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Die Ferienbande (7) jagt den verflucht dreckigen Schrat

Eigentlich war doch mit dem sechsten Teil alles vorbei. Aber niemals geht man so ganz. Das gilt auch für die Ferienbande. Und so erscheint mit "Die Ferienbande (7) jagt den verflucht dreckigen Schrat" ein neues Hörspiel der irren Vier. Und zwar als Live-Aufnahme. Dieses Mal jagt die Mixtur aus TKKG und den Funk-Füchsen einen Schrat, der ein Zeltlager von Jugendlichen in Angst versetzt. Doch die Ferienbande wäre nicht die Ferienbande, wenn Bernd früher genannt Beate, Bröckchen, Baul und Babsi nicht alles in ihrer nicht immer ganz Schussel freien Mischung und Art unternehmen, um dem Bösewicht auf die Spur zu kommen und letztlich das Rätsel um den verflucht dreckigen Schrat auch lösten.
So entstand ein Live-Hörspiel, das mit gerade einmal vier Sprechern auskommt, die ihrerseits dann aber diverse Charaktere verkörpern und die Mischung aus Spannung und Comedy stets auf einem angenehmen Level halten. Und zudem ist die Aufnahme dann auch wirklich live, keine Schnitte keine Nachbearbeitung. Sei es der Versprecher am Anfang von Matthias Keller und auch der eine oder andere sympathische Stocker mittendrin. Bei dieser siebten Vertonung der Ferienbande ist der Name wirklich Programm und orientiert sich an dem Motto "Live is live". An manchen Stellen wünschte man sich das dazugehörige Bühnenbild vor Augen, denn rein aus der Hörspielaufnahme kann man nicht immer wirklich alle Lacher des Publikums deuten. Aber das tut dem Hörvergnügen dann nur geringfügigen und vor allem zeitlich minimalen Abbruch.
Man darf gespannt sein, ob noch ein achtes Hörspiel der liebevollen Chaotentruppe folgen wird, dass dann vielleicht zeitlich wiederum früher als dieses siebte Hörvergnügen einzuordnen sein wird. Denn was man zudem bei diesem Hörspiel rund um die Ferienbande noch lernt ist die Tatsache, dass der Teil sieben der Serie vor dem Teil sechs spielt. Und vielleicht spielt dann die achte Folge ja zwischen der zweiten und fünften. Nichts ist unmöglich bei der Ferienbande - und das ist auch gut so. Denn normal kann ja heute jeder...

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TOS covern The Eurythmics

Liebe Medienpartner,

Aesthetic Perfection bringen am 07.02.2014 ihr lang ersehntes Album „´til death“ heraus.

Über 250 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Festivalauftritte bei Rock Am Ring, beim Southside-, Hurricane-, Melt-, Highfield- und Open-Flair-Festival. Fernsehauftritte bei „The Dome“, MTV sowie viele Radioeinsätze. Eine eigene Deutschland-Tour im Frühjahr 2011, eine Support- Tour für die „Emil Bulls“ im Herbst 2011 und über 25.000 Downloads des Albums „John Peter“ – das waren die Jahre vor 2012 für TOS!
Im Jahre 2012 vollzieht die Band den nächsten Quantensprung: Mit der Plattenfirma Jazzhaus Records und dem Tourneeveranstalter Jazzhaus Booking im Rücken veröffentlicht TOS das Studioalbum „Idiom“ – ein großes Wort für eine großartige Musik.
Der gefühlvolle Rock des Vierers ist inzwischen deutlich rauer geworden, gibt sich breiter und opulenter. Töne bekommen auf dem Album noch mehr Raum, entfalten sich zielgerichteter und unterstreichen die von Melodien gemalten Emotionen mitten aus dem Leben. „Wir haben uns im Vorfeld wesentlich mehr Zeit für das Songwriting gelassen“, erklärt Sänger Christian Brauchle den Entstehungsprozess, „und legten dabei sehr viel Wert auf kleinste Details, die man vielleicht erst im zweiten oder dritten Durchgang heraushört“.
Man merkt: TOS haben sich gefunden, sind zu einer festen Gruppe zusammengewachsen und entwickeln ihre ganz eigene Sprache. Sie selbst sind das „Idiom“ – eigenständig und frei.
Am 11. Mai 2012 erschien mit „Beings“ die erste Single (+ Video) aus dem neuen Album und konnte schon nach kürzester Zeit enorm viel Airplay erreichen (unter anderem: NDR 2, Radio Bremen Vier, N-Joy, RBB Radio Fritz, MDR JUMP FM, MDR Sputnik, Antenne Brandenburg, 87,9 Star FM, HR 3, HR 1, WDR 2, Rock Antenne, Big FM, SR Unser Ding, SWR 3, Gong Nürnberg).
Am 08. Juni 2012 feierte „Idiom“ Release. Das Ergebnis sind 11 Songs von einer Band aus dem Ulmer Umfeld, die auch aus der Heimat von Acts wie Coldplay, Kings of Leon oder 30 Seconds to Mars stammen könnten.
Nach diversen Club & Festivalauftritten im Jahre 2013 gehen TOS im September des gleichen Jahres ins Studio um die großartige Cover Single „Here comes the rain again“ von den Eurythmics samt eindrucksvollem Video am 29.11.2013 zu veröffentlichen.
2014 wird mit Sicherheit ein außergewöhnliches Jahr für TOS werden, denn entgegen 
aller klassischen Regeln des Musikbusiness, plant der `süddeutsche Vierer`, 12 Videos 
im 14-tägigen Rhythmus ab April 2014 zu veröffentlichen, um gegen Ende Oktober den physikalischen Tonträger `Silbum` (Single-Album) zu veröffentlichen, ein Hybrid aus 12 Singles inkl. Videos und einem normalen Studioalbum. Solch eine Herangehensweise ist mit Sicherheit einzigartig in der Musikgeschichte.
Man darf also gespannt sein auf `Silbum` und natürlich auch auf die Liveaktivitäten von TOS.

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Rebecca Ferguson "Freedom"

Nach dem Himmel kommt die Freiheit. Und diese scheint noch grenzenloser zu sein als der ohnehin schon unendlich erscheinende Himmel samt Horizont. Rebecca Ferguson meldet sich zwei Jahre nach dem Erscheinen ihres bemerkenswerten Debütalbums "Heaven" nun mit ihrem zweiten Album "Freedom" zurück. Und die Britin stellt an sich eine doch eher untypische junge Nachwuchssängerin dar; alleinerziehend und mit zwei Kindern verkörpert Rebecca Ferguson nicht unbedingt das Ideal des Vorzeigepopstars. Aber wer die Britin auf ihre persönlichen Verhältnisse, die Rebecca Ferguson zudem hervorragend mit ihrer musikalischen Karriere in Einklang zu bringen versteht, reduziert, der wird mit dem vorliegenden neuen Album zum erneuten Male eines Besseren belehrt.
Die 24jährige zeigt sich auf "Freedom" sehr vielschichtig und mit einer wunderbaren Mischung aus Pop, Soul und R'n'B. Über zwölf Titel dominiert ihre Stimme die Songs und leitet die Musik auf eine angenehme abwechslungsreiche Art und Weise.
Mit "Freedom" dokumentiert die Britin ihren eigenen Entwicklungsprozess, von ihren schüchternen Anfängen über die ersten selbstbewussten Versuche der eigenen Selbstdarstellung bis hin zum gegenwärtigen Erfolgsstatus. Diese Tatsache macht das Album authentisch, ehrlich und vor allem persönlich.
Und auch in der Art und Weise der Produktion der einzelnen Stücke auf "Freedom" drückt sich dieser Prozess der Wandlung und Entwicklung aus. So gibt es nachdenkliche Songs, energetisch freudige und auch emotional ergreifende Titel auf "Freedom" zu hören.
Bereits der Opener "I Hope", der mit kraftvoller Dominanz die selbstbewusste Herangehensweise an dieses Album verdeutlicht, nimmt den Hörer gefangen und zieht ihn mit in die vielschichtige und nicht immer einfache Welt der Rebecca Ferguson mit hinein. Das Duett "Bridges", dass die Britin zusammen mit dem gegenwärtigen Soul-Megastar John Legend eingesungen hat, ist wohl prädestiniert dafür, der Hit des Jahreswende zu werden und beeindruckt durch das Wechselspiel zweier wunderschöner durchaus gegensätzlicher aber sich dennoch stets belebend charismatisch ergänzender Stimmen.
Und dieser Spannungsbogen der Abwechslung liegt über dem gesamten Album. Titel wie "My Freedom", "Wonderful World", "der Titelsong "Freedom" oder auch das schöne "My Best" sind nur einige Highlights eines bemerkenswerten zweiten Albums von Rebecca Ferguson. Und da das zweite Album bekanntlich stets das schwerste ist, hat die Britin sich und der Musikgemeinde mit diesem Werk eindrucksvoll bewiesen, dass sie keine Eintagsfliege, sondern auf dem direkten Weg in den gegenwärtigen Pop-Olymp ist.
Die limitierte Doppel-CD Edition des Albums enthält neben den zwölf Titeln der normalen Ausgabe noch fünf zusätzliche Tracks, von denen das Lied "Rollin'" komplett neu und vier weitere Live-Versionen von Albumtiteln sind.

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Leona Lewis "Christmas, With Love"

Leona Lewis ist einer der gegenwärtigen Superstars und mit "Christmas, With Love" veröffentlicht sie nach drei offiziellen Studioalben nun ihr erstes Weihnachtsalbum. Neben sieben weihnachtlichen Klassikern hat Leona Lewis auch drei eigene Kompositionen für "Christmas, With Love" eingespielt. Das Album ist in sich sehr stimmig und die kraftvolle soulige Stimme der Amerikanerin verleiht den einzelnen Stücken, seien sie nun klassischen und poppigen Ursprungs eine wohlig warme Atmosphäre.
Bei der Produktion des Albums hat Leona Lewis mit Biff Stannard und Ash Howes zusammengearbeitet. Ein erfolgreiches Produzententeam, das in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich die Alben von Stars wie Kylie Minogue, den Spice Girls oder auch U2 produziert hat.
Auf "Christmas, With Love" sind zehn Titel zu hören, die allesamt eine wunderbar zeitlose und in großen Teilen auch besinnliche weihnachtliche Atmosphäre aufkommen lassen. Wunderbare Neuinterpretationen von Klassikern wie "Winter Wonderland", "Silent Night", "O Holy Night" oder auch "White Christmas" stellen den Facettenreichtum dieser zu früheren Zeiten geschrieben Titel auf der einen und das große Gesangsspektrum von Leona Lewis auf der anderen Seite eindrucksvoll in den Mittelpunkt des Albums.
Die neuen Titel, mit denen Leona Lewis das Album dann komplettiert klingen natürlich etwas frischer und voluminöser, bringen den Soul in der Stimme der Amerikanerin noch besser zum Ausdruck, fügen sich aber hervorragend in das Gesamtwerk "Weihnachtsalbum" ein. Und so wird "Christmas, With Love" zu einem wunderschönen musikalischen Begleiter in der anstehenden Vorweihnachtszeit und natürlich auch zum Fest der Liebe. Eine CD, die das beinhaltet, was auf ihr steht: "Christmas, With Love".

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Jimmy Kelly "Viva La Street"

Vor einiger Zeit verlies Jimmy Kelly seine Geschwister der Kelly Family, um zu seinen musikalischen Wurzeln zurückzukehren. Zusammen mit eigens von ihm ausgesuchten und gecasteten Straßenmusikern gründete er Jimmy Kelly & The Street Orchestra. Das neue Album "Viva La Street" drückt die Weltoffenheit des Künstlers aus und er verarbeitet die verschiedensten Einflüsse in den elf Titeln des Albums. Frisch froh und voller ungezwungener Lust und Knebelverträge spielen die Straßenmusiker ihre Titel runter. Und man kann ihnen die Freude förmlich anhören. Oftmals schwungvoll, aber auch durchaus nachdenklich wie bei "Hold My Hand", hält das Album viele verschiedene Überraschungen bereit.
Und die Leichtigkeit der Songs kann man nicht nur in der Musik, sondern auch in der frivol offenen Gestaltung des Covers erkennen. Weltoffen und hungrig nach Zwanglosigkeit ist "Viva La Street" ein offenes einladenes Album geworden, das jeden begeistern dürfte, der auch gern mal in den Fußgängerzonen stehen bleibt, um den Klängen der hingebungsvoll Musik machenden Musiker zu lauschen.

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Leandra "Isomorphine"

"Isomorphine" ist der zweite Longplayer von Leandra. Die ehemalige Keyboarderin von Jesus On Exstasy hat fünf Jahre nach ihrem Erstlingswerk „Metamorphine“ ein bemerkenswertes neues Album produziert. Und in dieser neuen CD stecken jede Menge Erfahrungen, die Leandra sowohl privat als auch musikalisch in dieser Zeit gemacht hat bzw. erfahren musste. So war die junge Weißrussin viel mit anderen Bands unterwegs, begleitete Apoptygma Berzerk bei ihrer Tour, spielte mit Santiano in den großen Hallen und unterstützte auch Frei.Wild. Fast ohne Pause, ohne Ruhe, um zu sich selbst zu finden. Dieses Spiel macht ein Körper meist nur bis zu einem begrenzten Zeitpunkt mit und dieser Zeitpunkt war bei Leandra dann auch vor einiger Zeit erreicht. Der Burnout folgte! Und die Einsicht, dass man vielleicht mehr auf sich und sein Inneres hören sollte, denn bei allen Jobs und Möglichkeiten stets das zu verdienende Geld in den Vordergrund zu stellen.
Und geprägt von diesen Erfahrungen, in Besinnung auf sich selbst und die Verarbeitung der eigenen Geschichte entstand "Isomorphine". Das Album zeigt die fragile, die hinterfragende und die einsichtige Seite der Sängerin. Die insgesamt elf Titel des Albums stehen in einem ständigen Gefühlswechsel. Der Opener "The Narcissist Song" ist quasi die Auftaktmahnung, sich selbst vorrangig in den Vordergrund zu stellen, an sich und seine Gefühle und Gedanken zu denken und diese ernst zu nehmen. Eine sehr persönliche Vergangenheitsbewältigung und das Zeichen: "ich bin zurück"!
Und so wie der Auftakttitel sind viele der neuen Leandra Titel, bedacht, harmoniesüchtig und positiv ausblickend. Unterlegt mit einer bemerkenswerten Mischung aus Elektronik und Gitarrensounds entwickelt "Isomorphine" sehr schnell eine sogartige Eigendynamik, der man sich schwer entziehen kann. Man muss sich allerdings auf das Album einlassen. Um es nebenbei zu hören, ist "Isomorphine" zu anspruchsvoll und zu intensiv und vielschichtig produziert. Fast ein jeder der Titel hat das Zeug zum Klassiker, einzig der im Duett mit Dorian Deveraux gesungene "Over It" fällt deutlich ab. Hier passen Gesang und Sounds irgendwie nicht zusammen; speziell im Chorus fällt das auf. Der Spannungsbogen, der musikalisch aufgebaut wird, wird gesanglich wieder schräg zugrunde gerichtet. Das Stück ist jedoch der einzige Grund, beim Hören des Albums zu skippen. Die anderen Songs sind hervorragend! Das sanfte, synthpoppige "Matter Of Time" oder auch die dunkel düstere Elektrohymne, die Leandra zusammen mit Stephan L. Groth von Apoptygma Berzerk singt sind klasse, beflügeln und stehen synonym für die tanzbare schwungvolle Seite des Albums. Und so bekommt der Hörer ein Rundumpaket, das fast zum Rundumsorglospaket gelangt hätte, wäre da nicht dieser eine Aussetzer in der Mitte des Albums.

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Darkhaus "My Only Shelter"

Darkhaus sind eine Multi-Kulti-Rockband. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, kommen die fünf Mitglieder doch aus Deutschland, Schottland, Österreich und den USA. Ggeründet von Eisbrecher Bassist Rupert Keplinger gehören auch Sänger Kenny Hanlon, Gitarrist Marshall Stephens, Bassist und Sänger Gary Meskil sowie Schlagzeuger Paul Keller zur Bandbesetzung.
Mit "My Only Shelter" präsentieren die fünf ein Erstlingswerk, das über 16 Tracks hinweg eine durchaus gelungene Mischung aus Gothic Metal und Rock darbietet. Die Sounds klingen satt und voll und auch der Gesang ist wirklich gut. Das Album rockt im wahrsten Sinne des Wortes. Coole Soundlandschaften und jede Menge Lust und Leidenschaft bei jedem einzelnen Bandmitglied machen "My Only Shelter" zu einem bemerkenswerten Debütalbum. Wenngleich Darkhaus den Sound natürlich nicht neu erfinden und man sich dem Eindruck, viele der Klänge schon mal irgendwie gehört zu haben, nicht erwehren kann. Allerdings findet die Band dann aber auch durch den geschickt unterstützenden Einsatz von Synths eine positive Ergänzung zu den Rocksounds und setzt so neue Spitzen.
Die Kombination von Gesang und Sounds passt und so beflügeln sich diese beiden Komponenten gegenseitig immer wieder und wieder. Das Ergebnis ist ein Debütalbum, das aufhorchen lässt und so ist der Name Darkhaus sicherlich binnen kürzester Zeit nicht nur innerhalb der Szene ein Begriff. Manchmal kommt es in puncto Qualität einfach auf das Gespür für die richtige Mischung an. Darkhaus haben dieses Gespür uneingeschränkt bewiesen. "My Only Shelter" ist ein sehr guter Beweis dafür.

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Olsen Brothers "Brothers To Brothers"

Die Olsen Brothers sind mit einem neuen Album zurück. "Brothers To Brothers" wurde in Nashville, der Hochburg des Country eingespielt und die beiden Dänen covern darauf 14 Titel, die allesamt im Original ebenfalls von Brüdern geschrieben und gesungen worden sind. So gibt es Klassiker von den Bee Gees, den Bellamy Brothers oder auch den Everly Brothers im neuen Gewand der Olsen Brothers zu hören.
Jorgen und Niels Olsen hatten schon immer den Traum, im Mekka der Musik ein Album aufzunehmen. Und was hätte dazu besser gepasst, als den Geist der Songs, die ebenfalls in diesen Studios eingespielt und eingesungen worden sind aufzunehmen und diesen mit einer eigenen frischen Note zu beleben.
"Brothers To Brothers" ist ein Album, das vor allem eines inne hat, beschwingende Leichtigkeit und Anerkennung für alle Songs und Bands, die von den beiden Dänen gecovert worden sind. Die Gitarrensounds wurden bei der Umsetzung der meisten Songs deutlicher in den Vordergrund gerückt, als das noch bei den Vorgängerproduktionen der Dänen der Fall gewesen ist. So bekommt man auf „Brothers To Brothers“ eine schöne Mischung aus Pop, Rock und Country geboten.
13 Jahre nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest legen die Olsen Brothers also ein weiteres Album mit Coverversionen anderer Interpreten vor. Und nachdem bereits ihre Alben "Songs" und "More Songs", denen ebenfalls diese Konzept zugrunde gelegen hat, große Erfolge waren, war die Zuversicht hinsichtlich des Erfolges von "Brothers To Brothers" natürlich auch im Vorfeld sehr ausgeprägt. Und das Album hat das Zeug, diesen eigenen Erwartungen gerecht zu werden. Sämtliche Titel haben dieses unterschwellige Country-Feeling inne, das mal mehr, mal dezenter in den Vordergrund tritt. Und alle Songs zeigen die Ungezwungenheit und Frische auf, mit der es sich die beiden Dänen - mittlerweile in ihrem musikalischen Herbst angekommen - erlauben können, an ihre Produktionen heranzugehen.
Die "Brothers To Brothers (Deluxe Edition)" enthält neben der CD noch eine DVD, auf der sich ein Konzertmitschnitt aus einem kleineren Club in Aalborg befindet. Während dieses Gigs stellten die Olsen Brothers die Songs des Albums in chronologischer Reihenfolge einem ausgewählten Publikum vor. Die Qualität von Bild und Ton ist sehr gut und mittels der Kameraeinstellung wird die doch recht persönliche Atmosphäre des Gigs wirklich prima in Szene gesetzt. Als Abrundung gibt es dann noch eine „Behind the Scenes“ Dokumentation, die 25 Minuten lang ist und einen Einblick in die Albumproduktion in Nashville gibt.

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Frank Sinatra "Duets (Twentieth Anniversary)"

Zwanzig Jahre nachdem das erste "Duets" Album des legendären und unvergessenen Frank Sinatra erschienen ist, huldigt Universal Music das Idol postum mit einer neuen Auflage dieses Albums als Doppel-CD. Die "Duets (Twentieth Anniversary)" Edition enthält neben der ersten "Duets" CD auch das "Duets II" Album, welches Sinatra 1994 veröffentlichte. Beide Alben sind für diese neue Veröffentlichung digital remastert worden und bestechen durch einen hervorragenden Sound, der die wunderbar beschwingende Mischung aus Jazz, Soul und Swing eindrucksvoll in den Vordergrund stellt.
Und ebenso wurden die verzaubernden Gesänge des Entertainers und seiner Duettpartner klar und optimal auf die Musiken abgestimmt in die Unendlichkeit der Zeitlosigkeit überführt. Beide CDs dieser "Duets (Twentieth Anniversary)" Edition enthalten Bonustracks; die "Duets" CD enthält zwei Extrasongs, die "Duets II" sogar deren drei.
Und so gibt es 32 wunderschöne Duette des Amerikaners mit Größen der Musikgeschichte wie Luther Vandross, Gloria Estefan, Barbara Streisand, Bono von U", Neil Diamond, Willi eNelson, Liza Minneli oder auch Julio Iglesias. Allesamt wunderschön arrangiert, zeitlos, schwebend und atmosphärisch hebt diese neue "Duets (Twentieth Anniversary)" die ursprünglichen beiden Alben nochmals eine qualitative Stufe höher und unterstreicht einmal mehr den Ausnahmestatus, den Frank Sinatra nicht nur als Schauspieler sondern auch als Entertainer und vor allem Sänger vollkommen zu recht inne hatte.
Das ausgiebige 32seitige Booklet der "Duets (Twentieth Anniversary)" Edition enthält neben den originalen Linernotes der "Duets" und "Duets II" Alben aus den Jahren 1993 und 1994 auch noch ganz aktuelle Linernotes von Charles Pignone, welche einen Einblick in die damalige Entstehungs- und Produktionsphase der Alben geben. Wunderschön und honorierend geschrieben bekommen die Alben und der Künstler Frank Sinatra auch auf dieser Ebene eine weitere postume Huldigung der besonderen Art. Und so wird "Duets (Twentieth Anniversary)" zu einem wunderschönen Erlebnis - und das rundum und ohne Einschränkungen! Eine wirklich tolle neue Edition!

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Robbie Williams "Swings Both Ways"

Robbie Williams kann einfach alles. Zwölf Jahre, nachdem der Brite mit "Swing When You're Winning" sein erstes Swing-Album veröffentlicht hat, legt er nun mit "Swings Both Ways" das zweite dieser Art nach. Und dieses Mal covert Robbie Williams nicht nur die Titel anderer Interpreten und macht seine eigenen Swing-Versionen daraus, sondern er hat viele der Songs des neuen Albums selbst geschrieben und arrangiert.
Robbie Williams hatte schon immer eine Vorliebe für den Swing und bedauert auch heute immer wieder, wenn er danach gefragt wird, dass er diese Zeit leider nicht hat miterleben dürfen. Somit hat ihn nicht nur die Tatsache, dass "Swing When You're Winning" 2001 sein bis dato erfolgreichstes Solo-Album gewesen ist, sondern auch seine Liebe zu dieser Art Musik dazu beflügelt, ein weiteres Swing-Album aufzunehmen. Und für diverse der Songs auf "Swings Both Ways" hat er wunderbare Gastsänger gewinnen können. Die Duette mit Lily Allen, Olly Murs, Michael Bublé, Rufus Wainwright und auch Kelly Clarkson lassen die jeweiligen Songs noch ausdrucksstärker und abwechslungsreicher erscheinen. Die beiden Gesangsstimmen verleihen den Sounds noch mehr Kraft und Atmosphäre als es Robbie Williams ohnehin schon mit seiner außergewöhnlichen Stimme tut.
Robbie Williams hat auch in Bezug auf die Titelauswahl ein glückliches Händchen bewiesen, denn mit "Dream A Little Dream" von The Mama & The Papas, "Puttin' On The Ritz" von Taco oder auch "Minnie The Moocher", einem Jazzstück aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts aus der Feder von den Legenden Cab Calloway und Irving Mills holt Williams hier zum Rundumschlag aus. Und um dieses zu unterstreichen hat hat seinen Klassiker "Love Supreme" dann auch verswingt und daraus "Swing Supreme" werden lassen. Und das ebenfalls in einem Stil, der auf der ganzen Linie herausragend ist.
"Swings Both Ways" enthält in der normalen Version des Albums 13 Titel, die allesamt eindrucksvoll und im wahrsten Sinne des Wortes beswingt die Vielfältigkeit des nach außen manches Mal extravagant wirkenden, aber nach innen eher ruhigen und zurückhaltenden Künstlers unterstreichen. Robbie Williams macht mit diesem Album erneut ganz viel Spaß. Er ist im Gegensatz zu seinen Vorgängeralben mit diesem Album wieder mal ganz anders. Und er unterstreicht mit diesem Album, dass er gegenwärtig schlicht und einfach der beste musikalische Entertainer der Welt ist!

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