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Neue Dennis Lloyd EP erschienen

Mit über einer Milliarde Streams und breiter Anerkennung für seinen globalen Hit „Nevermind“ sowie den aktuellen Single-Erfolg „Never Go Back“ im Rücken, veröffentlicht der internationale Singer-/Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist aus Israel, Dennis Lloyd, jetzt seine mit Spannung erwartete Debüt-EP „Exident“ auf Arista Records.

„Ich werde immer gefragt, wann denn das Album kommt. Ich weiß aber gar nicht, ob ich überhaupt jemals ein klassisches Album veröffentlichen werde. Musik wird heute einfach nicht mehr auf diese Weise konsumiert und ich schreibe so auch nicht. Meine Musik basiert auf echten Gefühlen und Erfahrungen. Schreiben hat auf mich einen therapeutischen Effekt. Manchmal ist es ein einzelner Song und diesmal waren es vier Songs, aus denen meine Debüt-EP ‚Exident’ entstanden ist.“ Dennis weiter: „Sie handelt von den Phasen, durch die ich nach einer heftigen Trennung gegangen bin und ich hoffe, dass Menschen, die auch Liebeskummer erlebt haben, auf ihre ganz eigene Art einen Bezug zu ihr herstellen können.“

Das Projekt bildet den Rahmen zu einer filmreifen, wahren Geschichte, die ursprünglich auf „Nevermind“ angedeutet wurde und auf der ersten Single aus Exident, „Never Go Back“, weitererzählt wird. Innerhalb von Wochen nach der Veröffentlichung entwickelte sich „Never Go Back“ zum Hit und verzeichnet mittlerweile über 40 Millionen Streams weltweit, erreichte die Top 200 der Spotify-Charts in 23 Ländern, knackte die #1 der allgemeinen Apple Music- und Spotify-Charts in Israel, war in 25 Ländern in den Viral 50 Charts auf Spotify und bekam Lobeshymnen unter anderem von Complex, TIME, Billboard, Clash und Forbes.

Aktuell hören Dennis monatlich beeindruckende 9,2 Millionen Menschen auf Spotify zu und etablieren ihn so unter den 300 Top-Künstlern der Plattform.

Die EP folgt auf eine unglaubliche Reise. Nachdem er drei Jahre lang seinen Dienst in der Armee absolviert hatte, zog Dennis nach Bangkok, um einen kreativen Rückzugsort zu finden. In der Stille eines kleinen Ein-Zimmer-Apartments ohne Wi-Fi und ausgestattet nur mit seinen Instrumenten, einem Laptop und einem Mikrofon, verbrachte er ein Jahr damit kreativ zu sein. In dieser Zeit schrieb Dennis 40 Songs und nahm sie auf – unter anderem auch „Nevermind“, das von einer Kolumbianerin handelt, die er während seiner Reisen getroffen und sich in sie verliebt hatte. Die Beziehung der beiden hielt auch nach ihrer Rückkehr an, aber als sie sich schließlich in Israel trennten, schrieb er „Never Go Back“. Danach schrieb er noch drei weitere Songs, die die turbulente Beziehung und seine Verarbeitung festhalten. Die Themen der einzelnen Songs beschreiben jeweils eine andere emotionale Phase, die Dennis nach der Trennung durchgemacht hat. „Exident“ beginnt mit „Introducción“, einem aufrichtigen Monolog auf Spanisch, in dem Dennis seine Ex-Freundin direkt anspricht und mit dem Satz endet: „Was ich jetzt sagen werde tut mir leid. Ich liebe dich. Verzeih mir.“

Für das offizielle Musikvideo zu „Never Go Back“ reiste Dennis nach Sri Lanka und Tel Aviv, um die filmischen Bilder an originalen Locations in Asien und Israel zu drehen. Vor diesen wunderschönen Hintergründen zeigt „Never Go Back“ die schönsten Momente der Beziehung mit seiner Ex-Freundin in leidenschaftlichem Detail und schneidet Augenblicke verliebter Glückseligkeit, verführerische Atempausen und emotionale Intensität zusammen. Ein Vertical Video – innovativ aufgenommen aus der iPhone-Perspektive seiner Ex-Freundin – begleitet das Musikvideo in Form einer Vorgeschichte.

Seit dem 07.04.2019 spielt Dennis die Songs live auf seiner Never Go Back Tour, die in Vancouver gestartet ist. Die Headliner-Tour führt ihn in die großen Metropolen von Küste zu Küste und macht dabei auch bei den Festivals Coachella und Governors Ball halt. Eine komplette Liste der Termine ist unten zu finden.

Seit seinen ersten Auftritten auf der großen Bühne in 2016, geht Dennis Lloyd seinen Weg Richtung internationalem Erfolg, indem er Genres verbindet und Grenzen überschreitet. Geboren und aufgewachsen in Israel, lernte er schon als Kind Trompete und Gitarre und nutzte sein Talent als Multiinstrumentalist für dynamische, revolutionäre und vielschichtige Popmusik –wie auf seinem Single-Durchbruch „Nevermind“. Nachdem er den Track in Eigenregie veröffentlicht hatte, sorgte „Nevermind“ für stetig wachsende Aufmerksamkeit (zunächst noch ohne sein Wissen, da es in Israel damals noch keinen Zugang zu Streaming-Plattformen gab) und knackte schließlich die Marke von über einer Milliarde Streams, stürmte auf #3 in den Alternative Radios und meldete Platin in diversen Ländern. Der Song sicherte sich das Lob der Kritiker von Billboard, Genius und TIME, die den Track in ihren Voraussagen als „Song of Summer 2018“ ausriefen. Außerdem wurde er YouTubes „Artist on the Rise“ und vollzog sein Late-Night-Debüt bei Jimmy Kimmel LIVE!. Jetzt zündet Dennis Lloyd das Jahr 2019 mit seiner Debüt-EP „Exident“ die auf Arista Records erscheint.

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Jay Alexander veröffentlicht Album mit "Serienhits"

TV-Serien wie „Das Traumschiff“, „Derrick“ oder „Die Schwarzwaldklinik“ haben dem Publikum unvergessene Momente einer glanzvollen Fernsehepoche beschert. Und auch die markanten Erkennungsmelodien konnten sich längst zu heimischem Kulturgut entwickeln. Auf seinem neuen Album widmet sich Jay Alexander den Filmmusiken der beliebtesten deutschen Kultserien, die der Tenor erstmals mit Texten versehen ließ und mit seiner prägnanten Stimme wieder auferstehen lässt.

Nachdem Jay Alexander mit seinen letzten beiden Alben „Geh‘ aus, mein Herz“ (2015) und dem 2017 veröffentlichten Nachfolger „Schön ist die Welt“ jeweils aus dem Stand auf Platz 1 der deutschen Klassik-Charts schoss, lädt der 47-jährige Sänger seine Fans ein zu einer kleinen Zeitreise in die Tage seiner Kindheit und Jugend.

Nachdem er auf seinem Vorgängeralbum die Musik- und Filmperiode der 30er bis 50er Jahre Revue passieren ließ, bittet der charismatische Tenor zum gemütlichen Fernseh-abend, auf dem er die beliebtesten TV-Melodien der 70er, 80er und 90er Jahre neu interpretiert.

„Schon als kleiner Junge war ich das, was man heute ganz modern als `Serienjunkie` bezeichnet“, so
Jay Alexander. Auf „Serienhits“ verbindet er zwölf bekannte TV-Ohrwürmer mit von Songwriterin Jovanka v. Wilsdorf (Tim Benzko, Johannes Oerding, Annette Humpe) komponierten Texten zu einem harmonischen Kopfkino-Mix zwischen Pop, Klassik und Filmmusik.

Gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach und den Kai Müller Chören verwandelt er das Intro zu „Diese Drombuschs“ in ein luftig-leichtes Liebeslied mit Operettenflair. Mit seiner bombastisch arrangierten Version von „Derrick“ schaut er dem gleichnamigen Polizeikommissar über die Schultern und begleitet den „Landarzt“ auf Hausbesuch in die idyllischen Weiten Norddeutschlands. Vom maleri-schen Ostseestrand führt ihn sein Fernweh erst auf das Romantik-Deck des „Traumschiffs“, von dem der Tenor von einem Shanty-Chor begleitet auf ein Kreuzfahrtschiff aus der ostdeutschen Produktion „Zur See“ überwechselt – der seinerzeit populärsten Fernsehserie der DDR.

Schließlich nimmt Jay Alexander wieder Kurs auf seine Heimat, den Schwarzwald. Und natürlich auf die berühmte Klinik, deren Erkennungsmelodie er zu einer mutmachenden Hymne auf die Hoffnung und die Freude am Leben erweitert hat.

„Ich möchte meine Hörer in ihre Jugend zurückversetzen und vergessene Bilder wiedererwecken, die mich durch verschiedene Lebensabschnitte begleitet haben. All diese Erfahrungen sind untrennbar mit gewissen Serienmelodien verbunden. Ich hoffe, meine Fans haben genauso viel Freude beim Hören, wie ich beim Aufnehmen!“

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Joe Bonamassa kommt wieder live nach Deutschland

Sein einzigartiger Triumphzug geht weiter. Im Mai 2019 kommt Joe Bonamassa wieder nach Deutschland, im Gepäck sein neues Studioalbum ‚Redemption‘, welches September 2018 erschien und auf Platz 3 der Deutschen Album Charts einstieg.

Spaß und Leidenschaft, Professionalität und Visionen, dies alles bringt der Grammy-nominierte Superstar des zeitgenössischen Bluesrocks scheinbar mühelos unter einen Hut. Live in Concert sowie auf CD oder Vinyl begeistert Bonamassas charismatische Stimme, sein feuriges Gitarrenspiel und sein facettenreiches Songwriting.
Im Mai 2019 kommt der New Yorker wieder nach Deutschland um sein neues Album live zu präsentieren.

Joe Bonamassas aktuelles Studioalbum ‚Redemption‘ konnte wie schon der Vorgänger ‚Blues Of Desperation‘ in Deutschland auf Platz 3 charten. Bereits 16. mal erreichte er die Spitze der Billboard Blues Charts, öfter als jeder andere Künstler vor ihm.
Seine Deutschland Tourneen gerieten in den letzten Jahren zu einem Triumphzug des Blues Rock. In Deutschland wurde Bonamassa bereits dreimal mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Joe Bonamassa wird sich immer wieder neu erfinden, solo oder mit einem seiner zahllosen Nebenprojekte, und somit viele inspirieren, die nach ihm kommen werden. So lange wird er mit dem für ihn typischen Anzug und der Sonnenbrille weiterhin durch die Welt touren und sein Erbe als einer der größten Gitarristen unserer Zeit weiter ausbauen. Die Bühne ist der perfekte Ort, um auf sein Schaffen zurückzublicken.


JOE BONAMASSA LIVE IN CONCERT 2019 WIRD PRÄSENTIERT VON:
Guitar, jpc, MINT, Musix, Piranha, Rocks und Start

12.05.2019 Hamburg – Barclaycard Arena
14.05.2019 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
15.05.2019 Baden Baden – Festspielhaus
17.05.2019 Münster – Messehalle 1
18.05.2019 Stuttgart – Porsche Arena
20.05.2019 München – Olympiahalle

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Greyson Chance liebt "Portraits"

Sänger und Songwriter Greyson Chance veröffentlicht heute sein langerwartetes neues Album „portraits“ auf allen Streaming-Portalen und digitalen Plattformen. Das Album, das via AWAL veröffentlicht wird, enthält unter anderem die aktuelle Single „shut up“, die an die bisherigen Singleerfolge „Low“ und „Good As Gold“ anknüpft.

Der aus Edmond, Oklahoma stammende Greyson Chance erlangte zuerst 2010 Aufmerksamkeit, als er bei Ellen DeGeneres Lady Gagas Hitsong „Paparazzi“ in einer unvergleichlichen Performance hinlegte, die mehr als 60 Millionen mal auf YouTube angesehen wurde. Es folgten weitere TV-Auftritte, Welttourneen und das Debütalbum „Hold On 'Til The Night“ (2011). Ein Jahr später folgte die EP „Truth Be Told, Part 1“, 2016 dann die EP „Somewhere Over My Head“. 2017 bekannte sich Greyson offen zu seiner Homosexualität und nutzt seitdem seine Plattform um andere aus der LGBTQ-Community zu unterstützen.

„portraits“ ist jetzt auf allen digitalen Plattformen und Streaming Portalen erhältlich.

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Alvaro Soler veröffentlicht "Mar de Colores - Versión Extendida"

Das Bild, das Alvaro Soler mit seinem zweiten Album „Mar de Colores“ zeichnet, leuchtet strahlend hell und weit über Europas Grenzen hinaus: Streaming-Rekorde, Sales-Erfolge, Top-Airplay-Positionen im Norden und Süden des Kontinents für die neue Auskopplung „Loca“ sowie Top-10-Platzierungen für das Album – kein Wunder, dass Alvaro Soler jetzt auch für das angesehenste Musikformat im deutschen Fernsehen verpflichtet wurde. In der neuen Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“, die am 7. Mai auf VOX startet, nimmt auch Alvaro Soler neben Host Michael Patrick Kelly auf dem Sofa in Südafrika Platz. Parallel dazu erscheint eine neue Edition des Albums mit drei ganz neuen Songs – inklusive dem aktuellen Track „Loca“ sowie natürlich der kommenden, brandneuen Single „La Libertad“.

Es hat sich herumgesprochen, dass der gebürtige Spanier, mehr zu bieten hat, als Sommerhits. Um die Bandbreite des 28-jährigen Musikers zu entdecken, beginnt man am besten mit einem Blick in seine Biografie. Alvaro wächst mit einer spanischen Mutter und einem deutschen Vater in Barcelona auf, bevor er mit zehn Jahren nach Tokio zieht. Zunächst ein Kulturschock, kurz darauf kostbare Inspiration. „Meine Geschwister und ich gingen auf die deutsche Schule, wo fast jeder Musik machte – ich dachte damals, dass Singen wie Laufen ist. Erst später, zurück in Spanien, begriff ich, dass das gar nicht jeder kann.“ Die Familie verbringt acht Jahre in Tokio, praktisch Alvaros gesamte Jugend. „Auch wenn Sonne, Meer und das spanische Lebensgefühl für mich Heimat bedeuten: Meine Zeit als Teenager in Japan haben mir Offenheit und Werte wie Ausdauer und Respekt mitgegeben. Ich habe heute noch viele Freunde aus der Zeit, spreche mittlerweile sechs Sprachen und habe früh gelernt, dass man sich Erfolg erarbeiten muss.“

Seine Bilanz ist beeindruckend: Hits wie „Sofia“ und „El Mismo Sol“ meldeten über 30 Gold-, Platin- und Diamant-Awards, sorgten für drei „Latin American Music Award“-Nominierungen und über eine Milliarde Klicks sowie täglich 2,5 Millionen Fans auf seinem YouTube-Kanal. 2015 enterte sein Debüt „Eterno Agosto“ auf Anhieb die Top 5 der deutschen Albumcharts und stürmte in Italien, Polen und der Schweiz auf #1. Es folgten Shows mit J-Lo und Phil Collins, TV-Auftritte als Juror der italienischen Edition von „X Factor“ und mit „Yo Contigo, Tú Conmigo“ ein Song für den Minions-Blockbuster „Despicable Me 3“, der in einer Woche eine Million Spotify-Streams und drei Millionen Clip-Klicks sammelte. „Natürlich habe ich gefeiert, als es durch die Decke ging – aber ich weiß, dass das für mich privat nichts zu sagen hat. Ich möchte den Menschen meine Welt nahebringen und die besteht eben nicht nur aus einem durchgestylten Instagram-Profil. Ich möchte gerne zeigen, dass niemand perfekt ist.“

Neben guten Vibes und ausgelassener Spielfreude ist genau das der rote Faden von „Mar De Colores“: Alvaro Soler plädiert dafür durchzuatmen und das Leben zu genießen – mit intimen, warmherzigen Geschichten aus verschiedenen Kulturen und Songs, die dabei immer eine ganz besondere, coole Leichtigkeit ausstrahlen. „In den Songs steckt viel Liebe zum Detail, die Arrangements sind super organisch – es soll Spaß machen, die Songs zu hören.“

Live:
14.09.2019 Berlin, Mercedes-Benz-Arena
15.09.2019 Hamburg, Barclaycard Arena
17.09.2019 Stuttgart, Porsche Arena
18.09.2019 Frankfurt a.M., Jahrhunderthalle
19.09.2019 Oberhausen, König-Pilsener-Arena

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Conchita Wurst will neu gesehen werden

"See Me Now", die dritte Neuveröffentlichung von WURST, ist eine Electro-Pop-Ballade und beleuchtet eine weitere Facette des brandneuen musikalischen Spektrums von Thomas Neuwirth ("Conchita").

Die neuen Klangwelten von Thomas Neuwirth alias WURST sind alle im elektronischen Bereich angesiedelt und doch sehr abwechslungsreich. Nach der Erstveröffentlichung des Tracks "Trash All The Glam", der keiner klassischen Songstruktur folgt, und dem einprägsamen Ohrwurm "Hit Me" folgt heute mit "See Me Now" die erste Electro-Pop-Ballade, die mit ruhigeren Beats in ganz andere Stimmungen zu versetzen vermag, durch den feinsinnigen Text aber nicht minder vermittelt, dass der Künstler seinen eigenen Weg gefunden hat und beschreitet.

„Meine Gedanken sind schon weiter gewandert als Deine Augen und Dein Herz“, lässt er diejenigen hinter sich zurück, die seine künstlerische Reise nicht an seiner Seite begleiten wollen, sondern lieber an den Farben festhalten möchten, die sie früher in der Figur gesehen haben. „Sieh mich an, verabschiede Dich und lass mich gehen; Sieh wie ich jetzt bin, verabschiede Dich, ich sage Adieu“, lautet WURSTS Einladung, die alte Figur hinter uns zu lassen und uns nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich auf die spannende Reise zu begeben, die genau genommen schon längst begonnen hat.

Mit "See Me Now" entführt der Künstler erneut in ein spannendes und zugleich entspannendes Klanguniversum, das mit seinen Triphop-Elementen Ausgeglichenheit und Vertrautsein vermittelt, während Neuwirths Gesang etappenweise auch in oktavierten Mehrschichtigkeiten die Geschichte vorantreibt. Komponiert und getextet von Eva Klampfer ("Lylit") und produziert von Co-Autor Albin Janoska, erlauben die Songs des Projekts WURST tiefe Einblicke in die Gefühlswelt des facettenreichen österreichischen Künstlers.

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Kenny Wayne Shepherd ist "The Traveler"

Das letzte Vierteljahrhundert im Leben des Kenny Wayne Shepherd glich einem spannenden Roadtrip. Die Zeiten, in denen der junge Revolverheld aus Louisiana mit seinen feuerwalzengleichen Gitarrensoli und seinem Songwriting jenseits aller Normen erstmals die Bluesrockszene der frühen 90er Jahre aufmischte, liegen weit zurück. Der inzwischen 41-jährige hat sich weiterentwickelt und dringt mit seiner Fender Strat in Ebenen vor, an die andere sich nicht ansatzweise heranwagen. Mit einer Ehrlichkeit, die nur durch Erfahrung und vielen Meilen auf dem Tacho möglich sind, taucht er tief in menschliche Wahrheiten und Sorgen ein. Im Mai 2019 setzt er mit „The Traveler“ seine Reise fort.

Kenny Wayne Shepherds letztes Studioalbum “Lay It On Down” erschien 2017 und wurde für seine „Wutanfälle an der Gitarre“ und sein „durchdachtes Songschreiberhandwerk“ (Classic Rock) gelobt. Doch für den Bandleader ist sein Publikum das wahre Maß seines Erfolges. „Für mich ist es am Wichtigsten, dass meine Fans mir sagen, wie sehr ein Song sie beeinflusst hat oder dass sie in der ersten Reihe mitsingen. Bei ‚Lay It On Down‘ ist genau das passiert.“ Doch die letzten 25 Jahre haben Shepherd eines gelehrt: So etwas wie ‚Mission erfüllt‘ gibt es für ihn nicht.

Während die Refrains von “Lay It On Down” immer noch auf unseren Lippen liegen, ködert uns der Bandleader mit einem verlockenden Doppel-Comeback. Die Veröffentlichung von “The Traveler” ist für den 31. Mai vorgesehen und ein drittes Album mit seinem Allstar-Projekt “The Rides” (mit Stephen Stills und Barry Goldberg) ist bereits in Vorbereitung. “Wenn man sich inspiriert fühlt, zapft man diese Quelle am besten sofort an.”, sagt er. “Wenn Du wartest, ist es schwer, wieder an diesen Punkt zu kommen. Ich war in letzter Zeit sehr produktiv und will genau so weitermachen.” „The Traveler“ ist eine Fortsetzung des letzten Albums, doch es hat mit mehr Ecken, Kanten und noch mehr Rock’n’Roll definitiv seine eigene Identität. Als erwachsener Mann und Vater sind für Shepherd andere Gedanken und Gefühle in den Fokus gerückt.

Track Pre-Listening „Women Like You“: https://youtu.be/0XVGeAuIsjw

Die neuen Songs beginnen üblicherweise mit rohen Riffs, die Shepherd zunächst auf seinem Handy aufgenommen hatte. In den Neptune Valley Studios in Los Angeles wurden diese durch das Produktionsteam um Marshall Altmann schließlich perfektioniert. Zusammen mit einer hervorragenden Studioband schufen sie eine Palette von Songs, die die sowohl wild als auch beruhigend wirken. „Ich habe Balladen und emotionale Momente immer geliebt.“, sagt Shepherd. „Ich rocke aber auch gerne und spiele feurigen Blues. ‚The Traveler‘ enthält beides. Diese Freiheit habe ich durch meine Fans, die mich bei jedem meiner Alben immer unterstützt haben.“

Neben acht eigenen Songs sind auch zwei Coverversionen auf dem Album enthalten. „Ich wurde gebeten, an einer Veranstaltung zu Ehren von Joe Walsh teilzunehmen.“, führt er fort. „Jeder musste sich für ein paar Songs entscheiden. Ich bin ein Katalogtyp und grabe gerne nach versteckten Diamanten. Bei YouTube stieß ich auf „Turn To Stone“ und schaute mir das Video immer wieder an. Wir haben diesen Song bei der Veranstaltung gespielt und es kam so gut an, dass wir es im Studio noch einmal komplett live eingespielt haben. Über das Buffalo Springfield-Stück ‚Mr. Soul‘ erzählt der Gitarrist: „Stephen wollte mich und Neil Young gemeinsam bei einer Autismus-Benefizshow auf die Bühne bringen. Ich hatte ‚Mr. Soul’ im Hinterkopf und es wurde ein spektakulärer Moment. Auf dem Album möchte ich diesem besonderen Moment und dieser Erfahrung Tribut zollen.“

29.06.19 Berlin – Verti Music Hall als Special Guest von Beth Hart
01.07.19 Bochum – Ruhrcongress als Special Guest von Beth Hart
03.07.19 Hamburg – Stadtpark als Special Guest von Beth Hart
05.07.19 Bensheim - Musiktheater Rex
06.07.19 Gaildorf - Bluesfest 2019
09.07.19 München – Tollwood als Special Guest von Beth Hart

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Greg Holden veröffentlicht sein neues Album „World War Me“

Nachdem ich im Jahr 2016 bei Warner Bros Records rausgeschmissen wurde, sah ich mich mit einer völlig unerwarteten Existenzkrise konfrontiert: Was war eigentlich der Unterschied zwischen mir, Greg Holden – dem Künstler, der die Unverfrorenheit besitzt, sogar seine eigene Pressemeldung selbst zu schreiben – und den tausenden anderen klischeebehafteten weißen, männlichen Singer/ Songwritern da draußen?

Mein erster Reflex ergab: Gar nichts. Nicht der geringste Unterschied. Also bereitete ich mich auf meine alles verändernde Heimkehr nach England vor; den Schwanz zwischen den Beinen und gewappnet mit ein paar guten Stories, die ich meinen Kumpels während der Quiz-Night im guten, alten Blighty auftischen würde.

Ich tat, was jeder anständige Künstler mit ein wenig Selbstachtung tun würde und googelte meinen Namen für ein wenig positive Bestärkung meiner Entscheidung. Schon bald wurde mir klar, dass das, was mich schon immer vom gemeinen Pöbel unterschieden hat und auch immer unterscheiden würde, meine atemberaubende Schönheit ist. Okay, vielleicht auch nicht. Stattdessen fiel mir auf, dass meine bis heute erfolgreichsten Songs entweder aus einem ganz bestimmten Grund geschrieben wurden, oder aber letztendlich aus einem bestimmten Grund genutzt wurden. Sie entstanden ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran, wie gut sie sich wohl verkaufen – oder übersetzt in den 2019er Sprachgebrauch – wie viele Spotify-Streams sie wohl generieren würden. Ich bitte um Verzeihung für meinen befremdend arroganten und oberpeinlich-Zuckerberg`schen Ton, doch ich habe festgestellt, dass meine besten Songs tatsächlich Menschen geholfen haben. Das Ironische an der ganzen Sache: Das war niemals meine Absicht. Absolut nicht.

Sozusagen „aus Versehen“ brachte der Song „The Lost Boy“ dem Roten Kreuz $80.000 ein und trug so dazu bei – wenn auch nur zu einem kleinen Teil – neue Schulen in Afrika zu bauen. Ich schrieb das Stück „Boys In The Street“ für Everyone Is Gay; eine Organisation, die Jugendarbeit der LGTBQ-Community unterstützt. Tom Hanks bezeichnete den Track in dem Streifen „Turner & Hooch“ (dt. „Scott & Huutsch“) als „den perfekten Song“. Ein unglaubliches Kompliment, das mich 2016 aus den Tiefen der Hölle zurück ans Tageslicht brachte und mir eine irgendwie fiese Namedropping-Möglichkeit in einer sehr unsicheren Zeit bescherte. „Home“, das erst durch Phillip Phillips nach seinem Sieg bei „American Idol“ zu einer gewissen Popularität gelangte, wurde in den letzten Jahren von unzähligen Wohltätigkeitsorganisationen und anderen Institutionen verwendet. Es gibt noch mehr Beispiele, doch ich bin sicher, Sie mit meiner enormen Selbstüberschätzung schon genug genervt zu haben.

Nachdem ich mich also zehn Minuten gegoogelt hatte, kam ich zu dem Entschluss, meine Motive wären rein genug, um mich doch irgendwie abzuheben und den Weg zu meinem vierten Studioalbum frei zu machen...

„World War Me“ wurde von der Großen Existenzkrise des Jahres 2016 inspiriert und während der Großen Existenzkrisen der Jahre 2017 und 2018 geschrieben. Die Stücke entstanden in einer Zeit, in der ich mich buchstäblich im Krieg mit mir selbst befand. Und, zu einem gewissen Teil, mit all jenen um mich herum. Für mein Label/ Karriere hatte ich mein gesamtes Leben von New York nach Los Angeles verlagert, wo mir Monate später alles um die Ohren flog. Und nun? Wo war der Punkt, noch ein weiteres Album aufzunehmen, nachdem ich gerade zum enttäuschendste Signing in der Geschichte von Warner Bros erklärt worden war? Wäre ich in der Lage, das alles noch einmal durchzumachen? Bin ich wirklich gut darin? Will ich mir das überhaupt antun?

Ich entschied, alles noch viel schlimmer zu machen und „World War Me“ im kompletten Alleingang aufzunehmen.

Ich produzierte jeden einzelnen Song außer „On The Run“ - der vom legendären Producer und Singer/ Songwriter Butch Walker aufgenommen wurde – in meinem Homestudio in Los Angeles. Ich schrieb das meiste davon alleine oder mit einer meiner besten Freundinnen, der unvergleichlichem Singer/ Songwriterin Garrison Starr.

Heute wird mir klar, dass mir die Idee zu diesem Album einen Tag nach Donald Trumps Wahl zum Präsidenten kam. Garrison und ich waren gerade auf Tour in Europa, als ich die niederschmetternde Wahrheit während eines miesen Frühstücks in einem billigen Hotel in Ostdeutschland erfuhr. Wir waren beide am Boden zerstört. Ich in meiner Rolle als Immigrant und Garrison als eine homosexuelle Frau. Wir stellten so etwas wie eine gleich dreifache Bedrohung aus Trumps schlimmsten Albtraum dar. Man konnte Garrison ihren Schmerz deutlich anfühlen. Einen Schmerz, der dem Gefühl gleichkam, ihr Land hätte sie gerade verstoßen.

Wir saßen in dieser Nacht in einem kalten Green Room, wischten uns die Tränen aus dem Gesicht und summten die Melodie dessen, was später „I`m Not Your Enemy“ werden sollte. Am nächsten Tag stellten wir den Song verkatert fertig und spielten ihn abends in einer Arena vor 10.000 Leuten. Wir waren auf dem Weg...

Schon kurz nach unserer Heimkehr schrieben wir „Chase The Money“, „Nothing Changes“ - der Song, der das Kernthema des Albums einzufangen scheint – und „What I Deserve“, das vom Kauf eines wunderschönen Hauses in Los Angeles handelt und vielleicht auch von meiner Fassungslosigkeit darüber, dass das alles tatsächlich mir passierte.

Ich schrieb „The Power Shift“, um die extreme Wut über die News zu verarbeiten, die mich zwar in den Wahnsinn trieben, denen ich mich aber dennoch jeden Morgen freiwillig aussetzte. Da ich nicht meine ganze Wut in diesem Song verarbeiten konnte, ließ ich noch etwas für „Temptation“ übrig. Die zweieiigen Zwillinge auf diesem Album, wenn man es so ausdrücken will...

„Something Beautiful“ manifestierte sich dagegen, als mir klar wurde, dass ich viel zu viel negative Energie ins Universum pustete und das war tatsächlich das Letzte, was die Welt gerade braucht. Mein Co-Autor und Freund Richard Harris half mir schließlich, die dritte Single des Albums herauszukitzeln. Die Stimme der Vernunft in einer ansonsten ziemlich humorlosen Songsammlung.

Ich bin unglaublich stolz darauf, was ich während der Arbeiten an diesem Album in persönlicher Hinsicht erreicht habe. Mal davon abgesehen, dass ich heute immer noch ein klischeebehafteter, männlicher Singer/ Songwriter bin, bin ich davon überzeugt, dass sich auch das Publikum in „World War Me“ wiederfindet. Ich habe zwar keine Ahnung, ob es ihnen in irgendeiner Art weiterhelfen wird, aber ich habe die Vocals ziemlich laut abgemischt, so dass man mich zumindest gut verstehen kann.

„Ich habe schon damals nicht versucht, den Menschen zu helfen. Und ich versuche es auch heute nicht. Menschen können sich nur selbst helfen. Das habe ich während der Arbeiten an diesem Album erkannt.“


„World War Me“ erschien am 29.03.2019 via BMG.

Tourdaten:
10.05. Bad Segeberg, Freilichtbühne am Kalkberg
14.05. Frankfurt, Ponyhof
15.05. München, Zehner
16.05. Berlin, Hangar 49
17.05. Köln, Altes Pfandhaus
19.05. Hamburg, Nochtspeicher

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Laura Lato glaubt an "Voodoo"

Stolz. Feminin. Und ungeheuer zielstrebig. Wer das erste Mal mit Laura Lato über ihre Musik spricht, merkt sofort: Die Frau hat einen Auftrag. Die will was. Bevor die Hannoveranerin ihr Debütalbum „Kristallkind“ im Juni dieses Jahres veröffentlicht, präsentiert sie nun die erste Singleauskopplung „Voodoo“.

Die junge Künstlerin, die unter anderem Namen bereits ein Album mit englischen Songs veröffentlicht hat, wagt mit „Voodoo“ einen echten Neustart in ihrer Muttersprache. Mit ungewöhnlichen Wortbildern, eingängigem Rhythmus und knackigem Sound geht „Voodoo“ durch die Beine direkt ins Gehör und bleibt lange im Kopf.

Laura Lato ist ein ewig laufender Motor. Über Mamas Klavier wird die junge blonde Frau hungrig aufs Musikmachen und sucht seit frühestem Kindesalter den Weg auf die Bühne, räumt zahlreiche Preise (bei „Jugend musiziert“) ab, schreibt ab dem Teenageralter Songs, textet sich Themen von der Seele, spielt 2018 beim Madsack Open Air Festival vor über 50.000 Leuten. Für viele ein Grund, mal kurz klapprige Knie zu bekommen, Laura resümiert: „Da zu stehen und zu singen gibt mir dieses eine Gefühl, das mir nichts anderes geben kann.“

Mit ihrem Arbeitseifer und ihrer Ausstrahlung imponiert Laura Lato auch schnell Branchengrößen. So kommt es, dass sie ihr anstehendes Debütalbum mit Jens Eckhoff (Wir sind Helden) und dem Produzenten Stavros Ioannou (Missy Elliott, Michael Bublé, Lena) schreibt und produziert. Schlagzeug spielt Rainer „Kallas“, dessen Grooves wir von zahlreichen Produktionen kennen wie bspw. denen von Mark Forster, Lena, Tim Bendzko oder Sarah Connor.

Insgesamt hebt Laura Lato sich angenehm vom aktuellen Singersongwritertum in Deutschland ab. Denn wer hat eigentlich je behauptet, dass Frau im Deutsch-Pop erst ernst zu nehmen ist, wenn man ungeschminkt in Jeans und T-Shirt daherkommt? Nix da. Her mit dem Kleid, rein in die High Heels, Glamour getankt und los geht’s. Das ist moderner Feminismus. Machen Beyoncé & Co uns doch wunderbar vor. Zeit, in Deutschland Denkmuster zu durchbrechen - und das macht Laura Lato nur allzu gern.

Die Laura Lato Single „Voodoo“ ist ab sofort digital erhältlich.

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Enna Le besingt "Satelliten"

Enna Le ist Berlinerin, die, wie sie selbst sagt, das Leben am liebsten „leichtfüßig“ nimmt, ohne dabei oberflächlich sein zu wollen. Seit ihrer Kindheit ist sie durch und durch mit der Musik verbunden, schreibt ihre Songs selbst und wird heute von einem erfolgreichen Produzententeam in Berlin – „DENKENSIEgross“ – musikalisch begleitet und produziert.

Unter dieser Voraussetzung entstand auch der neue Track „Satelliten“. Er handelt von unserer „gläsernen Welt” und einem Zeitalter der Datenüberwachung mit zunehmend fehlender Privatsphäre. Nicht nur der Electrosound ist hierbei brandaktuell, sondern auch das Thema, das heute fast jeden betrifft und beschäftigt.

Mit 10 sang sie ihre ersten Songs, mit 12 hatte sie ihre erste Schülerband. Sie lernte Bassgitarre und den Groove damit lieben. Sie wollte singen, unterhalten und etwas Neuartiges kreieren. Heute lebt Enna Le ihre Musik in vollen Zügen. Eingängige Songs im aktuellen Synthie-Sound sind dabei ihre Stärke, ihr „Berlin-Pop“ ist authentisch und unverwechselbar.

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