Menu
A+ A A-

Lewis geht in die fünfte Runde

Das pittoreske Oxford im Südosten Englands gilt neben Cambridge als eine der beiden Elite-Universitäten im Vereinigten Königreich. Cambridge führt zwar im legendären „Oxford - Cambridge Boat Race“, jedoch hat Oxford – zumindest im Film - in Sachen hervorragende Krimiunterhaltung die Nase vorn, gewann doch das sympathische Ermittlergespann Detective Inspector Robert Lewis und DS James Hathaway den begehrten britischen „Crime Thriller Award 2012“ als „Best Detective Duo“!

Seit 2006 gehört Lewis und sein "partner in crime" Hathaway zu Oxford wie Chips zu Fish oder Clotted Cream zu lecker' Scones. Den unwiderstehlichen Charme dieses Dreamteams machen nicht nur die unterschiedlichen Charaktere sondern auch die geschliffenen und überaus humorigen Dialoge zwischen den beiden aus. Hier gibt allerdings der Assistent den Intellektuellen, der um kein Bonmot bzw. "pun" verlegen ist. Durch Lewis' Erfahrung und Gespür, kombiniert mit dem analytischen Verstand des hochgebildeten Ex-Theologiestudenten Hathaway, werden selbst die kompliziertesten Morde gelöst - und derer gibt es (ähnlich wie in Midsomer) reichlich...

Prächtige Architektur, malerische Landschaften, gemütliche Pubs, staubtrockener, aber nicht angestaubter britischer Humor (zudem wird, wie in guten alten Krimitagen, auch mal während der Arbeitszeit geraucht und ein süffiges Ale gepichelt), aber vor allem verzwickte "Whodunnit" in bester Tradition: "Lewis" bietet einfach alles, was der anglophile Krimifreund begehrt!

Ihm kann zum Glück geholfen werden: Edel:Motion hat nämlich am 20. Mai 2013 die 5. Staffel von "Lewis - Der Oxford-Krimi" mit 4 weiteren spannenden Folgen der beliebten ZDF-Krimiserie veröffentlicht.

Kurzinhalt der 4er-Box:

DVD 1. Offene Wunden (Old, Unhappy, Far Off Things)
Während eines Banketts auf einem ehrwürdigen Oxforder Frauen-College wird die direkte Mitarbeiterin der Professorin Diana Ellerby kaltblütig von einem Unbekannten ermordet. Inspector Lewis ahnt, dass der Mord mit alten Geheimnissen des Colleges zusammenhängt. Führt der ungelöste mysteriöse Fall zum Mörder der Mitarbeiterin?

DVD 2. Im Zeichen der Rache (Wild Justice)
In dem konservativen religiösen College St. Gerard's wird die amerikanische Bischöfin Parsons vergiftet. Inspector Lewis und Sergeant Hathaway ermitteln unter den Brüdern von St. Gerard's und finden eine Spur, die in die Toskana führt. War der Tod der Bischöfin etwa nur ein unglücklicher Zufall und galt der Anschlag einem ganz anderen? Inspektor Lewis ist sich sicher: In den alten Mauern verbirgt sich ein dunkles Geheimnis…

DVD 3. Die Todesdroge (The Mind Has Mountains)
Als der Psychiater Alex Gansa eine Teststudie für ein neues Antidepressivum durchführt, stürzt sich die junge Teilnehmerin Amy Katz aus dem Fenster. Schnell wird klar, dass es sich dabei um keinen Selbstmord handelt. Inspector Lewis und Sergeant Hathaway suchen fieberhaft nach dem Täter – auch im überschaubaren Kreis der Teilnehmer.

DVD 4. Mörderisches Verhängnis (The Gift Of Promise)
Andrea de Ritter, die Gründerin einer Stiftung für hochbegabte Kinder, wird ermordet. Lewis und Hathaway können weder Täter noch ein Motiv finden, die Tat scheint völlig zusammenhangslos geschehen zu sein. Erst als die Spur zum Studenten Elmo und der ehemaligen Geheimdienstchefin Grace Orde führt, fügen sich die ersten Puzzleteile zusammen…

Trailer:

weiterlesen ...

Das M'era Luna Festival 2013 steht ins Haus

Das M’era Luna ist seit dem Jahr 1999 jährlicher Treffpunkt für die schwarze Szene aus ganz Europa, um ein friedliches und entspanntes Wochenende mit alten und neuen Freunden zu verbringen. Neben den immer hochkarätigen Headlinern gehören die besondere Atmosphäre, die kurzen Wege, der Mittelaltermarkt oder auch die extravagante Modenschau zu den Hauptanziehungspunkten für Besucher aus aller Welt. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, Diskonächte mit Szene-DJs oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich mehr als 20.000 Fans in aufwändigen und auffälligen Outfits an.
Line-Up: Nightwish, HIM, ASP, Front 242, Deine Lakaien [acoustic], Blutengel, Front Line Assembly, Apoptygma Berzerk, Mono Inc., The Crüxshadows, Staubkind, Saltatio Mortis, IAMX, Mesh, The 69 Eyes, Tanzwut, The Klinik, End Of Green, [:SITD:], Nachtmahr, Kirlian Camera, Haujobb, Gothminister, Diorama, Cultus Ferox, Clan Of Xymox, In The Nursery, Coppelius, Ost+Front, Eisenfunk, Lord Of The Lost, Unzucht, Schwarzer Engel, The Arch, Eden Weint Im Grab, Rêverie
Lesungen: ASP & Kai Meyer, Markus Heitz, Boris Koch, Christian von Aster
Preise: 84 Euro (Kombiticket inkl. Müllpfand)

weiterlesen ...

Philipp Poisel mit neuer Live-DVD

Philipp Poisel 2013 – die wunderbare Dokumentation zur Tournee „Projekt Seerosenteich - eine Konzertreise 2012“ wird nun endlich am 21.06.2013 veröffentlicht. Seine Fans werden diese Konzert-Dokumentation lieben und all denen, die Philipp Poisel noch nicht live erlebt haben, bietet sich die Möglichkeit einen großartigen Künstler neu zu entdecken und einen exklusiven Einblick in seine Erfolgsgeschichte vom vergangenen Jahr zu erhalten.

Philipp Poisel hat bei der Produktion der DVD/Blu-ray wieder großen Wert auf Details gelegt. So wurde mit Alexa Kameras in Kinoqualität gedreht und damit eine optimale Bild und Ton Präsenz geschaffen. Bereits Ende 2012 wurde das Livealbum „Projekt Seerosenteich“ sowie Philipp Poisels Debütalbum „Wo fängt dein Himmel an?“ vergoldet. Sein zweites Studioalbum „Bis nach Toulouse“ kann mittlerweile sogar schon Platinstatus vorweisen.

„Ich will nur“ ist ein sehr persönliches Lied, das bei den Konzerten der Projekt Seerosenteich Tour frenetisch gefeiert wurde und alle Zuschauer enger hat zusammenrücken lassen. Ein Song für die Ewigkeit, der das Miteinander unterstreicht.

Zusammen mit dem Livealbum „Projekt Seerosenteich“, welches direkt auf Platz #1 der Media Control Album Charts einstieg, ist die Blu-ray/DVD „Projekt Seerosenteich – Live aus dem Circus Krone“ ein echtes Muss für jeden, der Philipp Poisel seit dem Debüt verfolgt und sich von ihm auf seine musikalische Reise mitnehmen lassen will!

weiterlesen ...

Die nächste Deluxe Edition eines Elvis Albums steht an

RCA/Legacy veröffentlicht am 02.08.2013 das Box-Set „ELVIS AT STAX“. Auf drei CDs sind hier sämtliche Songs zu hören, die Elvis im Juli und im Dezember 1973 in den „Stax Studios“ seiner Heimatstadt Memphis einspielte. Es waren die letzten großen Aufnahmesessions seiner Karriere.
„ELVIS AT STAX“ (Produzenten: Ernst Mikael Jørgensen, Roger Semon, Rob Santos) erscheint zum 40. Jahrestag dieses Studioaufenthalts und wird unter dem gleichen Titel auch als einfache CD und 180 Gramm Doppel-Vinyl-LP erhältlich sein. Alle sechs Stax-Singles zwischen 1973 und 1975 erreichten die Top 40 der Charts.

“Raised On Rock” (B-Seite: “For Ol’ Time Sake” - Hot 100: #41, Country: #42)
“I’ve Got A Thing About You Baby” (B-Seite: “Take Good Care Of Her” - Hot 100: #39, Country: #4)
“Promised Land” (B-Seite: “It’s Midnight” - Hot 100: #14, Country: #9)
“If You Talk In Your Sleep” (B-Seite: “Help Me” (Hot 100: #17, Country: #6)
“My Boy” (B-Seite “Thinking About You” (Hot 100: #20, Country: #14)
“Mr. Songman” (B-side von “T-R-O-U-B-L-E” - Hot 100: #35, Country: #11)

"I Got A Feelin' In My Body" (Katalog: RCA PB-11679), ein weiterer Titel aus den Stax-Sessions, wurde von RCA Records im Jahr 1979 posthum veröffentlicht.

Für viele Fachleute zählt die Stax-Episode zu einer der wichtigsten im Lebenswerk des damals 38-jährigen Künstlers. Zu ihnen gehören unter anderem Peter Guralnick, der preisgekrönte Autor von „Last Train To Memphis - Elvis Presley“ (1994) und „Careless Love: The Unmaking of Elvis Presley“ (1999) oder Produzent Ernst Mikael Jørgensen, der seit mehr als zwei Jahrzehnten bei RCA für Elvis‘ Backkatalog zuständig ist und das Buch „Elvis Presley: A Life in Music“ (1998) schrieb. Jørgensen war es auch, der lange und akribisch darauf hinarbeitete, dass die Songs aus den Stax-Sessions endlich als Gesamtpaket erscheinen. Presleys Label RCA hatte die Stax-Songs nie als Einheit betrachtet, sondern mit großem zeitlichem Abstand auf verschiedenen LPs veröffentlicht und mit Songmaterial aus Nashville oder Hollywood vermischt.

Der Großteil der Titel erschien auf „Raised On Rock/For Ol’ Times Sake“ (1973), „Good Times“ (1974) und „Promised Land“ (1975). Diese Alben erschienen später auch als CD-Neuauflagen bei FTD Records, dem Label, das Jørgensen gemeinsam mit Roger Semon betreibt. Von diesen Reissues stammen viele der Outtakes, die auf „ELVIS AT STAX“ zu hören sind.

Die Liner Notess für „ELVIS AT STAX“ schrieb der Journalist Robert Gordon. Gordon und seine Frau Tara McAdams waren auch die Autoren im Booklet der RCA/Legacy-Veröffentlichung „From Elvis In Memphis: Legacy Edition“ (2009). Weitere Veröffentlichungen von Robert Gordon sind die Muddy-Waters-Biografie “Can’t Be Satisfied”, die Jerry-Lee-Lewis-Biografie “Last Rocker Standing” sowie die Elvis Bücher “The King on the Road: Elvis Live on Tour 1954 to 1977” und “The Elvis Treasures”. In „It Came From Memphis“ beschäftigt er sich mit der Musikszene von Elvis' Heimatstadt und Ende 2013 wird „Respect Yourself: Stax Records and the Soul Explosion“, sein aktuelles Buch über das Stax-Label erhältlich sein. Auch Tara McAdams hat unter dem Titel „The Elvis Handbook“ bereits ein Elvis-Buch veröffentlicht.

1973 war eines der wichtigsten Jahre in Elvis Presleys Karriere. Nach 12-jähriger Bühnenpause, in der er zwar in 27 Kinofilmen aufgetreten war, sich ansonsten aber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, war er nun seit einem Jahr wieder zurück im Live-Business. Mit dem Auftritt im Madison Square Garden am 10. Juni 1972 (Nachzuhören auf dem 2CD+DVD Deluxe-Boxset „Prince From Another Planet: Elvis As Recorded Live At Madison Square Garden“( 40th Anniversary Edition) hatte er ein neues, spannendes Kapitel seiner Karriere aufgeschlagen und der größte Event stand ihm noch bevor.

Sein Manager Colonel Parker plante ein wahres Mammutprojekt, um die Tour seines Schützlings zu promoten und wollte Elvis Presley buchstäblich der ganzen Welt präsentieren. Tatsächlich wurden die Pläne des Colonels Wirklichkeit, als am 14. Januar 1973 mehr als eine Milliarde Menschen vor den Fernsehgeräten saß, um die Show „Elvis Aloha From Hawaii via Satellite“ zu verfolgen. Es war das erste Konzert eines Solokünstlers, das via Satellit in über 40 Länder der Erde übertragen wurde. Dieses Großereignis veröffentlichte RCA/Legacy im März 2013 auf der Doppel-CD „Aloha From Hawaii via Satellite“.

Beflügelt von den Erfolgen nahmen Presley und Colonel Parker das Angebot von RCA an und verkauften 1973 für 5,4 Millionen Dollar ihre Rechte am kompletten Elvis Katalog an das Label. Elvis wollte einen Neuanfang, einen neuen Musikverlag und niemand sollte sich in seine Belange einmischen. Der neue RCA-Vertrag beinhaltete auch 24 neue Master-Aufnahmen für zwei neue Singles (vier Songs), eine neue Pop-LP (10 Songs) und ein neues Gospel-Album (10 Songs). 1969 betrat Elvis nach 13 Jahren erstmals wieder ein Tonstudio in Memphis. Der King war in Bestform und in Chip Momans „American Studios“ sang er die Hitsingles “In the Ghetto”, “Suspicious Minds”, “Don’t Cry Daddy” und “Kentucky Rain”. Alle Titel hatten es in die Top 20 geschafft und dem Superstar die letzte derartige Hit-Serie seines Lebens ermöglicht.

1973 hatte sich die Musikszene geändert und die „American Studios“ waren inzwischen geschlossen worden. Aber die „Stax Studios“, in denen die Karrieren von Superstars wie Otis Redding, Wilson Pickett, Sam & Dave, Booker T. And The MGs oder Isaac Hayes begonnen hatten, konnten sich über mangelnden Zulauf nicht beschweren, wie folgende Anekdote beweist: Isaac Hayes trat damals von ihm gebuchte Studiozeit an Elvis ab, damit dieser seine Songs einspielen konnte. Doch auch für Stax sollten bald schlechtere Tage anbrechen: 1975 schloss auch dieses legendäre Studio für immer seine Pforten. Elvis Presley's Stax-Sessions dauerten vom 21. bis zum 25. Juli und vom 10. bis zum 16. Dezember. Wer nachvollziehen will, was damals in den legendären Studios passierte, der sollte Robert Gordons Liner Notes lesen. Und der passende Soundtrack für diese hochinteressante Lektüre ist: „ELVIS AT STAX“.

Disc 1: The R&B and Country Sessions – The Outtakes: 17 tracks
Disc 2: Part 1 – The Pop Sessions – The Outtakes: 10 tracks
Disc 2: Part 2 – The July 1973 Masters: four single sides and six album tracks, and
Disc 3: The December 1973 Masters: seven single sides and 11 album tracks.

ELVIS AT STAX: DELUXE EDITION by ELVIS PRESLEY (RCA/Legacy 88883 72418 2)

Disc 1: The R&B and Country Sessions – The Outtakes: Selections
1. I Got A Feelin’ In My Body - take 1 (I)
2. Find Out What’s Happening - takes 8-7 (B)
3. Promised Land - take 4 (I)
4. For Ol’ Times Sake - take 4 (I)
5. I’ve Got A Thing About You, Babe - take 14 (I)
6. It’s Midnight - take 7 (F)
7. If You Talk In Your Sleep - take 5 (J)
8. Loving Arms - take 2 (I)
9. You Asked Me To - take 3A (F)
10. Good Time Charlie’s Got The Blues - take 8 (I)
11. Talk About The Good Times - take 3 (I)
12. There’s A Honky Tonk Angel - take 1 (I)
13. She Wears My Ring - take 8 (I)
14. Three Corn Patches - take 14 (I)
15. I Got A Feelin’ In My Body - take 4 (J)
16. If You Don’t Come Back - take 3 (I)
17. Promised Land - take 5 (H)

Disc 2: Part 1 – The Pop Sessions – The Outtakes: Selections
1. Mr. Songman - take 2 (F)
2. Your Love’s Been A Long time Coming - take 4 (I)
3. Spanish Eyes - take 2 (I)
4. Take Good Care Of Her - takes 1,2,3 (D)
5. It’s Diff’rent Now (unfinished recording) (G)
6. Thinking About You - take 4 (I)
7. My Boy - take 1 (D)
8. Girl Of Mine - take 9 (I)
9. Love Song Of The Year - take 1 (F)
10. If That Isn’t Love - take 1 (I)
Part 2 – The July 1973 Masters:
11. Raised On Rock (Hot 100 #41, country #42) (A)
12. For Ol’ Time Sake (charts same as track 11) (A)
13. I’ve Got A Thing About You Baby (Hot 100 #39, country #4) (C)
14. Take Good Care Of Her (charts same as track 13) (C)
15. If You Don’t Come Back (A)
16. Three Corn Patches (A)
17. Girl Of Mine (A)
18. Just A Little Bit (A)
19. Find Out What’s Happening (A)
20. Sweet Angeline (A)

Disc 3: The December 1973 Masters: Selections
1. Promised Land (Hot 100 #14, country #9) (E)
2. It’s Midnight (charts same as track 1) (E)
3. If You Talk In Your Sleep (Hot 100 #17, country #6) (E)
4. Help Me (charts same as track 3) (E)
5. My Boy (Hot 100 #20, country #14) (C)
6. Thinking About You (charts same as track 5) (E)
7. Mr. Songman (Hot 100 #35, country #11) (E)
8. I Got A Feelin’ In My Body (C)
9. Loving Arms (C)
10. Good Time Charlie’s Got The Blues (C)
11. You Asked Me To (E)
12. There’s A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In) (E)
13. Talk About The Good Times (C)
14. She Wears My Ring (C)
15. Your Love’s Been A Long Time Coming (E)
16. Love Song Of The Year (E)
17. Spanish Eyes (C)
18. If That Isn’t Love (C)

© Sony Music 2013

weiterlesen ...

Dorian Hunter trifft auf "Esmeralda"

Nach dem außergewöhnlichen Intermezzo mit Geisterjäger John Sinclair in Episode 21 "Herbstwind" ist die Doppelfolge 22.1/22.2 die Fortsetzung des packenden Dorian Hunter-Hörspiels "Devil's Hill". Der erste Teil 22.1 erscheint am 21.06.2013 bei Folgenreich:
Der zwielichtige Olivaro, der sich früher als scheinbarer Verbündeter Dorians dessen Vertrauen erschlich, hat die Nachfolge des Dämons Asmodi als Oberhaupt der Schwarzen Familie übernommen. Während Olivaro bei mysteriösen Aktionen seine eigenen Pläne verfolgt, forschen Dämonen-Killer Dorian Hunter und sein Vertrauter Norbert Helnwein weiterhin nach Informationen aus Dorians früheren Inkarnationen.
Licht ins Dunkel könnten altertümliche Aufzeichnungen und Tagebücher bringen: Im Jahre 1506 wird die junge Dienerin Esmeralda der Hexerei angeklagt, weil sie das plötzliche Ableben ihres Herrn Christoph Columbus vorhergesagt hat. Der machtgierige Intrigant, Eminenz Lucero (gesprochen von Synchronstar und Schauspieler Volker Brandt, u. a. Michael Douglas) zwingt sie, ihre hellseherischen Fähigkeiten in seine Dienste zu stellen. Doch der junge Juan Garcia de Tabera kommt ihr zu Hilfe...

Das Hörspiel „Esmeralda – Verrat“ verblüfft mit einer Vielfalt an unerwarteten Wendungen und gut recherchierten historischen Tatsachen (Critobal Colon ist im Mai 1506 tatsächlich unter nicht geklärten Umständen gestorben, und auch seine Herkunft liegt immer noch im Dunkeln) – jedoch, um den seligen Graham Chapman zu zitieren: „I didn't expect a kind of Spanish Inquisition!“...

weiterlesen ...

The Beatles helfen auf Blu-ray

Help!, der zweite Spielfilm der Beatles aus dem Jahr 1965, erscheint endlich auf Blu-ray. Am 21.06.2013 gibt Help! hierzulande sein sehnlichst erwartetes Debüt als Blu-ray, wobei das Single-Disc-Package sowohl den digital restaurierten Film, den Soundtrack im 5.1-Klangformat sowie mehr als eine Stunde an Extras enthält.  Dazu gehören eine 30-minütige Dokumentation über die Entstehung des Films, Erinnerungen der mitwirkenden Schauspieler und der Film-Crew, eine genaue Betrachtung der Restaurierung des Films, eine unveröffentlichte Szene, original Filmtrailer und Radiospots. Das Booklet der Blu-ray enthält eine Einführung von Richard Lester, dem Regisseur von Help!, sowie eine Würdigung des Films von Martin Scorsese.

weiterlesen ...

Split "Stay Gold"

Split kommen aus Baden-Württemberg und haben sich durch eine intensive Live-Präsenz über die letzten Jahre hinweg immer mehr Aufmerksamkeit verschaffen können. Nun liegt mit "Stay Gold" auch das erste offizielle Album der Band vor. Darauf gibt es 14 Titel zu hören, die sich allesamt in den Zwischenwelten des seichten Pops und Rocks bewegen, ohne den Fixpunkt des Kommerzes aus den Augen zu lassen.
Die Titel gehen recht schnell ins Ohr, sind inhaltlich und musikalisch recht leicht, aber nicht schlecht. Vergleiche mit Bands wie Sunrise Avenue oder auch Fools Garden scheinen eine musikalische Einordnung von Split wohl durchaus treffend widerzuspiegeln. Das Album lässt sich gut durchhören, hat für mich jedoch ein bedeutendes Manko; die Titel bleiben nicht wirklich lange im Ohr, finden den Tiefgang zum Festsetzen nicht.

weiterlesen ...

Xavier Naidoo "Bei meiner Seele"

Nach seinem musikalischen Ausflug unter dem Xer Pseudonym kommt Xavier Naidoo nun wiederganz offiziell auf die musikalische Bühne zurück. Im Gepäck hat der Ausnahmekünstler sein neues Album "Bei meiner Seele". Es ist das mittlerweile fünfte reguläre Album von Xavier Naidoo. Und man muss feststellen, dass Naidoo sich mit diesem Album zwar nicht komplett neu erfunden, aber dennoch ein musikalisches Upgrade seiner selbst vollzogen hat. 
Deutete die gleichnamige Single "Bei meiner Seele" noch in Richtung alter Naidoo Songs, sowohl in musikalischer als auch vokaler Hinsicht, so überrascht Xavier Naidoo mit den weiteren elf Titeln des Albums durchweg positiv. Nicht nur das akustische Cover des Klassikers der Ärzte "Junge", sondern auch Titel wie das sozial anklagende und aufrüttelnde "Höchste Zeit", mit dem Naidoo die häusliche Gewalt verurteilt, das Reggae lastige beschwingend leichte und textlich irgendwie oberflächliche "Autonarr" oder auch balladeske "Das Aufgebot" sind klasse Songs, die den Facettenreichtum von Xavier Naidoo eindrucksvoll und abwechslungsreich aufzeigen.
Neben diesen Titeln gibt es dann auch "Bei meiner Seele" allerdings auch so einige Titel, die sich zwar in den Passagen der Refrains durchaus sehr gut anhören, allerdings hat Naidoo bei Stücken wie "Hört, hört" oder auch "Der letzte Blick" bei den normalen Strophen den Gesang nicht wirklich gut geschweige denn passend den Sounds angeglichen. Die beiden Komponenten wirken einander entgegen und lassen die Titel dadurch unstimmig, ja bisweilen sogar holperig wirken.
Dem entgegen steht dann aber mit das emotional tiefgehende "Phrasen für dich". Hier zeigt sich Xavier Naidoo verletzlich und dringt mit dieser Ballade tief in das Bewusstsein des Hörers ein. Eines der schönsten Lieder des gesamten Albums, das musikalisch allein von akustuschen Gitarrenklängen begleitet wird. Und der Titel läutet dann den ruhigen Teil des neuen Werkes ein, denn mit "So schön wie früher", "Stiller (Teilhaber)" oder auch "Woran kann ich den Menschen erkennen" folgen viele Balladen, bevor das Album mit einem Dett mit Moses Pelham und der originären Version des Titelsongs dann sein Ende findet.
Xavier Naidoo hat mit "Bei meiner Seele" sicherlich nicht sein bestes Album abgeliefert, aber er hat sich musikalisch auf für ihn durchaus neue Abenteuer und Wege eingelassen. Und bei Veränderungen sind die ersten Schritte meistens nicht ganz leicht. Und wie sang Naidoo früher selbst: "Dieser Weg wird kein leichter sein...". Aber mit "Bei meiner Seele" ist Xaidoo trotz allem weiterhin auf einem guten Weg, auf dessen kommende Stationen man gespannt sein darf.

weiterlesen ...

Noblesse Oblige "Affair Of The Heart"

Dunkel elektronisch, verwegen und undurchsichtig, atmophärisch und geheimnisvoll läuten Noblesse Oblige ihr viertes Album "Affair Of The Heart" ein. Das in London gegründete Duo der französisch-karibischen Schauspielerin Valerie Renay und dem deutschen Produzenten Sebastian Lee Philipp setzt mit dem Opener "Mata Hari" mehr als nur ein Ausrufezeichen in Hinblick auf die Konstellation aus Sounds und Gesang, mit der Nobesse Oblige den Hörer immer wieder aufs Neue überraschen.
Es ist die Mischung aus kühlen elektronischen Klängen, zwischendurch immer wieder mit bemerkswert frischen Melodienbögen angereichert, und den klaren Stimmen der beiden Bandmitglieder. "Affair Of The Heart" ist ein zeitloses Stück Musikgeschichte, das impulsiv und zeitlos klingt. Die Elektrosounds könnten auch aus den 80er oder frühen 90er Jahren stammen. Die Songs des Albums entstanden im Laufe des letzten Winters, und da dieser ja bekanntlich sehr lang gewesen ist, konnten Noblesse Oblige im Studio von IAMX Mastermind Chris Corner jede Menge Zeit auf die richtige Mischung und den richtigen Sound der Songs verwenden. Die Band probierte viel auf alten Synthesizern aus und das Ergebnis ist irgendwo zwischen faszinierend und berauschend anzusiedeln.
Es gibt auf "Affair Of The Heart" keine schwachen Stücke, ein jeder Titel ist von seiner Art her wahrlich einzigartig, ordnet sich aber dennoch gut dem Gesamtkonzept des Albums unter. Und so begeistern Noblesse Oblige mit Titeln wie dem grandiosen "Burn", dem atmophärischen "Mata Hari", dem von den Drums her mehr als intensiv an OMDs "Enola Gay" erinnernden "Chasing Shadows" oder aber auch mit dem düsteren und unheimlich anmutenden "In The Heat Of The Night" auf ganzer Strecke. Ein starkes und sehr abwechslungsreiches Album.

weiterlesen ...

Austra veröffentlichen neues Album "Olympia"

Mit dem Debütalbum “Feel It Break” landeten Austra 2010 einen Überraschungshit, der sich eher von hinten durch die Brust ins Auge, denn mit einem Knall ins Bewußtsein der Nation gegraben hat. Kaum einer, der diesen Ohrwurm nicht schon irgendwo gehört und nicht mehr losgeworden war: “Don´t wanna lose you, don´t wanna lose….” Der Spiegel schrieb sehr treffend: “Dieses Lied kennt kein entkommen. Es ist bekloppt, nervtötend und großartig. Wer es einmal im Kopf hat, bekommt es tagelang nicht mehr heraus.”

Nun legen Austra mit “Olympia” am 14. Juni ihr zweites Album vor. “Olympia” ist ein Album der Transformation: obwohl seit dem Debütalbum “Feel It Break” erst drei Jahre vergangen sind, hat sich der Sound der in Toronto ansässigen Band in Struktur und Stil extrem weiterentwickelt.

Nach drei Jahren ununterbrochenem Touren um den ganzen Globus mit Bands wie The XX, Grimes und Gossip haben sich die drei ursprünglichen Bandmitglieder zusammen mit den drei Begleitern zu einer perfekt funktionierenden sechsköpfigen Einheit entwickelt. “Previously, I would flesh out songs before I brought them to the band, but this time I left them bare and let the others fill them in” erklärt die treibende Kraft, Sängerin Katie Stelmanis.

“Olympia” ist außerdem ein Album, auf dem sich Katie Stelmanis als Songwriterin erstmalig emotional entblößt. So handelt etwa die pianolastige Single “Home” von der Angst, die ganze Nacht darauf zu warten, dass die Geliebte zurückkehrt. “I was mad and upset and the song just wrote itself,” sagt Stelmanis. Das Album berührt neben schmerzhaft vertrauten Themen, wie dem Ende einer Beziehung, auch gute Seiten wie Freundschaft oder Verknalltsein. Auch wenn die Lyrics, die Stelmanis zusammen mit Background-Sängerin Sari Lightman schrieb, häufig düster sind, so ist das Album dennoch ein sprudelndes Dance-Album: “We are really into dense harmonies and big beautiful melodies, but I also love techno and dance music. I wanted to bring those elements together.”

Obwohl “Olympia” vor elektronischen Synthiesounds geradezu übersprudelt, hat die Band dennoch alles live im Studio eingespielt, unter anderem mit Maya Postepski an Marimbas und Congas: “Maya played a huge role in the production of the album,” so Stelmanis, die schon seit acht Jahren mit der Schlagzeugerin Postepski zusammenarbeitet, unter anderem in ihrer vorherigen Band Galaxy. “There is a major percussive element running through every song,” erzählt Stelmanis lachend, “this is the album where we discovered rhythm.”

Die Produzentenarbeit übernahm die Band selbst mit Hilfe von Mike Haliechuk, Damian Taylor (Björk, The Killers), Bill Skibbe, Leon Taheny und Tom Elmhirst (Adele, Erasure, Hot Chip).

weiterlesen ...