Jordan Rudess – Wired For Madness

Jordan Rudess ist ein genialer Mastermind. Und nachdem er in letzter Zeit auch bei Dream Theater auch immer mehr Rollen und Verantwortung annahm, zuletzt sogar am Mikrofon, durfte man auf sein neues Soloalbum umso gespannter sein.
Nun liegt „Wired For Madness“ vor und es ist ein Konzeptalbum geworden, das in sich sehr experimentell und ungezwungen verspielt ist. Hier lebt sich ein genialer Musiker grenzenlos aus und erschafft unter Mithilfe von Kollegen wie James Labrie, Guthrie Govan oder auch Joe Bonamassa eine Klanglandschaft, die nicht wirklich für das Ohr des durchschnittlichen Musikfreundes gedacht ist. Vielmehr geht es bei den neuen Songs um musikalische Finessen und Leckerbissen für Musiker und absolute Fachleute. Denn diesen ist es möglich, die Genialität der Umsetzungen zu erkennen und richtig zu deuten.
Das neue Jordan Rudess Album enthält acht Stücke, von denen jedoch die beiden Teile des Titeltracks „Wired For Madness“ mit ihren drei- bzw. siebenteiligen Untergliederungen den meisten Raum einnehmen.
Und so wird sich der Fachmann und experimentelle Liebhaber von Rock, Blues und Progressive Sounds in den neuen Titeln verlieren und diese adaptierend erleben. Viele andere werden das Album allerdings wohl auch durchaus als in gewisser Weise anstrengend empfinden.

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