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Katzmann "Katzmann"

Mit dem Namen Katzmann können wohl die Wenigsten auf den ersten Blick etwas anfangen. Wenn man dann aber mal gut 20 Jahre ind er Zeit zurück geht, dann stolpert man über Nosie Katzmann durchaus häufiger. Denn er hat Anfang der 90er Jahre die großen Hits der damalig hoch im Kurs stehenden Euro-Dance-Szene geschrieben und produziert. So stammen zum Beispiel die Klassiker "Mr. Vain" von Culture Beat oder aber auch "More & More" von Captain Hollywood Project aus seiner Feder.
In den vergangenen Jahren war es dann eher ruhig um den Songschreiber und Künstler, der nun mit dem schlicht als "Katzmann" betitelten Album sein erstes offizielles Solowerk veröffentlicht. In schlichter Aufmachung kommt der Tonträger im Slim-Digipak ohne Booklet und nur mit minimalsten Informationen daher. Es gibt als Frontcover einen antiquierten Kettenanhänger in Form eines Herzes in unauffälligen Farbtönen zu betrachten und auch sonst ist die Optik des Albums sehr unscheinbar. Allerdings wirkt alles zusammen durchaus harmonisch und einladend warm, zudem vornehm zurückhaltend. Bescheiden halt, wie Katzmann selbst. Er ist ein Mann, der Vieles erreicht hat und sich selbst nichts mehr beweisen muss. Und diese Zwanglosigkeit entwickelt sich auf seichte, fast schon fragil atmosphärische Weise in den zwölf Songs des Albums.
Die Lieder sind in der Vielzahl musikalisch minimal unterlegt, mit den verschiedensten Elementen hat Nosie Katzmann spannende und innovative Klangstrukturen geschaffen, die seinem Gesang viel Raum zur Entfaltung bieten und in der Kombination die Qualität der Titel auf eine spannungsgeladene Ebene transportieren, ohne dabei an Atmosphäre und Charismatik einzubüßen. Immer wieder setzt Katzmann gekonnte unterschwellige Spitzen und verknüpft so die Elektronik mit dezenten Elementen. Melodienbögen finden sich im Ansatz auf "Katzmann", leben sich jedoch oftmals nicht aus, sondern werden von Soundflächen überlagert. Der dezente ruhige und ausgeglichene Gesang verleiht den einzelnen Stücken eine weitere Spannungsebene. Und so ist "Katzmann" eine Erlebnisreise, für die man sich Zeit nehmen und sie im wahrsten Sinne des Wortes erleben muss. Die Faszination des Albums lebt sich mit jedem erneuten Hören immer mehr aus. Eine gekonnte Mischung aus Ambient, Chillout und Smooth Electro - einfach genial, einfach anders, einfach "Katzmann".

Neue posthume Johnny Cash Veröffentlichung

Legacy Recordings, die Catalog Division von Sony Music Entertainment, ist stolz, am 21.03.2014 die Veröffentlichung von Out Among The Stars (Columbia/Legacy) ankündigen zu dürfen, einem bemerkenswerten neuen Album, bestehend aus zwölf kürzlich entdeckten Studio-Aufnahmen von Johnny Cash. Die Songs auf Out Among The Stars wurden ursprünglich 1981 in den Columbia Studios in Nashville, Tennessee und 1984 in den 1111 Sound Studios aufgenommen, und von Billy Sherrill, dem damaligen A&R-Chef von CBS Records Nashville und Architekten des „Countrypolitan“ Sounds, produziert.
Auf diesen Songs – die auch Duette mit June Carter Cash und Waylon Jennings umfassen – arbeitete Johnny mit einem erweiterten Ensemble zu dem auch der junge Marty Stuart an Gitarre und Mandoline sowie Mitglieder des Nashville A-Teams, wie Jerry Kennedy (Gitarre), Pete Drake (Steel Guitar), Hargus „Pig“ Robbins (Klavier) und Henry Strzelecki (Bass) gehörten. Die Aufnahmen, die bisher in keinerlei Form veröffentlicht wurden, sind keine Demos, Outtakes oder alternative Fassungen. Während der Jahre, in denen Columbia Records Johnny Cashs letzte Alben auf ihrem Label veröffentlichten, lagerten sie in Tresorräumen und wurden anschließend vergessen.
Erstmals tauchten die Bänder von Out Among The Stars 2012 auf, als John Carter Cash, zusammen mit den Cash-Experten von Legacy, sowohl die weitreichenden Archive seines Vaters und seiner Mutter in Hendersonville, Tennessee als auch die Archive von Sony Music katalogisierte. „Als meine Eltern starben, wurde es notwendig, das Material zu sichten“, berichtet er. „Wir fanden diese Aufnahmen, die Billy Sherrill in den frühen 80er Jahren produziert hatte ... sie waren wunderschön.“ Zusammen mit Co-Produzent und Archivar Steve Berkowitz engagierte John Carter Cash Marty Stuart, Buddy Miller, Carlene Carter und weitere erstklassige Musiker, um das Album in den Cash Cabin Studios in Hendersonville, TN wiederherzustellen.
Das Ergebnis, Out Among The Stars, ist ein großartiges Album von Johnny Cash, das eine Verbindung zwischen dem revolutionären Rockabilly seiner „Sun Records“-Jahre und den epochalen letzten Alben, die er für American Recordings gemacht hat, herstellt. Im Laufe der fünf Jahrzehnte im Musikbusiness war Johnny Cash nicht nur einer der profiliertesten Künstler, die jemals Tonträger veröffentlicht haben, sondern auch ein Archetyp amerikanischer Musik – der „Man in Black“, dem es gelang, Teil der Popkultur zu werden, ohne sich auszuverkaufen. Vor dreißig Jahren entstanden, ist Out Among The Stars ein klassisches Album von Johnny Cash, das jetzt zum allerersten Mal zu hören sein wird.

Tracklisting:
01. „Out Among The Stars“
02. „Baby Ride Easy“ – Duett mit June Carter Cash
03. „She Used To Love Me A Lot“
04. „After All“
05. „I'm Movin' On“ – Duett mit Waylon Jennings
06. „If I Told You Who It Was“
07. „Call Your Mother“ (geschrieben von Johnny Cash)
08. „I Drove Her Out Of My Mind“
09. „Tennessee“
10. „Rock and Roll Shoes“
11. „Don't You Think It's Come Our Time“ – Duett mit June Carter Cash
12. „I Came To Believe“ (geschrieben von Johnny Cash)

Tina Turner schickt am Valentinstag "Love Songs"

Im Laufe der außergewöhnlichen Karriere von Tina Turner war die Liebe oft ein Thema in den Liedern der mit mehreren Grammys ausgezeichneten Künstlerin. In unvergesslichen Songs wie dem internationalen Hit "What’s Love Got To Do With It" brachte sie mit ihrer kraftvollen Stimme sämtliche Facetten der Liebe zum Ausdruck. Zum ersten Mal bringt Parlophone nun am 14.02.2014, passend zum Valentinstag, eine Sammlung der größten Lovesongs der Sängerin heraus, die bereits in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde.


Das Album umfasst über drei Jahrzehnte und enthält 18 Titel, die hauptsächlich der beeindruckenden Kollektion von Gold- und Platin-Alben aus Turners Solokarriere entstammen.

Viele Titel auf LOVE SONGS zeichnen das emotionale Comeback von Turner nach, das 1983 mit Private Dancer begann, einem Album, das sich über fünf Millionen Mal verkaufte. Diese neue Sammlung enthält drei Songs dieser Platte: ein Cover von Al Greens "Let’s Stay Together", den Top 10-Titelsong und "What’s Love Got To Do With It", der sich drei Wochen lang an der Spitze der Charts hielt und 2012 in die Grammy Hall of Fame einzog. Einige Titel weiterer Platten, die in den 80ern veröffentlicht wurden, sind ebenfalls auf LOVE SONGS zu finden, unter anderem "Two People" aus dem Alben Break Every Rule (1986) und "The Best" aus Foreign Affair (1989).

Turner begeisterte ihr Publikum auch in den 90ern weiter, etwa mit "Way Of The World", einem neuen Song, der auf ihrer Greatest-Hits-Sammlung Simply the Best (1991) zu finden ist, oder mit "I Don’t Wanna Fight“ aus dem Soundtrack ihres Kinofilms What’s Love Got To Do With It aus dem Jahr 1993. Das Jahrzehnt endete mit der Veröffentlichung zweier weiterer Soloplatten: Wildest Dreams (1996) und Twenty Four Seven (1999). Beide sind auch auf dieser Sammlung mit fantastischen Songs wie "When The Heartache Is Over“ und ihrem Cover von John Waites "Missing You“ vertreten.

Neben ihren Solowerken ist auf LOVE SONGS auch ein Duett zu finden: "River Deep – Mountain High“, jener wunderbare Titel, den Turner 1966 mit Ike Turner aufnahm und der 1999 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen wurde.

Tracklisting:
01. "The Best“
02. "I Don’t Wanna Lose You“
03. "Let’s Stay Together“
04. "What’s Love Got To Do With It“
05. "Missing You“
06. "Private Dancer“
07. "Two People“
08. "Look Me In The Heart“
09. "Way Of The World“
10. "Why Must We Wait Until Tonight“
11. "Falling“
12. "I Want You Near Me“
13. "Be Tender With Me Baby“
14. "Don’t Leave Me This Way“
15. "I Don’t Wanna Fight“
16. "Whatever You Need“
17. "When The Heartache Is Over“
18. "River Deep Mountain High“ – Ike & Tina Turner

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