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Neue Pet Single "Talk To You" erschienen

Eine alarmierende Synthie-Sequenz, eine tief wummernde Bassdrum, pulsbeschleunigende Percussions – so startet "Talk To You", die erste Singleauskopplung des neuen PET Albums "Imitation of Life". Zusammen mit dem Bass setzt eine Frauenstimme ein, die den Wahnsinn zu bändigen versucht.

Etwas braut sich zusammen in dieser schlaflosen Nacht, von der Monika Martin und Andre Abshagen erzählen. Herzrasen, dunkle Traumbilder, die über die Zimmerdecke tanzen und die drängende Gewissheit, dass eine Aussprache fällig ist, jetzt sofort, im Bett neben dem Geliebten, der tief schläft und von all dem nichts mitzukriegen scheint. „Jeder kennt diese Situation: ein ungeklärter Konflikt, ein Geständnis, man hat etwas auf dem Herzen, aber traut sich nicht, das zu offenbaren. Es gibt in einer Beziehung tausend Gründe wachzuliegen und zu grübeln,” erzählt Monika, die den Text zu Andres Komposition geschrieben hat. „Nachts bekommt das alles eine unwirkliche Dimension, wird größer und bedrohlicher als es sein müsste, die Grenze zwischen Traum und Realität verwischt und dann hilft eigentlich nur Reden,” ergänzt sie. Die beiden PET Gründer sind auch privat ein Paar. Ihre Band haben sie mittlerweile zu einer sechsköpfigen Formation ausgebaut. Drei Frauen, drei Männer und der gemeinsame Wille, die Welt mit kunstvollem Elektro-Pop zu beschenken.

"Talk To You" passt auf den Dancefloor genau so perfekt wie ins Radio. Die Hookline bohrt sich umgehend ins Gedächtnis und wird flankiert von einem Songwriting, das trotz seiner Reduktion niemals banal wirkt. „Auf unserem Album gab es so einige Single-Favoriten,“ erinnert sich Andre „aber sowohl innerhalb der Band, wie bei fast allen Freunden fiel die erste Wahl auf "Talk To You". Wahrscheinlich liegt es an der tollen Kuhglocke - ein Instrument, dass wir bisher sträflich vernachlässigt haben! Vollends überzeugt hat uns schließlich unsere neunjährige Nichte, die den Song sofort auf heavy Rotation hören wollte, was ihren ausgezeichneten Geschmack beweist.”

Das Video zum Stück stammt vom Berliner Regisseur Marc Helfers, der schon für viele erfolgreiche deutsche Bands gearbeitet hat. Das Setting in dem PET „Talk To You“ performen präsentiert sich groß, silbern, weiß, um plötzlich in nachtblaue, elektrisierende Dunkelheit umzuschlagen. Für die Energie und die Spannung des Songs findet der Regisseur mit einer entfesselten Kamera und rasanten Schnitten eine kongeniale Bildsprache. „I wanna talk to you - I need to talk to you,” je dringlicher der Appell, um so schneller dreht sich das Bilderkarussell, um so schneller tanzen PET im Video durch die Nacht.

Der Remix zu "Talk To You" kommt vom brasilianischen Produzenten/DJ-Grossmeister kina (São Paulo) und verleugnet trotz virtuos-kompromissloser Beats niemals den (Art-)Pop-Appeal des Originals.

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Sunrise Avenue "Unholy Ground"

Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung des neuen Sunrise Avenue Albums hätte geschickter nicht gewählt sein können. Da ist doch der Frontmann und Sänger der finnischen Band, Samu Haber, gerade aktuell jede Woche bei der aktuellen Staffel von "The Voice Of Germany" zu sehen und parallel erscheint das neue Album seiner Erfolgsband.
"Unholy Ground" präsentiert Sunrise Avenue pur. Mit viel Bekanntem, einigen neuen und teilweise durchaus frischen Ansätzen, aber stets den eigenen Ursprüngen treubleibend zeigen sich die Finnen auf ihrem vierten Longplayer und hinterlassen so einen zwiegespaltenen Eindruck in Hinblick of "Unholy Ground". War die erste Single "Lifesaver" einmal mehr ein wahres Feuerwerk im typischen Pop-Rock-Stil von Sunrise Avenue, so sind die anderen Titel des Albums zwar allesamt auch gut, reichen aber die Qualität des Album-Vorboten nicht mehr heran.
Die Finnen zeigen sich auf "Unholy Ground" durchaus abwechslungsreich, mal rockig, mal popig, mal sanft und balladesk. Die Stimme von Frontmann Samu Haber stellt bei fast jedem Song das passende Gegenstück zu den Gitarre lastigen Sounds dar. Einzig bei "Little Bit Love" passt es manchmal während der Strophen nicht so gut mit Gesang und Melodie, da klingt es etwas unrund.
"Unholy Ground" ist ein Album, von dem man mt jedem Titel mehr den Eindruck bekommt, als hätten Sunrise Avenue es bewusst auf Sicherheit eingespielt. Viele Titel klingen von ihren Grundaufbauten her irgendwie bekannt. Was nicht heißen soll dass sie schlecht wären. Aber man vermisst weitere Knaller wie eben "Lifesaver", man vermisst Überraschungseffekte, einfach mal mit dem Erfolg im Rücken etwas Neues ausprobieren und keinen soliden bekannten Mix aus Songs, die ab und an den Gedanken an Austauschbarkeit aufkommen lassen.
Sicherlich sind Titel wie das tragende "Hurtsville", "Afraid Of Midnight" oder auch "I Can Break Your Heart" gut Pop-Rock-Songs, aber lediglich der Gesang von Samu Haber lässt sie zu Sunrise Avenue Titeln werden, musikalisch scheinen sie austauschbar. Und das ist schade, denn die Finnen waren auf dem besten Weg, zu einer Ausnahmeband zu werden. Mit diesem Album stagnieren sie auf dem Weg zu diesem Ziel. "Unholy Ground" ist solide und gut, aber es ist nicht der große Schritt nach vorne - schade eigentlich.

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Rainbirds "Rainbirds (25th Anniversary Edition)"

Katharina Franck, ihre Zeichens extravagante Frontfrau der Rainbirds, ist der einzige Name, den man auch gut 25 Jahre nach dem Erscheinen des damaligen unbetitelten Debütalbums der Berliner Band noch halbwegs präsent hat, wenn der Name Rainbirds heute noch vereinzelt fällt. Und natürlich kennt auch heute noch jeder den einzigen richtigen Hit "Blueprint" - ein Evergreen, ein One-Hit, der die Rainbirds über Nacht erfolgreich machte und an dessen Hürde die Band und später auf Solopfaden auch Katharina Franck immer wieder gemessen wurde. Allerdings gelang den Rainbirds nie wieder ein Song, der dieses Potential zum Hit hatte, wie die erste Single der Rainbirds.
Das damalige erste Album der Rainbirds entstand im Jahr 1988, getrieben vom Erfolg der Single "Blueprint" und in Zusammenarbeit mit Udo Arndt, einem der seinerzeit erfolgreichsten deutschen Produzenten, der in den 80er Jahren unter anderem Alben von Nena, Ton Steine Scherben oder auch Anette Humpe produzierte.
"Blueprint" war dann auch die eingängigste Nummer des Albums und hielt die Welle, auf der sich die Band seinerzeit bewegte für lange Zeit hoch. Die zweite Single des Albums, "Boy On The Beach" konnte dann diesen Erfolg nicht mehr verbuchen.
Die Rainbirds wurden 1986 von Katharina Franck und Michael Beckmann egründet und verkörperten damals für den Moment den deutschen Indie-Pop. Die Musik der Band war einfach frech und irgendwie anders als die der anderen damaligen Erfolgsbands wie Depeche Mode, The Cure, Pet Shop Boys usw. Und nach dem Ende der Neuen Deutschen Welle waren die Rainbirds so etwas wie die deutsche Hoffnung auf eine neue deutsche Musikrevolution. Eine Hürde, an der die Gruppe rückblickend leider deutlich scheiterte. Das erste Rainbirds Album ist mit Abstand das erfolgreichste gewesen und so kommt es einer Art Ehre und Anerkennung für diese Band gleich, dass Mercury Records dieses Werk nun als "Rainbirds (25th Anniversary Edition)" erneut in neu gemasterter Version und mit viel Bonusmaterial versehen noch einmal veröffentlicht. Neben den komplett neu und digital remasterten orginalen Albumtracks gibt es auf der ersten CD dann noch den Bonus-Titel "Just A Simple Matter", die damalige B-Seite der "Boy On The Beach" Single zu hören. 
Die zweite CD ist dann voll mit bislang unveröffentlichtem Material. Angefangen von unveröffentlichten Live-Mitschnitten von der 1989er Tour der Band über unveröfentlichte Demos. Diese stammen allerdings nicht alle aus der Rainbirds Ära, sondern aus der Feder von Katharina Franck aus der Zeit vor den Rainbirds. Somit steht hier zwar Rainbirds mit drauf, es ist aber nicht komplett überall auch Rainbirds drin. Aber sei es drum. Für die Fans der Band sicherlich interessante Zugaben.
Auf der das Paket abschließenden DVD gibt es dann Aufnahmen vom Rainbirds Auftritt beim "International Rock Concert Against Apartheid" in Berlin vom 16.06.1988. Die Aufnahmen sind leider sehr durchwachsen, reflektieren aber sehr gut die Lebensweise der damaligen Zeit. Katharina Franck steht in total übergroßen labberigen Jeans auf der Bühne und irgendwie ist die ganze Stimmung total alternativ. Ein somit interessantes Bilddokument für Hardcore Fans der Rainbirds. Für alle anderen ganz nett. 
Das Booklet bietet viele interessante Bebilderungen und Informationen rund um die überschaubare Geschichte der Rainbirds - und das in deutsch und englisch - und rundet damit ein durchaus gelungenes Jubiläums-Paket ab, von dem man an sich nie angenommen hätte, dass es eine solche Ehre einer "Rainbirds (25th Anniversary Edition)" Neuauflage überhaupt einmal erfahren würde.

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Heinz Rudolf Kunze "Stein vom Herzen"

Heinz Rudolf Kunze ist mit einem neuen Album zurück. Einer der größten und erfolgreichsten deutschen Popsänger der letzten drei Jahrzehnte zeigt mit "Stein vom Herzen", dass er seine Kunst noch immer beherrscht. Und das besser denn je. Es war ja seit je her das Aushängeschild von Heinz Rudolf Kunze, brisante Themen der Gegenwart - seien es öffentliche Themen oder private Einstellungen und Gefühle - in farbenfroh lyrische Texte zu verpacken und diese mit entsprechenden Klanglandschaften wirkungs- und häufig auch stimmungsvoll zu unterlegen.
Und auch das neue Kunze Album "Stein vom Herzen" steht dieser Faszination der Kombination von inhaltlicher Aussagekraft und musikalisch genialer Umspielung in nichts nach. Natürlich muss das Album im Zuge des gegenwärtigen Veröffentlichungswahnsinns in verschiedenen Editionen erscheinen. Dieser Besprechung liegt die normale Album-Edition mit 14 neuen Titeln zugrunde. Und auf dieser wettert der Niedersachse einmal mehr bewusst in viele Richtungen. Mal geht es um den scheinbaren Freifahrtschein des gemeinsamen Europa, mal geht es um tiefe Gefühle, um Ängste und Sehnsüchte.
Das neue Kunze Album hat einen Hang zur Zeitlosigkeit und man ist beim Hören dazu geneigt, es von seiner Machart her nicht in das Jahr 2013, sondern eher in Heinz Rudolf Kunzes erfolgreichste Ära, Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, einzuordnen. Die Songs sind auf den Punkt arrangiert, die Texte passen wunderbar und sind nicht nur inhaltich, sondern auch von ihrer Art her durchweg passend zu den Musiken.
Heinz Rudolf Kunze ist auf "Stein vom Herzen" voller Energie, voller Spielfreude und voller Zeitlosigkeit. Ungezwungen, verspielt, manchmal provozierend, manchmal einladend privat einfühlsam; Kunze lässt den Hörer mit den neuen 14 Titeln ganz tief in sich blicken - und das auf allen Ebenen. Und es fällt ihm sicher ein "Stein vom Herzen", wenn er den Erfolg, den ihm dieses Album zu Recht bescheren wird, so ganz privat realisiert hat, um ihn dann hoffentlich mit uns allem im Rahmen einer genialen kommenden Tournee zusammen zu feiern. Man kann es ihm und uns nur wünschen.

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reADJUST "Access All Areas"

EBM is not dead! So könnte das Motto des neuen Album von reADJUST "Access All Areas" lauten. Auch wenn die Grenzen zwischen hartem EBM und Industrial hier oftmals verschwimmen, so bedient die Band hier die sichere Schiene dieser Musikrichtungen bewusst und wenig überraschend. Die elf Titel des Albums komplett tanzbar, fette Beats bestimmen das musikalische Fundament und ein verzerrter oftmals geschrieener "Gesang" treibt die Beats dann auch vokal vor sich her.
Spätestens nach dem vierten Titel ist es dann aber auch beim letzten Hörer angekommen: mehr an Abwechslung, Melodien oder innovativen Spannungsbögen haben reADJUST auch auf "Access All Areas" nicht zu bieten. Einzig die beiden Titel "Bad Boy" und "Everlasting Mate" sorgen zwischendurch ein wenig für Abwechslung und sind sicherlich - neben dem allseits im Vorfeld gelobten Industrialvorboten des Albums, "Ego", die Höhepunkte dieser Veröffentlichung. Neben den elf offiziellen Titeln des Albums gibt es dann auch noch vier Remixe von verschiedenen Albumtracks auf die Ohren. "Access All Areas" mag in den Elektrotanztempeln der Republik funktionieren, wo es hauptsächlich auf stapfende Beats ankommt. Ansonsten ist das Album zu monoton, und für EBM und Industrial-Verhältnisse einfach zu oberflächlich, um für Aufsehen zu sorgen.

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Sun Of Moon "Sun Of Moon"

Hinter dem Pseudonym Sun Of Moon verbirgt sich Lleluja-Ha, ein Schweizer Allround-Musiker. Sein erstes Album ist dann auch nicht nur ein normales, sondern gleich ein vom Umfang her gewaltiges und sehr unterschiedliches geworden. Sage und schreibe 36 Tracks gibt es - verteit auf zwei CDs - zu hören. Die erste CD ist an sich der Kern der Veröffentlichung und zeigt Sun Of Moon sehr akustisch, poppig und im unabhängigen Indiependent-Stil. Mal seicht, mal ein wenig poppiger, aber stets zurückhaltend und irgendwie immer künstlerisch ausgefallen, so dass sich Lleluja-Ha damit in keine Schubladen einsortieren lässt. Viele akustische Elemente unterstützen die oftmals im Vordergrund stehenden Gitarren und in dieser musikalischen Mixtur wird der Hörer auf eine durchaus (ent-)spannende Reise mitgenommen. Unterlegt mit diversen anderen Geräuschen kommt man sich beim Hören des Albums manchmal wirklich wie in einem Film vor. Die einzelnen Lieder der ersten CD könnten problemlos bestimmte - auch visuell in Szene gesetzte - Sequenzen darstellen.
Dieser Aspekt wird dann aber mehr auf der zweiten CD umgesetzt, denn die dort enthaltenen 22 Tracks sind nicht nur als "Original Motion Picture Soundtrack" bezeichnet, sie führen den Hörer auch auf ihre musikalische Weise durch eine Art Film, seicht, klassisch angehaucht und irgendwie immer wieder unerwartet nimmt der Schweizer den Hörer mit auf seine ganz eigene extravagante Reise.
Und so darf man sich auf eine Reise in die Pop- und eine Reise in die Filmmusik mitnehmen lassen. "Sun Of Moon" wurde trotz der Komplexibilität des Albums ganz alleine von Lleluja-Ha eingspielt, arrangiert und produziert. Mehr Eigenverantwortung geht nicht. Ein interessantes Debüt, für dessen Feinheiten man sich definitiv etwas mehr Zeit nehmen muss.

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Morcheeba "Head Up High"

Die Erfinder des Trip Hop sind zurück. Morcheeba veröffentlichen mit "Head Up High" ihr neues Album. Paul Godfrey, Ross Godfrey und Skye Edwards zeigen sich auf dem achten Album der mittlerweile knapp 20 jährigen Bandgeschichte anfangs gewohnt speziell und liefern mit "Gimme Your Love" eine wahre Trip-Hop-Elektro-Hymne ab. Der Song ist der perfekte Opener für ein Album und man gerät bereits nach kurzer Zeit ebenfalls ins Wippen und der Song geht nicht nur automatisch in die Beine, sondern der Refrain setzt sich auch sofort im Kopf fest.
Der nächste Song ist dann aber schon deutlich glatter und lässt Morcheeba in Richtung Dance-Pop rutschen. Eine Stilrichtung, die der Band bislang nicht wirklich nah gewesen ist, ihr aber in dem hier strahlenden Licht auch nicht wirklich schlecht steht. Und mit "Call It Love" zeigt das Trio dann gleich darauf, dass es auch die spannungsgeladenen Balladen beherrscht, um so in puncto Abwechslung nichts missen zu lassen. Nach drei Songs muss man "Head Up High" also wirklich eine so nicht vermutete flexible Klasse und Finesse bescheinigen. Und so geht es dann auch über die folgenden neun Titel weiter. Sehr unterschiedlich, meistens etwas glatter, selten mit außergewöhnlichen Spitzen aber stets auf die eigene Art ganz Morcheeba. Musik und Gesang harmonieren spannungsgeladen miteinander und verleihen den einzelnen Songs eine charismatische Besonderheit, die ansteckt und die die Songs auch bei stetigem erneuten Hören immer wieder anders und faszinierend wirken lässt.
Und dabei bedient die Band ein wirklich breites Spektrum von Trip-Hop, über Ausflüge zum Elektro, hin bis zu einer Art akustischer Barmusik wie bei "I'll Fall Apart". Genial und sehr persönlich, innovativ und irgendwie auch ein wenig neu erfunden und dadurch breiter aufgestellt zeigen Morcheeba mit "Head Up High", dass sie auch nach knapp 20 Jahren noch immer zu den ganz großen Bands der Gegenwart gehören.

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Eric Clapton kommt "Unplugged" - und zwar Deluxe!

Als ERIC CLAPTON im Januar 1992 seine gewohnte Stratocaster gegen eine akustische Martin tauschte, um das heute legendäre Unplugged-Album einzuspielen, galt er bereits als absoluter Meister der elektrischen Gitarre. Das Live-Album zeigte den legendären Gitarristen in Begleitung einer kleinen Backing Band mit akustischen Versionen eigener Songs und einiger Blues-Standards. Nachdem das Album noch im gleichen Jahr veröffentlicht worden war, wurde es mit weltweit 19 Millionen verkauften Exemplaren und sechs Grammys, darunter Record of the Year und Song of the Year, zu einem unangefochtenen Blockbuster.

Reprise Records feiern CLAPTONs akustische Performances nun mit einer Doppel-CD bzw. 2-CD/DVD-Edition, die das Original-Album in einer remasterten Version plus sechs unveröffentlichten Outtakes präsentiert. Die DVD enthält eine überarbeitete Version des Konzerts sowie über eine Stunde bisher ungezeigten Footages aus den Übungssessions. Unplugged: Expanded And Remastered ist ab dem 11.10.2013 erhältlich. Parallel dazu erscheint eine Doppel-CD, die nur das Audiomaterial enthält.

In den 14 Performances des Original-Albums interpretierte CLAPTON einige Songs aus seinem reichhaltigen Katalog, darunter Layla aus seiner Zeit mit Derek And The Dominoes, das er vollkommen neu als Shuffle arrangierte, Running On Faith und Old Love aus dem 1989er-Album Journeyman sowie die Hit-Single Tears In Heaven, die er nach dem tragischen Unfalls seines Sohnes Conor im Jahr zuvor schrieb. Ein großer Teil des Albums präsentiert klassische Blues-Songs, mit denen CLAPTON aufgewachsen war, etwa Bo Diddleys Bevor You Accuse Me, Big Bill Broonzys Hey Hey, Leadbellys Alberta und Robert Johnsons Malted Milk

Die zweite Disc von Unplugged: Expanded And Remastered featuret einige Songs, die sich nicht auf dem ursprünglichen Original befinden, zum Beispiel ‚Big Maceo‘ Merriweathers Worried Life Blues, eine alternative Aufnahme des Walkin‘ Blues und frühe Fassungen von Circus und My Father’s Eyes, deren Studioversionen erst auf dem sechs Jahre später erschienenen Album Pilgrim veröffentlicht wurden.

Auf der DVD dieser Edition gibt es eine technisch überarbeitete Version der ursprünglichen MTV-Ausstrahlung vom 25. August 1992. Zum ersten Mal überhaupt haben die Fans die Chance, über eine Stunde bisher ungezeigtes Material zu sehen, das während der Übungssession vor der Show gefilmt wurde. Gedreht aus unterschiedlichen Kameraperspektiven, gestattet es einen intimen Blick auf CLAPTON und die Band, während sie an den Arrangements für 14 Songs arbeiten. Darunter befinden sich auch Circus und My Father’s Eyes, die seinerzeit nicht während der Ausstrahlung gezeigt wurden.

Ein definitives Highlight für alle CLAPTON-Fans!

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Deluxe Editionen von Frank Sinatras "Duets" Album erscheinen

"Frank Sinatras "Duets" hat immer noch das Feeling einer tollen "All-Star-"Aufnahme. Seit den Sessions zur Charity-Single "We Are The World" sind nicht mehr so viele Superstars des Pop auf einer einzigen Scheibe mit dabei gewesen" – The New York Times, 1993.

Für sein revolutionäres "Duets"-Album brachte Frank Sinatra zum Ende seiner Karriere ein erstaunliches Aufgebot von Welt-Stars zusammen, darunter Charles Aznavour, Anita Baker, Tony Bennett, Bono, Natalie Cole, Gloria Estefan, Aretha Franklin, Kenny G, Julio Iglesias, Liza Minnelli, Carly Simon, Barbra Streisand und Luther Vandross. Gemeinsam nahmen sie ein Album mit Standards auf, insbesondere mit vielen Songs, die man sofort mit dem "Chairman of the Board" verbindet. Bei Veröffentlichung im November 1993 bezeichneten die Medien es als "das Aufnahme-Event des Jahrzehnts".

Das 20-jährige Jubiläum des beispiellosen, millionenfach verkauften Albums begeht Capitol/Universal Music am 22.11.2013 mit der Veröffentlichung von Frank Sinatra: Sinatra Duets - Twentieth Anniversary. Die Edition vereint Sinatras erstes "Duets"-Album mit dem Nachfolger "Duets II", komplett remastert und mit zahlreichen Extras. Frank Sinatra: Sinatra Duets - Twentieth Anniversary wird in folgenden drei Formaten erhältlich sein:

1. als Super Deluxe-Boxset mit "Duets" und "Duets II" auf 180-Gramm Heavyweight Vinyl im aufklappbaren Cover, plus beide Alben auf zwei CDs, angereichert mit Bonus-Tracks und unveröffentlichten Aufnahmen. Eine dritte CD enthält die "Classic Duets" – Frank Sinatras einst gestrichenes Album mit Duo-Aufnahmen aus TV-Shows, übertragen vom Sender ABC in den Jahren 1957 bis 1960. Dazu kommt eine DVD mit Interviews, dem ursprünglichen "Electronic Press Kit" von "Duets" und einem Promo-Video von “I´ve Got You Under My Skin” (Duett mit Bono). Abgerundet wird das Boxset mit einem 20-seitigen Booklet im LP-Format, das seltene Fotos, neue Liner-Notes und eine geprägte Litografie enthält. Eine elegante Box im LP-Format und dem in Gold gestanzten Album-Titel bildet die adäquate Verpackung.

2. als Deluxe-Edition mit zwei CDs, zahlreichen Bonus-Tracks, unveröffentlichten Aufnahmen und einem 32-seitigen Booklet mit seltenen Fotos und neuen Liner-Notes.

3. als Doppel-LP, bestehend aus "Duets" und "Duets II", auf 180-Gramm Heavyweight-Vinyl im aufklappbaren Cover.

Das Super-Deluxe-Boxset und die Deluxe-Edition werden zwei bisher ungehörte Aufnahmen enthalten: “One for My Baby (And One More for the Road)” mit Tom Scott und “Embraceable You” mit Tanya Tucker. Dazu kommen die seltenen Bonus-Tracks “Fly Me to the Moon” (mit George Strait) und zwei Versionen von “My Way", die erste mit Luciano Pavarotti und die zweite mit Willie Nelson.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Jubiläums-Ausgaben wird Capitol/Universal Music das Album "Best Of Duets" veröffentlichen, das auf einer CD die Höhepunkte aus "Duets" und "Duets II" vereint und den Bonus-Titel “My Way” mit Luciano Pavarotti enthält.

In den Capitol-Studios nahm Sinatra im Herbst 1993 die Songs der Duette "live" mit einem 54-köpfigen Orchester auf – genau wie auch zuvor seine klassischen Alben für das Capitol-Label. Erstmals in der Geschichte der Studio-Aufnahme, mithilfe digitaler Technologie, sangen seine Albumgäste ihre Parts danach an anderen Orten rund um die Welt ein, als "virtuelle" Duette mit einem der größten Entertainer aller Zeiten.

"Duets" machte mit seiner innovativen Aufnahme-Technik und dem eigens vom zeitgenössischen Künstler LeRoy Neiman kommissionierten Artwork Geschichte – vor allem aber durch seine Verkaufszahlen: Es wurde eines der erfolgreichsten Alben des Jahres 1993 und brachte den damals 77-jährigen Sinatra auf Platz 2 der US-amerikanischen Album-Charts, zwischen "Vs" von Pearl Jam und Meatloafs "Bat Out Of Hell II".

Der äußerst erfolgreiche Nachfolger "Duets II" erschien 1994 und umfasste Duette Sinatras mit Jimmy Buffett, Neil Diamond, Lena Horne, Chrissie Hynde, Antonio Carlos Jobim, Patti LaBelle, Steve Lawrence & Eydie Gorme, Luis Miguel, Lorrie Morgan, Willie Nelson, Linda Ronstadt, Jon Secada, Frank Sinatra Jr., Stevie Wonder und Gladys Knight. Erneut konnte sich Sinatra über ein Top-10-Album freuen — "Duets II" verkaufte mehrere Millionen Exemplare.

Selbst nach fünfzig Karrierejahren bahnte "Ol Blue Eyes" anderen Künstlern einen Weg und überbrückte mit "Duets" wieder einmal die Genre-Grenzen. Diese einzigartigen Aufnahmen würdigen sein Erbe, sie bezeugen Sinatras immense kreative Stoßkraft und seinen Einfluss auf die heutige Musik.

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Gabrielle veröffentlicht "Best Of"

Es wird ihre Fans nicht weiter verwundern, dass Gabrielle die letzten fünf Jahre, die sie außerhalb des Rampenlichts verbracht hat, mit einem Achselzucken und einem Lächeln abtut. Die nach eigenen Angaben schüchterne Sängerin mag ja über zehn Millionen Alben verkauft haben – aber sie gehörte noch nie zu denen, die in der Tretmühle des Pop-Geschäfts nach Plan arbeiten.

"Ich war berüchtigt dafür, mir zwischen zwei Alben drei Jahre Zeit zu nehmen", sagt Gabrielle lachend. "Ich liebe es, Musik zu machen, aber nicht 365 Tage im Jahr. Vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen faul, aber ich kann mich einfach nicht dazu zwingen, Songs zu schreiben. Ich muss mich richtig danach sehnen, wieder ins Studio zu gehen und ich muss gute Schwingungen fühlen, wenn ich etwas aufnehme."

Im eigenen Tempo zu arbeiten und es abzulehnen, ihre Musik auf Trends zuzuschneiden, hat sich für die Londonerin immer schon gelohnt: Vor zwei Dekaden führte Gabrielle mit ihrer Debüt-Single "Dreams" die britischen Charts an, landete danach zehn Top 10-Hits und gewann zwei Brit-Awards. Ihr letztes Sabbatical begann die R&B-Sängerin 2008, kurz nachdem sie den prestigeträchtigen Ivor Novello-Preis in der Kategorie "Outstanding Song Collection" entgegen genommen hatte.

Ihre unerwartete Rückkehr mit dem hinreißenden, nostalgischen Song "Hollywood" von "Hotel Cabana" – dem mit Stars gespickten neuen Album des Londoner Produzenten Naughty Boy, {das im August 2013 Platz 2 in England erreichte und sich Mitte September dort immer noch in den Top 10 befindet} – war die erste Veröffentlichung Gabrielles seit fünf Jahren. Doch schon einige Jahre zuvor hatte Louisa Gabrielle Bobb wieder damit begonnen, neue Songs zu schreiben, aufzunehmen und hin und wieder das eine oder andere große Konzert außerhalb Englands zu geben. Vor dieser Zeit betrachtete sie sich allerdings im Ruhestand.

"Ich blieb hartnäckig dabei, dass ich keine Musik mehr machen wollte", gibt Gabrielle zu. "Ich hatte genug davon, im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen. Ich bin keine Celebrity, habe immer versucht unter dem Radar zu bleiben, wenn ich nicht gerade ein neues Album voranbrachte. Damals stellte ich meine Webseite ein und gab bekannt, dass ich mich aus dem Musik-Business zurückziehen würde. Von heute aus gesehen war das ein extremer Schritt, aber ich hatte mich dazu entschlossen einfach nur Mutter zu sein. Ich habe die Musik zunächst auch gar nicht vermisst, denn sie hatte damals aufgehört, mir Spaß zu machen."

Beinahe zufällig fand Gabrielle vor einigen Jahren zurück zu ihrer musikalischen Leidenschaft. Verschiedene Produzenten hatten sie kontaktiert, um sie aus dem Ruhestand zu locken, ohne Erfolg. Eines Tages jedoch willigte Gabrielle ein, den Grammy-prämierten Produzenten Syience (Beyonce, Jay-Z, Mary J Blige, Ne-Yo) in einem Londoner Studio zu treffen.

"Er nahm dort gerade einen Song mit einer anderen Sängerin auf, und ich kam einfach nur vorbei, um Hallo zu sagen", erinnert sich Gabrielle. "Mir gefiel die Atmosphäre und die Musik, die sie dort machten, sehr. Plötzlich merkte ich, wie gern ich selbst diese Sängerin in der Aufnahmekabine gewesen wäre. In dieser Umgebung zu sein, an diesem Tag, legte bei mir den Schalter um."

"{Syience} spielte mir einige wahnsinnige Tracks vor, die er hatte. Ich spürte die Energie dieser Tracks, während er noch daran arbeitete. Es gab keinen Alkohol und absolut keine Drogen – aber sie hatten eine Discokugel an der Decke hängen, und die Party war in vollem Gange. So kreative Menschen zu sehen, mit so viel natürlicher Energie, brachte mich zurück zu meiner ersten Liebe. Es war aufregend!"

2010 gab Gabrielle beim Grand-Prix der Formel 1 in Abu Dhabi nach zwei Jahren wieder ein Konzert. Das Gefühl, wieder auf der Bühne zu stehen, überwältigte sie. An jenem Abend ging sie nach dem Rennen zu einem Konzert von Prince. Als er sie im Publikum erspähte, bestand Prince darauf, dass sie zu ihm auf die Bühne kam. Gabrielle erklomm sie und tanzte aber sie sang nicht.

"Schätzchen, ich sage dir, warum", braust sie auf. "Nicole Scherzinger war auch da oben bei ihm und sie sah gertenschlank und toll aus. Auf keinen Fall würde ich direkt neben ihr stehen! Aber ich blieb an der Seite der Bühne während dieser spektakulären Show, auf der Prince alle seine Hits spielte. Eins kann ich dir sagen, wenn dein Interesse an Musik schwindet, dann schau dir einfach eine Show von Prince an. Ich war danach so glücklich und high und wusste, dass ich wieder ins Rampenlicht wollte."

Im vergangenen Jahr kam dann der Anruf von Naughty Boy, einem großen Fan, der Gabrielle über ihren Musikverlag aufgespürt hatte und sie als Gast-Sängerin auf seinem Album haben wollte.

"Als er anrief, fühlte ich mich geschmeichelt", sagt Gabrielle. "Ich wusste wie angesagt er gerade ist und dachte, das könnte aufregend werden. Als wir uns dann trafen, war gleich alles klar. Sein Konzept von "Hotel Cabana" war so erfrischend – alle Künstler auf dem Album mussten etwas anderes machen als das, wofür man sie kannte..."

Den Song "Hollywood" hatten Naughty Boy und Emeli Sande bereits geschrieben. "Ich singe normalerweise nicht die Songs von anderen, aber er hat mich überredet. Er wollte, dass ich mir den Song zueigen mache. Das war ein unglaubliches Projekt, an dem ich mitwirken durfte. Für mich war es lustig, dass die anderen Gäste Künstler wie Tinie Tempah und Ed Sheeran waren. Ich bin die Veteranin, die Überraschung, und das gefiel mir. Eventuell werden wir gemeinsam auftreten. Falls nicht, werde ich "Hollywood" auf meinen eigenen Shows singen. Ich habe den Song aufgenommen, ich habe Anspruch auf ihn!"

Ohne von einem Label bedrängt zu werden, nahm sich Gabrielle nicht nur Zeit, sondern experimentierte auch mit verschiedenen anderen Produzenten und Stilen, um ihren klassischen Soul-Sound zeitgemäßer zu machen. Im Frühsommer dieses Jahres hatte sie mehr als genug Titel für ein neues Album aufgenommen. Nach einem Treffen mit Darcus Beese, dem Präsidenten von Island Records, unterschrieb sie einen neuen Plattenvertrag beim Label, wo nun sechs dieser Songs zusammen mit einigen von Gabrielles größten Hits auf dem neuen, am 15.11.2013 erscheinenden Album "Now & Always – 20 Years Of Dreaming" erscheinen. Mit dabei sind dort auch der Chart-Stürmer "Rise" und die Top 10-Singles "Give Me A Little More Time", "Out Of Reach" und "Sunshine".

Die neuen Songs haben einen neuen Sound gebracht – oder eher diverse neue Sounds. Der von DBH produzierte Midtempo-Titel "It Takes Time" ist eine bestechende, mit Beats bestückte Ode ans "Weitermachen" und ein Song voller versteckter Anspielungen. Es könnte darin um eine Beziehung gehen oder aber um Gabrielles neue Liebe zur Musik. "Knew Me", produziert von Syience, ist ein mutiger Soul-Stampfer in der Kerbe der `60er. Mit triumphalem Gesang verkündet der Track Gabrielles Rückkehr, und man hört genau wie glücklich sie darüber ist. Der womöglich überraschendste Track ist die erste Single "Say Goodbye", ein brillanter, brütender Trennungs-Song mit einem nörgelnden Refrain, der Gabrielles unverwechselbare Stimme in ein völlig neues Terrain führt.

"Say Goodbye" ist womöglich mein Favorit unter den neuen Songs", kommentiert Gabrielle. "Paddy Byrne hat ihn produziert. Er spielte mir da ein erstaunliches, gesampletes Musikstück vor, über das ich dann sang. Zuerst habe ich etwas bezweifelt, dass es funktioniert, weil es so anders als meine bisherige Arbeit klingt. Aber die Stimmung dieses Songs ist toll – ich bin total davon begeistert."

Das funkige "Holding On For You" und der Titel-Track, ein bittersüßer, bewegender, mit Streichern und Piano instrumentierter Love-Song, runden "Now & Always" ab. I-Tüpfelchen ist Naughty Boys cinematografische Überarbeitung des Klassikers "Dreams" von Gabrielle – von Grund auf neu, insbesondere mit neuem Gesang aufgenommen.

"Ich wollte zuerst nicht an "Dreams" herumbasteln", erklärt Gabrielle, "aber Naughty Boy hat einen Super-Job gemacht. Die neue Version klingt null nach der alten. Als ich sie hörte war ich verblüfft – mir wurde quasi zum ersten Mal wirklich bewusst, was für ein schöner Song "Dreams" ist.

Der Rest des neuen Materials, an dem Gabrielle unter anderen mit den Produzenten MNEK, Biff und Bless Beats gearbeitet hat, wird nächstes Jahr enthüllt! Zum ersten Mal in ihrer Karriere wird Gabrielle also nicht zwischen zwei Alben in der Versenkung verschwinden. Beziehungsweise wird sie, wie sie es ausdrückt, "die neue Rihanna!"

Tatsächlich bleibt sie die alte Gabrielle, die sich musikalisch im Hier und Jetzt befindet und in die Zukunft schaut. "Niemand auf der ganzen Welt klingt wie Gabrielle", bekräftigt Naughty Boy. "Ihre Stimme ist so unverkennbar. Keine andere Sängerin wird jemals ihren Sound haben!"

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