Robot – Wedding Address

Er ist vielseitig, er ist extravagant und er ist independent. Robot meldet sich mit einem neuen Album zurück. Robbie Moore, der Mastermind hinter Robot, hat für sein drittes Album „Wedding Address“ zehn neue Songs eingespielt und erschafft mit diesen eine interessante und zeitlose Atmosphäre.

Die Songs sind eine Mischung aus Rock und Singer-Songwriterelementen – stets ausladend interpretiert und mit vielen bekannten Gastmusikern eingespielt. Man muss sich auf die Art der auf gewisse Weise avantgardistisch dargebotenen Songs von Robot einlassen. Er ist ein Individuum. das sich von der gegenwärtigen Musikwelt deutlich abhebt und einfach sein Ding macht.

Die in einzelnen Skizzen entstandenen Songs entwirren sich mit jedem erneuten Hören und geben spannende Visionen und Klangteppiche frei. Doch irgendwie hat man immer das Gefühl, dass Robot wie eine Art Pendel zwischen seinen Gefühlen und Eindrücken hin- und hergerissen wird. Aber das ist auch wiederum das Elixier der Spannungskurve, die dieses Album seicht umgibt.

Und wenn man sich der besonderen Musik von Robot mit all ihrer Hingabe und teilweisen Theatralik erst einmal so richtig zugewandt hat, dann wird der Albumtitel zum Programm und dieses Album ist die musikalische „Wedding Address“ für den Hörer.

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