Daniel Hope – America

Auf seinen neuesten Album „America“ interpretiert der südafrikanische Violinist Daniel Hope diverse Klassiker unterschiedlichster Genres neu und arrangiert diese so, dass er sich mit seinem Violinenspiel in diese unter klassisch zeitlosen Aspekten mit einbringen kann.

Das neue Album hat der Künstler seiner Tante gewidmet, die seinerzeit aus Deutschland nach Amerika geflohen ist und dort das wahre Glück ihres Lebens gefunden zu haben scheint. Für ihn war sie die größte „Amerikanerin“ aller Zeiten und um den Bogen zur Musik zu schlagen, hat Daniel Hope sich nun mit den größten amerikanischen Künstlern aller Zeiten befasst, um deren für ihn bedeutsamste Stücke auf (s)ein neues Album zu bringen.

Gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester und bei der Umsetzung des Sam Cooke Klassikers „A Change Is Gonna Come“ mit gesanglicher Unterstützung von Joy Denalane enthält „America“ insgesamt 22 Stücke. Allerdings sind dabei auch die einzelnen Bestandteile diverse Suites von Kompositionen von George Gershwin, Leonard Bernstein oder auch Kurt Weill enthalten.

Und so zeigt „America“ die Zeitlosigkeit und zugleich Genialität vieler bekannter Stücke in einem auf den Violineneinsatz hin arrangierten Licht. Unter anderem gibt es eine „Gershwin Song Suite“, eine „West Side Story Suite“ oder auch eine „American Song Suite“.

Die Produktion und der Klang der Aufnahmen sind hervorragend. An manchen Stellen wirkt der Violineneinsatz bei den Stücken weniger belebend als eher ein wenig die Atmosphäre behindernd. Aber im Großen und Ganzen ist dieses neue Album von Daniel Hope nicht nur ein erneuter Beleg für sein famosen Violinenspiel, sondern auch ein klassisches Werk, das den Stempel der Zeitlosigkeit all der darauf vereinten Stücke eindrucksvoll neu mit Farbe versieht.

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