Jens Wawrczeck veröffentlicht neues Album

Er hat eine der bekanntesten Stimmen im deutschsprachigen Raum: Als Peter Shaw, zweiter Detektiv aus „Die drei Fragezeichen“ begeistert Jens Wawrczeck ein Millionenpublikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er wirkt in zahlreichen Hörspielproduktionen mit, hat die Textvorlagen von Alfred Hitchcocks Thrillern in einer eigenen Hörbuchreihe eingelesen und dazu ein sehr erfolgreiches Bühnenformat entwickelt und spielt mit Leidenschaft Theater. Jetzt gibt es eine ganz neue Seite des vielseitigen Künstlers zu entdecken: die des Sängers und Song-Interpreten.

Für seine erste CD „Celluloid“, die am 08.05.2020 erscheint, hat Jens Wawrczeck eine sehr persönliche Auswahl von zwölf Songs aus amerikanischen, französischen und spanischen Filmen zusammengestellt und eingesungen. Im Booklet erzählt er zu jedem Lied eine kurze Geschichte, immer gibt es eine emotionale Verbindung zum Film und zur Musik. „Aus dem unermesslichen Fundus fantastischer Filmsongs eine Auswahl zu treffen, war keine leichte Aufgabe“, sagt Jens Wawrczeck. „Einige der Songs stammen aus Filmen, die mir viel bedeuten, bei anderen liebe ich die Melodie oder den Text“. Unter den Titeln sind Hits wie „You Only Live Twice“ aus dem gleichnamigen James Bond Film und „Porque te vas“ aus Carlos Sauras „Cria Cuervos“, aber auch Songs aus Filmen wie „At The Crossroads“ aus „Doctor Doolittle“ und „Wait Until Dark“, der im Thriller mit Audrey Hepburn nach einem nervenzerreissenden Finale für einen versöhnlichen Ausklang sorgt.

Besonders freut Jens Wawrczeck, dass ihm für die CD eine abwechslungsreiche Mischung gelungen ist, die zu den Blechbläser-Arrangements passt. „Die unterschiedlichen Stimmungen der Songs harmonieren sehr gut zusammen. Als die Auswahl der zwölf Titel schließlich feststand, war ich sehr überrascht, dass die Titel fast alle aus den 60er- Jahren stammen – aber das ist eben ein Stil, der mir sehr gut gefällt.“
Als Peter Shaw steht Jens Wawrczeck seit 40 Jahren in der Öffentlichkeit, und auch als Sprecher und Schauspieler tritt er regelmäßig vor Publikum auf. Den Schritt zum Sänger hat er erst jetzt gewagt. „Heimlich war ich immer Sänger“ sagt er lachend. „Singen war schon als Kind meine große Leidenschaft. Aber es ist das Persönlichste, was man auf der Bühne machen kann. Beim Singen kann ich mich viel weniger verstecken als hinter einer Theaterfigur oder einem fremden Text. Inzwischen bin ich mutiger geworden und jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, auch als Sänger in Erscheinung zu treten.“

Mit Leonhard Mahlich und Christopher Noodt fand Jens Wawrczeck die idealen Partner für sein Filmsong-Projekt. Sie verstanden seine Art, in Bildern zu kommunizieren. „Die beiden sind hervorragende Musiker und völlig uneingenommen an das Projekt herangegangen, denn normalerweise machen sie eine ganze andere Art von Musik. Für die Interpretation der Filmsongs habe ich Szenen im Kopf, die entweder aus Filmen stammen oder die Emotionen der einzelnen Titel transportieren. Die beiden haben sofort verstanden, was ich meine.“

Jens Wawrczeck ist passionierter Filmfan seit seiner frühesten Kindheit. „Dass ich auf meinem Debütalbum celluloiderprobte Songs singe, ist kein Wunder“ sagt er. „Mein Taschengeld habe ich meist für Schallplatten mit Filmmusik ausgegeben – die erste war „Some like it hot“. Von der CD-Idee zu „Celluloid“ bis zur Umsetzung im Tonstudio hat es allerdings sehr lange gedauert: „Ich wollte diesen Reigen von Filmsongs, die mich über viele Jahre begleitet haben, selbst interpretieren“, sagt Jens Wawrczeck. „Dabei ging es mir nicht darum, die bestehenden, oft wirklich großartigen Aufnahmen zu verbessern, sondern meine Liebe und meine Begeisterung für diese Songs auszudrücken“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.