Malik Harris veröffentlicht neue Single „Crawling“

Wenn man Malik Harris sucht, springt einem die Formulierung „Pop-Hoffnungsträger“ förmlich entgegen. Das ist nicht nur deswegen passend, weil er mit Airplay-Hits wie „Home“ und „Welcome to the Rumble“ Solo-Shows ausverkauft, auf renommierte Festivals geladen wird und als Opener für James Blunt und Alex Clare überzeugt hat, sondern auch weil Pop im Zusammenhang mit Hoffnung aktuell eine neue Dimension erfährt. Musik kann jede Menge Hoffnung transportieren und Pop ist der größte gemeinsame Nenner, wenn es um geteiltes, universelles Gefühl geht. Mit erst 22 Jahren ist Malik Harris darin schon ein Meister: Es gelingt ihm, seine Emotionen so unverfälscht auf den Punkt zu bringen, dass wir mühelos unsere eigenen Erlebnisse einsetzen können und wissen, dass wir nicht allein sind. Auch die neue Single „Crawling“ bewegt mit einer persönlichen Geschichte – vertont mit Maliks gefeierter Melange aus organischem Pop, Elektro, Rap, Gesang und starken Lyrics.

„‚Crawling‘ ist die Fortsetzung meiner letzten Single. Es geht um dasselbe Mädchen, von dem ich in ‚Home‘ begriffen habe, dass sie die Richtige für mich ist. Sie steckt in einer zutiefst toxischen Beziehung mit einem Typen, der sie schlecht behandelt und den sie aus mir nicht verständlichen Gründen trotzdem nicht verlässt. Ich weiß, dass sie nur so tut als sei sie glücklich und dabei an der Beziehung zugrunde geht.

Fake smiles, I can see you feigning from a hundred miles. You go ‘I’m fine’, but we know you’re lying.

‚Crawling‘ soll sie an unsere Zeit erinnern und ihr zeigen, dass sie mit mir glücklicher sein könnte. Es ist der Versuch ihr zu sagen, dass ich weiß, dass sie kaputt geht und wie sehr mir das weh tut. Es gibt leider viele Menschen, die in ungesunden Beziehungen gefangen sind und es ist wahnsinnig schwer das anzusprechen. Es hat mich auch viel Zeit und Mut gekostet, mir ‚Crawling’ quasi von der Seele zu schreiben. Ursprünglich war der Song eine Klavierballade, aber beim Schreiben überkam mich ein so überwältigendes Gefühl von Wut, dass ich es am Klavier nicht mehr transportieren konnte. Ich musste diesen ‚Ausbruch’ im Chorus unbedingt in dröhnende Drums und kraftvolle Chöre verpacken, um die Emotion am Ende genauso rüberzubringen, wie ich sie gefühlt habe.“

Typisch Malik Harris wird der Song von einem Film begleitet, der das Genre Musikvideo definitiv sprengt. Konsequenterweise mit derselben Protagonistin wie in „Home“, erzählen hautnahe Close-ups und ein dramatisches Finale, wie äußerlich leise und gleichzeitig ohrenbetäubend eine solche Beziehung sein kann. Und wie das alles ausgehen könnte, wenn man sich nicht rechtzeitig befreit …

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