Mute startet große Recoil Wiederveröffentlichungsreihe

Mute gibt Details zu einer Reihe von Wiederveröffentlichungen von RECOIL (Alan Wilder) bekannt. Sie beginnt mit den drei lange vergriffenen Alben „Unsound Methods“, „Liquid“ und „subHuman“, die am 07.10.2022 auf zweifarbigem Vinyl und CD erscheinen werden.

„Unsound Methods“ (1997), „Liquid“ (2000) und „subHuman“ (2007) sind die letzten drei Studioalben von Wilders Recoil-Projekt, die nun jeweils in transparentem Grün/Klar, Silber und Curacao-Blau erhältlich sein.

Über die Alben sagte Wilder kürzlich: “Having not really listened in full to any of the Recoil albums for many years, the requirement to sit down and closely scrutinise the new test pressings meant that I was obliged to focus on everything once again. It was a surprising and pleasurable adventure to hear the work with fresh ears and I was able, perhaps properly or the first time, to experience all the detail which I had either forgotten about or hadn’t fully appreciated at the time.”

„Unsound Methods“ war Wilders viertes Album unter dem Moniker Recoil und seine erste Veröffentlichung nach der Bekanntgabe seines Ausstiegs bei Depeche Mode im Jahr 1995. Für „Unsound Methods“, das er in seinem Studio in Sussex aufnahm, arbeitete er mit vier sehr unterschiedlichen Personen zusammen – Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, der New Yorker Spoken-Word-Künstlerin Maggie Estep und den Sängerinnen Siobhan Lynch und Hildia Campbell -, um eine Welt dunkler Dub-infizierter Landschaften zu erschaffen, die von zitternden Klavieren, verführerischen Streichern und einem tiefen elektronischen Pulsschlag widerhallen.

„Liquid“ folgte im Jahr 2000, diesmal in Zusammenarbeit mit unter anderen Diamanda Galás, Nicole Blackman, Samantha Coerbell, Rosa Torras, The Golden Gate Jubilee Quartet – ein Album für die nicht ganz so gelassene Kontemplation in Gesellschaft der eigenen dunklen Seite.

„subHuman“ entstand nach einer siebenjährigen Pause, in der Wilder mit der Sängerin Carla Trevaskis und dem Louisiana-Bluesman Joe Richardson zusammenarbeitete, dessen Stimme durch Gitarren- und Mundharmonikaeinlagen ergänzt wird. Darin eingeschlossen sind die Erfahrungen von Jahren auf der eher düsteren Seite des Lebens in New Orleans, ein Kommentar zu einer ganzen Reihe an Konflikten, Religion, Inhaftierung und persönlichen Kämpfen. „subHuman“ fordert uns auf, in uns selbst zu gehen und die Essenz dessen zu finden, was uns menschlich macht – und fragt, wer oder was zum Teufel uns eigentlich erlaubt, in einem Akt der Anmaßung andere Menschen zu unterdrücken, manchmal mit den brutalsten Konsequenzen: We are all subHuman in somebody’s eyes.

Recoil entstand Mitte der achtziger Jahre als Gegenpol zu den Anforderungen von Depeche Mode, bei denen er 14 Jahre verbrachte. “I always kept an open mind about what the Recoil project could be – allowing it to head off in any direction. It reflects my taste in music which involves a certain darkness, plenty of atmosphere, depth of orchestration and collaborative elements. Utilising various voices writing their own words not only gave the music a varied feel but, indeed, filled the gaps that I couldn’t provide myself while still allowing me to pull the strings and executively produce“, erklärt er.

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