Mads Langer – Where Oceans Meet

Das neue Album von Mads Langer enthält elf Songs und der dänische Sänger erzählt mit diesen seine Erfahrungen der aktuellen Pandemie Situation, seinen Weg und seine Gedanken, wie er mit der neuen Welt umzugehen versuchen will.

Die Songs sind eine Mischung aus Traurigkeit, Wut und Zuversicht – und entsprechend sind sie auch unterlegt. So wird das Album zu einer abwechslungsreichen musikalischen Reise, auf der man förmlich spüren kann, wie zerrissen Mads Langer ist, während er versucht, sich in den neuen Situationen und den damit neu abgesteckten Rahmenbedingungen des eigenen aber auch des allgemeinen Lebens zurechtzufinden.

Es geht um Nähe, um die schönen Momente, die man sich stets bewahren muss, auch wenn die äußeren Umstände nicht immer die innere Sonne scheinen lassen. Und so ist „Where Oceans Meet“ auch eine Art Momentaufnahme. Es ist die musikalische Umsetzung der Faszination des dänischen Skagens, dem Ort, an dessen Küste Nord- und Ostsee ohne Vorwarnung aufeinander treffen und eine jede immer wieder erfolglos versucht, sich gegen die andere durchzusetzen.

Und so dreht sich dann letztlich doch wieder alles um das Leben als solches – egal unter welchen Voraussetzungen. Und um die Tatsache, dass man die Dinge so nehmen muss, wie sie kommen – und dass man stets das Beste daraus machen muss.

Schön arrangiert und von der Stimme Mads Langers durchaus einfühlsam und manches Mal bedächtig geführt, nehmen die elf neuen Songs den Hörer so auf eine besondere Lebensreise mit.

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