Von Welt zeigen sich auf ihrem Debütalbum „Schwarz“

Zwei Jahre nach Veröffentlichung ihres Debuts „Milliardenstadt“ melden sich VON WELT mit neuem Material zurück. Ganz nach dem Motto ihrer allerersten Single „Raus“ (2016), ist die Band drei Jahre lang durch Europa und nicht zuletzt durch Kasachstan getourt. Ausgestattet mit einer innovativen Idee, den „Stillen Konzerten“, haben VON WELT mit 30 Kopfhörern jeden Ort auf dieser Welt zu ihrer Bühne gemacht, indem sie einfach dort gespielt haben, wo sich Menschen aufhielten.

Ihre erste EP „Milliardenstadt“ veröffentlichte die Band unter dem eigenen Label Modern Post und verkauften nebenbei 4000 Exemplare. Für ihr Debut-Album SCHWARZ sind VON WELT zurück zu ihren Wurzeln in die Tiefen des Schwarzwalds gekehrt und haben aus diesen Einflüssen einen Stil kreiert, der in seiner Düsterkeit und Mystik zwar noch an „Milliardenstadt“ erinnert, gleichzeitig aber direkter und eingängiger daherkommt.
Songs wie „Schwarz Schwarz Weiß“ und „Vorkriegskinder“ legen den Grundstein für einen neuen, mitreißenden Rocksound, wie man ihn von der Band bisher noch nicht gekannt hat. Hier ist deutlich der Einfluss von Produzent Christoph Wieczorek zu hören, der diese neue Facette der Band maßgeblich mitgeprägt hat. Eingängige Melodien transportieren Texte, die vom Leben, Lieben und – wie man es schon von der EP „Milliarden-stadt“ kennt – der Kritik an einer Gesellschaft handeln, die dem digitalen Dasein verkommen ist und sich geradewegs selbst zerstört.

VON WELT erheben aber nicht den moralischen Zeigefinger, sondern besingen schlichtweg die Unwägbarkeiten, derer sich ihre Generation Y ausgesetzt sieht. VON WELT sind reifer geworden, ihre Musik hat sich weiterentwickelt. Sie können spielen, das haben sie die letzten drei Jahren bewiesen – und sind dabei noch besser geworden. VON WELT ist eine vorwärtsgewandte Band, die bereit ist, immer wieder neue Dinge auszuprobieren und sich dem Puls der Zeit zu stellen. Durch ihre Umtriebigkeit ist es ihnen erneut gelungen, in die 45. Förderrunde der Initiative Musik aufgenommen zu werden. Obwohl man vielleicht den Newcomer 2020 vor sich stehen hat, wirkt das so gar nicht mehr nach Newcomer.

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