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Blackmore's Night sind mit neuem Album zurück

Leidenschaft. Ohne Leidenschaft gibt es keine wahre und anhaltende Liebe zwischen Mann und Frau. Ohne Leidenschaft kann sich kein künstlerisches Werk über Zeit bewähren. Leidenschaft ist etwas, das Ritchie Blackmore und Candice Night sehr gut verstehen, und den Grundstein ihres gemeinsamen Lebens und ihrer Band, Blackmore’s Night, bildet.

Ihre märchenhafte Liebesbeziehung vertieft sich mit jedem Jahr und auch mit jedem Song, den sie mit ihren leidenschaftlichen Zuhörern teilen, und nun erscheint ihre brandneue CD, Dancer And The Moon.

Was Blackmore’s Night wirklich auszeichnet ist ihre unübertroffene Fähigkeit, modernes Songwriting-Know-how mit klassischen Stilelementen zu verbinden. Mit dem Albumtitel Dancer And The Moon besingen sie den Himmelskörper, der stets Träumer in seinen Bann zieht, die Dunkelheit rätselhaft erhellt, und zugleich als uraltes Symbol der Magie und deren Geheimnisse gilt. Candice fügt hinzu: „Die Tänzerin (Dancer) hat sich schon immer mit ganzer Leidenschaft und ganzem Herzen der Musik hingegeben, während deren Emotionen ihren Körper durchfließen.“

Das vielleicht Faszinierendste an ihrem neuen Werk ist die scheinbar völlige Gelassenheit, mit der sie die unterschiedlichen Stile und Einflüsse verknüpft und verarbeitet haben. Blackmore’s Nights Kreativität sprüht stärker denn je zuvor, sowohl in der Neubearbeitung von ‘Temple Of The King’ aus Ritchies Zeit mit Rainbow und dem verstorbenen Ronnie James Dio, oder auch in Candices perfektem Text für das traditionell-angehauchte Meisterwerk ‘The Ashgrove’, den erfrischenden Neuversionen von Randy Newman- und Uriah Heep-Tracks, dem feurigen und bewegenden Instrumentalstück zu Ehren des kürzlich verstorbenen Jon Lord, oder dem russisch anmutenden ‘Troika’.

„Dancer and the Moon“ erscheint am 14.06.2013 bei Frontiers Records aus Italien. Ab 6. Mai ist die Single „The Moon is shining (Somewhere over the Sea)“ digital erhältlich.


TOUR 2013
09.07.2013: Neu Isenburg, Hugenottenhalle
11.07.2013: Nürnberg, Serenadenhof
13.07.2013: Saarbrücken, Congresshalle
14.07.2013: Augsburg, Kongress am Park
19.07.2013: Creuzburg, Burg Creuzburg
21.07.2013: Meissen, Albrechtsburg
23.07.2013: Stuttgart, Beethovensaal

Blank & Jones "Relax - The Best Of"

Es wird Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Was im Jahr 2003 als an sich einmaliger Versuch begann hat sich im Laufe der letzten Dekade zu einer der erfolgreichesten Chillout-Compilationserien entwickelt. Und nun feiern Blank & Jones mit ihrer "Relax" Reihe also ihr erste größeres Jubiläum.
Und nach zehn Jahren darf man dann auch einfach einmal zurückblicken und sich selbst auf ansprechende Art und Weise feiern. Mit einer ordentlichen Best-Of Doppel-CD, die randvoll mit vielen tollen Songs der vergangenen sieben "Relax" Editionen ist. 34 Titel gibt es auf dieser Zusammenstellung zu genießen. Allesamt hervorragend arrangiert und produziert und jeder für sich einmalig und komplett anders als all die anderen Tracks auf den beiden CDs von "Relax - The Best Of".
Wer sich bislang noch kein wirkliches Bild von der "Relax" Serie gemacht hat, für den bietet diese Zusammenstellung eine tolle Einstiegsmöglichkeit. Und neben dem entspannenden musikalischen Inhalt der beiden Tonträger hat man sich auch beim Frontcover einmal mehr richtig Mühe gegeben und dieses im typischen Stil der Serie gehalten. Zudem wurden dann noch die Cover der bisher erschienenen sieben Releases darin eingearbeitet. Einmal mehr alles richtig gemacht, meine Herren. Und: bitte noch deutlich mehr davon! Selten hatten Chillout-Compilations eine derart hohe Qualität über einen so langen Zeitraum hinweg.

Anna-Maria Zimmermann "Sternstunden"

Was 2006 mit einer Teilnahme bei DSDS begann und zwischenzeitlich in einem Moderatorinnenjob hinter den Kulissen bei RTL zwischenlandete, gipfelt nun im musikalischen Schlagerbereich. Anna-Maria Zimmermann veröffentlicht mit "Sternstunden" ein neues Album und bedient damit die Schlage, Party und Viervierteltaktszene uneingeschränkt. In Zeiten, in denen Helene Fischer und Andrea Berg eine Auszeichnung nach der anderen einheimsen, schlägt die 25 jährige Nachwuchskünstlerin ist eben diese Kerbe. Die Sounds auf "Sternstunden" sind einfach gestrickt und legen ihr Hauptaugenmerk auf die Discofox-Tanzbarkeit. Inhaltlich sind die Texte sehr oberflächlich, bedienen jedwede Klientel der Schlagerwelt und bleiben somit hinsichtlich ihrer Refrains einfach im Kopf. Mitsingen Marke Sicherheitsstempel.
Gesanglich ist Anna-Maria Zimmermann auf "Sternstunden" durchaus hörenswert. Allerdings macht das Album einen deutlich überproduzierten Eindruck. Die Stimme geht etwas in den wuchtigen Schlager-/Dancesounds unter und kann so keine Eigenständigkeit entwickeln. "Sternstunden" liefert 13 Songs, die man auf jeder Party bedenkenlos durchlaufen und mit denen man die Tanzflächen füllen kann. Wer allerdings emotionale Tiefe und Persönlichkeit nebst Gefühlen erwartet, der wird bei diesem Album schnell merken, dass Anna-Maria Zimmermann mit "Sternstunden" lediglich an den Oberflächen kratzt. Das Vordringen in die Tiefe gelingt der Schlagersängerin leider nicht. Und so kommt "Sternstunden" nicht über den Status eines durchschnittlichen Schlageralbums hinaus. Wenig innovativ, Hauptsache bumbum und inhaltlich klischeehaft. Für den Musikantenstadl wird es sicherlich reichen. Aber um sich einen vorderen Platz in diesem Genre zu erobern, müssen die Attribute Kreativität, Frische und Innovativität deutlich mehr ausgebaut werden. Aber Anna-Maria Zimmermann ist ja noch jung.

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