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Covenant mit neuem Album in den Startlöchern

Nach einer Phase der Desorientierung und Umstrukturierung bei Covenant, finden die Mannen um Eskil Simonsson jetzt zu neuer Größer zurück. Nach dem Weggang von Daniel Myer (haujobb) schien die Band zerrissen, aber das neuen gesamtschwedische Lineup aus Eskil Simonsson (Vocals, Composition), Daniel Jonasson (Keys, Samplers) du Andreas Catjar (Keys, Guitar), sowie Alt-Covenant Joakim Montelius (Lyrics, Patterns) hat sich erstaunlich schnell in einen Arbeitsmodus zurückgefunden, und glänzt mit alten und neuen Stärken. Der Vorbote, die Single Last Dance hat sich schon seit einem ganzen Monat auf der Pole Position der deutschen Alternative Charts festgebissen, aber wird sicherlich nicht der „Last Dance“ auf „Leaving Babylon“ bleiben. Im Gegenteil: der Opener „Prime Movers“, das opulente „Ignorance & Bliss“ oder das entspannt groovende „For Our Time“ werden sicherlich ebenfalls die Tanzflächen erreichen. Aber Leaving Babylon hat viel mehr zu bieten, als nur simple Clubsongs.
So sind es gerade die experimentelleren Nummern, die aufhorchen lassen: Die spärlichen Gitarrenakkorde auf „I Walk Slow“, das Cembalo im Intro bei „Thy Kingdom Come“ oder das Piano bei der Schlussballade „Not To Be Here“ zeigen, dass sich Covenant auch in Sachen Arrangements weiterentwickelt haben, und mit jedem Album ein wenig weiter an ihrem eigenen Elektroniker-Denkmal zimmern, und auf Leaving Babylon die richtige Balance aus Eingängigkeit und Expermentierfreude gefunden haben.
„Es herrscht ein Krieg der Besitzlosen gegen das Eigentum, der Industrie gegen den Ackerbau, des Beweglichen gegen das Stabile, des krassen Materialismus gegen die von Gott eingeführte Ordnung“
Dies konstatierte schon 1810 in Preußen der Adelige Friedrich August Willhelm von Marwitz die Frühausläufer der industriellen Revolution. Dass diese Entwicklung jedoch schon viel früher angefangen hat, zeigen Covenant mit ihrer „Babylon Timeline“ im Booklet. Ein Krieg um Information, um die Ordnung des Wissens setzte historisch schon viel früher ein und ist doch im Zeitalter von „Big Data“ und „Prism“ in eine neue Stufe eingetreten. Und so beschäftigt sich das Album auch mit der allgegenwärtigen Beschleunigung von Kommunikation, die unsere Gesellschaft im Griff hält. „Signal to Noise“ heißt das Phänomen, wenn Kommunikation aus dem Signal ein Rauschen macht, in dem die eigentliche Information untergeht: „The floor collapses as we dance.“
Dass das spannende Thema von „Leaving Babylon“ neben der gelungenen Musik eine kongeniale Realisation im Artwork von Tobias Green findet, macht aus Leaving Babylon nicht nur ein gelungenes Album, dass die Karriere von Covenant fortschreibt, sondern ein gelungenes Gesamtkunstwerk.

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Neues Massiv In Mensch Album erscheint

Das mittlerweile siebte Studioalbum von „Massiv in Mensch“, “The Cortex Zero Effect”, steht in den Startlöchern. Veröffentlicht wird das Werk, zusammen mit der dritten Ausgabe von „Hands on Massiv – The Remixes“, durch das ungarische Label „Advoxya Records“.

Mit „The Cortex Zero Effect“ knüpfen „Massiv in Mensch“ thematisch nahtlos an ihre zuletzt veröffentlichte Single „The way to oblivion“ an. Wie schon auf dem Vorgängeralbum „Niemand weiß, was die Zukunft bringt“ spricht der durch Funk und Fernsehen bekannte Schauspieler und Synchronsprecher Reiner Schöne das Intro („The Effect“). Die Streicher-Arrangements stammen im gleichen Track von Bodo Kommnick und Ivonne Fechner („Seitenstrasse“). Letztere ist vielen noch von der „Deine Lakaien - 20 Years of Electronic Avantgarde“-Tour bekannt.

Im Gegensatz zu den verspielt-experimentellen Vorgängeralben wirken die neuen Songs kompakter und songorientierter. Natürlich gepaart mit der für „Massiv in Mensch“ bekannten Energie und Clubtauglichkeit. Doch auch sehr melodische und melancholische Momente kommen auf „The Cortex Zero Effect“ nicht zu kurz. Ein Beispiel hierfür ist der Song „Vajont“, benannt nach dem gleichnamigen Ort und dem hier stattgefundenen Talsperrenunglück im Oktober 1963.
Noch konsequenter als zuvor werden mittlerweile auch akustische Instrumente (Schlagzeug, Bass, Gitarre) additiv eingesetzt. Ein Beispiel hierfür ist sicherlich die Coverversion des New Wave-Klassikers „Hello Hello“ von Lars Falk. Die einzelnen Titel wechseln zwischen Electro, EBM, Pop und Techno, ja sogar Dubstep-Elemente sind heraus zu hören („Der Drops ist gelutscht“). Hohe Tanzbarkeit bieten auch die Titel „Tanzmusik“ oder „Cortex Zero“.

Gesanglich bietet das Album eine hohe Vielfältigkeit, wie man es von „Massiv in Mensch“ gewohnt ist. Neben den Sängern Daniel Logemann, Anna Straatmann und Tomas Appelhoff konnte man „Endanger“-Sänger Rouven Walterowicz für die Electro-Nummer „Scharlatan“ gewinnen.
Natürlich sind auch die erfolgreichen DAC-Singles „Pop Corn“, und „The way to oblivion“ auf dem Album vertreten.

„The Cortex Zero Effect“ ist ein gutes Beispiel für den fortgeschrittenen Reifeprozess der Band. Live werden die Songs mittlerweile durch die erfahrenen Bühnen- und Studiomusiker Jonathan Millat (Gitarre), Marwin Voß (Bass) und Muck Kemmereit (Schlagzeug) umgesetzt.

Das Album und “Hands on Massiv Vol. III“ sind einzeln erhältlich. Für Fans gibt es zudem eine aufwändig gestaltete Box, die darüber hinaus noch eine streng limitierte 7- inch-Vinyl von „Dark Rave“ (inklusive „Tyske Ludder“-Remix), T-Shirt und Sticker enthält.

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Robbie Williams mit neuer BluRay - zum Konzertjubiläum

Zehn Jahre nach seinen unfassbaren Auftritten in Knebworth, auch bekannt als das größte Popkonzert in der Geschichte Großbritanniens, veröffentlicht Robbie Williams am 26.07.2013 ‘Live At Knebworth – 10th Anniversary Edition’.

Anlässlich des zehnten Jahrestags dieses monumentalen dreitägigen Spektakels vor über 375.000 Leuten und weiteren 3,5 Mio. live am Fernsehen und online erscheint die geremixte und remasterte DVD. Sie wird erstmalig auf HD und Blu-ray erhältlich sein und enthält zwei weitere, bisher noch nirgends gezeigte Performances. Zusätzlich erscheint ein Deluxe Box-Set mit einem 60-seitigen Buch; darin findet sich ein neues Interview mit Robbie Williams, ein Kommentar von Chris Heath, sowie absolut großartige Bilder von den drei Shows.

DVD Inhalt:
• 2 bisher nicht gezeigte Performances
• ‘Back for Good’ mit Mark Owen
• das komplette Konzert, geremixt und remastert in Stereo und 5.1
• die Doku ‘Moments of Mass Distraction’ von 2003
 
Deluxe Box-Set:
• 60-seitiges Buch mit neuem Interview mit Robbie Williams, Kommentar von Chris Heath und Bildern von den drei Shows.


In Großbritannien startet gerade Robbies ‘Take The Crown’-Welttournee und die Zeitung The Sun beschreibt sie als Weltklasse und Robbie als „einen der besten Entertainer der Musikwelt“.

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Kim Wilde veröffentlicht Jubiläumsedition von "Close"

1988 erschien Kim Wildes Album „Close“ mit dem europaweiten Top 3-Hit „You Came“ und den Hitsingles „Hey Mister Heartache“ feat. Junior Giscombe, „Four Letter Word“, „Never Trust A Stranger“, „Love In The Natural Way“.

Zum 25. Jubiläum dieses lange Zeit vergriffenen Popklassikers erscheint am 30.08.2013 eine 2CD-Sonderedition, die neben Fan Memorabilia auch Liner Notes des bekannten Musikjournalisten Simon Price sowie ein Vorwort von Kim beinhaltet.

1988 war das Schlüsseljahr für Kim Wilde. Sie trat während einer fünfmonatigen Europatour mit Michael Jackson vor zwei Millionen Menschen auf. Anschließend unterstützte sie David Bowie als Support Act auf dessen Greatest Hits Tour durch Europa.

Die Popikone gibt anlässlich der Neuauflage von „Close“ erstmals seit 1986 wieder Soloauftritte in Großbritannien und wird dabei viele Klassiker aus dem Album präsentieren. Außerdem gab Kim Wilde die Veröffentlichung ihres ersten Weihnachtsalbums im Dezember 2013 bekannt. Sie wird das Album im Rahmen von
drei „Christmas Partys“ mit Special Guest Nik Kershaw vorstellen, unter anderem im
O2 Shepherds Bush Empire in London.

Kim Wilde wurde im West-Londoner Stadtteil Chiswick geboren. Ihre Eltern sind der legendäre britische Rock'n'Roll-Sänger Marty Wilde und seine Frau Joyce, eine Sängerin der Vernon Girls. Bereits mit ihrer ersten Single „Kids in America“ landete Kim im Jahr 1981 einen Welthit. Er ebnete ihr den Weg für eine Karriere, in deren Verlauf sie zehn Alben und ganze 30 Singles veröffentlichte, Erfolge auf jedem wichtigen Tonträgermarkt feierte und bis heute 20 Millionen Tonträger verkaufte.

1983 wurde Kim Wilde bei den BPI Awards zur besten britischen Sängerin gewählt. Zu ihren erfolgreichsten Singles gehören der weltweite Nr.1-Hit „You Keep Me Hangin' On“, „Chequered Love“, „Water On Glass“, „Cambodia“, „View From A Bridge“, „You Came“, „Never Trust A Stranger“, „Four Letter Word“ und das Duett „Another Step (Closer To You)“ mit Junior Giscombe.

Beflügelt vom Erfolg ihres Duetts „Anyplace Anywhere Anytime“ mit Nena beschloss Kim 2003, ein neues Soloalbum aufzunehmen. „Never Say Never“ erschien 2005 nach ihrer Vertragsunterzeichnung bei EMI Deutschland. Das Album und die Single „You Came 2006“ landeten in den Top 20. Mit diesem Projekt ging Kim 2007 auf Tour. Sie gab 50 Live-Konzerte einschließlich zweier Solo-Touren mit Stationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und Auftritten bei einer Reihe europäischer Festivals.

Im Dezember 2008 trat Kim Wilde gemeinsam mit Robin Gibb, Tears for Fears, 10cc und einem 40-köpfigen Orchester sowie dem Angels of Harmel Gospel Choir bei der jährlichen „Night of the Proms“-Tour Deutschland in 20 Konzertarenen auf. Im April 2009 beendete sie eine weitere Solo-Tour durch Europa.


UPC physisches 2CD Album: 006025 3742390 3 2:28:17
UPC eAlbum: 00602537423903
Länge: 2 h 28 min 17 sek

CD 1 - Original LP und Singles:
01. Hey Mister Heartache
02. You Came
03. Four Letter Word
04. Love In The Natural Way
05. Love's A No
06. Never Trust A Stranger
07. You'll Be The One Who'll Lose
08. European Soul
09. Stone
10. Lucky Guy
11. Tell Me Where You Are (B-Seite von “Hey Mister Heartache”)
12. Wotcha Gonna Do (B-Seite von “Never Trust a Stranger)
13. She Hasn't Got Time For You (B-Seite von “Four Letter Word”)
14. Hey Mister Heartache (Single Version)
15. You Came (Single Version)
16. Love In The Natural Way (Video Edit)
17. You Came (Shep Pettibone 7″ Remix)

CD 2 - Remixes:
01. Hey Mister Heartache (12″ Version)
02. Hey Mister Heartache (Kilo Watt Remix)
03. Hey Mister Heartache (Bonus Beats)
04. Hey Mister Heartache (A Capella with Percussion)
05. You Came ( Extended Version)
06. You Came ( Shep Pettibone 12″ Remix)
07. You Came ( Dub Version #1)
08. You Came ( Dub Version #2)
09. Never Trust A Stranger (Extended Version)
10. Never Trust A Stranger (The Sanjazz Mix)
11. Four Letter Word (Extended Version)
12. Four Letter Word (Late Night Mix)
13. Four Letter Word
14. Love In The Natural Way

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Anna Netrebko besingt Verdi

2013 ist Verdi-Jahr – anlässlich des 200. Geburtstag des grössten italienischen Opernkomponisten. Verdi steht auch im Mittelpunkt von Anna Netrebkos neuem Album, welches am 09.08.2013 erscheint!

Anna Netrebko fügt ihrem Repertoire neue Verdi-Rollen hinzu und erschließt verborgene Ausdrucksdimensionen der Musik des Komponisten in einem faszinierenden neuen Album der Deutschen Grammophon.
In ihrem ersten Studio-Album seit fünf Jahren feiert Anna Netrebko die Kraft und Dramatik von Verdis Musik. Vor einem Jahrzehnt entstand die erste Aufnahme der russischen Sängerin für Deutsche Grammophon. Dank ihrer unvergesslichen Interpretationen maßgeblicher Werke steht sie heute an der Spitze der Opernwelt. Anna Netrebko – Verdi wird zu den Höhepunkten im Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Komponisten zählen, nicht zuletzt aufgrund des mit Sorgfalt von der Starsopranistin ausgewählten Programms. Das Album wird am 09. August 2013 erscheinen.

Netrebkos Kunst, von Kritikern und Publikum gleichermaßen gerühmt, knüpft unmittelbar an das goldene Zeitalter des Gesangs an, zu dem Verdi und seine Kompositionen einen so wichtigen Beitrag geleistet haben. Die Schönheit ihrer Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihre Persönlichkeit haben die Opernliebhaber unserer Zeit erobert und ein gewaltiges neues Publikum für ihre Arbeit eingenommen: 3,8 Millionen Exemplare ihrer Aufnahmen für Deutsche Grammophon wurden verkauft, eine Verkaufszahl, die keine andere Sopranistin in diesem Jahrhundert erreicht hat.
„Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben sich in Anna Netrebkos Kunst verliebt“, sagt Mark Wilkinson, Präsident der Deutschen Grammophon. „Sie ist ein Phänomen, eine Sängerin, wie es sie nur einmal in jeder Generation gibt, mit der Stimme, der Präsenz, dem Charisma und der Fantasie, die nötig sind, um die Zuhörer im Innersten zu berühren. Ihr Verdi-Album mit seiner persönlichen, klugen Auswahl der Stücke ist ganz einfach eine Sensation.“

In „Anna Netrebko – Verdi“ lotet die Sängerin die psychischen Dimensionen von fünf besonders komplexen Verdi-Figuren aus. Das Album beginnt mit Auszügen aus Macbeth, darunter Lady Macbeths Schlafwandelszene, es folgen die stürmischen Seelenlandschaften von Giovanna d’Arco, Elena aus I Vespri Siciliani, Elisabetta aus Don Carlo und schließlich Leonora aus Il trovatore. Der Tenor Rolando Villazón, der das Verdi-Jahr mit seinem eigenen Solo-Album bei Deutsche Grammophon eröffnete, ist Netrebkos Partner in einer Szene aus dem letzten Akt von Il trovatore.
Netrebkos Überzeugungskraft in jeder Rolle ist Ausdruck ihres tiefen Verständnisses für Verdis Kunst. Der authentische Charakter des Albums wird unterstrichen durch den Chor und das Orchester des Teatro Regio Torino und deren Musikdirektor Gianandrea Noseda. Der italienische Dirigent begegnete Netrebko erstmals während seiner Zeit am Mariinski-Theater und hatte die musikalische Leitung bei ihrem Debüt-Album für Deutsche Grammophon. „Die Aufnahme des neuen Albums war eine wundervolle Reise voller Entdeckungen“, sagt die Sängerin. „Zusammen mit Gianandrea und dem großartigen Orchester haben wir den Wunsch, Verdis wunderschönen Schöpfungen gerecht zu werden.“

Anna Netrebko singt diesen Sommer erneut Verdi, wenn sie bei den Salzburger Festspielen in drei konzertanten Aufführungen von Giovanna d’Arco (6., 10. und 13. August) mit Plácido Domingo in der Felsenreitschule auftritt. Zu ihren Verpflichtungen in der Saison 2013/14 gehören Philipp Stölzls Neuinszenierung von Il trovatore an der Berliner Staatsoper unter Leitung von Daniel Barenboim (29. November, 4., 7., 11., 15., 19. und 22. Dezember 2013) und ihr Rollendebüt als Lady Macbeth an der Bayerischen Staatsoper in Martin Kušejs Inszenierung von Macbeth bei den Münchner Opernfestspielen im kommenden Jahr (27. Juni und 1. Juli 2014).


TOURTERMINE
25.07.2013 Verbier (CH), Salle des Combins
06.08.2013 Salzburg (AT), Felsenreitschule
10.08.2013 Salzburg (AT), Felsenreitschule
13.08.2013 Salzburg (AT), Felsenreitschule
18.08.2013 Salzburg (AT), Grosses Festspielhaus
29.11.2013 Berlin (DE), Schillertheater
04.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
07.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
11.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
15.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
19.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
22.12.2013 Berlin (DE), Schillertheater
02.05.2014 Vienna (AT), Wiener Staatsoper
05.05.2014 Vienna (AT), Wiener Staatsoper
10.05.2014 Vienna (AT), Wiener Staatsoper
06.06.2014 Baden-Baden (DE), Festspielhaus
09.06.2014 Baden-Baden (DE), Festspielhaus
12.06.2014 Baden-Baden (DE), Festspielhaus
15.06.2014 Hamburg (DE), Laeiszhalle

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Helge Schneider "Sommer, Sonne, Kaktus!"

Er hat es wieder getan. Ausnahmekünstler Helge Schneider hat wieder einmal 14 neue intellektuelle Stücke auf einem neuen Album zusammengefasst. "Sommer, Sonne, Kaktus!" hat einen derart künstlerischen Wert, dass sich dieses Werk den Hörern auf verschiedenste Art und Weise erschließt. Entweder aufgrund der extravaganten intellektuellen Tiefgründigkeit der Songs (so man diese denn unter normalen Voraussetzungen erkennen kann), volltrunken (denn dann sieht man plötzlich Aussagen in Texten, die überhaupt keine beinhalten) oder halt gar nicht.
Letzteres zeugt eigentlich davon, dass der Hörer noch einen gesunden Menschenverstand hat, denn was Helge Schneider auf "Sommer, Sonne, Kaktus!" einmal mehr ablässt, hat die Menschheit so etwas von nicht gebraucht.
Ist die gleichnamige Single "Sommer, Sonne, Kaktus!" noch ganz witzig, so erschöpft einen das Album derart, dass man die 14 Titel wahrlich nur unter Schmerzen oder total zugedröhnt ertragen kann. Da nützt es auch nichts, dass der Künstler sich in 1000 Charaktere verwandeln und wohl ebenso viele Instrumente spielen kann.
"Sommer, Sonne, Kaktus!" ist einfach nur anstrengend und Helge Schneider sitzt nach dem Erscheinen und dem Lesen der Verkaufszahlen sicherlich in seinem stillen Kämmerchen und feixt sich einen, weil es derart viele Leute gibt, die eine solche Art der Veräppelung nicht bemerken und sich diese unter dem Aspekt "Kult" kaufen und so den eigenen Intellekt erniedrigen, aber den Kontostand des Künstlers und seiner Plattenfirma erhöhen.

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Robin Thicke "Blurred Lines"

Nach seinem Sommerhit "Blurred Lines", den Robin Thicke zusammen mit T.I. + Pharrell aufgenommen hat, erscheint nun das gleichnamige neue Abum des erfolgreichen Amerikaners. Robin Thicke hat in der Vergangenheit nicht nur den Fokus auf die eigene musikalische Karriere gelegt, sondern sich vielmehr einen Namen als erfolgreicher Songwriter gemacht. Unter anderem hat er in den vergangenen Jahren für Künstler wie Brandy, Michael Jackson, Mýa, Usher, Pink, Christina Aguilera oder auch Mary J. Blige Songs geschrieben.
Mit "Blurred Lines" veröffentlicht Robin Thicke sein mittlerweile sechstes Album. Und vieles spricht dafür, dass dieses Album auch sein bis dato erfolgreichstes werden wird, denn der Titeltrack schießt derzeit an die weltweiten Spitzenpositionen der Charts.
"Blurred Lines" enthält zehn Titel, die irgendwo zwischen R'n'B und Pop bewegen. Beschwingt und kraftvoll kommen Titel wie "Ooo La La" oder auch "Ain't No Hat 4 That" durch die Boxen, läuten das Sommer-Feeling ein und lassen Gedanken an Strand, Sonne und Cocktails aufkommen.
Aber auch die anderen Songs des Albums stehen den genannten kaum in etwas nach. "Get In My Way" lässt Gedanken an Earth Wind & Fire's "September" aufkommen und "Give It 2 U" hätte auch aus der Feder von Prince stammen können.
Alles in allem ein gutes Album, dass nach dem Erfolg der Single dann aber wenig Überraschendes, sondern mehr oder weniger durchdachte R'n'B Sounds mit anteilig funkigen Popeffekten bietet. Also Fenster runter, Anlage im Auto auf und eine Strandpromenade zum Ausleben suchen. Das Leben kann so einfach sein...oder?!

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Leverage - Staffel IV

Nach drei erfolgreich verkauften Staffeln der "Leverage" Serie ist nun auch Staffel IV endlich auf DVD erschienen. Die amerikanische Ausnahmeserie, die zwischen 2008 und 2012 über insgesamt fünf Staffeln abgedreht worden ist, hebt sich auf interessante, spannende und manchmal auch bewusst übertriebene Art von vielen anderen Serien des Krimi- bzw. Agentenbusiness eindrucksvoll ab.
Das Team rund um den Kopf Nathan Ford - eindrucksvoll charismatisch und enthusiastisch engagiert gespielt von Oscar Preisträger Timothy Hutton - hat es sich zur Aufgabe gemacht, den benachteiligten Menschen, die durch bewusste Handlungen anderer Personen schicksalhafte Rückschläge in ihrem Leben erlitten haben, zu helfen. Das "Leverage" Team als solches ist in sich auch schon sehr interessant zusammen gemischt. Denn neben dem ehemaligen Versicherungsdetektiv Nathan Ford finden sich noch vier weitere männliche und weibliche Kriminelle mit jeweils anderen Schwerpunkten im Team. So entstand die "Leverage Consulting & Associates" Firma und im Auftrag der guten Sache eine Serie, die sich irgendwo zwischen Alias, dem A-Team oder auch James Bond wiederfindet.
Die 18 Episoden der vierten Staffel führen das Team auf unterschiedlichste Missionen und jede Folge ist mit ihren gerade einmal 40 Minuten genauso ausgelegt, dass es keine langatmigen Passagen gibt, sondern der Zuschauer stets inmitten des actionreichen Geschehens ist. Und jede Folge der Serie ist anders. Und neben der vielen Actionszene, die begeistern gibt es auch immer wieder kecke Dialoge und private Anbandeleien zwischen den Teammitgliedern.
Diese Staffel bietet - wie auch die vorherigen - eine sehr gute Bildqualität und auch in puncto Tonspuren kann man sich als deutscher Zuschauer nicht beklagen, denn im Gegensatz zur englischen Stereo 2.0 Spur gibt es in deutscher neben der gleichen auch noch eine Dolby Surround 5.1 Tonspur. Auf beiden Spuren ist der Ton stets klar und gleichmäßig ausgesteuert zu hören. Somit ist es egal, ob man die DVDs über den reinen Fernsehton und über eine gekoppelte Stereoanlage in Dolby Surround hört.
Mit der "Leverage - Staffel IV" bekommt jeder Freund kreativer und schwungvoller Agenten- und Krimiunterhaltung über gut 730 Minuten allerfeinste Unterhaltung geboten. Und als kleines Gimmick gibt es zudem noch eine knappe halbe Stunde Bonusmaterial dazu.

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Neue Justin Timberlake Single

Auf sein letztes Album „The 20/20 Experience” mussten seine Fans noch sieben Jahre warten – nun veröffentlicht US-Superstar Justin Timberlake bereits nach gut einem halben Jahr ein neues Album. Mit den Songs auf „The 20/20 Experience – 2 of 2“ (VÖ: 27.09.2013), die einmal mehr in Zusammenarbeit mit Produktionspartner Timbaland entstanden waren, komplettiert Timberlake die am 15. März begonnene „20/20 Experience“. Das Album vom März, das Platz eins der deutschen Charts erreicht hatte, firmiert ab sofort unter dem Titel: „The 20/20 Experience – 1 of 2“.

Die erste Single des neuen Albums mit dem Titel „Take Back The Night“ ist ab sofort als Download erhältlich – gleichzeitig startet die Pre-Order von „The 20/20 Experience – 2 of 2“. Alle Songs der beiden Alben erscheinen auch zusammengefasst unter dem Titel „The Complete Experience“.

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Apoptygma Berzerk covern Peter Schilling!

Viel Zeit ist vergangen seit der Veröffentlichung des letzten Studioalbums “Rocket Science” von Apoptygma Berzerk im Januar 2009. Nach der Live CD/DVD „Imagine There’s No Lennon“ (2010) gibt es nun endlich wieder ein musikalisches Lebenszeichen – und da die mediale Vernetzung der heutigen Zeit Musiker und Fans nah aneinander bringt, erfüllt die Band hier den Wunsch, der seit der ausgedehnten Touring-Saison 2011/2012 als Headliner und Special Guest von Unheilig über die diversen sozialen Netzwerke immer lauter wurde: Unzählige Live-Mittschnitte in mehr oder weniger guter Handy-Qualität und die entsprechenden Kommentare dokumentieren den Ruf der Fangemeinde nach einer Studioversion des bei den Konzerten von Apoptygma Berzerk bejubelten Peter Schilling Klassikers „Major Tom“.

Diesem Ruf kommt die Band um Frontmann Stephan Groth jetzt nach und veröffentlicht am 09.08.2013, einen Tag vor ihrem Auftritt bei DEM Festival der Szene, dem M’era Luna, die EP „Major Tom“, die neben der Single selbst Remixe langer Weggefährten wie Technomancer, People Theatre oder Angst Pop präsentiert.

Bereits seit einiger Zeit schraubt Stephan Groth im Studio am Nachfolger zu „Rocket Science“, doch „Major Tom“ sollte bereits jetzt erscheinen, als eigene EP mit einem weiteren Goodie, nämlich mit „Dead Air Einz“ dem ersten neuen Song, den Apoptygma Berzerk seit vier Jahren veröffentlichen. Der Titel beinhaltet ein mythenumwobenes Signal* der sog. „Numbers Stations“**, die möglicherweise benutzt werden, um verschlüsselte Spionagenachrichten zu übermitteln.

Die EP wird weltweit simultan digital auf dem bandeigenen Label HARD:DRIVE veröffentlicht, und die Band löst sich damit vom Majorlabel Sony und kehrt zurück in die Unabhängigkeit, in der sie sich die meiste Zeit ihrer Karriere als glücklicher Independent-Künstler erfolgreich bewegt hat. „Völlig losgelöst…“ machen sich Apoptygma Berzerk nun bereit für den nächsten Schritt.

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