Sarah Koch – Bittersüßes Finsterlicht

Verträumt, märchenhaft, süffisant dunkeldüster und irgendwie so ganz anders, als man heutzutage das erste Album einer Künstlerin erwarten würde. Sarah Koch liefert mit „Bittersüßes Finsterlicht“ ein ganz besonderes erstes Album ab.

Die aus „Sturm der Liebe“ dem einen oder anderen vielleicht bekannte Schauspielerin hat bei der Produktion ihres erstes Musikalbums einfach nur auf ihre innere Stimme und ihr Herz gehört und sodann die 13 Tracks ohne Unterwerfung kommerzieller Gedanken oder sonstiger Zwänge eingespielt.

Eine mutige und wie sich im Ergebnis zeigt auch richtige Entscheidung. Denn dieses Album ist ein Werk, das sich nicht in Schubladen zwängen lässt. Es ist frei von Zwängen und öffnet seine musikalischen Arme in alle Richtungen. Mal elfengleich, dann wieder im Kinderliederstil, mal sich in düsteren Welten verlierend, um dann wieder das Licht zu feiern.

Sarah Koch zeigt mit „Bittersüßes Finsterlicht“ wie viel an Emotionen und Gedanken in ihr steckt und wie vielschichtig sie diese zu verarbeiten und in musikalische Sounds und inhaltlich außergewöhnliche Texte einzukleiden versteht.

Man muss sich auf das Album einlassen und darf es nicht nebenbei hören, um die Feinheiten der einzelnen Stücke richtig zu entdecken und in sich aufzunehmen. Und wenn man diesen Schritt gegangen ist, offenbart „Bittersüßes Finsterlicht“ eine ganz märchenhafte und irgendwie aus der Zeit gefallene Unterhaltung.

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