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TKKG (181) Der vertauschte Koffer

Mit dieser Folge nimmt sich die TKKG Serie, die im Original aus der Feder von Stefan Wolf stammt, einer für eine Jugendserie ungewöhnlich aktuellen Thematik an. Katja Brügger fußt ihr erstes Buch für die Serie rund um Tim, Karl, Klößchen und Gaby auf das Thema "Steuerhinterziehung" und bereitet dieses durchaus Zielgruppen gerecht auf.
Inhaltlich in gewohnt seichter Form schlängelt sich die Geschichte um einen vertauschten Koffer und damit verbundenen Geldfund der TKKG Freunde durchs Geschehen. Manche Szenen sind etwas unglücklich dargeboten, aber dennoch erinnert diese Folge durchaus an die ersten 50 Episoden der Serie. Wenngleich man sich für zukünftige Vorlagen und Hörspiele endlich einmal auf die Fahne schreiben sollte, dass eine Entführung von Gaby ein "no go" sein sollte. Das gab es einfach schon viel zu oft und das Thema ist abgelutscht. Ansonsten ist hervorzuheben, dass die Rolle von Klößchen besser vermittelt wird und sich Manou Lubowski nicht nur mit überzogenen und teilweise in vorherigen Folgen wahrlich nervenden "Schokoladen" Redeanteilen hier einbringen kann.
Alles in allem also eine nette Geschichte mit durchschnittlichem Potential, die keinem weh tut, aber auch keinen (zumindest älteren Fan der Serie) so richtig zu begeistern versteht. Geräusche und Musiken sind auf gewohnt konstant gutem Niveau.

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Blackmore's Night sind mit neuem Album zurück

Leidenschaft. Ohne Leidenschaft gibt es keine wahre und anhaltende Liebe zwischen Mann und Frau. Ohne Leidenschaft kann sich kein künstlerisches Werk über Zeit bewähren. Leidenschaft ist etwas, das Ritchie Blackmore und Candice Night sehr gut verstehen, und den Grundstein ihres gemeinsamen Lebens und ihrer Band, Blackmore’s Night, bildet.

Ihre märchenhafte Liebesbeziehung vertieft sich mit jedem Jahr und auch mit jedem Song, den sie mit ihren leidenschaftlichen Zuhörern teilen, und nun erscheint ihre brandneue CD, Dancer And The Moon.

Was Blackmore’s Night wirklich auszeichnet ist ihre unübertroffene Fähigkeit, modernes Songwriting-Know-how mit klassischen Stilelementen zu verbinden. Mit dem Albumtitel Dancer And The Moon besingen sie den Himmelskörper, der stets Träumer in seinen Bann zieht, die Dunkelheit rätselhaft erhellt, und zugleich als uraltes Symbol der Magie und deren Geheimnisse gilt. Candice fügt hinzu: „Die Tänzerin (Dancer) hat sich schon immer mit ganzer Leidenschaft und ganzem Herzen der Musik hingegeben, während deren Emotionen ihren Körper durchfließen.“

Das vielleicht Faszinierendste an ihrem neuen Werk ist die scheinbar völlige Gelassenheit, mit der sie die unterschiedlichen Stile und Einflüsse verknüpft und verarbeitet haben. Blackmore’s Nights Kreativität sprüht stärker denn je zuvor, sowohl in der Neubearbeitung von ‘Temple Of The King’ aus Ritchies Zeit mit Rainbow und dem verstorbenen Ronnie James Dio, oder auch in Candices perfektem Text für das traditionell-angehauchte Meisterwerk ‘The Ashgrove’, den erfrischenden Neuversionen von Randy Newman- und Uriah Heep-Tracks, dem feurigen und bewegenden Instrumentalstück zu Ehren des kürzlich verstorbenen Jon Lord, oder dem russisch anmutenden ‘Troika’.

„Dancer and the Moon“ erscheint am 14.06.2013 bei Frontiers Records aus Italien. Ab 6. Mai ist die Single „The Moon is shining (Somewhere over the Sea)“ digital erhältlich.


TOUR 2013
09.07.2013: Neu Isenburg, Hugenottenhalle
11.07.2013: Nürnberg, Serenadenhof
13.07.2013: Saarbrücken, Congresshalle
14.07.2013: Augsburg, Kongress am Park
19.07.2013: Creuzburg, Burg Creuzburg
21.07.2013: Meissen, Albrechtsburg
23.07.2013: Stuttgart, Beethovensaal

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Blank & Jones "Relax - The Best Of"

Es wird Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Was im Jahr 2003 als an sich einmaliger Versuch begann hat sich im Laufe der letzten Dekade zu einer der erfolgreichesten Chillout-Compilationserien entwickelt. Und nun feiern Blank & Jones mit ihrer "Relax" Reihe also ihr erste größeres Jubiläum.
Und nach zehn Jahren darf man dann auch einfach einmal zurückblicken und sich selbst auf ansprechende Art und Weise feiern. Mit einer ordentlichen Best-Of Doppel-CD, die randvoll mit vielen tollen Songs der vergangenen sieben "Relax" Editionen ist. 34 Titel gibt es auf dieser Zusammenstellung zu genießen. Allesamt hervorragend arrangiert und produziert und jeder für sich einmalig und komplett anders als all die anderen Tracks auf den beiden CDs von "Relax - The Best Of".
Wer sich bislang noch kein wirkliches Bild von der "Relax" Serie gemacht hat, für den bietet diese Zusammenstellung eine tolle Einstiegsmöglichkeit. Und neben dem entspannenden musikalischen Inhalt der beiden Tonträger hat man sich auch beim Frontcover einmal mehr richtig Mühe gegeben und dieses im typischen Stil der Serie gehalten. Zudem wurden dann noch die Cover der bisher erschienenen sieben Releases darin eingearbeitet. Einmal mehr alles richtig gemacht, meine Herren. Und: bitte noch deutlich mehr davon! Selten hatten Chillout-Compilations eine derart hohe Qualität über einen so langen Zeitraum hinweg.

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Anna-Maria Zimmermann "Sternstunden"

Was 2006 mit einer Teilnahme bei DSDS begann und zwischenzeitlich in einem Moderatorinnenjob hinter den Kulissen bei RTL zwischenlandete, gipfelt nun im musikalischen Schlagerbereich. Anna-Maria Zimmermann veröffentlicht mit "Sternstunden" ein neues Album und bedient damit die Schlage, Party und Viervierteltaktszene uneingeschränkt. In Zeiten, in denen Helene Fischer und Andrea Berg eine Auszeichnung nach der anderen einheimsen, schlägt die 25 jährige Nachwuchskünstlerin ist eben diese Kerbe. Die Sounds auf "Sternstunden" sind einfach gestrickt und legen ihr Hauptaugenmerk auf die Discofox-Tanzbarkeit. Inhaltlich sind die Texte sehr oberflächlich, bedienen jedwede Klientel der Schlagerwelt und bleiben somit hinsichtlich ihrer Refrains einfach im Kopf. Mitsingen Marke Sicherheitsstempel.
Gesanglich ist Anna-Maria Zimmermann auf "Sternstunden" durchaus hörenswert. Allerdings macht das Album einen deutlich überproduzierten Eindruck. Die Stimme geht etwas in den wuchtigen Schlager-/Dancesounds unter und kann so keine Eigenständigkeit entwickeln. "Sternstunden" liefert 13 Songs, die man auf jeder Party bedenkenlos durchlaufen und mit denen man die Tanzflächen füllen kann. Wer allerdings emotionale Tiefe und Persönlichkeit nebst Gefühlen erwartet, der wird bei diesem Album schnell merken, dass Anna-Maria Zimmermann mit "Sternstunden" lediglich an den Oberflächen kratzt. Das Vordringen in die Tiefe gelingt der Schlagersängerin leider nicht. Und so kommt "Sternstunden" nicht über den Status eines durchschnittlichen Schlageralbums hinaus. Wenig innovativ, Hauptsache bumbum und inhaltlich klischeehaft. Für den Musikantenstadl wird es sicherlich reichen. Aber um sich einen vorderen Platz in diesem Genre zu erobern, müssen die Attribute Kreativität, Frische und Innovativität deutlich mehr ausgebaut werden. Aber Anna-Maria Zimmermann ist ja noch jung.

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.com/kill ".com/kill"

Wenn zwei eine Reise machen...So oder so ähnlich ist die Geschichte des Projektes .com/kill zu deuten. Adrian Hates und Gaun:A machen eie Pause mit ihrem Hauptprojekt Diary Of Dreams und leben sich in einem neuen Projekt auf neue Produktionsweise aus. .com/kill klingt allerdings wie ein Klon von Diary Of Dreams. Der erste Output des Duos trägt keinen wirklichen Namen, sondern darf als selbstbetitelt bewertet werden. ".com/kill" ist ebenso dunkel und düster, elektronisch verwoben und mit schrägen und dadurch energetisch wirkenden Melodienbögen versehen, wie es die Diary Of Dreams Alben sind.
Man kann keine Grenze ziehen und von daher ist es nahezu unmöglich, dem Projekt eine Eigenständigkeit zuzusprechen. Zu groß ist der Schatten des Hauptprojektes, zu gewaltig die Schwingen, mit denen sich Diary Of Dreams über .com/kill legt und das Projekt nicht mehr aus dem eigenen Klauen entlässt.
Der Output auf der CD ist mit neun Titel dann auch recht überschaubar. Und inwieweit man im Jahr 2013 die Fans noch mit einem Bonusvideo auf einer CD begeistern kann, mag ebenfalls zu hinterfragen sein. Gesanglich lässt Adrian Hates nichts an Flexibilität missen. Dunkel und bedächtig, frosch und aggressiv, in deutsch und englisch binden sich die Vokals in die größtenteils schweren Sounds ein, werden des Öfteren auch von diesen bewusst unterdrückt.
So ist ".com/kill" ein Album, dass jeden Diary Of Dreams Fan begeistern dürfte, das allerdings eine Eigenständigkeit, einen Kontrast zum übermächtigen Hauptprojekt von Adrian Hates und Gaun:A deutlich vermissen lässt.

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Pohlmann "Nix ohne Grund"

Pohlmann kommt aus Westfalen. Und das hört man auch auf seinem ersten Album. Pohlmann ist entspannt, normal und beleuchtet das Leben westfälisch nüchtern mit einer gewissen Prise Süffisanz und Leichtigkeit. "Nix ohne Grund" ist das mittlerweile dritte Werk von Pohlmann und nach dem Ende seiner alten Plattenfirma EMI hat der Künstler nun bei Sony Music, genauer gesagt bei Four Music eine neue Labelheimat gefunden.
Die Songs sind eine Mischung aus Pop, Elektro und Akustik und klingen über das gesamte Album hinweg voll und ungezwungen beschwingend. Ob es tanzbare Titel oder ob es Balladen sind. Die geschickte Anordnung und das Wechselspiel von Musik und Gesang lassen jeden der elf Titel auf "Nix ohne Grund" zu einer stimmungsgeladenen Reise durch die erschreckend spannende Art und Weise der Lebensgewohnheiten und -erfahrungen werden. Songs wie "Fenster zur Welt", "Atmen", Unterwegs" oder auch "Stark für dich" haben enormes Potential und beleuchten das Leben auf eine wunderbar nahe Weise, die den Hörer unmittelbar gefangen nimmt.
Und auch wenn man Pohlmann mit seinem mittlerweile 41 Jahren nicht mehr zu den hoffnungsvollen deutschen Nachwuchskünstlern zählen kann, so steht eines jedoch unumstoßbar fest: Pohlmann verkörpert den neuen deutschen Pop der Gegenwart. Und außerdem ist man ohnehin stets nur zu alt wie man sich fühlt.

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Lewis geht in die fünfte Runde

Das pittoreske Oxford im Südosten Englands gilt neben Cambridge als eine der beiden Elite-Universitäten im Vereinigten Königreich. Cambridge führt zwar im legendären „Oxford - Cambridge Boat Race“, jedoch hat Oxford – zumindest im Film - in Sachen hervorragende Krimiunterhaltung die Nase vorn, gewann doch das sympathische Ermittlergespann Detective Inspector Robert Lewis und DS James Hathaway den begehrten britischen „Crime Thriller Award 2012“ als „Best Detective Duo“!

Seit 2006 gehört Lewis und sein "partner in crime" Hathaway zu Oxford wie Chips zu Fish oder Clotted Cream zu lecker' Scones. Den unwiderstehlichen Charme dieses Dreamteams machen nicht nur die unterschiedlichen Charaktere sondern auch die geschliffenen und überaus humorigen Dialoge zwischen den beiden aus. Hier gibt allerdings der Assistent den Intellektuellen, der um kein Bonmot bzw. "pun" verlegen ist. Durch Lewis' Erfahrung und Gespür, kombiniert mit dem analytischen Verstand des hochgebildeten Ex-Theologiestudenten Hathaway, werden selbst die kompliziertesten Morde gelöst - und derer gibt es (ähnlich wie in Midsomer) reichlich...

Prächtige Architektur, malerische Landschaften, gemütliche Pubs, staubtrockener, aber nicht angestaubter britischer Humor (zudem wird, wie in guten alten Krimitagen, auch mal während der Arbeitszeit geraucht und ein süffiges Ale gepichelt), aber vor allem verzwickte "Whodunnit" in bester Tradition: "Lewis" bietet einfach alles, was der anglophile Krimifreund begehrt!

Ihm kann zum Glück geholfen werden: Edel:Motion hat nämlich am 20. Mai 2013 die 5. Staffel von "Lewis - Der Oxford-Krimi" mit 4 weiteren spannenden Folgen der beliebten ZDF-Krimiserie veröffentlicht.

Kurzinhalt der 4er-Box:

DVD 1. Offene Wunden (Old, Unhappy, Far Off Things)
Während eines Banketts auf einem ehrwürdigen Oxforder Frauen-College wird die direkte Mitarbeiterin der Professorin Diana Ellerby kaltblütig von einem Unbekannten ermordet. Inspector Lewis ahnt, dass der Mord mit alten Geheimnissen des Colleges zusammenhängt. Führt der ungelöste mysteriöse Fall zum Mörder der Mitarbeiterin?

DVD 2. Im Zeichen der Rache (Wild Justice)
In dem konservativen religiösen College St. Gerard's wird die amerikanische Bischöfin Parsons vergiftet. Inspector Lewis und Sergeant Hathaway ermitteln unter den Brüdern von St. Gerard's und finden eine Spur, die in die Toskana führt. War der Tod der Bischöfin etwa nur ein unglücklicher Zufall und galt der Anschlag einem ganz anderen? Inspektor Lewis ist sich sicher: In den alten Mauern verbirgt sich ein dunkles Geheimnis…

DVD 3. Die Todesdroge (The Mind Has Mountains)
Als der Psychiater Alex Gansa eine Teststudie für ein neues Antidepressivum durchführt, stürzt sich die junge Teilnehmerin Amy Katz aus dem Fenster. Schnell wird klar, dass es sich dabei um keinen Selbstmord handelt. Inspector Lewis und Sergeant Hathaway suchen fieberhaft nach dem Täter – auch im überschaubaren Kreis der Teilnehmer.

DVD 4. Mörderisches Verhängnis (The Gift Of Promise)
Andrea de Ritter, die Gründerin einer Stiftung für hochbegabte Kinder, wird ermordet. Lewis und Hathaway können weder Täter noch ein Motiv finden, die Tat scheint völlig zusammenhangslos geschehen zu sein. Erst als die Spur zum Studenten Elmo und der ehemaligen Geheimdienstchefin Grace Orde führt, fügen sich die ersten Puzzleteile zusammen…

Trailer:

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Das M'era Luna Festival 2013 steht ins Haus

Das M’era Luna ist seit dem Jahr 1999 jährlicher Treffpunkt für die schwarze Szene aus ganz Europa, um ein friedliches und entspanntes Wochenende mit alten und neuen Freunden zu verbringen. Neben den immer hochkarätigen Headlinern gehören die besondere Atmosphäre, die kurzen Wege, der Mittelaltermarkt oder auch die extravagante Modenschau zu den Hauptanziehungspunkten für Besucher aus aller Welt. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, Diskonächte mit Szene-DJs oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich mehr als 20.000 Fans in aufwändigen und auffälligen Outfits an.
Line-Up: Nightwish, HIM, ASP, Front 242, Deine Lakaien [acoustic], Blutengel, Front Line Assembly, Apoptygma Berzerk, Mono Inc., The Crüxshadows, Staubkind, Saltatio Mortis, IAMX, Mesh, The 69 Eyes, Tanzwut, The Klinik, End Of Green, [:SITD:], Nachtmahr, Kirlian Camera, Haujobb, Gothminister, Diorama, Cultus Ferox, Clan Of Xymox, In The Nursery, Coppelius, Ost+Front, Eisenfunk, Lord Of The Lost, Unzucht, Schwarzer Engel, The Arch, Eden Weint Im Grab, Rêverie
Lesungen: ASP & Kai Meyer, Markus Heitz, Boris Koch, Christian von Aster
Preise: 84 Euro (Kombiticket inkl. Müllpfand)

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Philipp Poisel mit neuer Live-DVD

Philipp Poisel 2013 – die wunderbare Dokumentation zur Tournee „Projekt Seerosenteich - eine Konzertreise 2012“ wird nun endlich am 21.06.2013 veröffentlicht. Seine Fans werden diese Konzert-Dokumentation lieben und all denen, die Philipp Poisel noch nicht live erlebt haben, bietet sich die Möglichkeit einen großartigen Künstler neu zu entdecken und einen exklusiven Einblick in seine Erfolgsgeschichte vom vergangenen Jahr zu erhalten.

Philipp Poisel hat bei der Produktion der DVD/Blu-ray wieder großen Wert auf Details gelegt. So wurde mit Alexa Kameras in Kinoqualität gedreht und damit eine optimale Bild und Ton Präsenz geschaffen. Bereits Ende 2012 wurde das Livealbum „Projekt Seerosenteich“ sowie Philipp Poisels Debütalbum „Wo fängt dein Himmel an?“ vergoldet. Sein zweites Studioalbum „Bis nach Toulouse“ kann mittlerweile sogar schon Platinstatus vorweisen.

„Ich will nur“ ist ein sehr persönliches Lied, das bei den Konzerten der Projekt Seerosenteich Tour frenetisch gefeiert wurde und alle Zuschauer enger hat zusammenrücken lassen. Ein Song für die Ewigkeit, der das Miteinander unterstreicht.

Zusammen mit dem Livealbum „Projekt Seerosenteich“, welches direkt auf Platz #1 der Media Control Album Charts einstieg, ist die Blu-ray/DVD „Projekt Seerosenteich – Live aus dem Circus Krone“ ein echtes Muss für jeden, der Philipp Poisel seit dem Debüt verfolgt und sich von ihm auf seine musikalische Reise mitnehmen lassen will!

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Die nächste Deluxe Edition eines Elvis Albums steht an

RCA/Legacy veröffentlicht am 02.08.2013 das Box-Set „ELVIS AT STAX“. Auf drei CDs sind hier sämtliche Songs zu hören, die Elvis im Juli und im Dezember 1973 in den „Stax Studios“ seiner Heimatstadt Memphis einspielte. Es waren die letzten großen Aufnahmesessions seiner Karriere.
„ELVIS AT STAX“ (Produzenten: Ernst Mikael Jørgensen, Roger Semon, Rob Santos) erscheint zum 40. Jahrestag dieses Studioaufenthalts und wird unter dem gleichen Titel auch als einfache CD und 180 Gramm Doppel-Vinyl-LP erhältlich sein. Alle sechs Stax-Singles zwischen 1973 und 1975 erreichten die Top 40 der Charts.

“Raised On Rock” (B-Seite: “For Ol’ Time Sake” - Hot 100: #41, Country: #42)
“I’ve Got A Thing About You Baby” (B-Seite: “Take Good Care Of Her” - Hot 100: #39, Country: #4)
“Promised Land” (B-Seite: “It’s Midnight” - Hot 100: #14, Country: #9)
“If You Talk In Your Sleep” (B-Seite: “Help Me” (Hot 100: #17, Country: #6)
“My Boy” (B-Seite “Thinking About You” (Hot 100: #20, Country: #14)
“Mr. Songman” (B-side von “T-R-O-U-B-L-E” - Hot 100: #35, Country: #11)

"I Got A Feelin' In My Body" (Katalog: RCA PB-11679), ein weiterer Titel aus den Stax-Sessions, wurde von RCA Records im Jahr 1979 posthum veröffentlicht.

Für viele Fachleute zählt die Stax-Episode zu einer der wichtigsten im Lebenswerk des damals 38-jährigen Künstlers. Zu ihnen gehören unter anderem Peter Guralnick, der preisgekrönte Autor von „Last Train To Memphis - Elvis Presley“ (1994) und „Careless Love: The Unmaking of Elvis Presley“ (1999) oder Produzent Ernst Mikael Jørgensen, der seit mehr als zwei Jahrzehnten bei RCA für Elvis‘ Backkatalog zuständig ist und das Buch „Elvis Presley: A Life in Music“ (1998) schrieb. Jørgensen war es auch, der lange und akribisch darauf hinarbeitete, dass die Songs aus den Stax-Sessions endlich als Gesamtpaket erscheinen. Presleys Label RCA hatte die Stax-Songs nie als Einheit betrachtet, sondern mit großem zeitlichem Abstand auf verschiedenen LPs veröffentlicht und mit Songmaterial aus Nashville oder Hollywood vermischt.

Der Großteil der Titel erschien auf „Raised On Rock/For Ol’ Times Sake“ (1973), „Good Times“ (1974) und „Promised Land“ (1975). Diese Alben erschienen später auch als CD-Neuauflagen bei FTD Records, dem Label, das Jørgensen gemeinsam mit Roger Semon betreibt. Von diesen Reissues stammen viele der Outtakes, die auf „ELVIS AT STAX“ zu hören sind.

Die Liner Notess für „ELVIS AT STAX“ schrieb der Journalist Robert Gordon. Gordon und seine Frau Tara McAdams waren auch die Autoren im Booklet der RCA/Legacy-Veröffentlichung „From Elvis In Memphis: Legacy Edition“ (2009). Weitere Veröffentlichungen von Robert Gordon sind die Muddy-Waters-Biografie “Can’t Be Satisfied”, die Jerry-Lee-Lewis-Biografie “Last Rocker Standing” sowie die Elvis Bücher “The King on the Road: Elvis Live on Tour 1954 to 1977” und “The Elvis Treasures”. In „It Came From Memphis“ beschäftigt er sich mit der Musikszene von Elvis' Heimatstadt und Ende 2013 wird „Respect Yourself: Stax Records and the Soul Explosion“, sein aktuelles Buch über das Stax-Label erhältlich sein. Auch Tara McAdams hat unter dem Titel „The Elvis Handbook“ bereits ein Elvis-Buch veröffentlicht.

1973 war eines der wichtigsten Jahre in Elvis Presleys Karriere. Nach 12-jähriger Bühnenpause, in der er zwar in 27 Kinofilmen aufgetreten war, sich ansonsten aber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, war er nun seit einem Jahr wieder zurück im Live-Business. Mit dem Auftritt im Madison Square Garden am 10. Juni 1972 (Nachzuhören auf dem 2CD+DVD Deluxe-Boxset „Prince From Another Planet: Elvis As Recorded Live At Madison Square Garden“( 40th Anniversary Edition) hatte er ein neues, spannendes Kapitel seiner Karriere aufgeschlagen und der größte Event stand ihm noch bevor.

Sein Manager Colonel Parker plante ein wahres Mammutprojekt, um die Tour seines Schützlings zu promoten und wollte Elvis Presley buchstäblich der ganzen Welt präsentieren. Tatsächlich wurden die Pläne des Colonels Wirklichkeit, als am 14. Januar 1973 mehr als eine Milliarde Menschen vor den Fernsehgeräten saß, um die Show „Elvis Aloha From Hawaii via Satellite“ zu verfolgen. Es war das erste Konzert eines Solokünstlers, das via Satellit in über 40 Länder der Erde übertragen wurde. Dieses Großereignis veröffentlichte RCA/Legacy im März 2013 auf der Doppel-CD „Aloha From Hawaii via Satellite“.

Beflügelt von den Erfolgen nahmen Presley und Colonel Parker das Angebot von RCA an und verkauften 1973 für 5,4 Millionen Dollar ihre Rechte am kompletten Elvis Katalog an das Label. Elvis wollte einen Neuanfang, einen neuen Musikverlag und niemand sollte sich in seine Belange einmischen. Der neue RCA-Vertrag beinhaltete auch 24 neue Master-Aufnahmen für zwei neue Singles (vier Songs), eine neue Pop-LP (10 Songs) und ein neues Gospel-Album (10 Songs). 1969 betrat Elvis nach 13 Jahren erstmals wieder ein Tonstudio in Memphis. Der King war in Bestform und in Chip Momans „American Studios“ sang er die Hitsingles “In the Ghetto”, “Suspicious Minds”, “Don’t Cry Daddy” und “Kentucky Rain”. Alle Titel hatten es in die Top 20 geschafft und dem Superstar die letzte derartige Hit-Serie seines Lebens ermöglicht.

1973 hatte sich die Musikszene geändert und die „American Studios“ waren inzwischen geschlossen worden. Aber die „Stax Studios“, in denen die Karrieren von Superstars wie Otis Redding, Wilson Pickett, Sam & Dave, Booker T. And The MGs oder Isaac Hayes begonnen hatten, konnten sich über mangelnden Zulauf nicht beschweren, wie folgende Anekdote beweist: Isaac Hayes trat damals von ihm gebuchte Studiozeit an Elvis ab, damit dieser seine Songs einspielen konnte. Doch auch für Stax sollten bald schlechtere Tage anbrechen: 1975 schloss auch dieses legendäre Studio für immer seine Pforten. Elvis Presley's Stax-Sessions dauerten vom 21. bis zum 25. Juli und vom 10. bis zum 16. Dezember. Wer nachvollziehen will, was damals in den legendären Studios passierte, der sollte Robert Gordons Liner Notes lesen. Und der passende Soundtrack für diese hochinteressante Lektüre ist: „ELVIS AT STAX“.

Disc 1: The R&B and Country Sessions – The Outtakes: 17 tracks
Disc 2: Part 1 – The Pop Sessions – The Outtakes: 10 tracks
Disc 2: Part 2 – The July 1973 Masters: four single sides and six album tracks, and
Disc 3: The December 1973 Masters: seven single sides and 11 album tracks.

ELVIS AT STAX: DELUXE EDITION by ELVIS PRESLEY (RCA/Legacy 88883 72418 2)

Disc 1: The R&B and Country Sessions – The Outtakes: Selections
1. I Got A Feelin’ In My Body - take 1 (I)
2. Find Out What’s Happening - takes 8-7 (B)
3. Promised Land - take 4 (I)
4. For Ol’ Times Sake - take 4 (I)
5. I’ve Got A Thing About You, Babe - take 14 (I)
6. It’s Midnight - take 7 (F)
7. If You Talk In Your Sleep - take 5 (J)
8. Loving Arms - take 2 (I)
9. You Asked Me To - take 3A (F)
10. Good Time Charlie’s Got The Blues - take 8 (I)
11. Talk About The Good Times - take 3 (I)
12. There’s A Honky Tonk Angel - take 1 (I)
13. She Wears My Ring - take 8 (I)
14. Three Corn Patches - take 14 (I)
15. I Got A Feelin’ In My Body - take 4 (J)
16. If You Don’t Come Back - take 3 (I)
17. Promised Land - take 5 (H)

Disc 2: Part 1 – The Pop Sessions – The Outtakes: Selections
1. Mr. Songman - take 2 (F)
2. Your Love’s Been A Long time Coming - take 4 (I)
3. Spanish Eyes - take 2 (I)
4. Take Good Care Of Her - takes 1,2,3 (D)
5. It’s Diff’rent Now (unfinished recording) (G)
6. Thinking About You - take 4 (I)
7. My Boy - take 1 (D)
8. Girl Of Mine - take 9 (I)
9. Love Song Of The Year - take 1 (F)
10. If That Isn’t Love - take 1 (I)
Part 2 – The July 1973 Masters:
11. Raised On Rock (Hot 100 #41, country #42) (A)
12. For Ol’ Time Sake (charts same as track 11) (A)
13. I’ve Got A Thing About You Baby (Hot 100 #39, country #4) (C)
14. Take Good Care Of Her (charts same as track 13) (C)
15. If You Don’t Come Back (A)
16. Three Corn Patches (A)
17. Girl Of Mine (A)
18. Just A Little Bit (A)
19. Find Out What’s Happening (A)
20. Sweet Angeline (A)

Disc 3: The December 1973 Masters: Selections
1. Promised Land (Hot 100 #14, country #9) (E)
2. It’s Midnight (charts same as track 1) (E)
3. If You Talk In Your Sleep (Hot 100 #17, country #6) (E)
4. Help Me (charts same as track 3) (E)
5. My Boy (Hot 100 #20, country #14) (C)
6. Thinking About You (charts same as track 5) (E)
7. Mr. Songman (Hot 100 #35, country #11) (E)
8. I Got A Feelin’ In My Body (C)
9. Loving Arms (C)
10. Good Time Charlie’s Got The Blues (C)
11. You Asked Me To (E)
12. There’s A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In) (E)
13. Talk About The Good Times (C)
14. She Wears My Ring (C)
15. Your Love’s Been A Long Time Coming (E)
16. Love Song Of The Year (E)
17. Spanish Eyes (C)
18. If That Isn’t Love (C)

© Sony Music 2013

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