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Oonagh "Oonagh"

Ihre ersten musikalischen Schritte mit Öffentlichkeitswirkung unternahm Senta-Sofia Delliponti im Jahr 2003 mit ihrer Teilnahme als Finalistin der Castingshow "Star Search - The Kids". Im Rahmen dieses kindlichen Engagements erschienen auch CDs mit unter anderem ihrem Gesang bei einigen Titeln.
Nun, gute zehn Jahre später, veröffentlicht die mittlerweile erwachsen gewordene Sängerin unter dem Pseudonym Oonagh ihr erstes gleichnamiges Soloalbum.
Oonagh ist keltischen Ursprungs und der Name der Feenkönigin der keltischen Mythologie. Mit dieser Königin bringt man Leichtigkeit und Kreativität in Verbindung. "Oonagh" versucht, diese Elemente über 13 Titel hinweg zu verströmen und in Form von inhaltlich breit aufgestellten Geschichten die Ethnopop-Sounds wirkungsvoll zu unterstreichen.
Die Titel des Albums sind perfekt arrangiert und produziert. Und da Senta-Sofia Delliponti während ihrer Studioaufnahmen auch noch der Zufall zur Seite stand und sie die gegenwärtig wohl erfolgreichste deutschsprachige Rock-Metal-Band Santiano traf. Die Bandmitglieder waren von den Oonagh Songs angetan und so entstanden drei Duette mit unterschiedlichen Santiano Sängern für das "Oonagh" Album.
Die einzelnen Stücke kann man für sich gut hören und wer dem Mystery- und Märchengenre etwas mehr zugetan ist, der wird das Album mit Sicherheit lieben. Wer sich mit diesen Thematiken dann aber nicht so identifizieren kann, für den wird "Oonagh" mit der Zeit wirklich anstrengend. Das Muster der Titel ist relativ gleichbleibend, kommerziell und von seichter Tiefe. Drei Voraussetzungen für die Produktion eines erfolgreichen Albums. Allerdings auch drei Voraussetzungen, die die Austauschbarkeit der Künstlerin unterstreichen. Der Gesang fällt in Bezug auf die Dominanz der Sounds oftmals etwas ab. Bei den Duetten fangen die Santiano Sänger dieses Ungleichgewicht deutlich hörbarer auf.
Senta-Sofia Delliponti als solches verkörpert ihre Rolle als Oonagh ordentlich. Für den perfekten Auftritt und Eintritt in die qualitativen Sphären dieser Musikrichtung ist also der erste Schritt getan. Der kommerzielle Erfolg gibt ihr zudem recht. Aber ob nach diesem Aufschlag auch ein in der Zukunft zu erwartender Nachschlag ähnlich erfolgreich sein wird, muss abgewartet werden. Dazu ist das Debütalbum einfach zu glatt produziert.

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Julian le Play entdeckt die symbolische Kraft

Am Anfang war das Experiment: wie lange hält man es mit sich selbst aus. Alleine im Nirgendwo, mit Keyboard, Laptop und Gitarre. Batterien entladen. Oder Batterien aufladen – je nachdem, wie man es sieht.
Julian le Play hat ein exzessiv spannendes Jahr hinter sich, vielleicht das spannendste seines Lebens. Eigene Musik im Radio, viel Tumult, viele neue Menschen, viele schöne Erfahrungen. Österreich wurde von dem jungen Musiker im Sturm eingenommen. Dabei war kaum Zeit für das, was ihm immer ein Ausgleich zum lauten Alltag war, nämlich: Musik machen.
Ein kleiner Ort an der kroatischen Küste war der richtige Platz für die notwendige Pause. Und nach vielen Tagen mit viel Zeit, um jeden Winkel, jede Gasse der Altstadt zu erkunden, nach vielen Sonnenuntergängen und Atemzügen, war es soweit: die Lieder kamen. Und wollten hinaus. Beinahe zufällig kamen die Worte dazu. Im Vorbeigehen fand Julian Symbole, die ihm halfen, seine Gefühle zu projizieren. Die Worte sollten schön klingen. Sie sollten sich schön anfühlen. Und sie sollten für sich so viel symbolische Kraft haben, dass sie von selbst eine Geschichte erzählen.
Die Melodien zu Julians Texten sind so intensiv, dass sie alleine schon ihre Geschichten tragen können. Bis spät in die Nacht hat er an den Klängen gefeilt, sie dann tagsüber mit Worten gefüllt, spielerisch, bunt und leicht. Zu Sehnsucht und Schwermut, zur Dunkelheit der Töne kommen Gedanken, die voll purer Hoffnung und voller Lebensmut sind. Der neue Tag und der Aufbruch – das hört man in jedem Song seines am 28.02.2014 erscheinenden neuen Albums „Melodrom“.

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Emily Barker verehrt die Flüsse!

„Heimat bedeutet für jeden etwas anderes. Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wo man herkommt. Ich kam mal mit einem Taxifahrer von irgendwo in Nordafrika ins Gespräch, der seit 30 Jahren in London lebt und der darauf beharrte, dass London seine Heimat sei und er niemals mehr fortgehen wolle, weil er diese Stadt über alles liebe.“

Heimat – und die damit verbundenen Tangenten wie Exil, Entwurzelung, Familie und Selbstfindung – ist etwas, mit dem sich Emily Barker immer wieder gerne beschäftigt. Aufgewachsen in einer kleinen Gemeinde im Südwesten Australiens, ist sie heute förmlich verstrickt in dem außergewöhnlichen Charme der Cotswolds, einer Landschaft, die auch als Herz Englands bezeichnet wird. Daher ist sie sich durchaus des emotionalen Konflikts bewusst, in den Menschen geraten, die weit weg von ihren Wurzeln leben und die es immer wieder in die Heimat zurückzieht.

Das geht auch Emily Barker nicht anders. Mit 19 Jahren verließ sie Bridgetown und damit ihren geliebten Blackwood River, um zu einer abenteuerlichen Reise aufzubrechen, die sie quer durch Europa und Südamerika führte. Die vielen unterschiedlichen Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse fließen heute wie selbstverständlich in ihre charaktervollen Songs ein. Und ihre poetischen Reflexionen bereichern das Schaffen dieser selbstbewusst-unabhängigen Sängerin und Songwriterin ebenso wie ihr Talent für wunderschöne und nachhaltig wirkende Melodien. Emily Barker beglückt uns auf „Dear River“ schlichtweg mit Songs von erlesener Güte und unvermittelter Tiefe.

Ihre eigene Lebensgeschichte verbindet Emily Barker auf ihrem nunmehr vierten Album mit all den Freuden und Leiden, die mit dem Reisen und der Emigration einhergehen. Und auch das Bedürfnis, den Schicksalen anderer Menschen auf den Grund zu gehen, hat zu einem überwältigenden Songzyklus geführt, mit dem Emily Barker & The Red Clay Halo ein großer Schub in ihrer rapide Fahrt aufnehmenden Karriere gelungen ist. „Ich bin so überglücklich mit dem Album“, gesteht die aparte Sängerin, die ihre Begeisterung kaum verbergen kann. „Das ganze Konzept bedeutet mir ungemein viel. Obwohl die Songs sehr persönlich sind, habe ich den Eindruck, dies könnten auch die Geschichten von anderen Menschen sein. Es ist einfach das beste Album, was wir bisher gemacht haben. Ein großer Einfluss war trotz aller musikalischen Unterschiede PJ Harveys Let England Shake. Wie sie über ih! r Album und all die Nachforschungen dafür geredet hat, das hat mich schon sehr inspiriert.“

Der vor Euphorie nahezu überschäumende Titelsong „Dear River“ ist ein leidenschaftlicher Brief an den Blackwood River, gedacht für den Moment ihres damaligen Aufbruchs ins Unbekannte. Dieser Song ist zugleich der Startschuss für eine faszinierende Expedition, die an verschiedene Orte und zu unterschiedlichsten Menschen führt, schlussendlich aber auch ein Stück Selbsterforschung ist. Eines der wohl ergreifendsten Stücke ist „Letters“, in dem Emily ihren holländischen Vorfahren nachspürt und an ihrer Großeltern erinnert, die schwere Opfer aufbringen mussten, als sie 1952 das vom Weltkrieg gebeutelte Europa verließen, um in Australien ein neues Leben zu beginnen – ohne jegliche Ahnung, was auf sie zukommen würde.

„Während der Überfahrt mit dem Schiff beschloss mein Großvater, von nun an nie mehr Holländisch zu sprechen. Er war Kriegsgefangener gewesen und wollte damit die Verbindung zu dieser Seite seines Lebens kappen, was auch bedeutete, dass meine Mum von ihrer holländischen Herkunft kaum etwas wusste. Eine Generation später konnte ich dann schon eher wieder Fragen stellen und ich bin zum Teil auch nach Europa gekommen, um diese Seite meiner Familie kennenzulernen und Verwandte zu treffen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Songs zu Lebzeiten meiner Großeltern hätte schreiben können – das hätte sie wahrscheinlich sehr aufgewühlt.“

Nicht minder kraftvoll und mitfühlend sind ihr „Everywhen“, „A Spadeful Of Ground“ und „Ghost Narrative“ geraten; alle drei Songs sind das Ergebnis intensiver Studien über das Schicksal der australischen Ureinwohner, den Aborigines.

„Ich bin auf einer 25 Hektar großen Farm aufgewachsen, ein wunderschönes Stück Land, das früher den Ureinwohnern gehört hat – historisch betrachtet ist der Besitz ziemlich umstritten. In der Schule haben wir Kolonialgeschichte nur aus der Perspektive der heldenhaften Siedler gelernt, die das Land erobert haben. Ich wollte mit einem Noongar über die Sicht der Aborigines sprechen. Ich stieß schließlich auf Josh Whiteland, einen Archäologen und Musiker, der mir entsetzliche Dinge erzählte. Während der Besiedlung von Bridgetown gab man 300 Noongars mit Windpocken infizierte Decken und warf die Leichen später einfach in den Blackwood River. Dieses Gespräch hat mein Leben verändert.“

In puncto Klangqualität, Arrangement, Produktion, Songwriting und Performance im Allgemeinen ist „Dear River“ ein Meilenstein für Emily Barker & The Red Clay Halo, nachdem die Band ihre ersten drei Alben recht bescheiden gehalten sowie selbst finanziert und vertrieben hatte. Unabhängig sogar soweit, dass sie die eigenen Tourneen buchte und jeden Aspekt ihrer Karriere selbst unter Kontrolle hatte, spielte Emily Barker eines Abends im Brel Club von Glasgow, wo Gilad Tiefenbrun, Managing Director von Linn, so hin und weg von ihr war, dass er diese Künstlerin unbedingt auf seinem Label haben wollte.

Als Produzent wurde Calum Malcolm (das Soundgenie von Blue Nile) angeheuert, der mit zu dem rundum gelungenen „Dear River“ beitrug, einem Album, das von aufbrausend bis zärtlich immer wieder für eine Überraschung gut ist. „Ich will mich nie wiederholen; ich will mich stets weiterentwickeln und mich selbst herausfordern“ – ein Credo, das im Sounddesign des erstklassigen Studios und State-of-the-art-Equipments sein Gloria gefunden hat. Vergegenwärtigt man sich die Anfänge dieser Künstlerin, für die Neil Young und Joni Mitchell Idole sind und die mit ihrem Gesang schon früh Aretha Franklin, Nina Simone und Roberta Flack nachzueifern suchte, hat Emily Barker nun endgültig zu sich selbst gefunden.

Als sich Emily Barker vor einigen Jahren in England niedergelassen hatte, machte sie dort ihre ersten musikalischen Gehversuche gemeinsam mit dem Gitarristen Rob Jackson, reüssierte auf dem Cambridge Folk Festival und veröffentlichte auf einer EP eine ganz entspannte Version von „O Susanna“, für die sich seinerzeit John Peel auf Radio 1 begeisterte. Sie schloss sich dann der Band the-low-country an, die ihrem Namen alle Ehre machte und einige von Kennern geschätzte Alben veröffentlichte.

2005 formierte Emily Barker schließlich ihre erste eigene Band, Red Clay Halo, zu der Gill Sandell (Akkordeon, Flöte, Klavier), Jo Silverston (Cello, Bass) und Anna Jenkins (Geige) gehören. Ihre ersten drei Alben „Photos.Fires.Fables.“, „Despite The Snow“ und „Almanac“ finanzierten sie zum Teil durch Fan-Funding und House-Gigs. Im Laufe der Zeit bildete sich nicht nur eine treue Fangemeinschaft, zwei Songs wurden auch einem größeren Publikum bekannt, als „Nostalgia“ und „Pause“ in den englischen Fernsehproduktionen „Wallander“ und „The Shadow Line“ eingesetzt wurden. Nicht unerwähnt bleiben darf das mitreißende Duett „Fields Of June“, mit Frank Turner, mit dem Emily Barker befreundet ist und mit dem sie seit einigen Jahren immer mal wieder gemeinsam auftritt. Nicht verwunderlich also, dass sie im Februar u! nd März special guest bei drei Deutschlandkonzerten von Frank Turner (s.u.) sein wird. Ihr gemeinsames „Fields Of June“, aufgenommen ganz im Stil großer Duett-Klassiker wie June Carter und Johnny Cash oder Nancy Sinatra und Lee Hazlewood, befindet sich als Bonus-Track auf „Dear River“. Mit diesem Album geht Emily Barker nun gemeinsam mit Austin Lucas & Band auf Europatournee (s.u.). Als unbekannte Künstlerin kommt sie allerdings nicht: Immerhin gastierte Emily Barker bereits im Rahmen von Chuck Regan’s Revival Tour vor 15.000 Zuschauern in deutschen Clubs. Und auf die zusätzliche Sogwirkung von „Dear River“ darf man sich verlassen.

„’Dear River’ ist schon etwas ganz Besonderes, besonders das Stück, The Blackwood, mit dem ich meinen wahren Sinn von Heimat zum Ausdruck gebracht habe. Ich möchte, dass meine Asche in dem Blackwood River verstreut wird – ein düsteres Thema, aber es hat mir viel inneren Frieden gegeben. Auch wenn ich nie mehr in Australien leben werde, weiß ich, dass ich auf irgendeine Art und Weise dorthin zurückkehren werde.“

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Neues Gabby Young Album erscheint im März 2014!

Gabby Young ist eine faszinierende Persönlichkeit. In ihrer kunterbunten musikalischen Galaxie, einer Mischung aus World Music und Pop, Cabaret und Chanson, spiegeln sich der Aberwitz von Pippi Langstrumpf (ein Vergleich, zu dem auch Gabbys knallrote Haare animieren) und die Form- und Farbenfreude eines Cirque du Soleil wider. Ihre Musik bereichert sie kongenial um theatralische Kostümierungen und Accessoires zu einer Art Gabby`s Wonderland. Mit „One Foot In Front Of The Other“ erscheint nun nach den allerorten über den grünen Klee gelobten Alben „We're All In This Together“ (2010) und „The Band Called Out For More“ (2012) das dritte Studiowerk, das nach der schrillen Dynamik des Vorgängers erstaunlich introspektiv klingt und geradezu vertraulich-familiär wirkt. Natürlich gibt es auch hier den ihr so eigenen Circus Swing, ein Genrebegriff, auf den sich die Journa! ille angesichts ihrer schwungvollen Stilmixturen geeinigt hat – allem voran die Single „I've Improved“ und das Grande Finale „Back Where We Started“ - aber es überwiegen doch die intimeren, fragileren Songs, die das Gesamtkunstwerk Gabby Young um beeindruckend anmutig-sinnliche Momente ergänzen. „Die Songs sind sehr persönlich. Es gibt da Dinge, über die ich singe, über die ich mit meinen engsten Freunden nicht reden würde, was komisch klingt, zumal ich es ja nun irgendwie allen erzähle.“

Gabby Young scheint die Gegensätze zu lieben. Das liegt vielleicht auch in ihrer Natur. Einerseits ist sie der offenherzigste Mensch, den man sich vorstellen kann – und liebt es, wenn ihre Konzerte zum Happening geraten und sie danach noch mit den Fans stundenlang plaudern kann. Andererseits meidet sie Menschenmengen und die Gemengelage von Bars und Pubs tunlichst. „One Foot In Front Of The Other“ beginnt mit einem den Fans altvertrauten Song „Sur La Lune (...A French Ditty)“, ein Lied über die Magie und das Mysterium des Mondes, der in den meisten Kulturen der Inbegriff des Weiblichen ist und dem eine solch adäquat romantische Pianoballade gut steht. Nicht von der Hand zu weisen ist hier auch die Affinität zu Edith Piaf, die zu den ganz großen Idolen von Gabby Young zählt. Das Zentralgestirn Sonne dominiert hingegen das Albumfinale „Back Where We Started“, kom! poniert von ihrem langjährigen Lebenspartner, dem Gitarristen Stephen Ellis, der das neue Album auch produziert hat. Hier ziehen Gabby Young & Other Animals musikalisch alle Register und spielen sich mit Calypso, Bläserkaskaden und Konga-Beats in einen Rausch, der ahnen lässt, dass spätestens an diesem Punkt bei den anstehenden Konzerten der ganze Saal ekstatisch tanzen wird.

Auf die Tanzfläche bitten denn auch das von einer luftigen Brise Balkan aufgefrischte „Time“ und die Single „I've Improved“, die, ausgestattet mit einer infektiösen Melodie, einmal mehr Gabbys Qualitäten als große Entertainerin demonstriert. Schließlich darf in dieser Reihe „The Devil Has Moved In“ nicht vergessen werden. Inhaltlich ist dies eine Abrechnung mit der Musikindustrie, die in einst ambitionierten Künstlern die Geldgier weckt, damit diese schließlich vom Malstrom des Mainstream geschluckt werden. Ruhm korrumpiert, um es auf den Punkt zu bringen. Musikalisch steigert sich die Band in einen entsprechenden Furor, schwindelerregender Reigen und diabolischer Walzer zugleich. Und wo der Teufel ist, da ist sein Gegenpart nicht weit. Doch „Saviour“ ist keineswegs ein religiös konnotiertes Lied, sondern eine Ode an die Liebe, konkreter an de! n Liebespartner, den Retter und Erlöser.

Damit sind wir schon bei den beschaulicheren und intimeren Songs. Dazu gehört auch „Fear Of Flying“, ein Lied über die Angst vor der Flugangst (noch hat Gabby keine). Kompositorisch war sie vielleicht noch nie so nahe an Joni Mitchell dran. Zeitlos schön und eine stellare Momentaufnahme lupenreiner Gesangskunst. Noch wehmütiger, und die Sehnsucht nach der Heimat perfekt zum Ausdruck bringend, beeindruckt „Another Ship“ mit Sirenensphären und anderen maritim-folkloristischen Motiven. Der Titelsong „One Step In Front Of The Other“, melancholisch bis ins Mark, soll Menschen Mut machen, deren Leben erschüttert wurde, durch welches Ereignis auch immer. Sie wieder in die Spur bringen. Schritt für Schritt. Gabbys Gäneshaut-Manifest, denn die große Kunst der Gabby Young, die in diesem Jahr 30 Jahre alt wird, besteht auch darin, alles, was sie anfasst, mit eine! r optimistischen Lebensfreude zu versehen, die ansteckend wirkt.

Geboren und aufgewachsen in Bath, wo Peter Gabriel in einem Anwesen sein Real World Studio eingerichtet hat, stammt Gabby aus einer großen Familie, in der jedes gemeinsame Essen ein Fest ist, bei dem herzlich viel gelacht und geplaudert wird. Gabby ist ein Wildfang, der schon früh von der Muse geküsst wird. Mit zwölf Jahren wird sie als bis dahin jüngstes Mitglied an der National Youth Opera aufgenommen. Bereits auf dem Weg als junge Opernsängerin zu reüssieren, entscheidet sie sich anders und nimmt – inspiriert von Jazz und Jeff Buckley – in London an Open Mic Nights teil. Mit zwanzig Jahren arbeitet sie bereits an ihrem ersten Album, als eine Krebsdiagnose ihr ganzes Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellt. Gabby gewinnt den Kampf gegen die Krankheit und geht 2008 mit ihrer eigenen Band, den Other Animals, noch einmal an den Start. Das Konzept, von Akkordeon über Banjo un! d Mandoline bis zur Posaune und Trompete musikalisch alles in einen Topf zu werfen wie bei einer Ratatouille, geht auf. Gleichzeitig erwirbt sie sich – dank der gemeinsamen Design-Arbeiten mit ihrer Freundin, der Stylistin Katie Antoniou – einen Ruf als angehende Fashion-Ikone. Gabberdashery heißt ihre Online-Boutique, die eher wie eine Künstlerkommune funktioniert und von führenden Style-Magazinen mit viel Applaus und Titelseiten bedacht wird.

Gabby Young gehört zu der Generation junger Künstlerinnen, die alle Möglichkeiten einer multifunktionalen Welt voll und ganz zu nutzen wissen. Das neue Album „One Step In Front Of The Other“ hat sie zum Teil über Kickstarter durch Crowdfunding finanziert. Schon jetzt plant sie ein großes Event, zu dem diese Fans eingeladen werden sollen. War Gabby in jungen Jahren noch überzeugt, dass sie alles alleine hinbekommt, hat sie heute gelernt, ihr Netzwerk aus Freunden und Kreativen, das sie mit den Jahren um sich herum aufgebaut hat, sinnvollst auszuschöpfen. Selbst als Kuratorin des renommierten Londoner Southbank Festivals ist sie schon in Erscheinung getreten. Doch ihr Hauptaugenmerk – und darauf legt sie viel Wert – gilt der eigenen Musik. Und in gewisser Weise sieht sie in „One Step In Front Of The Other“ den krönenden Abschluss einer Trilogie. „Beide ! vorherigen Alben sind von Kritikern wie Fans supergut aufgenommen worden. Ich hoffe wirklich, dass dieses hier dieselbe Reaktion auslöst. Ich sehe die drei Alben eher als ein Kollektiv – aber das neue hat etwas Besonderes. Ich habe mich hier in jeden einzelnen Song verliebt – und das konnte ich wahrlich nicht bei den ersten beiden behaupten.“

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Debbie Clarke veröffentlicht EP

Ihre Heldinnen reichen von Kate Bush bis Aretha Franklin, und als Fan von Künstlern wie Florence & The Machine, Feist und Ellie Goulding war Debbie Clarke auch stets begeistert von Pop. Sie suchte nur noch nach dem richtigen Ausgangsmaterial und Produzenten, um ihrem Talent gerecht zu werden.
Ihre Gebete wurden erhört, als Dan Priddy auf der Bildfläche erschien – eines der angesagtesten Songwriter- und Produzententalente Großbritanniens, mit einem Händchen für einzigartige Gesangsproduktionen. Gemeinsam arbeiteten sie an der EP „Debbie Clarke“, die am 14.02.2014 erscheint: eine vielseitige und doch harmonische Sammlung mit fünf herausragenden Tracks inklusive der Single, die ihre Ankunft in der Musikszene mit einem Paukenschlag feiern wird: Choose Our Own Adventure.
Das hymnische „Choose Our Own Adventure“ ist ein Eröffnungsstatement von epischem Ausmaß. Der inspirierende Song handelt davon, wie man sein eigenes Schicksal schmiedet, und überzeugt mit satten, übereinandergelegten Gesangsharmonien, die sich im Stil von Kate Bush vereinen. Es könnte keine passendere, explosivere Art geben, mit einem Knall auf der musikalischen Bühne zu erscheinen.
„Have It All“, der zweite Titel der EP, kommt hingegen ruhiger daher: eine feine, wunderschöne Ballade, ganz schlicht und nur mit Klavier und Gesang. Dieses Liebeslied trägt sein Herz auf der Zunge. „Es war meine größte Herausforderung auf der EP“, so Debbie. „Es erfordert großen Gesang, weil die Stimme so im Vordergrund steht.“ Ihm folgt „Firing Line“, einer ihrer Lieblingssongs: „Mächtiger Gesang, der mich streckenweise an Queen erinnert.“ Debbie ist stolz darauf, selbst maßgeblich an diesem Song mitgeschrieben zu haben. Dank des breiten Tonumfangs kann sie ihre klassische Ausbildung dabei gut zur Geltung bringen. Die Stimmung ändert sich schließlich mit dem Retro-R&B-Song „Home Again“ und dem bluesartigen „Rise Up“ vom Adele-Produzenten.

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Dänemarks Erfolgs-DJ startet mit Safri Duo durch!

House ist sein Zuhause. Nicht umsonst hatte der erfolgreichste DJ Dänemarks seinen ersten Nummer-1-Hit im Jahr 2007 mit einem Track, der „My House“ hieß. Jetzt schleudert KATO seine euphorischen Tracks mit voller Wucht auch nach Deutschland. „Dimitto“ (Let Go) (Single/EP-VÖ: 21.02.14) heißt die Nummer, die KATO uns zur Wintersaison in die Adern pumpen wird, und es wird kaum ein Party-Event vergehen, ohne dass „Dimitto“ (Let Go) zur Prime Time die Tanzflächen zum Beben bringen wird. Zusammen mit der bereits legendären dänischen Trommler-Formation Safri Duo (Uffe Savery und Morten Friis) und dem ebenfalls höchst renommierten Sänger, Songwriter und Produzent Peter Björnskov lässt KATO es auf „Dimitto“ (Let Go) krachen - und das nicht zu knapp.
„Dimitto“ (Let Go) macht vom ersten Takt an klar, dass KATO einiges von der Kunst der Hit-Makings versteht. Der Track verbindet griffige Melodien mit dem sicheren Gespür für mitreißende Beats, Björnskov liefert die emotionalen Vocals, und das Safri Duo liefert dazu ekstatische Rhythmen, die niemanden still sitzen lassen. Einige zusätzliche Remixe runden das Bundle ab: Der opulente Miles-Mix, der spacig-packende Mix von Blasterjaxx und der hypnotisierende Aba-Mix machen „Dimitto“ fit für jede Gelegenheit.

Den Clip zum Track gibt’s hier:

Website: https://www.facebook.com/katomusic

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Der Graf nimmt sich "seine Zeit"

Mehr als drei Millionen verkaufter Alben, zahlreiche Auszeichnungen wie Bambi, Goldene Kamera und allein sechs Echos. Vier mal Platin für das Album „Lichter der Stadt“ und siebenfach Platin für die „Grosse Freiheit – wann hat in den vergangenen Jahrzehnten ein deutscher Künstler die Musiklandschaft derart gestürmt wie die Band UNHEILIG? Nur selten zuvor ist einem Künstler auf einen Schlag so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuteil geworden wie dem GRAFEN von UNHEILIG – einem Musiker, dessen persönliche Biographie über lange Strecken nicht den klassischen Weg nach oben vorzeichnete.
Das Leben ist nie vorgezeichnet. Es gibt keinen Plan, hinter den man auf verschiedenen Abschnitten sein Häkchen setzen kann. Das Leben ist geprägt von Höhen und von Tiefen, von Glücksmomenten, Erfolgserlebnissen und bisweilen auch von Trauer und Enttäuschung. Und manchmal gerät ein Leben auch ins Stocken, so wie beim GRAFEN von UNHEILIG. Er war noch ein kleiner Junge, als mit einem Mal aus dem fröhlichen, unbeschwerten Buben ein introvertiertes, ja fast stummes Kind geworden ist. Von einem Tag auf den anderen wollten die Worte nicht mehr unbeeinträchtigt aus diesem Jungen sprudeln. Er war zum Stotterer geworden und zog es von diesem Moment an vor, dem Leben und der Welt mit Schweigen zu begegnen. Ein Schweigen, das andauerte, bis er irgendwann ein neues Medium für sich entdecken konnte. Das war, „Als Musik meine Sprache wurde“, wie der GRAF es viele Jahre später im Titel seiner Autobiographie (2012 im RIVA Verlag erschienen) sehr einprägsam zum Ausdruck brachte.
In der Musik fand der Junge, der aus gutem Grund nicht mehr sprechen wollte, seine neue Sprache und das ist ganz entscheidend, wenn man sich dem Phänomen UNHEILIG nähern und den GRAFEN als Mensch, Künstler und Musiker verstehen möchte. Erst in seiner Musik konnte er all das zum Ausdruck bringen, was ihn berührte, bewegte und auch antrieb. Nur so lässt sich verstehen, wie er sich viele Jahre später als Stotterer in seiner Zeit bei der Bundeswehr durchsetzen konnte und wie er sich später – allen Zweiflern zum Trotz – von seinem festen Arbeitsplatz verabschiedete, um sich mit aller Kraft, aller Kreativität und einem unbändigen Willen auf seine Musikkarriere zu konzentrieren, was einen langen, steinigen Weg nach sich ziehen sollte.

Natürlich gab es in all diesen Jahren immer wieder Glücksmomente, Erfolge, Jubel und Applaus auf Konzerten und Festivals, aber auch Rückschläge, Zweifel, Frust und Resignation. Wer heute behauptet, er hätte vor zehn Jahren sein gesamtes Vermögen auf den großen nationalen und internationalen Durchbruch des GRAFEN und von UNHEILIG gesetzt, der muss sich ein müdes Lächeln und ein ungläubiges Kopfschütteln schon gefallen lassen. Bis, ja bis auf den GRAFEN selbst, auf seine Freunde und auf seine Familie. Die hatten den Glauben an das schier unerschöpfliche kreative Potenzial des GRAFEN nie verloren und jene, die ihn kannten, wussten um sein Kämpferherz. Dieser Mensch, der sich als kleiner Junge selbst aus den Fesseln seines Stotterns befreit hatte – das wussten alle, die ihm nahestanden – dieser Mensch würde nicht so einfach aufgeben Und der Glaube an den Musiker, dieser Glaube, den der GRAF auch an sich selbst hatte, sollte im Jahr 2010, also gut zehn Jahre nach den ersten Aufnahmen von UNHEILIG, endlich ein Gesicht bekommen.

Mit dem siebten Studioalbum „Grosse Freiheit“ und dem Song „Geboren Um Zu Leben“ gelang 2010 der ganz große Durchbruch. Mehr als zwei Millionen verkaufte Alben verzeichnet „Grosse Freiheit“/“Grosse Freiheit LIVE“ bis heute in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. In Deutschland war das Album seit der Veröffentlichung im März 2010 insgesamt drei Jahre in den Albumcharts notiert, davon 56 Wochen in den Top 10 und 23 Wochen auf Platz 1, was eine historische Bestmarke bedeutet.

Und auch mit dem achten Studio-Album „Lichter Der Stadt“, das im März 2012 veröffentlicht wurde, überzeugten UNHEILIG das gespannt auf den Nachfolger von „Grosse Freiheit“ wartende Musikpublikum und auch die Kritiker, die ihr besonderes Augenmerk seit je her auf all das legen, was nach dem großen Durchbruch folgt. Die „Lichter der Stadt“ katapultierten sich direkt nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der Charts in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. In Deutschland erreichte das Album bereits drei Tage nach Veröffentlichung Gold-Status mit mehr als 100.000 verkauften Exemplaren. Und so darf es nicht verwundern, dass die Alben „Lichter der Stadt“ / „Lichter der Stadt LIVE“ bereits an der Millionenmarke kratzen – ein Erfolg, den viele Zweifler kaum für möglich hielten. Ebenso begeistern die sechs Vorgängeralben, also die vor „Grosse Freiheit“ und „Lichter Der Stadt“, immer mehr Menschen. So erreichte in der Zwischenzeit auch das Album „Puppenspiel“, das 2008 veröffentlicht wurde, mittlerweile Gold-Status. All das stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass der Erfolg von UNHEILIG beileibe keinen Zufällen unterworfen ist. Der Junge, der als Kind gleichsam seine Sprache verloren glaubte und sie erst später in der Musik wiederfand, wurde nun zu einem großen Künstler, der mit seiner Musik und deren tiefgehender Lyrik Millionen von Menschen und Fans Worte schenkte, mit denen sie ihre Gefühle – ihr persönliches Glück, aber auch die persönliche Trauer, beschreiben konnten.
Im Jahr 2014 feiern UNHEILIG nun bereits ihr 15jähriges Bestehen. UNHEILIG ist heute der Inbegriff für emotional bewegende, große Pop-Songs mit deutschen Texten, die Millionen von Menschen tief berühren und zugleich auch begeistern. Die Musik ist ehrlich und authentisch und genau das verkörpert auch der GRAF mit seiner Band UNHEILIG. Trotz des überragenden Erfolges der zurückliegenden Jahre ist UNHEILIG das geblieben, was es immer war: Geerdet, gradlinig und nah an seinen Fans. Und mehr noch als die vielen Erfolge und Auszeichnungen, wie ECHOs, Bambi, der Sieg beim Bundesvision Song Contest oder die Goldene Kamera, sammelte der GRAF mit seiner Musik in diesen unglaublichen Jahren vor allem eines ein: die Herzen der Menschen! Vor allem auch der Menschen, denen das Leben schwere Schicksalsschläge zur Aufgabe stellte. Ihnen schenkt der GRAF seit Jahren schon Trost mit seiner Musik, seinen unzähligen Besuchen in Krankenhäusern und Sterbehospizen – und mit seinem persönlichen Einsatz für karitative Hilfsorganisationen. Nach 15 Jahren nun wollen der GRAF und UNHEILIG diesen Weg auf den Pop-Olymp auch musikalisch erzählen und ihn mit seinen Anhängern feiern. „Alles Hat Seine Zeit“ ist der bezeichnende Titel für das erste „Best of“ Album in der Karriere von UNHEILIG. Die 19 Songs dieser Kompilation geben den Blick frei auf 15 Jahre musikalisches Schaffen und auf die mittlerweile acht Studioalben. Hierfür hat der Graf seine persönlichen Highlights aus all dieser ereignisreichen Zeit mit Hilfe seiner Fans zu einer künstlerischen Zeitreise zusammengestellt. Auch bei einer „Best of“-Sammlung von UNHEILIG darf der Konzeptalbum-Gedanke nicht ausbleiben und so startet die Kompilation mit einem neu komponierten Instrumental-Intro, das die Hörer gleichsam auf die bevorstehende Reise einstimmen sollen. Gleich danach folgt der bis heute unbestrittene Meilenstein in der UNHEILIG-Karriere, der Super-Hit „Geboren um zu leben“. Es ist der Song, den der GRAF seinem verstorbenen besten Freund zum Gedenken geschrieben hat und deshalb für den Künstler vor allem auch ein emotionaler Meilenstein ist. Für Millionen von Anhängern ist es ein Lied, das Kraft, Trost und Lebensmut zu spenden weiß. „Unter deiner Flagge“, der zweite Mega-Hit aus dem Album „Grosse Freiheit“ war der Song, mit dem UNHEILIG ihren ersten Preis gewinnen konnten – den Bundesvision Songcontest, ein Wettbewerb, der in diesem Jahr nur noch von dem Eurovision Songcontest übertroffen werden kann. Die musikalische Zeitreise von Unheilig führt aber auch zu den länger zurückliegenden Alben wie „Zelluloid“, „Phosphor“, „Moderne Zeiten“, „Puppenspiel“ und „Das 2. Gebot“ zurück – Stücke wie „Spiegelbild, „Freiheit“, „Sage Ja“, „Maschine“, „Astronaut“ oder „Schutzengel“ sind einzigartige Beispiele einer großartigen musikalischen Entwicklung, die ihre Höhepunkte in den zurückliegenden drei Jahren fand. Und auch ein ganz besonderes Juwel aus der bewegten Karriere des GRAFEN darf auf dieser Sammlung natürlich nicht fehlen: Der Song „Stark“ aus dem Jahr 1994 in der neueren Version von 2012. Es ist das erste Lied, das der GRAF seinerzeit in deutscher Sprache geschrieben hatte und auch dieser Song es ist die Geschichte vom Abschied – dem Abschied von einem geliebten und geschätzten Menschen... Dazu kommen natürlich auch die beiden brandneuen Songs „Als Wär`s Das Erste Mal“ und „Wir Sind Alle Wie Eins“, die UNHEILIG am 13. März 2014 beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2014 präsentieren werden. „Alles Hat Seine Zeit“ ist ein „Best of“. Das Beste einer 15jährigen musikalischen Karriere, die ihren Zenit noch lange nicht erreicht hat. Denn „Alles Hat Seine Zeit“ ist letztlich nur ein Zwischenstopp. Im Leben und Schaffen einer einzigartigen Künstlerpersönlichkeit. Das Album erzählt jedoch eine Geschichte – und das ist unbestritten – die noch lange nicht zu Ende geschrieben ist und die am 13.03.2014 um ein neues, ein europäisches – wenn nicht sogar globales – Kapitel reicher werden soll. Nach den aufregenden und turbulenten Jahren, die auf den überwältigenden Erfolg von „Grosse Freiheit“ und „Lichter der Stadt“ folgten, zogen sich der Künstler und seine Band im Jahr 2013 ein wenig aus der Öffentlichkeit zurück. Zu viele Erlebnisse, auch die gewaltige Popularität, galt es zu verarbeiten – der Graf brauchte schlicht etwas Zeit für sich und für seine Familie, um für die kommenden Projekte und Pläne wieder Energie zu sammeln. In dieser Phase seines Lebens reifte im GRAFEN ein lang gehegter Gedanke: „Ich träume schon seit Jahren davon, mein Land in meiner Sprache beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Und ich habe bereits neue Songs geschrieben, die sehr gut zum ESC passen könnten. Musik verbindet die Menschen weltweit, jenseits aller Grenzen, Mauern und Sprachbarrieren. Musik hat eine große emotionale Kraft. Darum möchte ich Deutschland auf diesem weltweit größten Songfestival mit einem Lied in meiner Sprache vertreten. Diesen Traum kann und will ich aber nicht alleine träumen. Ich brauche dabei die Unterstützung meiner Fans und letztendlich auch die breite Unterstützung des deutschen Publikums. Denn es ist ja das Fernsehpublikum, das am 13. März beim deutschen Vorentscheid darüber abstimmt, wer Deutschland am 10. Mai in Kopenhagen beim ESC vertreten wird. Und mein Traum kann nur dann in Erfüllung gehen, wenn ihn viele Menschen mit mir teilen“. Und so ließ der GRAF Ende November 2013 über ein Voting auf seiner Homepage seine Fans darüber abstimmen, ob er sich für eine Teilnahme am deutschen Vorentscheid im März 2014 bewerben soll. Das Ergebnis der Abstimmung war eindrucksvoll: Mehr als 30.000 Personen beteiligten sich an der Aktion und die Zustimmung zu einer möglichen Bewerbung für den Vorentscheid war überwältigend: Über 94% sagen „Ja“! Exakt 31256 „Ja“-Stimmen standen gegen lediglich 2174 „Nein“-Stimmen Der GRAF ist glücklich und dankbar für diesen massiven Support seiner Fans: „Es ist jetzt schon ein tolles Gefühl, so viel Rückhalt und Zustimmung für die Verwirklichung meines Traumes zu spüren. Für das entgegengebrachte Vertrauen meiner Fans, dass ich für den ESC mit meinen Songs den richtigen „Ton“ treffen kann, bedanke ich mich sehr! Immerhin geht es ja sowohl im Vorentscheid als auch beim ESC um Musik und nicht um Personen.“ Das Versprechen Aufregende Wochen und Monate stehen bevor. Die Vorentscheidung zum Song Contest, neue Kompositionen, vielleicht eine Reise nach Kopenhagen und ein Auftritt, den europaweit rund 150 Millionen Menschen verfolgen können. Alles ist möglich – ein Satz, dessen tiefere Bedeutung der Graf in den
zurückliegenden Jahren mehr als deutlich kennenlernen durfte. Und wer nun am 14. März, wenn das „Best of“-Album endlich erscheint, genau hinhört, wird im letzten Stück – „Rückblende“ – von „Alles Hat Seine Zeit“ erahnen können, wohin die musikalische Reise des GRAFEN und von UNHEILIG im kommenden Album gehen wird. Aber das wird hier an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Wir wollen dem guten Gehör und der Phantasie der vielen, vielen UNHEILIG-Anhänger schließlich keine Grenzen setzen – alles ist möglich... Unheilig Single – Als Wär’s Das Erste Mal Endlich wieder Zeit für große Emotionen! Mit der Single „Als Wär’s Das Erste Mal“ geben Der Graf und Unheilig wieder einmal den kleinen Wundern des Lebens und der Liebe den Raum, der in unserer hektischen Welt manchmal verlorenzugehen scheint. Es ist die besondere Gabe des Grafen, unseren Blick auf die reichen Geschenke des Lebens und die besonderen Momente des Glücks zu lenken. Und Dankbarkeit zu empfinden. An jedem Tag - „Als Wär’s Das Erste Mal“. Die Single ist sowohl Vorbote des im März erscheinenden „Best of“-Albums mit dem Titel „Alles Hat Seine Zeit“ von Unheilig zum 15jährigen Bandbestehen, als auch einer der beiden Songs, mit denen Unheilig am 13. März in Köln beim deutschen Vorentscheid für die Teilnahme beim Eurovision Song Contest 2014 am 10. Mai in Kopenhagen antreten werden. Der Graf: „Liebe, Glück, Verbundenheit und Dankbarkeit sind universelle Gefühle und haben eine große Kraft. Sehnsucht sprengt Grenzen, Mauern und Sprachbarrieren. Es ist mir wichtig, dass wir nicht vergessen, alles dies als Geschenk zu betrachten. Ein Geschenk, das uns Menschen vereint.“
2014 werden UNHEILIG auf der „Alles Hat Seine Zeit“-Tournee in folgenden Städten zu sehen sein: 20.06.2014 – Hinwil (CH) – Rock the Ring Festival
20.07.2014 – Mainz – Zollhafen Nordmole
25.07.2014 – Ansfelden (A) – Kremspark
21.08.2014 – Hamburg – Trabrennbahn Bahrenfeld
23.08.2014 – Bonn – Kunst!Rasen 30.08.2014 – Cottbus – Spreeauenpark Cottbus
02.09.2014 – Bochum – Zeltfestival Ruhr
12.09.2014 – Esch sur Alzette (LUX) - Rockhal
13.09.2014 – Stuttgart – Schleyerhalle

© Universal 2014

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The Fray melden sich mit neuem Album zurück!

In 2012 gelang dem aus Denver stammenden Quartett The Fray mit dem dritten Album „Scars & Stories“ die bisher höchste Platzierung in den deutschen Charts. Mit „Love Don’t Die“ veröffentlichte die Band um Sänger, Pianist und Songwriter Isaac Slade bereits Ende letzten Jahres den ersten Song des vierten Albums, das am 21.02.2014 erscheinen wird, als neue Single. Produziert wurde der Song von Stuart Price (The Killers, Madonna, Keane u.a.) und OneRepublic-Mastermind Ryan Tedder (Adele, Leona Lewis, Beyoncé u.a.). „Mit Stuart zu arbeiten war eine ‚best of both worlds‘-Situation – wir brachten unsere Instrumente mit und er sein Arsenal an elektronischem Equipment. Mit dem Album gehen wir an Genre-Grenzen und überschreiten diese immer weiter. Elektronische Instrumente, Drum Samples, Fette Background-Chöre… diese Elemente erlauben es uns, mit dem Songwriting neue Wege zu beschreiten.“
Isaac Slade (Piano, Gesang) Joe King (Gitarre, Gesang), Dave Welsh (Gitarre) und and Ben Wysocki (Drums) gelang der Durchbruch bereits mit ihrem Debüt: das Multiplatin-Album „How To Save A Life“ brachte die Hits „Over My Head (Cable Car)" und „How To Save A Life“ hervor. Der selbstbetitelte zweiten Longplayer erschien 2009 und setzte sich auf Anhieb an die Spitze der US-Charts. „Scars & Stories“ erreichte im vergangenen Jahr Platz vier in den USA. Auch in Deutschland konnten sich alle drei Alben in den Verkaufscharts platzieren.

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The Clash Dokumentation erscheint im März!

The Clash wurden 1976 in London gegründet und gelten als eine der einflussreichsten Punkbands bis zum heutigen Tag – gleichgestellt mit den Ramones und den Sex Pistols. Sie verarbeiteten Einflüsse aus verschiedenen Stilrichtungen kombiniert mit eingängigen Hooks und einer gehörigen Portion Aggressivität. Die Band beeinflusste den später entstehenden Brit Pop sehr stark. Besonders die Manic Street Preachers berufen sich auf die Band, aber auch alternative Bands wie Green Day, U2, The Cure oder auch R.E.M. haben sich den experimentellen Sound zu Eigen gemacht. Von Motörhead bis hin zu den Toten Hosen haben Bands die Songs der Band gecovert oder in ihren Konzerten gespielt. Bereits 1985 rief Joe Strummer die Mitglieder der Band zusammen und beschloss, die Band aufzulösen. 1991 erlebte ‚Should I Stay Or Should I Go‘ eine phänomenale Reminiszenz und eroberte die obersten Chartplätze durch die Werbekampagne für Levis. Viel zu früh verstarb 2002 bereits Joe Strummer, im Jahr 2003 wurden The Clash in die Hall of Fame aufgenommen.

Der Film ”The Rise And The Fall Of The Clash” dokumentiert eindrucksvoll die Geschichte dieser Band, von den großen Erfolgen bis hin zur Selbstzerstörung. Anhand von unveröffentlichten Aufnahmen und Interviews wird dieser Weg nachgezeichnet. Als Regisseur zeichnet Danny Garcia*, co-produziert wurde es von David Mungay*. Die Dokumentation hat eine Länge von 90 Minuten und ist in Farbe und im Format 16:9 HD.

Video Teaser ”The Rise And The Fall Of The Clash”:

Wie konnte es passieren, dass The Clash sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und nach relativ kurzer Zeit so zerstörte und sich selbst demontierte? Kann man die Frage klären…. Waren es die Mitglieder selbst, war es das gern zitierte Musikbusiness s und auch mit der Frage, wie die Rolle des umstrittenen Managers Bernie Rhodes* aussah? Gründungsmitglied Mick Jones gibt einige Antworten, auch Pearl Harbor*, David Mingay* und Ray Jordan* konnten für diese Dokumentation interviewt werden.

‚The Rise And Fall Of The Clash‘ ist eine faszinierende Punk-Geschichtsstunde, der man ab 07.03.2014 gut und gern anderthalb Stunden gebannt folgt!

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John Legend gibt alles von sich!

Ihr wollt Authentizität? Echte Gefühle? Tief empfundene Liebeslyrik mit Gänsehaut-Flatrate? Dann lasst euch von der neuen John Legend-Ballade „All Of Me“ betören. Der neunfache Grammy-Preisträger schrieb den Song nicht nur für seine in jedweder Hinsicht atemberaubende Lebenspartnerin, das Supermodel Chrissy Teigen – der Videoclip enthält auch Videomaterial von der tatsächlichen Hochzeit der beiden, die am 14. September im italienischen Como stattfand. Die beiden hatten sich 2007 bei den Dreharbeiten zum Video seiner Hitsingle „Stereo“ kennen (und lieben) gelernt – und im Dezember 2011 verlobt. Seine TV-Premiere feierte die Seele-streichelnde Komposition in der Oprah Winfrey TV-Show „Oprah's Next Chapter“, wo der Sänger, Songwriter und Pianist das Liebeslied der Dame seines Herzens live vorsang. Kein Zweifel: schon bald wird der Song bei keinem Eheschließungs-Event mehr fehlen dürfen – Legend ist mit „All Of Me“ nicht weniger als DIE Heiratsballade des nächsten Jahrzehnts gelungen. Und natürlich die perfekte Untermalung für den Tag der Liebenden am 14.02.2014.
„All Of Me“ stammt von John Legends viertem Studioalbum „Love In The Future", das im August 2013 erschien und Platz vier der US Billboard Charts erreichte. In Deutschland bescherte ihm der erste Longplayer nach fünfjähriger Veröffentlichungspause das zweitbeste Chartergebnis seiner Karriere. Als Songwriter-Partner war der aus Deutschland stammende Toby Gad (hatte u.a. den Beyoncé-Hit „If I Were a Boy” geschrieben) an der Entstehung von „All Of Me“ beteiligt, Dave Tozer (Kanye West, Jay-Z, Justin Timberlake, John Mayer, Emile Sande etc.) übernahm die Position der Co-Produzenten.

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