June Cocó – Album Release Konzertbericht – Live in Hamburg 29.11.2019

Am 29.11.2019 ist das neue Album „Fantasies & Fine Lines“ von June Coco erschienen und anlässlich dieses Ereignisses stellt die Sängerin und Pianistin aus Leipzig ihre neuen Songs im Hamburger Club „Hebebühne“ in Wohnzimmeratmosphäre vor. June Coco bestreitet das Konzert komplett alleine.

Der erste Song „Paradise“ beginnt mit einer Einspielung von Vogelstimmen und über Loops schichtet sie Klangkaskaden übereinander so dass ihre wunderbare, glasklare Stimme von fließenden Klängen untermalt wird. In diesem Song offenbart sich woraus June Coco einen großen Teil ihrer Inspiration bezieht – der Natur. So singt Sie im Chorus dieses Songs „I can feel it nature’s watching through my eyes“. Sofort hat June Coco die Zuhörer in ihren Bann gezogen – alle hören gespannt zu – und in den ruhigen Passagen könnte meine eine Stecknadel fallen hören.

Bei der Ansage zum Track „Neptunes Daughter“ freut sich June über das neu erschienene Album (das auch als LP erhältlich ist) und weist auf das Cover hin, dass sie unter Wasser zeigt. Für Sie übt Wasser eine besondere Faszination aus – man kann abtauchen sich aber auch im fließenden Wasser einfach treiben lassen. Die neue Platte war ursprünglich nur als EP geplant war, da sie aber so gut im „Flow“ gewesen sei, ist ein ganzes Album entstanden. Ihr sphärischer Gesang ist bei diesem Stück meerjungfrauenhaft.

Bei „The Letter“ wird über einen Loop ein Stakkato eingespielt und June begleitet ihren weichen, fast zerbrechlichen Gesang spielerisch auf den Klavier.
Den Song „Hope“ hat June Coco geschrieben als sie mitten in der Natur ein paar Tage allein in einer einsamen Waldhütte verbracht hat. Das sei schon ein wenig „spooky“ gewesen. Dieses Gefühl hat Sie in diesem Song verarbeitet welches ihr gleichzeitig Hoffnung gegeben hat.

Auch in „Ready for Love“ verbindet die Sängerin ihren schwebenden Gesang perfekt mit dem Klavierspiel und elektronischen Einspielungen zu einem einheitlichen Ganzen.
Mit dem kurzen Song „Heroine“ bringt sie den Konzertabend auf den Punkt: „a pocketful of dreams – a puppet on a string – nothing as it seems – be my heroine“.
June Coco hat das Publikum in ihre Traumwelt eingeführt und wahrlich verzaubert.
Ein wirklich einzigartiges Konzert der Singer-, Songwriterin der es gelingt Elektronica und konventionelles Klavierspiel mit ihrem wandlungsfähigen Gesang zu einem traumhaften Musikerlebnis zu verschmelzen.

Liebhaber derartiger Klänge sollten sich die kommenden Konzerte Ende Februar/Anfang März 2020 bereits jetzt im Kalender notieren.

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