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Reese Wynans veröffentlicht sein Debütalbum

Das Rock & Roll Hall of Fame-Mitglied, der in Nashville beheimatete Keyboarder Reese Wynans kündigt nun sein erstes Soloalbum „Sweet Release“ an! Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Songs, mit der eine große Auswahl an Blues-Rock-Legenden geehrt werden sollen. Das lang erwartete Album entstand nach einer Karriere von über 50 Jahren und buchstäblich Hunderten von historischen Kollaborationen. „Sweet Release“ dient auch als Debüt von Joe Bonamassa als Produzent. Als langjähriger Fan Wynans ermutigte er ihn dann auch ein entsprechendes Soloalbum zu veröffentlichen, natürlich mit ihm selbst als Produzent, der sich mit ganzer Kraft für dieses Projekt einsetzt. Ab heute ist das Album zum Vorbestellen bei allen großen Musikdiensten und ab dem 01. März im Handel erhältlich.

Tatsache ist, dass Reese Wynans überall ist. Wynans ist seit einem halben Jahrhundert der Maschinenraum hinter Amerikas größter Musik in diesem Genre. Mit Sweet Release hat die bescheidene Legende das lang erwartete Soloalbum geliefert, das nun seinen eigenen Namen in den Vordergrund stellt und sein Talent von Weltrang ins Rampenlicht rückt. "Ich hatte noch nie ein Album mit meinem Namen drauf", meint er, "also bin ich sehr aufgeregt. Ich möchte, dass diese Platte Menschen glücklich macht und die Musik feiert. Weil wir das gemacht haben..."

Vorab gibt es schon mal einen Album Trailer zur Single “Crossfire” und mit Joe Bonamassa, der zum Release kurz Rede und Antwort stand, zu sehen hier:

Der heute 71-Jährige galt bereits als veritabler Rockveteran, als er sich 1985 Stevie Ray Vaughans Band Double Trouble anschloss, wo er bis zu Vaughans Unfalltod blieb. Bekannt wurde er 1968 und 1969 mit The Second Coming – einer Gruppe, der mit Gitarrist Dickey Betts und Bassist Berry Oakley zwei Gründungsmitglieder der wenig später ins Leben gerufenen Allman Brothers Band angehörten. Den Job als Allman-Brothers-Keyboarder bekam Wynans seinerzeit nur deshalb nicht, weil Duane Allman sich die Arbeit an den Tasten ausschließlich selbst vorbehielt. 1973 stieß Wynans vorübergehend zu Captain Beyond, einer Progressive-Hardrock-Band um den vormaligen Deep-Purple-Sänger Rod Evans; zu hören ist er auf deren zweitem Album „Sufficiently Breathless”. Seither spielte Wynans mit Duane Allman und Dickey Betts, Boz Scaggs, Buddy Guy, Larry Carlton, Delbert McClinton, Joe Ely, Carole King, John Mayall, Kenny Wayne Shepard, Jerry Jeff Walker und unzählige anderen.

Die 13 Tracks auf Wynans’ Solodebüt „Sweet Release” folgen einem zwanglosen Konzept, das Wynans mit einem Augenzwinkern so beschreibt: „Es ist eine Sammlung von Songs, die ich live gespielt habe, an deren Aufnahmen ich selbst mitgewirkt habe oder gerne beteiligt gewesen wäre. Sozusagen eine Retrospektive meiner eigenen Karriere und meiner lebenslang währenden Liebe zur Musik im Allgemeinen.” Zu dieser Rückschau in die Blues-, R&B- und Rockgeschichte gehören zum Beispiel von der Chicago-Blues-Legende Tampa Red gecoverte Titel (darunter „So Much Trouble”, Gitarre und Gesang: Joe Bonamassa), der alte Les-Dudek-Song „Take The Time”, und Musik von Otis Redding. Dem Titelstück „Sweet Release” aus der Feder von Boz Scaggs verleihen die Sänger Vince Gill, Warren Haynes and Keb’ Mo’ als fulminant agierendes Trio einen guten Schuss Southern-Feeling. Und an den gleich vier hier vertretenen Stevie-Ray-Vaughan-Nummern „Crossfire”, „Say What!”, „Riviera Paradise” und „Hard To Be” wirken als Gitarristen Joe Bonamassa und Kenny Wayne Shepherd sowie Bassist Tommy Shannon und Drummer Chris Layton von Double Trouble mit. Zu den zahlreichen weiteren Gastmusikern, die Bonamassas Einladung folgten, gehören Sam Moore (Sam & Dave), Bonnie Bramlett (Delaney & Bonnie), Jimmy Hall, Doyle Bramhall II und Mike Farris, um nur einige zu nennen.

„Sweet Release” macht jede Menge Spaß und damit dem Albumtitel alle Ehre. Reese Wynans selbst betrachtet diese erste Platte mit seinem Namen auf dem Cover nicht nur als Bestandsaufnahme des eigenen Schaffens, sondern auch als Statement, das da lautet: „Seid glücklich und genießt gute Musik, darum geht es uns bei allem was wir tun!”

Alvaro Soler veröffentlicht neue Single "Loca"

Seine Bilanz ist erstaunlich: Streaming-Rekordmarken, #1-Positionen und Edelmetall für seine Singles und Top-10-Platzierungen für das Album „Mar de Colores“ – es ist kein Geheimnis, dass Alvaro Soler in den weltweiten Charts für jede Menge Aufsehen gesorgt hat. Aber die Tatsache, dass er sehr viel mehr zu bieten hat als Sommerhits, entfaltet sich erst auf seinem aktuellen Album in seiner ganzen Pracht. Um die Bandbreite des 28-jährigen Musikers zu entdecken, beginnt man am besten mit einem Blick in seine Biografie. Alvaro wächst mit einer spanischen Mutter und einem deutschen Vater in Barcelona auf, bevor er mit zehn Jahren nach Tokio zieht. Zunächst ein Kulturschock, kurz darauf kostbare Inspiration. „Meine Geschwister und ich gingen auf die deutsche Schule, wo fast jeder Musik machte – ich dachte damals, dass Singen wie Laufen ist. Erst später, zurück in Spanien, begriff ich, dass das gar nicht jeder kann.“ Die Familie verbringt acht Jahre in Tokio, praktisch Alvaros gesamte Jugend. „Auch wenn Sonne, Meer und das spanische Lebensgefühl für mich Heimat bedeuten: Meine Teenagerjahre in Japan haben mir Besonnenheit, Offenheit und Werte wie Ausdauer und Respekt mitgegeben. Ich habe heute noch viele Freunde aus der Zeit, spreche mittlerweile sechs Sprachen und habe früh gelernt, dass man sich Erfolg erarbeiten muss.“

Außergewöhnliche Facetten einer Künstlerpersönlichkeit, die man natürlich auch hört: Alvaro Soler beherrscht Pop, Folk, HipHop sowie großen Orchester-Sound und ist ein Songwriter mit einer Überdosis Charme und Geschichten, die über die üblichen Klischees hinausgehen. Wie auf seiner neuen Single „Loca“, die das atemlose Sehnen einer verrückten Liebesbeziehung vor einer geheimnisvollen Urban-Ethno-Szenerie mit Trompetenintro und angejazztem Elektrobeat inszeniert. Der Clip dazu wurde in Tokio gedreht und lässt Alvaros Erinnerungen an eine der aufregendsten und „verrücktesten“ Metropolen der Welt mit Karaoke-Bars, Robo-Diners, Neon-Skyline und seinem eigenen Leben mittendrin aufleben. Alvaro Soler hat andere Dinge auf dem Schirm, als die klassischen Hitschreiber: „Ich möchte den Menschen meine Welt nahebringen und die besteht eben nicht nur aus einem durchgestylten Instagram-Profil. Ich möchte alle meine Seiten zeigen und beweisen, dass niemand perfekt ist.“ Neben gut gelaunten Vibes und erstklassigen Songs ist genau das der rote Faden von „Mar de Colores“ und Alvaro Soler: Obwohl oder gerade weil er die andere Seite verkörpert, plädiert er dafür, das bunte Leben zu genießen und ruhig mal ein bisschen „Loca“ zu sein...

A-WA kündigen neues Album an

Am 31.05.2019 wird das jemenitisch-israelische Schwestern-Trio A-WA sein zweites Album BAYTI FI RASI ("Mein Zuhause ist in meinem Kopf") via S-Curve Records veröffentlichen. Bereits heute präsentieren die Schwestern das Musikvideo zur Single "Mudbira". Das Video wurde im israelischen Teil der Arava-Senke gedreht, nur einen Steinwurf von jenem Dorf entfernt, in dem sie ihre Kindheit verbracht haben. Inspiriert von Wes Anderson-Filmen erzählt der Clip von einem Abenteuer der Schwestern, die im Ninja-Stil versuchen, ihre Viehherde von den Wüstensultans zurückzuholen. Ein Herzstück des Videos ist der exzentrische, einzigartige Style der Schwestern, der auch auf ihre jemenitischen Wurzeln zurückgeht. Das Video wurde von den Schwestern konzipiert und produziert, die Regie führte Omer Ben-David.

Der Titel des Songs ist das jemenitische Wort für "unglücklich". Er dient als Ausgangspunkt für die Erzählung des Albums über die Reise ihrer Urgroßmutter Rachel, die vor der Unterdrückung im Jemen flüchtete. Sie war eine von 49.000 jemenitischen Juden, die 1949 mit der „Operation Magic Carpet“ nach Israel gebracht wurden. Tair erklärt: „Jemen ist ein sehr armes Land. Frauen wurden schrecklich behandelt, und jüdische Frauen wie Bürger zweiter Klasse. Rachel durfte nicht zur Schule gehen und lernen. Sie war in einer arrangierten Ehe verheiratet. Wir werfen die Frage auf, ob das Leben eine Frage des Glücks oder des Glaubens ist – als würden wir in den Texten mit ihr sprechen."

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