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Vincent Gross liebt "Möwengold"

Eigentlich lebte der 21-jährige Vincent Gross aus der Schweiz ein ganz normales Leben, bis er vor mehr als einem Jahr sein erstes Album bei Sony Music/Ariola veröffentlicht hat. Im Anschluss ging es schnell aufwärts mit zahlreichen TV-Auftritten, der ersten eigenen Tournee und vielen Terminen mit seinen Fans. Nun folgt mit seiner neuen Single "Dieser Beat" ein erster Vorbote aus dem kommenden zweiten Album "Möwengold" (VÖ 10.08.2018), welches sich musikalisch an sein Debüt anschließt und die Zukunft des modernen Schlagers, welche Vincent wie kein zweiter Sänger verkörpert, perfekt präsentiert.

„Friede, Freude, Party! So mag ich es am liebsten“, schwärmt Vincent begeistert. Diese Unbeschwertheit macht „Dieser Beat“ zu einem fulminanten Hit-Kandidaten mit jeder Menge Tanzpotenzial für die Discos und Clubs. Ein kraftvoller Dancegroove mit virtuosen Synthie Pop-Einlagen prägen das Liebeslied, das von der ersten Note an gute Laune macht und die Elemente zu einem modernen Schlagerhit verbindet, wie man es von Produzent Felix Gauder gewohnt ist. Damit kommen ab April 2018 auch zahlreiche Freunde des Schlagers in den Genuss, wenn Vincent Gross im Vorprogramm von Maite Kelly auf ihrer Tournee neben seinen Songs vom Debütalbum auch die ersten neuen Titel wie "Dieser Beat" präsentiert. Auch hier wird Vincent mit seinem modernen Schlager-Pop punkten und ein begeistertes Publikum hinterlassen. Das volle Programm verspricht er dann spätestens zu seiner 18 Termine umfassenden "Möwengold"-Tournee, die ihn ab dem 3. November 2018 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz führen wird.

An dieser Stelle macht ein kurzer Flashback Sinn: Nach seinem Abitur an einem Sportgymnasium, leistete er seinen Zivildienst und schrieb sich danach an der Universität für ein Psychologiestudium ein. Jahrelang gehörte die asiatische Kampfkunst Taekwondo zu seinem Wochenplan. In dieser Kampfsportart hat er 2 schwarze Gürtel und wurde Schweizer Meister. Doch seine größte Leidenschaft war immer die Musik. Schon früh interessierte sich Vincent für Instrumente und nahm Unterricht auf der Laute. Zudem war er als Kind Mitglied in verschiedenen Chören und bekam so erste Bühnenerfahrung.

Entdeckt wurde sein Talent eher zufällig über seine Coverversionen auf YouTube und den Swiss Talent Award. Später wurde er vom TV-Publikum als Newcomer des Jahres anlässlich der Primtime-Sendung „Hello Again“ im Schweizer Fernsehen, gewählt. Die Resonanz war so erstaunlich, dass er von der Musikindustrie entdeckt wurde und seine Musikkarriere folgend so richtig Fahrt aufnahm. Am 24. März 2017 erschien sein Debüt-Album "Rückenwind", für das es sofort jede Menge positives Feedback gab. Seine grandiose Fernsehpremiere mit der Erfolgs-Single „Du Du Du“ (Platz 3 der deutschen Airplay-Charts) feierte Vincent Gross vor einem Millionenpublikum in der Eurovisionsshow „Schlagercountdown“ mit Florian Silbereisen. Nach der anschließenden Promotionreise eroberte er auch live die große Bühne und eröffnete bei Teenie-Superstar Mike Singer in 19 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Konzerte der Karma Tour 2017.

Aber auch bei den Schlagerparaden zwischen den renommierten Stars verstand es der smarte Entertainer zu begeistern. Weitere TV-Auftritte, Presseartikel und gutes Airplay - machten Vincent in Windeseile bekannt. Mit seiner ersten eigenen Tournee (DEAG Concerts) präsentierte er sich Ende 2017 in Deutschland und der Schweiz zahlreichen Fans. Sein fast zweistündiges Solo-Programm überraschte und begeisterte seine Besucher egal ob jung oder junggeblieben. Neben seinem gesanglichen Können stellte er auch seine Talente an der Gitarre, am Piano und der Loopstation unter Beweis. Bei Vincent Gross wird zugehört, gesungen, getanzt und gefeiert – die Entertainmentqualitäten des Youngsters sind ausserordentlich.

Möwengold Tour 2018:
03.11.2018 Tuttlingen, Stadthalle
04.11.2018 München, Feierwerk (Kranhalle)
08.11.2018 Stuttgart, ClubCANN
09.11.2018 Mainz, Kulturclub schon schön
10.11.2018 Berlin, Musik & Frieden
11.11.2018 Dresden, Club Puschkin
12.11.2018 Leipzig, Neues Schauspiel
13.11.2018 Hannover, Musikzentrum
16.11.2018 Köln, Yard Club
17.11.2018 Dortmund, FZW
22.11.2018 Bremen, Magazinkeller
23.11.2018 Hamburg, Nochtspeicher
28.11.2018 Nürnberg, Hirsch
29.11.2018 Augsburg, Spectrum
30.11.2018 AT-Graz, Orpheum
01.12.2018 AT-Wien, Chelsea
08.12.2018 CH-Aarburg, Musigburg
16.12.2018 CH-Luzern, Stadtkeller

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Ekat Bork mahnt die Kontrolle

In diesem Jahr hat Ekat Bork die Welt fast ausschließlich aus den Greehause Studios in Reykjavik betrachtet wo sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Produzenten Francesco Fabris neue Songs aufgenommen hat. Über die Jahre haben die beiden eine unheilige Allianz der Sounds aufgebaut. Elektronisch und menschlich, schockierend und betörend und immer unverkennbar ihrer eigenen Vision folgend.

Ekats verblüffende Videos und ihre sinnlichen aber auch verstörenden Live-Auftritte haben ihrer Musik einen visuellen Rahmen gegeben der eine immer weiter wachsende Anhängerschaft überzeugen konnte. Alles an Ekat weckt Emotionen, erhebende genauso wie beunruhigende.

Die atemberaubende Video-Single “KONTROL” ist ab sofort erhältlich und ist die erste von zwei Singles aus der kommenden gleichnamigen EP.
Der Song bringt Ekats aktuellen Blick auf die Dinge auf den Punkt: “Warum akzeptieren wir eine Welt in der unsere Identität kompromittiert wird, Privatsphäre an den meistbietenden verkauft wird und die Technologie gewinnt? Warum haben wir Angst vor Robotern wenn wir selbst dabei sind zu Robotern zu werden? Ich glaube immer noch daran dass es Rebellen da draußen gibt...Evolution? Nein! Revolution!”

„KONTROL" ist ihre neueste Single und ebenfalls der Titel ihrer kommenden neuen EP. Kompromisslos wie immer! “Liegt es in unserer Natur kontrolliert zu werden?” fragt Ekat. Niemand kontrolliert Ekat ist die Antwort.

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Neue Lauv Single "Chasing Fire" erschienen

Erst kürzlich veröffentlichte Lauv seine großartige, neue Single „Chasing Fire“, die im Nu über 30 Millionen Streams anhäufen konnte. Jetzt veröffentlicht er eine reduzierte Piano-Version des Tracks, der live in den prestigeträchtigen Abbey Road Studios aufgenommen wurde.

Diese Live-Performance zeigt mal wieder ganz deutlich Lauvs Songwriter-Talent. Dabei steht sein Gesang klar im Vordergrund, so dass seine Stimme und das Piano die Emotionen des Songs besonders gut rüberbringen. Es ist eine anspruchsvolle Performance, die seine Selbstvertrauen als Songwriter und Künstler klar widerspiegelt.

Lauvs Künstlerprofil wächst stetig weiter. Anfang des Jahres war er bei ABCs Jimmy Kimmel Live zu Gast und ging dann auf eine komplett ausverkaufte Tour durch Europa. Er hat nun eine riesige Show im Londoner Koko für den 18.09. angekündigt sowie zwei weitere Live-Daten für Deutschland.

Live:
15.09.2018 Hamburg, Gruenspan
16.09.2018 Frankfurt, Batschkapp

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1996er Swans Album erscheint zum ersten Mal auf Vinyl

Das letzte Swans-Studioalbum, das vor ihrer Reunion im Jahr 2010 veröffentlicht wurde, erscheint am 20.07.2018 via Young Gods/Mute zum allerersten Mal auf Vinyl. Und zwar als ein auf weltweit 4000 Stück limitiertes Vierfach-Vinyl-Boxset inklusive Poster und digitaler Kopie und als Gatefold-Doppel-LP. Zudem wird es eine CD-Version im originalen 1996er Digipack, sowie eine Bonus-CD der zur gleichen Zeit erschienenen Die Tür Ist Zu EP (mit deutschen Versionen einiger Album-Stücke und bislang unveröffentlichtem Material) geben. Zuletzt erschien Die Tür Zu als US-only Vinyl-Release zum diesjährigen Record Store Day. Außerhalb der USA erscheint sie nun ebenfalls am 20.07.2018 als eine die Soundtracks begleitende Doppel-LP.

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Neues The Boys You Know Album erscheint am 29.06.2018

Wer The Boys You Know schon länger verfolgt, dem ist die Band als 90er Rock-Combo bekannt, die den Vergleich mit amerikanischen Indie-Helden wie Pavement oder den Lemonheads sucht. 2017 hat die Band diesen Eindruck untermauert, indem sie Dinosaur Jr. und die Pixies auf Tourtermine begleitet hat. Auf dem am 29.06.18 erscheinenden Album „Two Lines That Never Touch“ brechen The Boys You Know mit diesem Stil, und legen eine Platte vor, in der moderner Americana Folk auf World Music trifft.

In „Two Lines That Never Touch“ lässt die Band den Hörer erstmals ganz tief in ihre Psyche blicken, so handeln gleich mehrere Stücke auf dem Album von Depression, unerwiderter Liebe, Suizid, und dem Tod von jemand Nahestehendem. Wenn Thomas Hangweyrer, Frontman und Texter der Band, in „Already Dead“, dem Opener des Albums, singt: „I’m not scared of going / i’m not scared of going fast“, ist dies eine Ode an das Leben und den Tod zugleich. „Wer auf’s Gas steigt, kann leichter draufgeh’n, wer aber aus Angst davor einfach stehen bleibt, lebt auch nicht. Wir fürchten uns so vor dem, was passieren könnte, wenn wir etwas versuchen, dass wir den Versuch unterlassen. Das ist der Krebs, der in uns wuchert.“, erklärt Hangweyrer sein thematisches Konzept des Albums.

Die zehn Songs auf „Two Lines That Never Touch“ wurden im Laufe von zwei Jahren auf Santorin und in Barcelona geschrieben. Stilistisch sind als Einflüsse Neil Young, David Bowie, Bon Iver und Beirut erkennbar. The Boys You Know machen auf diesem Album deutlich weniger Gitarrenlärm als auf ihren bisherigen, und lassen Platz für Klavier, Trompete, und einen Chor, bestehend aus den Musikern PAENDA, Carl Otter, RIAN und Telquist, der in vielen Titeln gefeatured wird, und im Track „Sant Marti“ seinen feierlichen Höhepunkt erreicht.

The Boys You Know gehen von Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 auf Tour durch Österreich, Deutschland und Großbritannien.



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Sarah P. veröffentlicht "Right Where It Belongs"

Ein Jahr nach dem Release ihres Solodebütalbums Who Am I veröffentlicht die in Berlin lebende Athener Künstlerin & Aktivistin Sarah P. ihre neue Single "Right Where It Belongs" und erfindet das Nine Inch Nails' Meisterwerk neu.
Sarah P.'s "Right Where It Belongs" prämierte via dem internationalen Tastemaker Blog Highclouds, welcher den Song als "episch" beschreibt und Vergleiche zu Björk und Kate Bush zieht.
Am Freitag, den 11.05.2018 wurde die Single via EraseRestart veröffentlicht und ist seitdem auf allen Streaming Services & digitalen Stores verfügbar.

“Mit größtem Respekt zum Original veröffentliche ich mein Cover von 'Right Where It Belongs'. Es ist meine Version eines 'maskulinen Songs' - ein musikalisches Cross-Dressing, eine Verschmelzung von Ideen und non-konformistischen Stimmungen. Es ist mein Versuch aus dem Käfig auszubrechen in dem man aufgrund von Genen und Stereotypen steckt. Obwohl die Welt wichtige Schritte in Richtung Women-Empowerment und -Gleichstellung nimmt, liegt noch ein sehr weiter Weg uns. Und dafür bin ich hier."

Letztes Jahr veröffentlichte Sarah P. ihr erstes Soloalbum Who Am I auf welchem sie die existenziellen Fragen "Wer bin ich? Wer bist du? Wer sind wir?" stellte.

“Letztes Jahr habe ich dazu aufgerufen nach innen zu schauen. Es scheint, dass wir noch tiefer in uns selbst eintauchen müssen um uns selbst und andere zu verstehen. Würde uns gefallen was wir finden? Oder in Trent Reznors Worten "would you find yourself afraid to see?" - das ist die wirkliche Herausforderung."

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ShadowParty Debütalbum bei Mute erschienen

ShadowParty sind eine Band, die sich unter recht unüblichen Umständen zusammengefunden hat: Der Gruppenkern formte sich, als Josh Hager und Tom Chapman in Boston aufeinandertrafen. Hager ist ehemaliges Mitglied von The Rentals und heute Gitarrist und Keyboarder von Devo, Chapman wiederum folgte als ehemaliger Bassist bei Bad Lieutenant ihrem Frontmann Bernard Summer zu dessen Hauptband New Order, als sie sich 2011 erneut zusammenfanden. Die Gruppe wird komplettiert von Marion-Gründungsmitglied und New Order-Gitarrist Phil Cunningham und dem Devo-Schlagzeuger Jeff Friedl. Die Synth-Pop Antwort auf The Avengers!

ShadowPartys Debütalbum wurde in Boston, LA, Manchester und, natürlich, Macclesfield aufgenommen – es ist ein Album das in die Richtung der Hauptbands ihrer Mitglieder grüßt, aber dennoch eine sehr eigen Handschrift trägt. Ein Synth-Pop Album mit Gitarren und Streichern und Gastauftitten der Sängerin Denise Johnson (Primal Scream, A Certain Ratio) und The Verve-Gitarrist Nick McCabe. Das Album ist am 27.04.2018 bei Mute erschienen.

Das Vorabstück Celebrate ist hier zu hören:

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Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Wer Joe Bonamassa bislang live erlebt hat oder aber seine 14 vorherigen Live Alben kennt, weiß, dass er in den Konzerten neben seinem eigenen Songmaterial immer auch Cover Versionen alter Blues Nummern neu interpretiert. 
Das Live Album "Muddy Wolf at the Rocks" (2015) hatte er fast ausnahmslos mit Cover Versionen von amerikanischen Blues Veteranen wie Willy Dixon, Muddy Waters und Howlin' Wolf eingespielt.
Das nun vorliegende Album beschäftigt sich, wie der Titel bereits suggeriert, ausschließlich mit den britischen Vorbildern des Blues, die Bonamassa in seinem musikalischen Schaffen ebenfalls maßgeblich beeinflusst haben. 
Es ist eine Hommage an die "living legends" Jeff Beck, Eric Clapton und Jimmy Page, die allesamt den britischen Blues und Bluesrock nachdrücklich geformt und beeinflusst haben. Bezeichnenderweise waren alle 3 Gitarristen in den 60er Jahren zu Anfang Ihrer Karriere Mitglieder der legendären Yardbirds, die zu dieser Zeit die Grundlage des britischen Blues gelegt hatten. Alle drei sind genau wie Bonamassa exzellente Techniker mit eigenwilligem Sound an der Gitarre und sowohl ungestüme als auch gefühlvolle Songwriter.
Das hier vorliegende Konzert mit seinen 14 Stücken wurde beim Greenwich Music Time Festival am 07. Juli 2016 im Old Royal Naval College in Greenwich London aufgenommen. Den Auftakt bilden die Songs der Jeff Beck Group "Beck's Bolero / Rice Pudding", zwei Songs aus der Anfangsphase diese Gruppe. Schon bei diesen Auftaktsongs brilliert die 5-köpfige Band bestehend aus Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Anton Fig (Drums) und Russ Irwin (Rhythm Guitar) mit einer druckvollen Interpretation. 
Besonders hervorstechend ist dabei neben der Gitarrenarbeit von Bonamassa die Solos des Keyboarders Wynans.
Von Eric Clapton's Comeback Album "461 Ocean Boulevard" hat sich Bonamassa die Titel "Mainline Florida" und "Motherless Children" ausgesucht. Wie auch bei allen sonstigen Titeln kann der fachkundige Zuschauer Bonamassa direkt auf die flinken Finger schauen und sein Saitenspiel bewundern. 
Bei den Kompositionen von Jimmy Page stechen die Led Zeppelin Songs "Boogie with Stu" und der Klassiker "How many more Times" besonders hervor. Insbesondere beim ersten Song begeistert die Virtuosität des "Tastenmannes" Reese Wynans.
Bonamassa hat hier in der Tat eine explosive Auswahl von Coverversionen zusammengestellt.
Das einzige was mich ein wenig betrübt ist, dass kein Song des vierten "Übergitarristen" von der Insel, nämlich Rory Gallagher dabei ist, obwohl dieser auch einen maßgeblichen Einfluss auf ihn hatte, wie man aus früheren Veröffentlichungen Bonamassa's weiß.

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Die drei Fragezeichen (193) Schrecken aus der Tiefe

Der neueste Fall der drei Detektive aus Rocky Beach dreht es sich anfangs um die Vermutung, dass ein Seeungeheuer in einem See sein Unwesen treibt. Dieser Eindruck erweckt sich auch den drei Fragezeichen, als diese mitbekommen, wie ein Angler auf einem See mit seinem Boot nach einem vermeintlichen Fischfang kämpft und dabei über Bord gerissen wird.
Doch schon bald entpuppt sich diese Annahme als Luftnummer und die Geschichte bekommt eine neue Wendung. Plötzlich belauschen Justus, Peter und Bob mehr zufällig zwei Personen, die in eben diesem See, in welchem zuvor ein Ungeheuer vermutet worden ist, nach etwas zu suchen scheinen. Die drei Fragezeichen finden heraus, dass es in dem kleinen Ort, der an dem See liegt in der Vergangenheit schon einmal ein Ereignis gab, was sich den Bewohnern des Ortes, in dem sonst nicht wirklich viel passiert, im Gedächtnis aber zugleich auch bis heute recht rätselhaft geblieben ist. Es geht um einen Schmuckdiebstahl, eine Verfolgungsjagd zwischen den Dieben und der Polizei und letztlich auch darum, dass die damalige Beute bislang nicht gefunden wurde. Das alles ruft die drei Freunde auf den Plan und Justus, Peter und Bob beginnen, in diese Richtung zu ermitteln.
Bis dahin weiß dieser 193. Fall der Serie wirklich gut zu unterhalten und auch das Hörspiel zieht den Hörer auf eine sehr angenehme Weise hinein ins Geschehen. Die Tatsache, dass der Titel dieser Folge an sich mit dem Inhalt nicht wirklich etwas zu tun hat, spielt dann auch keine große Rolle mehr. Doch als man sich als Hörer gerade auf die neue Ausrichtung des Falls und damit die Suche nach dem bislang verschwundenen Schmuck einlässt und mit Vorfreude den weiteren Verlauf erwartet, erfährt "Schrecken aus der Tiefe" einen drastischen Spannungsknick. Die weiteren Ermittlungen und letztlich auch die Auflösung wirken zu glatt, alles scheint problemlos ineinander überzugreifen und Justus erklärt alles Beteiligten quasi im Vorbeigehen, wie sich was wann und wie zugetragen hat. Dadurch wird dann leider der anfangs durchaus aufgekommene Charme der Vertonung recht plump zunichte gemacht.
Dazu kommt dann leider noch die Tatsache, dass einige Sprecher der Nebenrollen nicht gut agieren und man als Hörer das Ablesen der Texten fast schon bildlich vor Augen hat. Hier hätte man seitens des Produktionsteams mehr darauf achten und die entsprechenden Passagen neu einsprechen lassen müssen. Die Hauptakteure machen ihre Sache allerdings wieder wirklich gut und auch die Geräusch- und Musikuntermalungen sind passend und von gewohnter Qualität. Alles in allem ist "Schrecken aus der Tiefe" somit ein durchschnittliches Hörspiel, das eigentlich aber das Zeug zu mehr gehabt hätte.

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TKKG (205) Teuflische Kaffeefahrt

Diese Folge kann mit den vorherigen Hörspielen der TKKG Serie leider nicht mithalten. Die Geschichte rund um das Übers-Ohr-hauen von Rentnern im Rahmen einer vermeintlichen Kaffeefahrt wirkt im Hinblick auf die im Hörspiel vertonten Umstände leider sehr konstruiert und zudem auch einfach inhaltlich überzogen.
Die Handlung ist frei von Spannung und das Hörspiel zieht sich leider lang wie ein Kaugummi. Der Hörer wird einfach nicht vernünftig abgeholt. Weder durch den Inhalt noch durch die Sprecher. Fast alle Sprecher klingen sehr unmotiviert und man hat oftmals den Eindruck, dass viele Akteure ihre Texte dieses Mal mehr ablesen, als sie zu adaptieren und richtig in ihnen aufzugehen.
Das Einzige, was bei der teuflischen Kaffeefahrt auf gewohnt ordentlichem Niveau ist, sind Musik und Geräusche. Ansonsten muss man bei dieser Folge dann aber leider konstatieren, dass man sich hier seitens der Macher nicht mal mehr nur auf die Zielgruppe als Entschuldigung berufen kann. Denn auch heutzutage halten noch immer viele Kassettenkinder, die vor 35 Jahren mit der Serie gestartet auf quasi aufgewachsen sind, der TKKG Reihe die Stange. Allerdings lockern solche schlechten Folgen den Griff, so dass Europa aufpassen muss, dass nicht zu viele Hörer demnächst nicht nur ihren "Griff" lockern, sondern TKKG ganz fallen lassen. Es wäre schade, aber leider ist eine mittlerweile recht traurige Tendenz dazu zu erkennen.

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