken von Frontfrau Elli Berlin und ihrer Band.
Gesanglich sicherlich keine Offenbarung aber Szene typisch ansprechend und kraftvoll präsentieren Null Positiv auf ihrem neuen Werk 13 neue Songs. Allerdings muss man diesem Musikgenre wirklich zugetan sein, um das Album ganz am Stück hören zu können. Ansonsten lösen Null Positiv mit ihren Songs beim Hören eher null als positive Gefühle aus. Vielmehr spürt man, wie man innerlich selbst aggressiv wird. Und diese Aggression steigert sich dann bis zu dem Zeitpunkt, an dem man das Album einfach zum Selbstschutz ausschalten muss.
Manchmal sind es halt einfach die inneren Zwänge, die den Hörer zurück auf den richtigen Weg führen... Doch eines ist beim aktuellen Null Positiv Album definitiv gesetzt - der Albumtitel spiegelt die Musik und den oftmals geschrienen "Gesang" wirklich auf den Punkt wieder.

"Die purpurnen Flüsse" erscheint als Serien-Event

Die Adaption erfolgreicher Spielfilme ins Serienformat liegt nach wie vor im Trend; 12 Monkeys, Der Name Der Rose, Die Welle, Der Herr Der Ringe, Lethal Weapon, Minority Report, Sleepy Hollow oder High Fidelity sind nur einige populäre Beispiele, wie man Blockbuster adäquat als Serie weiterführen kann. Eine weitere eindrucksvolle Serienumsetzung eines Kultfilms ist die belgisch-deutsch-französische Co-Produktion Die Purpurnen Flüsse nach dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautors Jean-Christophe Grangé, der zugleich die Drehbücher der vier neuen Thriller verfasste.

Grangés hervorragend recherchierte Werke sind weltweit bekannt für ihre Spannung, die originelle Stoffe und ungewöhnlichen Schauplätze und wurden bislang in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Darüber hinaus schreibt er Artikel für verschiedene internationale Zeitungen (u. a. "Der Spiegel", „Stern“, „Paris Match“, „The Observer“ oder die "Sunday Times"). Seit 2001 ist der Franzose auch als Drehbuchautor tätig und verfasste unter anderem die Vorlage zum historischen Kriminalfilm Vidocq. Hierzulande bekannt wurde Jean-Christophe Grangé vor allem durch die großartige Verfilmung seines Romans Die Purpurnen Flüsse mit Jean Reno und Vincent Cassel. Auch das Reboot (Ausstrahlung von vier Folgen in Spielfilmlänge im Rahmen des ZDF-Montagskinos ab dem 05.11.2018 um 22.15 Uhr) nimmt die Zuschauer mit in eine Welt von zwielichtigen Sektierern, unerbittlichen Racheengeln, monströsen Satanisten und steht der beklemmenden Atmosphäre des Originals in nichts nach…

Wann immer sich außergewöhnliche, grausame Mordfälle ereignen, werden Kommissar Pierre Niémans (Olivier Marchal) und seine junge Kollegin Camille Delaunay (Erika Sainte) an den Tatort gerufen. Die beiden erfahrenen Ermittler arbeiten für das „Zentralbüro für Gewaltverbrechen“ und werden in die entlegensten Regionen Frankreichs entsendet, um komplexe Fälle zu lösen, welche die örtlichen Polizeibehörden überfordern. Jeder der vier bizarren Fälle hat eine mysteriöse Anmutung basierend auf regionalen Mythen oder vergessenen Bräuchen. Niémans und Delaunay sollen zwar den Behörden mit Rat und Tat zur Seite stehen, doch die Pariser Ermittler arbeiten am liebsten als Zweierteam, übernachten gerne mal am Ort ihrer direkten Mordermittlung und konfrontieren Zeugen, Tatverdächtige und ihre Kollegen in der Provinz mit hintersinnigen Fragen und unbequemen Wahrheiten.

Das Schauspielerensemble von Die Purpurnen Flüsse (u. a. Erika Sainte, Baron Noir, Familienbande, Ken Duken, Inglourious Basterds, Tempel, Berlin Falling, Nora Waldstätten, The Team II, Griesnockerlaffäre, Tatort, Die Toten Vom Bodensee, Die Tore Der Welt) ist bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt und agiert durchweg superb und erfreulich unprätentiös. Vor allem der französische Regisseur, Drehbuchautor und Charakterdarsteller Olivier Marchal (36 – Tödliche Rivalen, Braquo, Kein Sterbenswort) ist für die Rolle des eigensinnigen Kommissars Niémans geradezu geschaffen, hat er doch eine ähnlich bewegende Vita vorzuweisen, wie der vom Leben gezeichnete Ermittler. Der Sohn eines Hobby-Kriminalschriftstellers (!) besuchte in seiner Jugend ein Jesuiteninternat und arbeitete vor seiner Film- und Fernsehkarriere sogar bis 1992 als Inspektor bei der Kriminalpolizei in Versailles. Alles ideale Voraussetzungen für die authentische Verkörperung des tief in die mystischen Fälle eintauchenden Kommissars.

Nun veröffentlicht Edel:Motion Die Purpurnen Flüsse am 23.11.2018 auf BD + DVD sowie als Download. Die vier düsteren Fälle, aufgeteilt in je 2 Folgen à 50 Minuten, sollten Sie sich nicht entgehen lassen, wenn Sie hochwertige Thriller mit spannenden Plots und erstklassigen Darstellern zu schätzen wissen.

Mr. Irish Bastard spielen "The Desire For Revenge Tour Part II"

Am Ende des Tages, wenn die Club- oder Saalbeleuchtungen erlöschen und die acht Energetischen von Mr. Irish Bastard ihre ersten Takte von der Bühne wuchten, geht es immer um Liebe. Die große Macht, die im ständigen Wechsel zwischen Euphorie und Melancholie begriffen ist, lässt Mr. Irish Bastard vagabundieren, spielen, leben, feiern und teilen. Die Irish-Folk-Band, die auch ausgewiesene Punkrock-Fans mühelos zum Coolfinden ihrer Musik einlädt, ist alles, was sie sein soll: Dynamisch, verbindlich, herzlich, humorbegabt, schnell, laut und am Ende garantiert genauso transpiriert wie wir staunenden Zuschauer.

Nachdem die Truppe im Sommer kreuz und quer durch Europa gereist war und Festival-Gelände beben ließ, steht ab Mitte/Ende Oktober der zweite Teil ihrer erfolgreichen „The Desire For Revenge“-Tour auf dem Reiseplan. Die Songs des noch immer frischen, Anfang des Jahres erschienen und gecharteten, gleichnamigen Albums, klingen jetzt, ein paar Monate später, nochmal kraftvoller. Nach dem Live-Test ist schließlich immer vor dem Live-Favorit! Aber auch Songs aus dem wohlbekannten Repertoire der Band lassen sich in diesem Herbst neu genießen. Um eine Geige erweitert, prescht das Instrumentarium noch intensiver, weil irischer in Körper und Geist vor.

Apropos „irischer“. Was Mr. Irish Bastard von den vielen anderen, auch guten Irish-Folk-Bands unterscheidet, ist das irische Blut, das in den Adern des Sängers Mr. Irish Bastard pulsiert. Seine Wurzeln liegen im konfliktbeladenen Norden der Insel, einer Gegend, in der viel Leid gestreut wurde, das sich im dortigen Lebensgefühl und damit auch im kulturellen Ausdruck manifestiert. Griffiger ausgedrückt bedeutet das: Alles bedingt alles andere in der Musik von Mr. Irish Bastard. Hinter jedem greifbaren Glücksgefühl verbirgt sich immer auch Tiefe, die melancholische Vorahnung, dass jedes Glück zerbrechlich ist.

Glück ist für die Acht natürlich zum einen die Musik. Zum anderen aber ist Freundschaft eine immer mitschwingende Konstante im Selbstverständnis und in der Live-Präsentation von Mr. Irish Bastard. Niemand wird ausgeschlossen, erst recht niemand im Publikum. Jeder ist eingeladen, ein Freund der Band zu werden. Und diese Freundschaft wird von den vier Gründungsmitgliedern mit Verbindlichkeit gelebt. Der Zeitgeist gibt mit seinen digitalen Dating-Auswüchsen zwar etwas anderes vor, aber Mr. Irish Bastard funktioniert nach dem Freundschaftsprinzip. Wort geben, Wort halten.

Damit wäre auch erklärt, warum neben den Gründungsmitgliedern oft andere, wechselnde Musiker auftauchen. Mr. Irish Bastard ist eine Band, aber auch ein gewachsener Organismus, der sich am Vektor Verbindung und Freundschaft orientiert. Wer einmal dabei war, wird immer wieder dabei sein können. Und wer will nicht immer wieder dabei sein, wenn die Band, die mit der augenzwinkernden Unterzeile „Drinking & Wenching“ (Trinken und Rumhuren) für sich wirbt, zur Irish-Folk-Party einlädt? Öffnet die Herzen und Seelen, die Guinness-Flaschen und Poren sowieso, wenn Mr. Irish Bastard zwischen Oktober und Dezember in 13 ausgewählten deutschen Städten mit Charme, Liebe und irischer Musikerzählkunst den schnell getakteten Marsch blasen werden!

The Desire For Revenge Tour Part II

20.10.2018 Dortmund - FZW
26.10.2018 Bremen - Tower
27.10.2018 Husum - Speicher
02.11.2018 Bochum - Rockpalast
03.11.2018 Bielefeld - Forum
09.11.2018 Hameln - Sumpfblume
10.11.2018 Düsseldorf - Tube
16.11.2018 Schweinfurt - Stattbahnhof
17.11.2018 Stuttgart - Club Cann
23.11.2018 Heidelberg - Halle 02
24.11.2018 Cham - LA
30.11.2018 Kaiserslautern - Kammgarn
01.12.2018 Nürnberg - Club Stereo

Diesen RSS-Feed abonnieren