Witt – Rübezahls Rückkehr

Joachim Witt meldet sich mit einem neuen Album zurück. Mit zunehmenden Alter hat die Anzahl der Veröffentlichungen des einstigen Neue Deutsche Welle Stars an Fahrt aufgenommen. Das neue Werk mit dem Titel „Rübezahls Rückkehr“ erscheint gut zwei Jahre nach dem letzten Album „Rübezahl“ und führt die Geschichte und Botschaft des Vorgängers fort.

Musikalisch ist Joachim Witt schon seit langem nicht mehr mit seinen früheren NDW Sounds in Verbindung zu bringen. Gewaltig arrangiert lässt der Altmeister es auch 2020 mit Nachdruck und ihm Gothic Metal Stil krachen. Wie schon der Vorgänger, so wurde auch „Rübezahls Rückkehr“ zusammen mit Lord of the Lost – Mastermind Chris Harms produziert und ist dadurch nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch unmittelbar an den Vorgänger anzugliedern.

Joachim Witt drückt seine Botschaften charismatisch und düster, somit auf seine ureigene Weise mahnend – über sein neues Album in die Welt. Der Sänger fordert auf dunkel düstere Weise das Nachdenken seiner Hörer heraus. Er kitzelt das Hinterfragen aus den Köpfen und rüttelt damit zugleich wach und sensibilisiert für die gegenwärtig bedeutsamen Themen.

Und mit Songs wie „Schmerzende Welt“, „Geist an das Licht“, „Ich bin immer noch hier“, „Wo blüht der Mohn“ oder auch „Windstille“ liefert der weise Mann, der sich als Berggeist wirkungsvoll zum zweiten Mal in Szene setzt, nicht nur punktgenaue Botschaften, sondern auch eine Atmosphäre, die bedrückend und kraftvoll zugleich ist und hoffentlich auch die Blicke seiner Fans auf die angesprochenen Themen sowie die eigenen Möglichkeiten, negative Entwicklungen zu beeinflussen und zu ändern, schärft.

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