Ethan Gold – Earth City 1: The Longing

Ethan Gold startet im Sommer 2021 in die Veröffentlichungsserie einer neuen Album-Trilogie. Der in Los Angeles lebende Künstler hat mit „Earth City 1: The Longing“ den ersten Teil seines umfangreichen neuen musikalischen Projekts veröffentlicht und beschäftigt sich auf „The Longing“ mit sehr ernst zu nehmenden sozialkritischen Themen.

Ethan Gold hält der Gesellschaft quasi den Spiegel vor das Gesicht der Gegenwart und nimmt sich der aktuellen negativen Trends von Entfremdungen und damit verbundenen der immer stärker werdenden digitalen Vernetzung an. Auf den ersten Blick mag mancher denken, dass eine Vernetzung etwas positives wäre, denn was gibt es besseres als ein gutes Netzwerk…

Auf den zweiten Blick muss nicht nur Ethan Gold feststellen, dass der positive Effekt einer Vernetzung allerdings nur analog – das heißt persönlich – von wirklichem Erfolg für alle Beteiligten eintreten kann. Wenn man sich nur digital vernetzt, dann entsteht dadurch nur eine Art Schein-Netzwerk, dass auf subtile Weise die Beteiligten mehr isoliert, als wirklich zusammenbringt.

Zumal das digitale mehr die Distanz und damit verbunden die eigene Isolierung einleitet. „Earth City 1: The Longing“ beleuchtet all diese Themen musikalisch abwechslungsreich und inhaltlich vielschichtig. Die Sounds werden vom Gesang Ethan Golds in die richtige Richtung gelenkt und mit Gitarren, Drums und Bass stets in das richtige atmosphärische Korsett gepresst. Ein sehr guter Auftakt zu einer sehr interessanten Trilogie.

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