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Eighth Wonder "Fearless (Expanded Version)"

Eighth Wonder stehen synonym für One Hit Wonder. Die Band hat während ihres leider viel zu kurzen Bestehens lediglich ein Album und diverse Singles veröffentlicht. Mit Eighth Wonder bringt man auch heute, gut 20 Jahre nach der Auflösung der Band, hauptsächlich die sympathische Frontfrau Patsy Kensit in Verbindung. Eighth Wonder entstanden 1983 ursprünglich aus der Schülerband Spice, in der Patsy Kensits Bruder Jamie Kensit zusammen mit Freunden aktiv gewesen ist. Und da man noch eine Sängerin suchte, übernahm Patsy Kensit dann diese Rolle.
1985 benannte sich die junge Gruppe dann ein Eighth Wonder um.
Mit den ersten offiziellen Singles "Stay With Me" und "When The Phone Stops Ringing" gelangen dem Quartett erste Achtungserfolge und namhafte Produzenten wie Pete Hammond, der unter anderem für heutige Stars und damalige Newcomer wie Kylie Minogue aktiv gewesen ist, oder auch die Pet Shop Boys und Richard James Burguess wurden auf Eighth Wonder aufmerksam.
Primär haben die Briten es aber rückblickend wohl den Pet Shop Boys zu verdanken, dass sich die Faszination von Eighth Wonder bis heute uneingeschränkt gehalten hat. Denn mit "I'm Not Scared" schrieben Neil Tennant und Chris Lowe Patsy Kensit und ihren Mannen einen der Megahit der 80er Jahre im wahrsten Sinne des Wortes auf den Leib. Die Kombination aus elektronischen Sounds und der unvergleichbar unschuldig und einfühlsam klingenden Stimme Patsy Kensits im weichen Kontrast zur Musik zog schon damals im Jahr 1987 Millionen Musikfans in ihren Bann.
Es folgten darauf noch zwei weitere Singles, bevor sich Eighth Wonder dann auch leider schon auflösten. Der genaue Grund dafür ist bis heute nicht wirklich bekannt. Man vermutet jedoch, dass es mit der seinerzeit intensiver werdenden Karriere von Patsy Kensit als Schauspielerin zu tun gehabt haben dürfte.
Das englische Label Cherry Pop hat nun das erste und leider auch einzige Eighth Wonder Album "Fearless" neu aufgelegt und für die Fans mit einigen interessanten Bonustracks angereichert. So finden sich in sehr guter neu gemasterter Form neben den elf originalen Titel des Albums auch noch drei Maxi-Singles sowie die B-Seiten Songs einiger Singles mit auf der Neuauflage.
Neben dem Klassiker "I'm Not Scared (Disco Mix)" ist es dann schwerpunktmäßig aber der "Cross My Heart (Dance Mix)", der Platz eins beim Ranking der Bonustracks einnimmt. Eine verdammt geniale Maxi-Version eines eben solchen Titels, bei der Pete Hammond Hand an die Regler legte. Und mit "Let Me In" sowie der französischen Version von "I'm Not Scared", "J'ai Pas Peur" wird die Neuauflage von "Fearless" dann harmonisch und etwas nostalgisch sentimental abgerundet.
Und auch wenn ein kleiner Wehmutstropfen bleibt, da man hier leider nicht die ebenfalls hervorragenden Maxi-Versionen von "When The Phone Stops Ringing", "Stay With Me" und vor allem "Will You Remember?" findet, so ist die Cherry Pop Veröffentlichung einfach nur fantastisch. Einmal mehr hat das Label sein beeindruckendes Gespür für die Perlen der 80er Jahre bewiesen und diese den Fans dieser Dekade in hoher Qualität und mit einem sehr schönen und informativen Booklet mit aktuellen Liner Notes und allen Songtexten wieder zugänglich gemacht.
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Mel & Kim "F.L.M. (Deluxe Edition)"

Das Überraschungsduo der 80er Jahre im Pop-Bereich waren unbestritten die beiden Schwestern Melanie und Kim Appleby. Aufgrund ihres Gespürs für talentierte Nachwuchskünstler, stießen Stock Aitken Watermann auf die beiden jungen Frauen und im Handumdrehen war der einfache und simple Name "Mel & Kim" für ads Duo ausgemacht und die Arbeiten konnten beginnen. Und bereits die erste Single schlug ein wie eine Bombe. Zwar war "Showing Out" auf gewisse Weise natürlich im durchaus nicht unbekannten Stil des ultimativen Produzententrios entwickelt und produziert worden. Doch die ungezwungene Fische und symopathische Freude, mit der die beiden Schwestern ihre Songs präsentierten, nahm nicht nur wegen der Songs als solches die Massen gefangen. Bei Mel & Kim fühlte man sich immer etwas an die damilige Kylie Minogue erinnert, die ebenso frisch, frech ungezwungen und manchmal brav ihre Hits verkörperte.
Leider währte die Zeit von Mel & Kim nur ein Album, denn aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages - dem Krebstod von Melanie Applby im Jahr 1990 - wurde die Band dann zwangsläufig aufgelöst. Kim Appleby hat in der darauf folgenden Zeit dann zwar noch zwei Soloalben veröffentlicht, doch mit diesen konnte sie leider nicht einmal im Ansatz an die Megaerfolge aus der gemeinsamen Zeit mit ihrer Schwestern anknüpfen. Mel & Kim waren, wie diverse andere Künstler von Stock Aitken Watermann in der damaligen Zeit, einzigartig und aufgrund der zuvor beschriebenen Umstände auch zu etwas wie One-Album-Wonder. Aber die kurze Schaffenszeit von Mel & Kim hat mit "Showing Out" und der Nachfolgesingle "Respectable" zwei Megahits hervorgebracht. Die weiteren beiden Singles aus dem Album, der Titeltrack "F.L.M." und "That's The Way It Is" waren dann weniger erfolgreich aber nicht minder hörenswert. Nun hat Cherry Pop das "F.L.M." Album von Mel & Kim in einer famosen Doppel-CD "Deluxe Edition" neu veröffentlicht und macht nicht nur den Fans der damaligen Zeit ein wahres Geschenk. Auf der ersten CD der Neuauflage befinden sich neben den seinerzeit neun Originaltiteln noch acht weiteren Bonustracks. Darunter befinden sich unter anderem die normalen Versionen der letzten Single "The Way It Is" sowie der Bonustitel dieser Single, "You Changed My Life". Weitere Leckerbissen des ersten Tonträgers sind dann aber alle vier originalen Extended Versions der Mel & Kim Singles. Auf der zweiten CD befinden sich dann noch elf Remixe der Singles sowie von den zwei Albumtiteln "I'm The One Who Really Loves You" und "Feel A Whole Lot Better". Alles in allem ist diese neue Auflage des Mel & Kim Albums weder an Qualität noch an Inhalt zu toppen. Cherry Pop hat hier ganze Arbeit geleistet und vor allem auf der zweiten CD viele tolle und irgendwie leider schon etwas in Vergessen geratene seltene Versionen der beiden Appleby Schwestern zusammengetragen und den Fans erneut zugänglich gemacht!
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Adoro "Träume"

Das Quintett Adoro meldet sich mit einem neuen Album zurück. "Träume" ist der Titel des neuesten Werkes von Assaf Kacholi, Nico Müller, Laszlo Maleczky, Jandy Ganguly und Peter Dasch und die Gruppe hat sich einmal mehr viele Titel aus den unterschiedlichsten Genres ausgesucht, um diese in ihrer ganz eigenen Form klassisch neu umzusetzen und zu interpretieren. Und auch auf dem neuen Album bleiben sich Adoro treu und haben sich einmal mehr Songs ausgesucht, die die Mitglieder anbeten und von denen Adoro gemeinsam der Auffassung waren, diese einmal neu gesanglich und klanglich klassisch einkleiden zu wollen.
Das Album ist aufgrund seiner Titelauswahl sehr einfühlsam und emotional ergreifend, an wenigen Stellen auch schon fast befreiend und impulsiv. Es ist eine wunderbare Fahrt der Gefühle und die Aussagekraft vieler Titel entwickelt in der neuen Adoro Version eine besondere persönlich fesselnde Eigendynamik. Und so gibt es mit "Wir sind am Leben", "Ich lebe für dich", "Wenn Worte meine Sprache wären", "Stadt" oder auch "Weinst du" wunderschöne Titel zu genießen. Und aufgrund des Gespürs für die richtige Umsetzung bestehen die Adoro Versionen angenehm neben den Originalen, denn das Quintett kopiert die Originale nicht, sondern huldigt ihnen ausnahmslos und auf eine Art wie sie nur ganz wenige Künstler der Gegenwart umzusetzen verstehen. Und als Bonustitel gibt es dann ein ergreifendes Duett mit der erfolgreichsten deutschen Pop-Sängerin, Helene Fischer. Zusammen covern Adoro und Helene Fischer den Klassiker von Heinz-Rudolf Kunze "Dein ist mein ganzes Herz". "Träume" ist ein wahrhaft traumhaftes Album und das in allen Extremen, die diese Bezeichnung überhaupt zulässt.
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Sinitta "The Hits+ Collection 86-09"

Eine der zwar weniger erfolgreichen aber dennoch wirklich sehr guten Künstlerinnen, die Stock Aitken Watermann in den späteren 80er Jahren unter Vertrag genommen haben, war Sinitta. Bereits Anfang der 80er Jahre machte die Sängerin als Backgroundsängerin eines Soul-Projektes auf sich aufmerksam und so begann Mitte der 80er Jahre Sinittas Weg als Solokünstlerin. Und auch wenn ihre erste offizielle Single "So Macho" ihr damals lediglich einen Beachtungserfolg in den Dance-Charts bescherte, sollte sich wenig später ihre Geduld in einer Zusammenarbeit mit dem damals erfolgreichsten Produzententeam der Welt auszahlen. "So Macho wurde ca. ein Jahr später nochmals veröffentlicht und schlug dann urplötzlich ein wie eine Bombe. Und spätestens seit Klassikern wie "Toy Boy" oder "G.T.O." war und ist der Name Sinitta allen Fans der 80er Jahre ein Begriff. Doch nicht nur mit Stock Aitken Watermann arbeitete Sinitta seinerzeit zusammen. Es waren auch bekannte und berühmte Künstler wie Paul Hardcastle, Travor Vallis uns SAW an der Produktion beteiligt. Doch so schnell der Stern von Sinitta damals aufgegangen, so schnell verschwand die sympathische Künstlerin dann auch wieder etwas in der Versenkung. Die kommenden Singles erreichten in Großbritannien seierzeit noch Achtungserfolge, allerdings blieben die hohen Chartplatzierungen, die man sonst von den Stock Aitken Watermann Künstlern gewohnt war, aus und so verlor die breite Masse Sinitta alsbald wieder aus dem Blick.
Doch nun bringt Cherry Pop die Frau mit der tollen Stimme wieder zurück in den Focus. Das Label veröffentlicht mit "The Hits+ Collection 86-09" die ultimative Doppel-CD-Zusammenstellung von Sinitta, auf deren ersten CD sich alle früheren Singles sowie der ganz neue Titel "The Day You Said Goodbye" und zudem noch wunderbare Extended Versionen und Remixe befinden. Neben den speziell von Stock Aitken Watermann in die Musik von Sinitta integrierten Pop Einflüsse, blieb die Sängerin auch immer ihrer Vorliebe für Hi NRG Sounds treu. Und eben diese Vorliebe lässt sich in den Bonustracks der ersten CD sowie dem neuen Titel deutlich ausmachen.
Neben den wunderbaren zusätzlichen Titeln auf der ersten CD gibt es die wahren Highlights für Fans dann aber auf dem zweiten Silberling. Dort sind dann die Mixe der damaligen Maxi-Singles, Promos und weitere heutzutage recht schwer zu bekommende Titel zu finden. Ein Paradies für einen jeden Fan gut gemachter 80er Jahre Maxis aus dem Hause Stock Aitken Watermann. Egal ob es die langen Versionen von "Toy Boy", "G.T.O.", "Cross My Broken Heart", "Hitchin A Ride" oder die Coverversion von "You Keep Me Hangin' On" sind, jeder Track ist einfach nur zeitlos und fantastisch. Und als I-Tüpfelchen gibt es dann ganz zum Schluss noch einen Pet Hammond Remix des neuesten Sinitta Titels "The Day You Said Goodbye".
"The Hits+ Collection 86-09" ist eine gigantische Zusammenstellung, die von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur Spaß macht und das freche Pop-Feeling der 80er uneingeschränkt wieder und wieder aufleben lässt!
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Destinys Child veröffentlichen "Love Songs"

Music World Entertainment/Columbia Records/Legacy Recordings veröffentlichen am 08.02.2013 von Destiny’s Child die neue CD „Love Songs“. Das Album ist eine Sammlung der sinnlichsten Aufnahmen von Destiny´s Child und präsentiert gefühlvolle musikalische Perlen, die zwischen 1997 und 2004 aufgenommen wurden. Als Besonderheit enthält die Compilation mit dem Song „Nuclear“ die erste neue Aufnahme seit 2004. „Nuclear“ wurde von Pharrell Williams produziert, der den Track zusammen mit Destiny’s Child Michelle Williams, sowie James Fauntleroy und Lonny Bereal geschrieben hat. Die Vocals produzierten Beyoncé und Lonny Bereal.

„Love Songs" ist die zweite Compilation von Destiny’s Child, die auf Legacy Recordings erscheint. Die erste, „Playlist – The Very Best Of Destiny’s Child“, wurde zur erfolgreichsten Ausgabe der gefragten „Playlist“-Reihe des Labels.

Bekannt für ihre Dancefloor-Pop- und R&B-Hymnen, demonstrieren Destiny’s Child auf „Love Songs“ ihr sicheres Gefühl für zeitgenössische Liebeslieder und Balladen. Neben dem neuen Track „Nuclear“ bietet „Love Songs“ eine leidenschaftliche Auswahl aus Destiny’s Child-Songs wie „Killing Time“, „Second Nature“, „Now That She’s Gone“, „If You Leave“ „Brown Eyes“, „Emotion“ oder zum Beispiel „Cater 2 U“. Weitere Highlights sind der Timbaland-Remix von „Say My Name“ (ursprünglich veröffentlicht auf This Is The Remix von 2002) und Kelly Rowlands „Heaven“ (einem der Motivsongs aus „Simply Deep“, ihrem Solo-Album von 2002).

Von Ende der 1990er bis Mitte der 2000er Jahre lieferten die US-Sängerinnen Beyoncé, Kelly Rowland und Michelle Williams als Destiny’s Child den essentiellen, provokanten und kraftvollen Popkultur-Soundtrack für das sich wandelnde Jahrhundert und stellten sich der Welt gleichzeitig als drei unabhängige Frauen vor.
Als eine der kommerziell erfolgreichsten und ästhetisch einflussreichsten Gruppen der Popmusik der vergangenen zwei Jahrzehnte verbanden Destiny’s Child den traditionellen Performance-Stil mit moderner Technologie und Mode des 21. Jahrhunderts. Sie veränderten die Art, wie die Welt bis dato R&B, Dance und Pop wahrgenommen hatte. Zwischen 1997 und 2004 waren Destiny’s Child die erfolgreichste weibliche Gesangsgruppe der Welt und verkauften insgesamt mehr als 60 Millionen Alben.

Der typische Sound der Gruppe – gefühlvoll konzentrierte Gesangslinien, die sich in beseelte, Gospel-beeinflusste Harmonien auflösen und unvergessliche Melodien gepaart mit knackigen, unwiderstehlichen Grooves – und Songs über persönliche Stärke sprach eine treue Fangemeinde an. Destiny’s Child durchbrachen die Grenzen zwischen den Pop-Genres und erschufen einen unnachahmlichen Look und Klang, während sie gleichzeitig positive musikalische, spirituelle und persönliche Werte transportierten.

Tracklisting:
01. Cater 2 U
02. Killing Time
03. Second Nature
04. Heaven
05. Now That She’s Gone
06. Brown Eyes
07. If
08. Emotion
09. If You Leave (feat. Next)
10. T­Shirt
11. Temptation
12. Say My Name (Timbaland Remix)
13. Love
14. Nuclear
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Talk Talk melden sich zurück!

Die musikalische Entwicklung der Band Talk Talk vom New Romantics-Synthie-Pop ihrer Debut-CD „The Party´s Over“ zum Avantgarde-Pop der vierten EMI-CD „Spirit Of Eden“ ist wohl einzigartig in der Musikszene. Die Songs hatten sich in nur wenigen Jahren – zwischen 1982 und 1988 - radikal verändert, einzig Mark Hollis´ markanter Gesang blieb eine feste Konstante. Danach veröffentlichten Talk Talk in den 1990er Jahren noch das Album "Laughing Stock" sowie die Soloplatte von Sänger Mark Hollis. Die Band war ihrer Zeit weit voraus – publizierte aber gemeinsam keine neue Musik mehr.

Nachdem im letzten Jahr vier EMI-Alben erfolgreich wiederveröffentlicht wurden, gibt es am 25.01.2013 ein neues „Lebenszeichen“ von Mark Hollis. Für die Neuauflage der CD+DVD-Best Of-Compilation "Natural History" kreierte er ein neues Cover. Das Album enthält alle Hits wie zum Beispiel „Such A Shame“, „It´s My Life“, „Living In Another World“ oder „Life´s What You Make It”. Dazu mit “My Foolish Friend” einen Song, der nur auf Single erschienen ist. Die beigefügte DVD zeigt die dazugehörigen Videos.

Tracklistings:
CD
01. Today
02. Talk Talk
03. My Foolish Friend
04. Such A Shame
05. Dum Dum Girl
06. It's My Life
07. Give It Up
08. Living In Another World
09. Life's What You Make It
10. Happiness Is Easy
11. I Believe In You
12. Desire

DVD
01. Today
02. Talk Talk (Version 1)
03. Talk Talk (Version 2)
04. My Foolish Friend
05. Such A Shame
06. Dum Dum Girl (Take 1)
07. Dum Dum Girl (Take 2)
08. It's My Life (UK Version)
09. Life's What You Make It
10. Living In Another World
11. Give It Up
12. I Believe In You
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Unter dem Titel "Natural Order" präsentiert Hollis ebenfalls ab 25.01.2013 eine neue Compilation mit Raritäten (Remastering und das Cover stammen auch von ihm). Dieses Album enthält unter anderem das grandiose „Renée“ vom Album „It´s My Life“ in einer neuen remasterten Version, die Single-B-Seiten „John Cope“ und „For What It´s Worth“ oder zum Beispiel „After The Blood“ vom Album „Laughing Stock“ in einer alternativen Version.

talk talk natural order

Tracklisting:
01. Have You Heard The News (2013 - Remaster)
02. Renee (2013 - Remaster)
03. For What It's Worth (2013 - Remaster)
04. Chameleon Day (2013 - Remaster)
05. April 5th (2013 - Remaster)
06. Wealth (2013 - Remaster)
07. John Cope (2013 - Remaster)
08. Eden (2013 - Remaster)
09. After the Flood (Alternative Version)
10. Taphead
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Apparat singt über "Krieg und Frieden"

Für Sascha Ring a.k.a. Apparat ist Klangforschung auch immer Gefühlserkundung. Auf sieben Alben und diversen Maxis hat der aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt stammende, in Berlin lebende Lockenschopf einen facettenreichen, emotionalen Kosmos entwickelt. Man meint, ihn mittlerweile so gut zu kennen wie einen langjährigen Freund.
Seine beiden Frühwerke „Multifunktionsebene“ (2001) und „Duplex“ (2003) nahmen der elektronischen Musik ihre Abstraktheit und entwickelten ein neues Gefühlsspektrum, das deren erprobte Modi, Klangforschung und Partytaumel, hinter sich ließ. International bekannt wurde Sascha durch sein nächstes Album, „Walls“ (2007). Indem er seiner Stimme einen größeren Raum gab, brachte er zum ersten Mal Song und Groove in ein Gleichgewicht. Nicht weniger Aufsehen erregten Kollaborationen mit Ellen Alien („Orchestra of Bubbles“) und Modeselektor (als Moderat). Sascha begann auf der ganzen Welt aufzutreten. Aber er blieb niemals bei dem zuletzt gesteckten stilistischen Bezugsrahmen, beim althergebrachten Arbeitsprozess stehen. So gründete er 2010 die Apparat Band, um sich einem neuen, akustischen Klangspektrum zu öffnen.
Im Frühling letzten Jahres stellte Sascha sich einem ganz neuen Betätigungsfeld: dem Theater. Der Regisseur Sebastian Hartmann, der als einer der großen Innovatoren des deutschsprachigen Gegenwartstheaters gilt, lud ihn ein, an einem Mammut-Projekt mitzuarbeiten: Tolstois „Krieg und Frieden“ sollte für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen als Theaterstück umgesetzt werden.
Am Anfang war Sascha noch nicht klar, was ihm dieses Projekt abverlangen würde. Er erwartete nach einem Drehbuch einzelne Szenen zu vertonen, die bei den Aufführungen abgespielt werden. Bei den ersten Treffen mit dem Regisseur stellte sich aber heraus, dass es nichts gab, was einem Script oder Drehbuch gleichkommt. Es ist Teil Hartmanns Arbeitsweise, den Text erst in den Proben mit dem gesamten Ensemble zu erarbeiten. Sascha kommentiert: „Bei einem Album wäre das so, wie wenn die Band nur mit einem Konzept oder einer Idee im Hinterkopf anfängt zu jammen. Das ist überhaupt nicht meine Arbeitsweise. Ich gehe sehr vorbereitet ins Studio. Ich überlege mir, wie was klingen soll, was in meine Toolbox reinkommt und sammele Skizzen.“ Zeit seine Toolbox zu erstellen hatte Sascha dann aber doch: Zufälligerweise stand ein Urlaub auf einer kleinen, thailändischen Insel an: „Hartman sagte: Lies das Buch durch und guck, was passiert. Wir sehen uns bei den Proben... Ich habe den Roman mit nach Thailand genommen und da jeden Tag fünf Stunden gelesen und fünf Stunden Musik gemacht. Ich war auf dem Krieg-und-Frieden-Trip.“
Im Anschluss verbrachte Sascha vier Wochen in der eigens für die Proben angemieteten Fabrikhalle mit dem gesamten, dreißigköpfigen Ensemble: „Mit konventionellem Theater hat das nichts zu tun. Da wird ein Raum geschaffen, in dem ein Haufen von Freaks freidrehen kann. Das fängt beim Licht an und hört bei den Schauspielern auf. Nachts haben wir dann in der leeren Halle an der Musik gearbeitet. Das war auch ein bisschen magisch.“
„Krieg und Frieden“ gilt als Klassiker Weltliteratur. Er beschreibt den russischen Widerstand gegen Napoleons Invasion aus der Perspektive einiger Aristokraten, zeigt deren Leben in dramatischen und alltäglichen Momenten. Sascha faszinierte, dass der Krieg für die Aristokraten wenig Schreckliches hat. Sie werfen sich voller Euphorie ins Schlachtengetümmel: „Da gibt es eine unglaubliche Entschlossenheit, diese Franzosen wieder aus dem Land zu schmeißen.“ Die Musik hat aber nichts mit dem Russland in dieser Zeit zu tun: „Alle Powerthemen – Verzweiflung, Verrat, Liebe – kommen in der Inszenierung vor, aber nicht chronologisch. Es gibt eine lustige Situation, da sind alle Liebeszenen aus dem Roman in einer Szene vereint. Die Schauspieler haben ständig andere Namen. Das ist wahnsinnig verwirrend. Und auch sehr unterhaltsam.“
Die zweite Überraschung war, dass Sascha seine Musik live spielen sollte. Sascha ist alles andere als eine Rampensau. Bei dem Gedanke, Bestandteil einer Theaterinszenierung zu werden, wurde ihm mulmig. So platzierte ihn Hartmann an den Rand der Bühne, nicht Teil des Geschehens, aber immer in der Lage, auf das Geschehen einzugehen. Für Sascha war das eine ganz neue, aber äußert ergiebige Erfahrung: „Ich habe gelernt, mich zurückzunehmen. Früher war ich ganz alleine, dann in der Band. Aber ich konnte mich immer komplett ausleben. Beim Theater war ich nur Teil von etwas viel Größeren.“
Eigentlich sollte das Projekt mit der letzten Aufführung abgeschlossen sein. Eine Veröffentlichung war nicht geplant. Er und die anderen Musiker, der Cellist Philipp Timm und Violinist Christoph Hartmann, fanden, dass das Material noch nicht ausgeschöpft sei: „Auch weil es im Fluss entstanden standen ist, sich ständig verändert hat. Da ist immer eine Frische drin geblieben.“ Wunderschöne Motive tauchten in der Inszenierung nur für ein paar Sekunden auf. So ging das Trio für eine Woche ins Studio und ließ sich treiben: „Dort hat das Material noch mal einen Twist bekommen, hin zu einem Stück Musik. Diese Aufnahmen habe ich dann überall, wo ich gerade war – zu Hause, im Hotelzimmer, im Flugzeug – aufgeräumt. Mit dem absoluten Verbot da komplett wahnsinnig zu werden mit Edits. Ich wollte nämlich nicht, dass die Platte anstrengend wird. Jede Platte kippt irgendwann und wird zu Arbeit: Mit der Euphorie, dass man so viel Neues erschafft, ist es irgendwann vorbei und man merkt, dass man vor einer riesen Baustelle steht. Das habe ich hier vermieden.“

Tracklisting "Krieg und Frieden":
01. 44
02. 44 (Noise Version)
03. Light On
04. Tod
05. Blank Page
06. PV
07. K&F Thema (Pizzicato)
08. K&F Thema
09. Austerlitz
10. A Violent Sky

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Goldauszeichung für Emeli Sandé Album

Das neue Jahr beginnt für Großbritanniens Superstar so, wie es endete - mit Rekorden und Auszeichnungen: Emeli Sandés Debüt „Our Version Of Events“ hat nun auch in Deutschland die Goldgrenze von über 100.000 verkauften Einheiten überschritten. Außerdem steht die aktuelle Gold-Hitsingle „Read All About It“ kurz vor einer Platin-Auszeichnung (300.000).

In ihrer Heimat hält sich „Our Version Of Events“ seit 47 Wochen nonstop in den Top 10 (aktuell auf Platz 2), was seit Beginn der Chartnotierungen noch keinem Solokünstler gelungen ist (lediglich die legendären Beatles standen 1963 mit ihrem Debüt „Please Please Me“ 62 Wochen lang in den Top 10). Das meistverkaufte Album des Jahres 2012 (auch über Weihnachten und Neujahr) hat im Vereinigten Königreich 1.5 Millionen Käufer gefunden (fünffach Platin). Von Emeli Sandé befinden sich außerdem sechs Singles gleichzeitig in den Top 100 der UK-Charts, „Next To Me“ liegt auf Platz 5 der meistgespielten Radio-Songs des Jahres.

Wegen des nachhaltigen Erfolges veröffentlicht die schottische Sängerin rechtzeitig zur beinah ausverkauften Deutschland-Tournee ein weiteres Album: „Our Version Of Events - Live From The Royal Albert Hall“ erscheint als CD/DVD-Paket am 15.02.2013.

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Neue Lord Of The Lost Single erscheint digital

Pünktlich zu ihrer Headlinertour durch Deutschland diesen Januar melden sich die Hamburger Dark-Alternative Senkrechtstarter Lord Of The Lost mit einer neuen „Digital Only“-Single zurück, der zweiten Auskopplung aus ihrem Erfolgsalbum „Die Tomorrow“.
Sie enthält den eingängigen, akustisch angehauchten, Titelsong in zwei Versionen (die intensive unplugged-Version ist exklusiv auf diesem Release), sowie eine energiegeladene Lord-Of-The-Lost-Interpretation des Letzte-Instanz-Klassikers „Von Anfang an“, für welche die Hamburger Letzte-Instanz-Sänger Holly Loose sogar persönlich als Gaststar gewinnen konnten. Ein Muss für Fans und Liebhaber anspruchsvoller, dunkel angehauchter Rockmusik!

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Mesh sind im Frühjahr 2013 auf Tour

Mit ihrem neuen Album "Automation Baby" im Gepäck sind Mesh im März und April 2013 auf ausgedehnter Tournee. Und jeder, der die Möglichkeit hat, sich die beiden Jungs aus Bristol live anzuschauen, sollte sich am besten sofort Karten sichern, denn die Konzerte von Mark Hockings und Richard Silverthon sind ein echtes Erlebnis!

Und diese Städte und Locations können sich glücklich schätzen, von Mesh bespielt zu werden:

22.03.2013 Berlin, Columbia Club
23.03.2013 Erfurt, HSD Gewerkschaftshaus
05.04.2013 Hamburg, Markthalle
09.04.2013 Hannover, Musikzentrum
10.04.2013 Köln, Live Music Hall
12.04.2013 Bochum, Matrix
13.04.2013 Leipzig, Werk II
14.03.2013 München, Backstage
15.04.2013 Wien (A), Szene
17.04.2013 Frankfurt, Batschkapp
30.03.2013 Bristol (UK), The Fleece
13.09.2013 Madrid (E), Sala Heineken
14.09.2013 Barcelona (E), Sala Apolo

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