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Nick & June gehen auf musikalische Reise

Dort, wo lässiger Pop auf melancholischen Folk trifft, die Großstadt auf Polaroid-Charme glänzt, zwischen „home“ und „homesick“, wo Woody Allens „Annie Hall“ um die Ecke lugt und Schiller zitiert - genau dort beginnt die Reise von NICK & JUNE!

Mit im Gepäck: Das Debut Album „Flavor & Sin“, die Akustikgitarre, zwei wundersam eigene Stimmen und eine Band, die im richtigen Moment die Töne vorgibt, um im nächsten zu verstummen. Melodien zum Verlieben und Abschweifen - Texte, die keine Geschichten erzählen wollen, sondern vielmehr Gedanken über das Sein aufgreifen, um sie sogleich wieder verpuffen zu lassen.

„We all taste this little thing called love“, heißt es in der Hit-Single “Little Things”, die ab dem 09.08.2013 digital verfügbar ist. Mit unverschämter Leichtigkeit, eigenwilligem Optimismus und einem ungebremsten Sommer-Sonne-Strand Feeling treffen die Nürnberger Nick Wolf und June Kalass den Zeitgeist und mitten ins Herz ihrer stetig wachsenden Fangemeinde. Mit Surfbrett & Banjo auf dem Autodach der klapprigen Ente und der Ray Ban auf der Nase verlieren wir uns in Erinnerungen an die erste Liebe und träumen uns nach Südfrankreich um das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Video Premiere „Little Things“:
http://www.myvideo.de/watch/9180710/Nick_June_Little_Things

Das Debüt Album „Flavor & Sin“ erschein am 20. September!

Auch live sind die beiden unentwegt unterwegs und hier zu sehen:

10.08.2013 – D – Roth – Sommerfest
17.08.2013 – D – Ottweiler – Internationales Straßenmusik-Festival 2013
07.09.2013 – D – Schweinfurt – Plasterklang
08.09.2013 – D – Cleeberg – Straßenmusikfest
14.09.2013 – D – Münster – Zookünster-Festival 2013
15.09.2013 – D – Münster – Zookünster-Festival 2013
17.09.2013 – D – Hamburg – Relexa Hotel Bellevue
18.09.2013 – D – Berlin – Ä
19.09.2013 – D – Lübeck – Wolkenkuckucksheim
20.09.2013 – D – Kiel – Prinz Willy
22.09.2013 – D – Lauf an der Pegnitz – Straßenmusikfestival
24.09.2013 – D – München – Glockenbachwerkstatt
26.09.2013 – D – Langen – Cafe Beans
28.09.2013 – D – Gießen – Pub
01.10.2013 – D – Zeitz – Green Island
04.10.2013 – CH – Sursee – Kulturwerk 118
05.10.2013 – CH – Bern – Atelier
20.10.2013 – D – Mannheim – O-Ton
26.10.2013 – D – Nürnberg – Nürnberg.Pop
31.10.2013 – D – Erfurt – Engelsburg
01.11.2013 – D – Leipzig – Quartiersladen Bülowviertel
07.11.2013 – CH – Biel – Commerce
08.11.2013 – CH – Basel – Salon
09.11.2013 – CH – Zürich – Dini Mueter
11.11.2013 – D – Bamberg – Live Club
12.11.2013 – D – Bayreuth – Glasshaus
14.11.2013 – D – Schweinfurt – Stattbahnhof
05.12.2013 – D – Münster – Arte
06.12.2013 – D – Köln – Lichtung
12.12.2013 – D – Heidelberg – Kulturfenster

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Julia A. Noack veröffentlicht "The Feast"

Die Frau, die sich traut
Sie hatte herausgefunden, in welchem Hotel Bob Dylan absteigen würde, damals in Bonn. Und sie hatte nicht nur ihre Demo-CD und eine Gitarre dabei, sondern auch unverschämtes Glück. „Mr. Dylan, would you have a second?“, fragte Julia A. Noack forsch den Gott aller Songwriter, als er aus dem Aufzug trat – und unglaublich, aber wahr: Sie durfte ihm ihre Songs vorspielen. Irgendwann sogar seine eigenen: „Blind Willie McTell“ sangen sie gemeinsam. Er stimmte zwischendurch ihre Gitarre, lobte ihre Songs, gab ihr Tipps – und fühlte sich von Julias Stimme an Emmylou Harris erinnert. „Das war was Besonderes“, erinnert sie sich an diese unvergessliche Begegnung 2003. Doch es war viel mehr: Es war ein Ritterschlag. Danach nahm sie zwei Studioalben auf – ein Mädchen aus Berlin mit Gitarre; eine Folklady, die schon mit Dylan gespielt hatte. Bis heute bekommt sie einen Backstagepass, wenn er durch Deutschland tourt. Die Folklady hat Eindruck hinterlassen beim König des Folk.

Die Achse Berlin–Wien
Inzwischen ist Julia A. Noack viel weiter und ihr am 13.09.2013 erscheindes Album „The Feast“ der nächste Schritt, ein großer: Mit dem Wiener Produzenten Alexander Nefzger dockt sie an die internationale Indieszene an. Nach Christiane Rösinger, Ja, Panik oder illute nutzt jetzt auch sie die Synergieeffekte der Achse Berlin–Wien. Mit Nefzger, der durch ungewöhnliche Produktionen für Clara Luzia und andere österreichische Indiekünstler bekannt wurde, entwickelte Julia A. Noack experimentierfreudige Arrangements für ihre lyrischen Songgedichte, für Lovesongs ohne das Wort „Love“, für naturinspirierte Metaphern wie „silver whisper in the trees“. Es war die intensive Zusammenarbeit zweier kreativer Kraftzentren: „Wir waren in einer musikalischen bubble.“ Das Ergebnis: Posaunen, elektronische Störer, knisternde Perkussion, A- und E-Gitarren und im Zentrum des Klanggemäldes Julias Stimme, aus der Nefzger alles herausholt – und die (sorry, Bob!) gar nichts von Emmylou Harris hat. „The Feast“ ist genau das geworden, was sein Titel verheißt: ein akustisches Gelage. Ein Festmahl aus Sounds, Loops und Klangfarben, aus Poesie, großen Melodien und Refrains, die zu Popmantras werden. Ein Album, das schimmert und schillert vor Ideen und Einfällen.

Der Blick nach vorn
Mit „The Feast“ ist Julia A. Noack endgültig keine Folklady mehr, sondern eine Indiepopkünstlerin. Sie hat das Korsett eines Genres abgeworfen, das ihr zu eng geworden ist. Sie hat sich neu erfunden. „Trotzdem wäre ich gern noch mutiger“, sagt sie. Doch was kann mutiger sein, als Bob Dylan in einem Bonner Hotel anzusprechen und stundenlang mit ihm zu musizieren? Die Wirbel, die der Meister beim Stimmen ihrer Gitarre drehte, hat sie sofort mit Tesa abgeklebt. Das konserviert seine Fingerabdrücke. Denn auch wenn Julia A. Noack jetzt nur noch nach vorne blickt: Ein bisschen Nostalgie darf sein.


JULIA A. NOACK live
präsentiert von kulturnews und Gitarre & Bass
11.09.2013 Berlin - Privatclub
17.09.2013 Hamburg - Knust
21.09.2013 Magdeburg -, Moritzhof
31.10.2013 Haldern - Haldern Pop Bar
01.11.2013 Witten - Werkstadt
03.11.2013 Köln - Lichtung
04.11.2013 Aachen - Domkeller
15.11.2013 Salzburg (A), Denkmal
16.11.2013 Wien (A) - Blue Bird Festival

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Die "Euro Disco" Reihe geht in Runde 4!

Die "Euro Disco" Reihe aus der 80s Revolution Serie geht am 06.09.2013 in die vierte Runde und schafft es einmal wieder einen Spagat zwischen Disco Fox und Disco Pop. Die beiden CDs sind randvoll mit komplett neu gemasterten allerfeinsten Sounds des Ausnahmejahrzehnts. Künstler wie Grant Miller, Sister Sister, Jessica, Jack's Project oder auch Shanghai lassen die Faszination der 80er Jahre einmal mehr neu entdecken.
Alle Songs gibt es in ihren Maxi- oder speziellen raren Remix-Versionen zu genießen. Ein bisschen Retro, ein wenig im Diskostil und mit gezielter frischer Farbgebung lässt diese Veröffentlichung kaum Wünsche offen. Für alle intensiven Liebhaber des Plattencovers gibt es dann im CD Booklet auch die Abbildungen der originalen Frontcover der damaligen Maxi-Singles. Wer also Lust auf knapp 140 Minuten Nostalgie, zeitloses Gute-Laune-Feeling und Discofox-Tanzen hat, der sollte schnellstens zugreifen, denn er bekommt mit dieser Zusammenstellung das alles in unkomprimierter Form.

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Fancy Maxi-Singles Collection erscheint!

Am 27.09.2013 veröffentlicht Pokorny Music Solutions eine Zusammenstellung der besonderen Art und zugleich einen speziellen Leckerbissen für alle Italopop-Fans der 80er Jahre. Denn mit Fancy "The Original Maxi-Singles Collection" erscheint eine Doppel-CD mit 26 originalen Maxi-Versionen und Remixen. Und das alles in neu gemusterten Qualität.

Tracklisting:

CD 1:
01. Slice Me Nice (12Inch Version) 5:20
02. Chinese Eyes (12Inch Version) 5:48
03. Get Lost Tonight (12Inch Version) 6:35
04. L.A.D.Y O. (12Inch Version) 5:39
05. Get Your Kicks (12Inch Version) 5:50
06. Colder Than Ice (12Inch Version) 5:05
07. Bolero (Hold Me In Your Arms Again) (12Inch Version) 5:45
08. Lady Of Ice (12Inch Version) 5:00
09. Latin Fire (12Inch Version) 6:07
10. Raving Queen (12Inch Version) 5:10
11. China Blue (12Inch Version) 5:28
12. Flames Of Love (Extended Version) 5:20
13. Fools Cry (Extended Version) 5:25

CD 2:
01. Check It Out (12Inch Version) 6:00
02. Slice Me Nice (Slice Remix) 5:37
03. Come Inside (12Inch Version) 5:00 (strona B Slice Me Nice)
04. Get Lost Tonight (Special Dance Version Edit) 7:17
05. Burnin' Out The Light (Long Version) 5:08
06. Don't Know How To Cool It (Special Dance Version Edit) 7:24
07. Bodyguard (12Inch Version) 6:24
08. Moscow Is Calling (12Inch Version) 5:11
09. Fools Cry (Remix) 5:55
10. Angel Eyes (Extended Version) 5:00
11. Running Man (Extended Version) 5:51
12. No Tears (Extended Version) 5:28
13. When Guardian Angels Cry (12Inch Version) 5:02

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Schandmaul "So Weit, So Gut"

Passend zum 15jährigen Bandjubiläum erscheint das Schandmaul Album "So Weit, So Gut". Auf dieser in diversen Varianten veröffentlichten Zusammenstellung befinden sich zwölf bekannte Schandmaul Titel in Neuaufnahmen. Zusätzlich bekommen die Fans der Folk-Band aber auch noch drei neue Titel, die bereits jetzt neugierig auf die kommende Schandmaul Epoche machen. 
Es ist seit jeher die interessante Mischung aus Folk und Rock, die Schandmaulk zu einem über die Jahre stetig anwachsenden Erfolg geführt hat. Doch die Band hat sich nie auf diesen selbst hart erarbeiteten Lohrbeeren ausgeruht, sondern war neben vielen Love-Auftritten auch stets um die eigene Weiterentwicklung und das Einschlagen neuer Wege bemüht, ohne die eigenen Ursprünge und selbst gesetzten musikalischen Schwerpunkte aus den Augen zu verlieren.
Diesen Weg gehen Schandmaul auch mit "So Weit, So Gut". Mit den Tracks, neu oder auch bekannt, überabeitet und neu entdeckt, machen Schandmaul einen weiteren Schritt richtung Zeitlosigkeit. Einzig die Vielfältigkeit der verschiedenen Editionen, die von dieser Veröffentlichung auf den Markt kommen, lassen vielleicht einige Irritationen bei den Fans bei der Frage nach dem Kauf der richtigen bzw. effektivsten Version des Albums aufkommen. 
Für jeden, der nicht ausnahmslos auf Neuaufnahmen alter Titel steht, dürfte die "So Weit, So Gut (Extended Edition)" die richtige Kaufentscheidung sein, denn dort gibt es dann auf einer zweiten CD noch weitere 17 Originaltracks aus der bislang veröffentlichten Werkschau der Band.

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Maybebop "Weniger Sind Mehr"

"Weniger Sind Mehr" ist der Titel des neuen Maybebop Albums. Und treffender kann eine Accapella-Band ihre Songs wohl auch nicht umschreiben. Weniger Musik ist mehr Augenmerk auf Gesang und Text. Und dieses Motto, das vor 20 Jahren auf frische und frivol befreiende Art von den Prinzen verkörpert wurde, transferieren Maybebop in die Gegenwart. Irgendwie kann man die vier Freunde Jan Bürger, Lukas Teske, Oliver Gies und Sebastian Schröder als Prinzen 2.0 bezeichnen.
Und so haben Maybebop auch nach nunmehr zehn Jahren noch immer ihre Frische beibehalten und zeigen auch mit "Weniger Sind Mehr" die vielfältigen Möglichkeiten des Accapella und Dubstep Genres. Im gegenwärtigen Strom der Maschinen, wo viele Hits aus der Computerschmiede ohne viele Innovationen unter dem Prädikat "Massenkompatibilität" gestanzt werden, ist es schlichtweg erfrischend, wenn sich Bands gegen das Einschlagen dieser leichtesten Lösung entscheiden und aus Überzeugung andere Wege einschlagen. Und das man auch mit minimaler Ergänzung große Abwechslung und Melodien kreieren kann, zeigt das Quartett zudem eindrucksvoll.
14 neue Songs, die sich inhaltlich vom Insektenverzehr bis hin zum perfekten Moment, von rockigen Ansätzen bis hin zum balladesken Höhepunkt erstrecken, lassen "Weniger Sind Mehr" zu einer interessanten deutschsprachigen Erlebnisreise der anderen Art werden. Und alles, was heutzutag anders als der Mainstream und trotzdem von bedingungsloser Qualität ist, bekommt eine ganz andere Art der Würdigung. Und so bleibt einem nur, den Hut vor Maybebop und ihrem neuen Album zu ziehen und es so auf eine ganz eigene Art zu würdigen. Selten klang ein Spätsommer so erfrischend anders.

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Elvis Presley "Elvis at Stax"

Ein Elvis-Jubiläum jagt dieser Tage das nächste. Und so ist es diesen Herbst 40 Jahre her, dass der "King of Rock'N'Roll" in den legendären Stax-Studios in Memphis seine vielleicht bedeutendsten Aufnahmesessions durchführte. Es hatte sich zuvor viel im beruflichen und privaten Leben des Ausnahmekünstlers getan und Elvis entschloss sich zum Verkauf seiner sämtlichen Songrechte an RCA. Mit diesen Sessions wurde quasi die zweite Epoche von Elvis Musikkarriere eingeläutet. Anlässlich des 40jährigen Jubiläums dieser Aufnahmen erscheint "Elvis at Stax" dann als normale CD und als Drei-CD-Boxset. Viele der Aufnahmen sind bereits zuvor veröffentlicht worden und so sind es an sich lediglich einige der Outtakes, die man hier zumeist nur recht kurz als Elvis Fan noch neu entdecken kann. Allerdings wurden die Aufnahmen allesamt digital remastert und der Klang der neuen Veröffentlichungen ist als solches schon den Kauf der neuen "Elvis at Stax" Editionen wert.
Auf der vorliegenden Einzel-CD befinden sich 17 Outtakes der damaligen R&B und Country Sessions. Die Triple-CD hat dann noch Outtakes und Masteraufnahmen der seinerzeitigen Pop Sessions zu bieten und ist mit insgesamt 55 Tracks sicherlich die deutlich interessantere Alternative. Neben den neu überarbeiteten Aufnahmen gibt es dann im Booklet der Veröffentlichung auch noch neue Linernotes von Robert Gordon. Alles in allem eine schöne neue Elvis Veröffentlichung ohne wirklich neues Material. Aber dennoch interessant. Und das nicht nur für Fans!

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The Proclaimers "The Very Best Of"

Das schottische Duo The Proclaimers gibt es in diesem Jahr seit nunmehr drei Jahrzehnten. Und in diesen drei Jahrzehnten haben sich Craig und Charlie Reid vor allem durch die Titel "I'm Gonna Be (500 Miles)" und "Letter From America" in die Herzen der Musikliebhaber gespielt. Darüber hinaus haben The Proclaimers hierzulande eigentlich nicht mehr so richtig viel kommerziellen Erfolg gehabt. Aber dennoch erschienen in regelmäßigen Abständen immer wieder neue Alben der Schotten. Doch was in Deutschland nicht so fruchtete, dass klappte in ihrem Heimatland, denn dort sind The Proclaimers bis dato mit jedem veröffentlichten Album in die Charts eingestiegen.
Auf der Doppel-CD "The Very Best Of The Proclaimers" gibt es insgesamt 30 Titel, die einen Überblick über die musikalischen Aktivitäten der Band über die letzten 30 Jahren und mit dem Song "Not Cynical" als neuem Titel auch noch einen Ausblick in die Zukunft geben. Das Booklet ist sehr schön aufgemacht und enthält die Texte der Titel, so dass man hier seitens der EMI in puncto nondigitaler Werte sehr gut mitgedacht und diese Veröffentlichung entsprechend abgerundet hat.

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Robbie Williams "Live At Knebworth - 10th Anniversary Edition"

Es ist kaum zu glauben, aber der grandiose Konzertmarathon von Robbie Williams in Knebworth ist bereits zehn Jahre her. Und aufgrund dieses Jubiläums der ungewöhnlichen und überaus vereinnehmend privaten Konzerte vor insgesamt 125.000 Fans erscheint nun die "Live At Knebworth - 10th Anniversary Edition" als Doppel-DVD. Auf der ersten DVD gibt es das nahezu gesamte Konzert, wie bereits in der originalen Titelzusammenstellung. Allerdings hat man für diese Neuauflage den Ton komplett neu abgemischt und auch die Bildqualität wurde auf den aktuellen Stand, sprich auf HD-Qualität, neu hochkonvertiert worden.
Das Ergebnis ist beeindruckend und auch noch zehn Jahren ist man noch immer von diesen beeindruckenden Live-Bildern fasziniert und beeindruckt. Selten war Robbie Williams mehr Entertainer und selten war er wohl auch gleichzeitig so privat auf der Bühne. Und bereits vor zehn Jahren konnte der Brite auf ein umwerfendes Songmaterial zurückgreifen. So gibt es unter anderem phänomenale Versionen der Klassiker "Come Undone", "Let Me Entertain You", "Kids", "Supreme" und "Feel".
Auf der zweiten DVD gibt es dann das damals aus rechtlichen Gründen nicht mit veröffentlichte Duett mit Mark Owen von "Back For Good". Eine supercoole rockige Version, bei der man den Spaß, den die beiden bei dieser außergewöhnlichen Performance hatten, förmlich spüren kann. Zudem gibt es noch zwei alternative Aufnahmen der Songs "Come Undone" und "She's The One". Allesamt nette Boni. Ebenso nett und in Ansätzen persönlich und privat ist der Backstage Bericht zur damaligen Tournee. Dabei gewinnt man einen kleinen Einblick, wie es hinter der Bühne aussah, was alles so im Rahmen der Vorbereitung dieses Mega-Events passierte und der kurze Film zeigt, wie aufgeregt Robbie Williams damals gewesen ist.
Dieses Bonusmaterial ist aber leider nur 30 Minuten lang. Hier hätte man deutlich mehr auf der zweiten DVD veröffentlichen können und somit hat die Robbie Williams "Live At Knebworth - 10th Anniversary Edition" DVD einen faden Beigeschmack, wenngleich die überarbeiteten Bild- und Tonqualitäten durchaus den Kauf für alle, die diese DVD im Original bislang nicht hatten, rechtfertigen. Für die wahren Robbie Williams Fans dürfte die Hürde des erneuten Kaufs der Veröffentlichung nicht zuletzt wegen des überschaubaren Bonusmaterials deutlich höher liegen.

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Divine "Maid In England"

Mit dem 1988er Album von Divine "Maid In England" veröffentlicht das englische Cherry Pop Label einen weiteren leider unterschätzten und auch nur mäßig erfolgreichen Klassiker  aus den 80er Jahren. Der Amerikaner Harris Glen Milstead wurde Anfang der 80er Jahre zur Drag Queen und nannte sich Divine. Bereits 1981 veröffentlichte er seine erste Hi-NRG Single und arbeitete kurze Zeit später mit der Produzentenlegende Bobby O, mit dem auch die Pet Shop Boys zu dieser Zeit ihre erste Version ihres Klassikers "West End Girls" produzierten, zusammen. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit war allerdings recht überschaubar. 
Erst durch die Zusammenarbeit mit dem britischen Produzententrio Stock Aitken Waterman gelang es Divine, nicht nur mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern auch in die britischen Charts einzusteigen. Mit dem Titel "You Think You're A Man" verschaffte Divine den Produzenten damals ihren ersten Chartentry. Danach folgten diverse weitere Singles wie "Give It Up", "I'm So Beautiful" oder auch "Show Me Around". 
Ein Album ließ jedoch lange auf sich warten. Und so erschien "Maid In England" dann erst im Jahr 1988, einige Woche nach dem plötzlichen Tod des Amerikaners.
Nun erscheint von eben dieser umfassenden Werkaschau eine Neuauflage, die neben den ursprünglichen zwölf Tracks noch drei weitere Bonustracks beinhaltet. Und so bekommt man hier beste Disco-Kost mit einer Prise Hi-NRG serviert. Nicht wirklich spektakulär und unerwartet frisch, sondern eher teilweise im bekannten und sicheren Stock Aitken Waterman Stil, sicher und durchdacht produziert. Viele Songs hören sich geklont an und auch gesanglich war Divine sicherlich nicht gerade ein Talent. Aber durch ihr Auftreten und ihre unbekümmerte Darbietungsart hat die Drag-Queen unter angenehmer Mithilfe der damaligen Technik dann doch so einige Tanzflächenfüller zum Besten gegeben. Und diese sind hier - teilweise in verschiedenen Maxi-Versionen allesamt enthalten. Eine schöne Veröffentlichung eines speziellen Albums mit einem ungeahnten Hintergrund in Hinblick auf die Hitschmiede Stock Aitken Waterman.

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