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Erste Staffel von "Call My Agent!" erscheint zum Jahreswechsel

Bekanntermaßen ist ja derzeit die gesamte Filmbranche aus eher unrühmlichem Anlass in aller Munde, und der Lack der so genannten Traumfabrik hat tiefe Risse bekommen… Umso erfreulicher, dass ich Ihnen mit der spritzigen und überaus unterhaltsamen französischen Komödienserie Call My Agent! einen etwas amüsanteren Einblick hinter die Kulissen des Filmgeschäfts verschaffen darf, deren 1. Staffel als 2-DVD-Box am 29.12.2017 bei Edel:Motion erscheint:

Call My Agent! erzählt so entlarvend wie humorvoll vom Alltag der Schauspielagentur ASK im Herzen von Paris, die, wie in Frankreich üblich, 10 Prozent (Dix pour cent) der Schauspielergage als Honorar erhält. Andréa (Camille Cottin, Allied: Vertraute Fremde) ist die leidenschaftliche Wilde, die zum Wohl ihrer Klienten mit dem Kopf durch die Wand will und im Privatleben fast jede Frau anbaggert, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. Der stets verpeilte Gabriel (Grégory Montel, Voll Verschleiert) ist oftmals zu gutmütig und aufopferungsvoll. Mathias (Thibault de Montalembert, Jacques – Entdecker Der Ozeane, Monsieur Chocolat) fühlt sich wie der Agenturboss, obwohl er nur Partner ist – der Sinn fürs Geschäft ist bei ihm deutlich stärker ausgeprägt als der für die Künstler. Und Arlette (Liliane Rovère, Späte Reise) ist als erfahrene Grande Dame mit ihrem ständigen Begleiter, dem Hund „Jean Gabin“, die gute Seele der Equipe. Alle kennen sie den Preis des Ruhmes – das Showgeschäft ist beileibe nicht nur Glanz und Glamour. Und so bemüht sich das Team um Verträge für renommierte Kunden wie Cécile de France (The Young Pope), Nathalie Baye (Catch Me If You Can), Francois Berléand (The Transporter), Audrey Fleurot (Ziemlich Beste Freunde) und andere Top-Schauspieler, die sich in der Serie mit viel Ironie und großer Spielfreude selbst darstellen. Dabei gleicht die Agentur einer chaotischen und streitlustigen Familie, so dass viele kleine und große Katastrophen geradezu vorprogrammiert sind – Drama…Drama…Drama… Call My Agent! führt die Zuschauer hinter die Kulissen der aufregenden Welt der Stars in deren banalen Alltag. Dabei folgt eine kuriose Situation der nächsten, und Agenten wie Schauspieler müssen versuchen, Beruf und Berufung unter einen Hut zu bringen - denn künstlerische Integrität allein zahlt nicht die Rechnungen.

In der 1. Folge kämpft Cécile de France damit, sich unter anderem mit Reitunterricht auf die Hauptrolle in Quentin Tarantinos neuem Western vorzubereiten. Allerdings hat Mr Tarantino seine Meinung geändert, und sie wird die Hauptrolle gar nicht spielen. Céciles Agent Gabriel traut sich nicht, ihr das mitzuteilen. Vor allem nicht den Grund – ihr Alter… Doch natürlich ist nicht jeder so diskret wie Gabriel, und die Wahrheit kommt ans Licht. Wie weit wird Cécile gehen, um die heißbegehrte Rolle von Tarantino doch noch zu kriegen?


Pointierte Dialoge, gut aufgelegte Darsteller und jede Menge Charme und Witz waren dann auch die Gründe für die mehrfachen Auszeichnungen von Call My Agent! (Nominierung für den International Emmy 2016 als Beste Comedy-Serie, Gewinner des Französischen Filmpreises sowie des Jury-Preises beim Seriencamp 2016). In Frankreich startete die Serie um die überdrehte Schauspielagentur im Herbst 2015 und war mit durchschnittlich 4,8 Millionen Zuschauern pro Folge ein echter Quotenrenner. Dank des großen Erfolgs von Call My Agent! (die Serie wurde in 107 Länder verkauft) wollte sich in der bereits abgedrehten 2. Staffel die Crème de la Crème der französischen Schauspielriege wie Isabelle Adjani, Juliette Binoche, Christopher Lambert oder Guy Marchand auch unbedingt von ASK vertreten lassen… Staffel 3 ist derzeit in Planung; bei uns läuft die Serie in deutscher Erstausstrahlung bei Sony Channel vom 16.11. bis 21.12.2017, immer donnerstags um 21:10 Uhr.

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Großer TV-Bericht der Kelly Family & Wiederveröffentlichung der Weihnachtsalben

Anlässlich des großen Comebacks der Kelly Family widmet VOX der Familie eine ganz besondere Dokumentation: Die Sendung zeigt die Kelly Family bei ihrem restlos ausverkauften Comeback-Konzert und bei den ersten gemeinsamen Plattenaufnahmen nach 17 Jahren. Darüber hinaus gewährt die Familie persönliche Einblicke in ihr Leben und öffnet exklusiv das ganz private Familienarchiv. Das Comeback der Kelly Family ist keine gewöhnliche Wiederbelebung einer Band, es ist die Wiedervereinigung einer Familienbande. Patricia, Kathy, John, Jimmy, Joey und Angelo Kelly - die Geschwister mit irischen Wurzeln zieht es zurück auf die Bühne. Die Dokumentation begleitet die Familie anlässlich ihres großen Comeback-Konzerts in der restlos ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle und ist dabei, wenn die Geschwister erstmals wieder gemeinsam nach 17 Jahren eine Platte aufnehmen. Warum will die Familie ausgerechnet jetzt, 23 Jahre nach ihrem rekordverdächtigen Durchbruch, wieder gemeinsam angreifen und die Chartspitze erobern?

Die Kelly Family gewährt VOX einen exklusiven Einblick in ihre 40-jährige Bandgeschichte und öffnet ihr ganz privates Familienarchiv: Bislang unveröffentlichte Bilder und Filmaufnahmen skizzieren den ungewöhnlichen und gänzlich unprätentiösen Lebensweg, den die Kellys vier Jahrzehnte lang gegangen sind: Die zwölfköpfige Familie musiziert auf der Straße, lebt im Doppeldeckerbus und tourt damit quer durch Europa. Sie kauft einen maroden Dampfer und baut ihn in Eigenregie zum Hausboot um, später zieht es die Familie sogar in ein Schloss. Keines der Kelly-Kinder besucht eine staatliche Schule: Anstatt die Schulbank zu drücken, werden sie vom Vater unterrichtet und studieren Geige, Ballett oder Gitarre. Ihre ersten Auftritte haben sie bereits Anfang der 1970er Jahre und ihren ersten Nummer-1-Hit landen sie 1980 in den Niederlanden.

14 Jahre später, 1994, gelingt ihnen der ganz große kommerzielle Durchbruch, der sie an die Spitze der Charts katapultiert. Sie werden gefeiert wie Popstars, spielen vor bis zu 250.000 Besuchern, heimsen einen Preis nach dem anderen ein und polarisieren wie keine andere Band: Die Kelly Family wurde geliebt oder gehasst - dazwischen gab es praktisch nichts. Was hat sich verändert? Und warum war es für jeden Einzelnen von ihnen so wichtig irgendwann eine Pause einzulegen? Show-Legende Thomas Gottschalk, Circus-Roncalli-Mitbegründer Bernhard Paul, Schauspielerin Susan Sideropoulos und andere prominente Weggefährten erinnern sich an ihre Begegnungen mit der Familie und beleuchten den Mythos, den diese ungewöhnliche Band umgibt.

Außerdem werden aus dem Backkatalog der Kellys zwei weitere Alben veröffentlicht. Weihnachten mit der Kelly Family rückt in greifbare Nähe: Am 01.12.2017 werden die Alben „Christmas All Year“ von 1981 und „Christmas For All“ von 1994 wiederveröffentlicht.

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Tara McDonald veröffentlicht "TAXXXI"

Interessiert an einem wilden Ritt mit einem britischen Dance-Popstar?! „TAXXXI “ heißt die brandneue Single von Tara McDonald. Triple X chic synth pop mit einem Hauch von Frankreich, beschreibt den Sound des sexy Tracks, der für die Britin die dritte Platin Single bedeuten könnte. Tara McDonald ist keine Unbekannte in den Top Ten der internationalen Charts. Mehr als zehn ihrer Singles haben es in die Top 10 geschafft. Als Co-Texterin und Sängerin von Hits mit David Guetta, Axwell, Armand Van Helden, Eric Clapton und Bryan Ferry hat sich Tara McDonald einen beachtlichen Namen und der Musikwelt geschaffen und internationale Erfolge gefeiert. Nun erscheint ihre brandneue Single „TAXXXI“, eine EP ist für Februar 2018 geplant.

Hier das Video zu „TAXXXI“:
https://youtu.be/7I2w8_7me4w

Die Liste der Erfolge von Tara McDonald ist beeindruckend und liest sich wie das Who is Who der internationalen Dance Musik. Sie beginnt mit der Kult Dance Hymne "My My My", einer Kollaboration mit Armand van Helden, die sie 2006 in die Top Ten der internationalen Charts katapultiert. "Feel the Vibe (Til the Morning Comes)“, eine Zusammenarbeit mit Axwell aus 2007 zählt noch heute zu den größten Dance Hymnen. Mit Todd Terry kollaboriert sie 2008, schreibt und featured auf "Get Down". Im gleichen Jahr schafft sie mit der Single "Delirious" zusammen mit David Guetta den internationalen Durchbruch. Der Song wird einer der größten Hits auf David Guetta's Album "Pop Life" und wird mit Doppelplatin ausgezeichnet. 2010 schreibt Tara mit "Give Into The Night/Tomorrow" die offizielle Hymne des Tomorrowland Festivals. In 2011 wird sie Assistant Coach bei The Voice of Belgium und David Guetta läd sie ein, das Feature auf dem Song "Pandemonium" zu übernehmen, der weltweit Top 10 Platzierungen erreicht. 2012 wird Tara mit dem Award „Für die schönste Stimme der Dance Welt“ bei den Shanghai Fashion Music Awards ausgezeichnet. Nach Auftritten bei den größten Dance Festivals der Welt folgt 2015 die Veröffentlichung von "Vay-K" featuring Hip Hop Legende Snoop Dogg. In 2016 erreicht sie mit dem von Fragma geremixten Cover des 90s Hits "I need a Miracle" Top 10 Platzierungen in ganz Europa. Der Track wird zur Europride Hymne 2016 gewählt. 2017 hat Tara mit einer Kollaboration mit dem spanischen Megastar Juan Megan und der Single „Love Me“ den lateinamerikanischen Markt erobert, die Single steigt auf Platz 1 der Charts in zahlreichen südamerikanischen Ländern ein.

Mit diesem Track Record ist Tara McDonald schon jetzt ein internationaler Star der Dance Szene. Mit ihrer neuen Solo Single „TAXXXI“ und der für das Frühjahr 2018 geplanten EP öffnet sie das nächste Kapitel in ihrer Erfolgsgeschichte.

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Das Pack glaubt an "Intelligentes Leben"

Das Pack bringt mit "Intelligentes Leben“ am 02.02.2018 wieder mal das beste Album des Jahres raus. Die drei Hamburger Jungs präsentieren mit Breitbrustrock, Schmuddelpunk und Stadionohrwürmern die perfekte Vorlage für einen gelungenen Tag.

Thematisch bietet das Rock/Metal/Punk-Gespann um Sänger Pensen (Pensen Paletti, Monsters of Liedermaching) alles, was das hartgekochte Herz begehrt. Der Opener und gleichzeitig heute erschienene erste Single „Bessere Zeiten“ besticht nicht nur mit einer starken Bassline und Rock’n’Roll-Feeling. Mutmach-Rock wie "Kakteenhandel-Norddeutschland“, echter Punk wie in „Ohne Gefühl“, der Dadaismus von „Stöckelschuh“ und Veranda-Rock in „Rutsch rüber“ machen den vierten Langspieler der Band zu einer unfassbar wohlklingenden Angelegenheit. Kurz - wohl schon jetzt die Platte des Jahres.

Das Pack ist bei „Intelligentes Leben“ mit Zorro am Bass und Rosi am Schlagzeug in Höchstform - was im März 2018 auch Live zu begutachten sein wird.

Live:
01.03.18 Münster, Gleis 22
02.03.18 Bremen, Tower
03.03.18 Dortmund, FZW
07.03.18 Dresden, Groovestation
08.03.18 Nürnberg, Z-Bau
09.03.18 Berlin, Cassiopeia
10.03.18 Hannover, Lux
14.03.18 Stuttgart, Goldmarks
15.03.18 München, Backstage
16.03.18 Frankfurt, Nachtleben
17.03.18 Köln, Jungle

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Helmut Lotti veröffentlicht ein Live-Album

Abgang von der Bühne, Scheinwerfer aus, keine Schlagzeilen mehr: Superstar Helmut Lotti hatte im Jahr 2011 nach vielen Millionen verkaufter Alben und über 25 Jahren im Musikgeschäft genug vom Stress, wollte Zeit für sich haben und andere Sachen ausprobieren. 2016 - nach genau sechs Jahren der Selbstfindung - war Lotti plötzlich wieder da, mit einem grandiosen neuen Album, das den passenden Titel „The Comeback Album“ trägt. Auch die gleichnamige Tournee war und ist ein rauschendes Fest mit fortwährenden Standing Ovations. Die Konzerte beweisen eindrucksvoll, dass Helmut Lotti zu den besten Entertainern und Sängern der Welt gehört. Grund genug diese brillante Live-Show in Bild und Ton mitzuschneiden und als CD, DVD sowie als Fan Box mit speziellen Fan Items zu veröffentlichen. Auf der DVD ist neben dem Live-Konzert u.a. auch ein Making Of der Duett Session mit Semino Rossi für die gemeinsame Single „Solamente Una Vez“ zu finden. Diese wunderschöne, romantische Ballade ist übrigens auch als bewegende Liveversion zusammen mit Semino Rossi aufgenommen worden.

Helmut Lottis Karriere trägt fast märchenhafte Züge: Mit „Helmut Lotti Goes Classic“ gelang ihm der internationale Durchbruch. Das Album erreichte auf Anhieb Gold Status und verkaufte seither über 13 Millionen Tonträger. Danach erhielt Lotti für seine folgenden Alben und DVDs noch weitere unzählbare Gold-, Platin- und Triple-Gold-Auszeichnungen. Der begehrte Belgier gewann u.a. eine Goldene Kamera und zwei ECHO-Awards, sang Duette mit Andrea Bocelli, Montserrat Caballé, Eros Ramazzotti, Placido Domingo, Sarah Brightman und Cliff Richard. Seine letztjährige Entscheidung wieder zurückzukommen war ohne Zweifel eine sehr bewusste und das Comeback-Album trägt dem in Qualität, Virtuosität und musikalischer Vielfalt Rechnung.

Aus der persönlichen Bestimmung heraus: „Ja, ich möchte Helmut Lotti sein“, erwuchs die musikalische Konsequenz, „The Comeback Album“ bewusst groß zu arrangieren. Um die 100 Menschen haben am Ende an dem Album mitgewirkt. Diese Klanggewalt galt es nun in die Konzerthallen zu bringen, was zusammen mit dem bewährten Golden Symphonic Orchestra problemlos gelang. Auch Helmut Lotti fühlte diese Energie und Spielfreude: „Nach den ersten 15 Minuten bei meinem ersten Konzert in Osnabrück, hatte ich das Gefühl, als ob ich nie weg gewesen wäre. Die Freude, die ich habe, wenn ich für ein begeistertes Publikum singe, ist mit nichts zu vergleichen.“ Die charmante Bühnen-Show, die vielseitige Songauswahl, die das neue Album konsequent in den Mittelpunkt stellt, sowie Lottis charismatische Bühnenpräsenz machen die Tournee zu einem der Konzert Highlights der Jahre 2016/17. Die Show ist in Deutschland übrigens gerade wieder angelaufen und wird seine Fans noch bis Ende Februar 2018 begeistern.

„The Comeback Album – Live in Concert” wird am 01.12.2017 als CD, DVD, Geschenk Edition inkl. CD, DVD, handsignierter Autogrammkarte, Brillenputztuch, 2018 Standkalender & Kühlschrankmagnet und Download veröffentlicht – das Comeback Studioalbum ist weiterhin als CD & Download erhältlich.

Tourdaten:
14.12.2017 – Tuttlingen, Stadthalle
15.12.2017 – Ulm, CCU
16.12.2017 – Frankfurt/Main, Jahrhunderthalle
17.12.2017 – Fulda, Esperanto-Halle
20.12.2017 – Zwickau, Stadthalle Zwickau
21.12.2017 – Münster, Halle Münsterland
22.12.2017 – Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
23.12.2017 – Dortmund, Westfalenhalle 3a
27.12.2017 – Aachen, Eurogress
28.12.2017 – Siegen, Siegerlandhalle
29.12.2017 – Rostock, Stadthalle
30.12.2017 – Bremen, Musical-Theater
11.01.2018 – Saarbrücken, Congresshalle
14.01.2018 – Nürnberg, Meistersingerhalle
21.01.2018 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle
22.01.2018 – Dresden, Kulturpalast
23.01.2018 – Halle/Saale, Steintor Varieté
24.01.2018 – Berlin, Tempodrom
26.01.2018 – Hannover, Theater am Aegi
27.01.2018 – Schwerin, Sport- und Kongresshalle
20.02.2018 – Flensburg, Deutsches Haus

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Working Week – Companeros

Erstmals 1986 veröffentlicht war "Companeros" das zweite Album der Gruppe Working Week, das der erfolgreichen LP "Working Nights" folgte. Das Trio um Simon Booth an den Gitarren, Larry Stabbins am Saxophon und Sänerin Julie Roberts, begleitet von außergewöhnlichen Musikern aus der Umgebung der Band Special Aka, spielte tanzbaren Jazzrock, der in den Achtzigern wirklich gut ankam und häufig im Radio zu hören war.
"Companeros" erwies sich dem Erstling gegenüber ebenbürtig und wirkt musikalisch noch etwas dichter und geschlossener. Cherry Red Records habt das Werk nun in einer neu gemasterten Version und mit Bonus Tracks angereichert, wiederveröffentlicht. Neben den LP-Produktionen hatte die Band einen hohen Output von Maxi-Singles, die u.a. Alternativ-Versionen einiger LP-Tracks enthielten, die hier nun den Schwerpunkt des Bonus-Materials bilden. Dazu kommen noch zwei Live-Versionen von Tracks aus dem ersten Album - "Inner City Blues" von Marvin Gaye sowie "No Cure, No Pay".
Die Musik ist so zeitlos, dass sie auch heute noch gefällt. Julie Roberts Stimme bezaubert, Larry Stabbins, der schon in den frühen Siebzigern bei Keith Tippetts Mammutprojekt Centipede das Saxophon bedient, lockt seinem Instrument brillante Töne hervor und Simon Booth steuert mit der Gitarre das rhythmische Fundament dazu bei. Dazu kommt das geschlossene Spiel der anderen Musiker, hervorzuheben Kim Burton am Klavier, welches allererste Sahne ist. Stücke wie "Friend (Touche pas a mon pote)", "South Africa", "Soul Train" und "Southern Cross" sind mitreißend und atmen richtig.
Etwas aus dem Rahmen fallen die diversen Versionen von Rodrigo Bay, einer Film-Musik, die eher lateinamerikanischen Charakter zeigen. Alles in Allem: eine sehr sympathische Neuveröffentlichung, die wie diejenige des Vorläufers "Working Nights" das Verdienst birgt, die Masse von Maxi-Single-Veröffentlichungen der Band, der Nachwelt zu erhalten. Für die Mühe und Akribie bei der Zusammenstellung sei Cherry Red gedankt, verbunden mit der Hoffnung, dass auch die drei weiteren LPs, die bis in die Neunziger noch erschienen sind in ähnlicher Weise nachgearbeitet werden.

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The Corrs – Jupiter Calling

Nachdem sich Andrea Corr, Caroline Corr, Sharon Corr und Jim Corr im Jahr 2015 nach rund zehnjähriger Abstinenz als Band mit dem The Corrs Album „White Light“ zurückmeldeten, war die Überraschung in Fankreisen darüber sehr groß, dass sich die Band musikalisch derart treu geblieben ist. Man merkte nicht, dass zwischen dem 2005er Album „Home“ und White Light“ eine ganze Dekade lag, in der The Corrs als Band nicht statt gefunden, sondern nur die Schwestern Andrea und Sharon Corr Solo-Album veröffentlicht haben.
Doch nach dem Erfolg ihres Comeback Albums haben die Geschwister wieder richtig Lust auf mehr bekommen und so legen The Corrs jetzt ihr neues Album „Jupiter Calling“ vor und unterstreichen auch mit ihren neuen Songs erneut, dass die Band erneut ein wunderbares Gespür für zeitlos schöne und atmosphärisch gälische Sounds hat.
Die 13 Titel des Albums konzentrieren sich im Schwerpunkt auf den Gesang. Dieser ist angenehm mit seichtem – überwiegen durch Gitarren bestimmen – Pop untermalt. Immer mal wieder kommen auch irische Einflüsse in Form von Violinen mit zu Ausdruck und so schaffen The Corrs auch mit „Jupiter Calling“ einen sehr angenehmen und ausgeglichen unaufgeregten Spagat zwischen Pop und Folk, der an manchen Stellen sehr intensiv und einfühlsam ist.
Man muss ohnehin feststellen, dass die Geschwister auf ihrem neuen Album insgesamt sehr ruhige musikalische Pfade begehen. Stets mit schönen, oftmals aber sehr reduziert eingebundenen Melodien, kommen Songs wie „The Sun And The Moon“, „Son Of Solomon“, „Road To Eden“ oder auch das etwas beschwingtere „Hit My Ground Running“ intensiv und zeitlos zum Ausdruck.
The Corrs nehmen den Hörer mit ihrem neuen Alum „Jupiter Calling“ erneut auf eine sehr schöne und leicht anzunehmende musikalische Reise mit und reichen ihm gleichzeitig mit den Inhalten der Songs des neuen Albums die symbolische Hand, in die aktuellen Gefühle und Gedanken der Bandmitglieder einzutauchen und somit quasi – einmal mehr – ein imaginärer Teil des irischen Quartetts zu werden. Und „Jupiter Calling“ ist eine musikalische Einladung, die man wirklich annehmen sollte – es lohnt sich!

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Elton John – Diamonds

Passend zu einem schon fast als unglaublich zu bezeichnenden Jubiläum von 50 Jahren Zusammenarbeit zwischen Elton John und seinem Songwriting Partner Bernie Taupin erscheint mit „Diamonds“ eine weitere „Best Of“ Zusammenstellung des kleinen, genialen britischen Musikers, der in den letzten fünf Jahrzehnten eine unglaubliche Musikgeschichte und damit verbunden unzählige Hits, Klassiker und Evergreens geschrieben und auch veröffentlicht hat.
Auf der Doppel-CD Edition des neuen „Diamonds“ Albums befinden sich 34 Titel, die man fast allesamt kennt und die dadurch natürlich für wenige Überraschungen beim Hörer sorgen. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass das Repertoire von Elton John derart umfangreich ist, dass man wahrscheinlich gar nicht wüsste, wo man beginnen und aufhören sollte, wenn man eine komprimierte „Best Of“ über die ganzen Klassiker hinaus zusammenstellen sollte.
Dieser Hürde ist dann sicherlich auch das Tracklisting der neuen „Diamonds“ Kollektion geschuldet. Und so feiert man das Jubiläum mit bekannten Songs wie “Your Song”, Your Your Song”, “Daniel”, “Goodbye Yellow Brick Road”, “Goodbye Yellow Brick Road”, “Sorry Seems To Be The Hardest Word”, “Song For Guy”, “Blue Eyes”, “I Guess That's Why They Call It The Blues” und vielen mehr bis hin zum Titel “Looking Up” vom 2016er Album “Wonderful Crazy Night”. Für Fans des Briten bietet diese Zusammenstellung also in der Doppel-CD Edition wenig Kaufanreize, wenngleich man sagen muss, dass das Cover wirklich schön geworden ist.
Hier dürfte sich dann wohl die „Diamonds Limited 3 CD Edition)“ deutlich mehr lohnen, die neben vielen von Elton John selbst ausgewählten Songs, von denen diverse durchaus seltenen Charakter haben, noch ein umfangreiches 72seitgiges Buch mit vielen Anmerkungen Elton Johns zu den einzelnen Titeln sowie diverse Zeichnungen des Sängers, die von dem Liverpooler Künstler Richard Kilroy gezeichnet wurden.

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Die Priester – Möge die Straße

Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und dem Wiener Diözesanpriester Andreas Schätzle veröffentlichen als Die Priester ihr mittlerweile viertes Album. Das musikalische Projekt, das der Abtprimas Notker Wolf und der Zisterziensermönch Karl Wallner vom Stift Heiligenkreuz entwickelten, konnte bereits auf den ersten drei Album Veröffentlichungen durch die musikalische Mischung aus Pop- und klassischer Musik, gepaart mit deutschsprachigen kirchlichen Texten, eindrucksvoll und auch kommerziell erfolgreich auf sich aufmerksam machen.
Nun erscheint mit "Möge die Straße" das vierte Album dieses deutschsprachigen Projektes. Und die Priester bleiben sich auch darauf treu. Die Machart der Songs ist denen der vorherigen Alben recht ähnlich und auch inhaltlich bewegt sich das Trio auf einem vorgefertigten sicheren Terrain. Oftmals klingen die neuen Stücke einmal mehr wie gesungene Gebete, die den Herrn preisen und sich der Botschaft Gottes verschreiben.
Und so kehren die Gedanken des Klerus nicht nur mit geschriebenen oder gesprochenen sondern auch mit gesungenen Worten in die Köpfe der gläubigen Hörerschaft. Dafür stehen Titel wie "Singt dem Herrn, alle Völker der Welt", "Dein Reich komme, Vater", "Es ist für uns eine Zeit angekommen" oder auch "Kommt, anbetet" synonym.
Wer allerdings nicht zur religiösen Zielgruppe der Priester zählt, der wird mit den Inhalten der Songs sicherlich nicht allzu viel anzufangen wissen, kann sich aber durch die wirklich gelungene Instrumentalisierung überzeugen lassen.

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Boney M. - Worldmusic For Christmas

Eines der erfolgreichsten 1970er und 1980er Jahre Projekte aus der Ideenkiste von Frank Farian meldet sich zurück. Und bei dieser Rückkehr hat natürlich der Puppenmeister selbst einmal mehr sämtliche Strippen in der Hand. Und so lässt Frank Farian den Namen Boney M. wieder auferstehen und veröffentlicht unter diesem Namen ein komplett neues Album mit dem Titel "Worldmusic For Christmas". Ein Schelm, wer Böses hinsichtlich des Albumtitels und des Veröffentlichungszeitpunktes denkt.
Das Album hat Frank Farian zusammen mit diversen Gastmusikern in Florida aufgenommen. Und damit dann irgendwie doch mehr Boney M. in dem Album steckt, als nur auf dem Titel steht, hat Frank Farian auch Liz Mitchell, die Originalstimme von der langjährigen früheren Erfolgsformation als Sängerin für einige Stücke des Albums gewinnen können.
"Worldmusic For Christmas" ist - losgelöst vom Boney M. Stempel, den Frank Farian aus verkaufsstrategischen Gründen der Veröffentlichung aufgedrückt hat - ein solides und hervorragend produziertes Album geworden, dass das beinhaltet, was der Titel verspricht. Eine schöne Mischung aus Weltmusik und modernen, poppigen Weihnachtsliedern mit Gospelanleihen.
Titel wie "Oh Christmas Day", "Feliz Navidad All Over", "Like Diamonds In The Sky (feat. Liz Mitchell)" oder auch "Now It´s Christmas Time" verbreiten eine zeitlos schöne und wohlige Atmosphäre.
Und so hat Frank Farian einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er ein absoluter Ausnahmeproduzent dieser Zeit ist. Doch leider muss man erneut erkennen, dass es auch bei diesem Album wie bei vielen anderen zuvor ist: es ist nicht immer das zu hören, was auf der Verpackung angepriesen wird - getreu´ nach dem Motto: "Girl, You Know It´s True".

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